Ausgabe 
28.7.1870
 
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Politische Rundschau.

25. Juli.

Von der österreichischenWebrzeitung" werden unter Zugrundlegung einer speciellen und im allge- meinen zutreffenden Berechnung die vereinten Streit­kräfte von Nord- und Süodeutschland in folgenden riesigen Ziffern angegeben: Feldarmee in 543 Ba­taillonen , 369 Escadrons und 263 Batterien 750,679 Mann und 162,132 Pferde, davon 536,934 Mann Infanterie, 54,214 Reiter mit 1602 Ge­schützen ; Reserve - und Besatzungs-Armee in 497 Landwehr-, Reserve- und Ersatz-Bataillone und 199 Escadrons 429,019 Mann Infanterie, 40,583 Mann Cavallerie und gegen 60,000 Artillerie. Die unmittelbar Preußisch-Norddeutsche Kriegsmacht findet sich mit beinahe einer Million Streiter berechnet, und doch dürfte in Folge der angeordnelen umfaffeneen Rüstungen selbst diese ungeheure Zahl wahrscheinlich noch übertroffen werden.

Ein Pariser Correspondent der WienerPresse" bringt folgende vom 18. vatirte Mittheilung:Die europäische Diplomatie ist in voller Thätigkeit. Fürst Latour d'Auvergne begibt sich endlich nach Wien, um die wohlwollende Neutralität Oesterreichs zu ver- werthen. Die Hohe Pforte hat sich mit Leib und Seele Frankreich verschrieben, was das Tuilerien- Cabinet nicht abhält, ein Einvernehmen mit Rußland anzubahnen. Der Kaiser ist verblüfft über die gegen Frankreich mißtrauische und sogar demonstrative Neu­tralität Englands. Er begreift, er habe, soweit es von England abhängt, auch von einem glücklichen Krieg keine Dorthcile zu erwarten. Seit gestern hat ter russische Gesandte den Kaiser und den Herzog von Gramont nur auf Augenblicke verlassen und der Telegraph hat seine Correspondenz mit dem Fürsten Gortschakoff in Wiesbaden seit 24 Stunden nicht unterbrochen. Der Kaiser beansprucht Rußlands wohlwollende Neutralität. Dagegen verpflichtet er sich, nach dem Sieg den Ent­scheidungen eines europäischen Congresses sich zu un­terwerfen. Frankreich und Rußland haben jedoch über die Congreßergebniffe sich voraus zu verständi­gen. Der Congreß gibt Frankreich das linke Rhein- ufer, bestätigt die preußische Einheit Deutschlands und gibt Rußland die Donaufürstenthümer. Dieser Gedanke ist heute das Tagesereigniß. Andere Ge­danken werden morgen auftauchen. Insofern sie in einflußreichen Kreisen vorkommen, wird es nützlich sein, dem Gedankengang aufmerksam zu folgen." Das Wiener Blatt fügt indeß selbst die Bemerkung hinzu: Wir müssen die Verantwortlichkeit für diese Mit­theilungen unserem Berichterstatter überlassen, der sich bisher stets als gut orientirt erwiesen hat. Auf die Tragweite der Mittheilungen, wenn sie sich in der Hauptsache bestätigen würben, brauchen wir nicht erst hinzuweisen. Abmachungen zwischen Frankreich und Rußland in dem obigen Sinne getroffen, würden die Situation wesentlich ändern und vor Allein die Stel­lung Oesterreichs wesentlich alteriren. Oesterreich. Ungarn kann die Russen in Rumänien nicht dulden, kommen sie nun mit preußischer oder mit französischer Hilfe in den Besitz der Fürstenthümer. Auch England würde diesem Anfang zur Lösung der Orientsrage im russischen Sinne nicht mit verschränkten Armen zusehen können."

Die Proclamation des Kaisers an das französische Volk lautet wörtlich:Franzosen, es gibt im Völker­leben feierliche Augenblicke, wo die Nationalehre, heftig erregt, sich als eine unwiderstehliche Macht aufdringt, alle Interessen beherrscht und die Leitung der Geschicke des Vaterlandes ganz allein in die Hand nimmt. Eine dieser entscheidenden Stunden hat jetzt für Frankreich geschlagen. Preußen, dem wir wäh­rend des Krieges von 1866 und auch seitdem bis jetzt die versöhnlichste Stimmung bezeugt haben, hat unserem guten Willen und unserer Langmuth keine Rechnung getragen. Auf die Bahn der Eroberung geworfen, hat es alles Mißtrauen geweckt, überall zu übertriebenen Rüstungen genöthigt und aus Eu­ropa ein Feldlager gemacht, in welchem Unsicherheit und Furcht um den nächsten Tag herrschen. Ein Zwischenfall hat jüngst die Bestandlosigkeit der inter­nationalen Beziehungen enthüllt und die ganze Schwere der Lage dargethan. Den neuen Forderungen Preußens gegenüber haben unsere Ansprüche sich vernehmen lassen. Man ist ihnen ausgewichcn und hat sich darauf ge­ringschätzig benommen. Unser Land hat darüber eine tiefe Erregung empfunden und alsbald hallte ein Kriegs- fchrci von einem Ende Frankreichs zum andern. Es bleibt uns nichts mehr übrig, als unsere Geschicke dem Loose der Waffen anzuvertrauen. Wir führen den Krieg nicht mit Deutschland, dessen Unabhängig, kett wir achten. Wir hegen den Wunsch, daß die Völker, welche die große germanische Nationalität bilden, frei über ihre Geschicke verfügen. Wir unserer.

seits verlangen die Herstellung eines Zustandes der Dinge, der unsere Sicherheit verbürgt und unserer Zukunft Gewähr leistet. Wir wollen einen dauer- haften Frieden, der auf den wahren Interessen der Völker beruht, erobern und diesem schwankenden Zu- stände ein Ende machen, wo alle Nationen ihre Hülfe- mittel darauf verwenden, sich gegeneinander zu waff- nen. DaS glorreiche Banner, das wir wieder ein­mal vor denen entfallen, die uns herausfordern, ist dasselbe, das mitten durch Europa die civilisatorischen Ideen unserer großen Revolution trug. Es stellt dieselben Principien dar, es wird dieselbe Hingebung einflößen. Franzosen! Ich stelle mich an die Spitze dieser tapferen Armee, welche die Liebe zur Pflicht und zum Vaterlande beseelt. Sie weiß, was sie gilt, denn sie hat in den vier Welttheilen den Sieg sich an ihre Schritte heften sehen. Ich nehme meinen Sohn mit mir, trotz seines jugendlichen Alters. Er kennt die Pflichten, die sein Name ihm auferlegt, und ist stolz darauf, an den Gefahren Derjenigen Theil zu nehmen, die für das Vaterland kämpfen. Gott segne unsere Mühen! Ein großes Volk, das eine gerechte Sache vertheidigt, ist unbezwinglich. Napoleon." 26. Juli.

DieN. fr. Pr." schreibt: Unter den bis zum Abend eingelaufcnen militärischen Nachrichten ist zwei­fellos die wichtigste die uns von Oderberg telegra- phirte: Der große Generalstab hat Berlin noch nicht verlassen; in militärischen Kreisen glaubt man nicht, daß cs vor Anfang August zu einem großen Zu­sammenstöße kommen werde. Die Nachricht stammt aus verläßlicher Quelle.

Der BernerBund" schreibt unterm 22. Juli: Der Gesandte des Norddeutschen Bundes, General­lieutenant von Röder, hat gestern vom Bundeskanzler, Graf Bismarck, nachfolgendes Telegramm erhalten und auf Befehl seiner Regierung dem Bundespräsi­denten übergeben;Die Neutralität ter Schweiz steht vertragsmäßig fest. Wir haben zur Wahrung derselben durch die eidgenössischen Streitkräfte volles Vertrauen und es bürgen unsere Vertragstreue und Deutschlands freundnachbarliches Verhältniß zur Schweiz für die Achtung dieser Neutralität durch Deutschland." Dem nämlichen Gesandten ist vom Bundeskanzler zur unverzüglichen Mittheilung an den Bundespräsidenten ferner die Erklärung zugegangen: Der norddeutsche Bund werde die in der Genfer Convention von 1864 übernommenen Verpflichtungen strengstens innehaltm und sei seinerseits bereit, die Additionsartikel von 1868 mit den französisch - eng­lischen Zusätzen und Interpretationen als modus vi­vendi während der ganzen Dauer der Feindseligkeiten anzuordnen. Weisungen in diesem Sinne werden an die Befehlshaber zu Lande und zur See sofort abgehen.

DieNordo. Allg. Ztg." sagt betreffs der De­pesche des Herzogs von Gramont vom 21. d., daß die Widersinnigkeit der Darstellung der Depesche schon daraus hervorgehe, . daß das Anerbieten des spanischen Thrones an den Prinzen von Hohenzollern durch das Schreiben vom 17. Februar 1870 erfolgt sei, also die Gespräche vom März 1869, wo zahl­reiche Vorschläge unter Anderem auch die Throncan- didatur des Prinzen Friedrich Karl, austäuchten, zu dem Anerbieten Der Krone an Den Prinzen LeopolD in keiner Beziehung stehen könnten.

Gerüchtweise verlautet, schreibt diePresse", solle zwischen Frankreich und Italien ein Schutz- und Trutzbündniß abgeschlossen werden. Die italienische Regierung würde 55,000 Mann in'S Feld zu stellen haben. Dasselbe Blatt glaubt zu wissen, die Ver- bündung bestehe, sie dürfte aber nur unter Umständ n in Wirsamkeit treten.

Preußen. Saarbrücken, 24. Juli. Gestern Morgen in aller Frühe fand hier abermals ein Zusammenstoß statt, indem der Feind versuchte in der ungefähren Stärke eines Ba­taillons, sich in den Besitz der Brücke bei Wehrden zu setzen, was ihm jedoch nicht gelang, indem der Eommandant der Festung Saarlouis ein Znfanteriebataillon und eine Abtheilung Uhlanen dorchin entsandt hatte. Der Feind mußte sich unver­richteter Sache wieder znruckziehen. Gegen 7 Uhr wollte der Feind, welcher Gersweiler stark besetzt hielt, sich der Eisen­bahnbrücke am Schanzenberge bemächtigen, vermuthlich in der Absicht, dadurch die Eisenbahnverbindung mit Saarlouis nm so leichter unterbrechen zu können, wurde aber durch die Füsi­liere des 40. Infanterie-Regiments daran verhindert und zog sich nach einem lebhaften Kugelwechsel in seine früheren Stel­lungen zurück. Ob er Verlust gehabt, ist unbekannt. Leider hat bei dieser Gelegenheit ein Mann aus Bürbach das Leben verloren, ebenso hat ein Arbeiter deS Burbacher Hüttenwerks, das seine Arbeiten momentan einstellen mußte, einen erheblichen Streifschuß am Kopf erhalten; auch soll eine Frau bei dieser Gelegenheit ihr Leben verloren haben. (Saarbr. Ztg.")

Saarbrücken, 24. Iu!i. Einige 30 Mann vom 7. Uhlanenregiment rückten heute früh über die Grenze und unter­brachen die Verbindungsbahn von Saargemünd nach Hagenau dadurch, daß sie einen Viaduct in die Luft sprengten und viel­fach die Schienen aufriffen.

Saarbrücken, 24. Juli. Bei Forbach steht eine fran­zösische Division. Heute früh fand bei GerSweiler ein Schar­mützel statt; der Feind ging mit 10 Mann Verlust zurück. Unsererseits kein Verlust. Das Zündnadelgewehr hat sich dem Chassepot, Gewehr gegenüber trefflich bewährt. Gestern Abend wurde Saarlouis gegenüber von französischen Douaniers auf eine Cavalleriepotrouitte geschossen, zwei Pferde wurden ver­wundet. Heute nahm eine Compaanie unserer Infanterie das Zollhaus Schrecklingen nebst der Zollkasse. Die Douaniers wurden theilweise gelödtet, theilweise gefangen. Unsererseits ist ein Offizier verwundet. Fünf französische Deserteure haben sich bei unseren Vorposten gemeldet.

Stettin, 21. Juli. Hier meldete sich gestern auf dem Cascrnenhofe deS 14. Jnfanterie RegimentS ein Freiwilliger, der, wiederholt abgewiesen, beharrlich darauf bestand, in Reih' und Glied den Feldzug gegen Frankreich mitmachen zu wollen. Es war ein Mädchen, anständig gekleidet, von ehrbaren Sitten, kräftigem Wuchs und hoch aufgeschossen und etwa 5!/2 Fuß grüß. , Sie trug ihre Legitimationepapiere bei sich und schien was ihren heldenmülhigen Entschluß betrifft, völlig mit sich im Reinen zu sein. Da man ihrem Wunsche, sie einzustellen nicht genügen konnte, so schied sie mit der Aeußerung, man werde ihrem Vorhaben bei einem anderen Truppentheile sich willfähriger zeigen. (91. St. Ztg.)

Baden. Carlsruhe, 23. Juli. DieFr. Ztg." ent­nimmt einem ihr mitgetheilten Privatbriefe die Nachricht, daß bei Hagenbach in der Pfalz, eine halbe Stunde von der'fran­zösischen Grenze ein kleines Vorpostengefecht zwischen TurcoS und den Unserigen stattgefunden habe. Die TurcoS seien über die Grenze zurückgejagt worden.

Rußland. Petersburg, 24. Juli. Das amtliche Blatt sagt: Die kaiserliche Negierung hat die möglichsten Anstren­gungen gemacht, um dem Ausbruche des Krieges vorzubeugen. Leider hat die Schnelligkeit der gefaßten Entschlüsse die Bestre­bungen, den Frieden zu erhalten, vereitelt. Der Kaiser ist entschlossen, beiden Kriegsmächten gegenüber Neutralität zu be­obachten, so lange die Interessen Rußlands durch die Eventua­litäten des Krieges unberührt bleiben. Die russische Regierung sichert jedem Streben, welches darauf gerichtet ist, die Grenze der KijegSoperationen einzuschränken und die Dauer des Kriege» zu verkürzen, ihre Unterstützung zu.

Vermischtes.

Gießen. Eine befreundete Dame aus Mainz schreibt unS: Ich gehe mit meinen Mädchen jetzt jede« Nachmittag in das Theater, wo der Alice - Frauen - Verein ein Arbeitslokal für Verbandzeug errichtet bat. Vorgestern war es zum erstenmale geüssnet und da ich schon Morgens ging, so konnte ich recht sehen, wie die Sache überall Theilnahme findet. Zum ersten­male waren außer den Damen deS Vorstandes höchstens noch 6 da, gestern arbeiteten schon hundert, und zwar aus allen Ständen, von den ärmsten Näherinnen bis zur reichsten Kaufmannstochter. Ich helfe zuschneiden und wir muffen uns tüchtig anhalten. Arbeit ftir so viele Hände zu schaffen; unsere Vorräthe wachsen aber auch ganz merkwürdig an. Die Geldsammlung hat am ersten Tage allein 1750 ff. ergeben. Was von jungen Leuten zum Eintreten noch zu jung ist, meldet sich zum Sanitäts Corps und gestern waren schon 88 Kranken­pflegerinnen angemeldet, darunter junge Mädchen aus sehr guten Familien, die mitgehen wollen.

(Kurz re so l vir t). Der Hauptmann einer pommer'schen Compagnie hielt vor dem AuSmarsch seiner Leute denselben die kurze Ansprache:Kerls, wenn Ihr mit Zuaven zusammen­kommt, so fürchtet Euch nicht. Indem sie auf den Feind loS- gehen, schreien sie mörderisch, können aber nicht mehr wie Ihr. Nun", fragte er einen biederen Hinterpommeru,waS werdet Ihr thun, wenn sie Euch so entgegenkommen?Mer slan se ub bet Mul", antwortete dieser ruhig. (Wir schlagen sie auf'S Maul.)

Der berühmte Augenarzt Geh. Rath Dr. v. Gräfe in Berlin ist in der Nacht zum 20. gestorben. Derselbe hatte sich noch Tags vorher auf den Balcon seines Hauses bringen lassen und äußerte prophetisch zu seiner Umgebung: »Morgen sehe ich die Sonne nicht mehr wieder."

Durch einen schrecklichen Vorfall, dessen Schauplatz dieser Tage ein Dorf in der Nähe Sevilla'S gewesen, ist die Bevöl­kerung in großer Aufregung. In dem erwähnten Dorfe lebte ein junger Arbeiter mit seiner Frau, bei welchem ein Vieh­händler, der in dortiger Gegend Geschäfte hatte, öfter einkehrte. Als die Wirthin vor einiger Zeit in die Wochen kam, erboten sich der Viehhändler und dessen Frau, Pathenstelle bei dem Kinde zu übernehmen. Am Tage der Taufe trägt der Vater deS Kindes in Begleitung seines GastfreundeS dasselbe in die Kirche, während die Frauen allein Zurückbleiben. Kaum sind die Männer zum Hause hinaus, so zieht die falsche Freundin ein Pistol auS der Tasche hervor und nöthigt die zum Tode erschrockene Wöchnerin, ihr den Ott anzugcben, wo sie ihr Geld aufbewahrten. Dies befand sich im Nebenzimmer, welchrS letz­tere mit einer starken Thür versehen war. Sobald sich die Frau des Viehhändlers in dasselbe begeben hatte, warf die Bäuerin, die sich mit Zusammenraffung der äußersten Kraft von ihrem Lager erhoben hatte, die schwere Thür in'S Schloß und be­waffnete sich mit der Flinte ihres Mannes, um dem Angriffe des Viehhändlers, dessen Rückkunft sie vermulhete, begegnen zu können. Bald sah sie diesen auch mit dem Kinde zurück- kommen, indem er sich ihres Mannes unter irgend einem Vor­wand entledigt hatte. Als er die junge Mutter am Fenster erblickt, fragte er heftig nach seiner Frau und drohte, als er keine Antwort erhält, das Kind zu tüdten. Die Wöchnerin erwidert, daß sie ihn tobt schießen würde wie einen Hund, wenn dem Kinde ein Haar gekrümmt würde; da ergreift der Elende das Kind bei den Füßen und zerschmettert ihm das Gehirn an den Eisenstäben des Fensters. Die Bäuerin, von dem Blute ihres Kindes bespritzt, gibt Feuer und streckt daS Ungeheuer sofort tobt nieder. Durch den Schuß war die Polizei herbei­gelockt worben. Sie fanb eine vor Schmerz tolle Mutter mit einem tobten Kinde im Anne bei dem Leichnam eines Mannes und wußte sich von dieser Scene natürlich keine Rechenschaft zu geben. Auf ein Klopfen an der Thür, welche die Räuberin eingeschlossen hielt, öffnet der eine der Gendarmen und wird, sogleich durch einen tödtlichen Schuß in'S Gesicht von dieser niebergestreckt. Sein Kamerad gibt seinerseits nun Feuer und ertbrilt damit dem spitzbübischen Weibe die wohlverdiente Strafe indem dasselbe tobt zu seinen Füßen zusammenstürzt.

Redactian, Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Bietsch) in Giesien.