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bei

für

zu

Reifert, Musikmeister.

Das

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Das

und

Wegen Auskünften

n Auchhandler bie im Miß- ne §ack.

Baltimore.

Rio de Janeiro.

New-York.

Baltimore.

an Obigen.

hierdurch die erge- sorge tragen werde ii recht zahlreichen in der Neustadt.

lassen.

Gießen, im April 1870.

22 Stunden

19

1958) Ein junger Affenpinscher oder Wachtelhund kleiner Race wird zu kau­fen gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts.

eine Person 1 ft.

Der Unterzeichnete wird sich beehre», eine Subscriptionsliste in hiesiger Stadt cirkulrren

Donau

Calabria

Berlin

Criterion

Atalanta Leipzig

Passagen wende

Bremen Liverpool Bremen Hamburg Havre Bremen man sich gef.

Telegraphischer Schiffsbericht,

mitgetheilt' von Chr. Wallenfels jun.

1812) Die Eröffnung des von mir übernommenen

Hotel Iburg (früher Hotel Henckel)

zeige ^^imtt^ im April 1870.

Jean Iburg.

Angekommen in Baltimore: Bremer Postdampfschiff Ohio: Reisedauer 12 -age.

Den 30. April

'' 3. Mai

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18.

m,t< lieber tilleiI mci'»eibetn fetaESsw iunn E^ffftnndig *5 am Linden Berger.

Dampfer Borussia von

Abgehend r

Hamburg nach New-York.

Angekommen in New-Bork r

Bremer Postdampfschiff Hermann; Reisedauer 11 Tage.

Hamburger Holsatia'

Silesta;

«an FriE-l- nch

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Concertanseige.

1912) Während der diesjährigen Sommersaison beabsichtigt das Musikkorps des Groß­herzoglichen 2. Infanterie-Regiments (Großherzog) in den Monaten Mai, Jnni und Juli günstiger Witterung jeden Donnerstag im Zinßer'schen Garten ein Concert zu geben.

Der Abonnementspreis beträgt für die drei Monate für ein Familienbillet 2 fl. und

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englische, au« 40 Schiffen bestehende glatte geschlagen hatte, befehligte Ad-

Aus den Hosintriguen zwischen den Ministern unv den Maitreffen war diesmal doch etwa« Gute« bervorgegangen: die Anwesenheit de« Königs, der gegen den gemeinsten Soldaten sich leutselig bewies, ermuthtgte die Armee, und da ein berühmter Feldherr in der Person des Marschall« von Sachsen tm Na- men des Königs das Armcecorps commandirte, bei dem sich Ludwig av. befand, so wurden bald auch kräftige Wirkungen wahrgenommen, und Die Fran­zösin bemächtigten sich in kurzer Zeit ohne vieles Blutvergießen der Barriere­platze Menin, Ipern, Fort Knock und Furnes.

Aber ehe noch Der König die Belagerung von Ipern begann, erhielt der Herzog von Richelieu auch schon den Auftrag, die Herzogin von Chateauroux und deren Schwester einzuladen, im Hauptquartier des Königs sich einzufinden. Das Erscheinen dieser beiden Damen im Lager ward jedoch von der Armee so mißfällig ausgenommen, und es wurden unter deren Fenster, sowie auf deren Spazierfahrten selbst in Anwesenheit des Königs so arge Spottlieder gesungen, daß man für besser sand, sie aus der Nähe der Soldaten zu entfernen, welche Vie beiden Schwestern nur dieLandstreicherinnen" nannten.

Nach der Einnahme von Ipern folgte der König den beiden Damen nach Dünkirchen, wohin er sie gesendet; aber als er hier erfahren, daß ^nnz Karl am 13. Juli über Den Rhein gegangen sei, eilte er mit der Armee dem bedrängten Elsaß zu Hülfe und verlegte sein Hauptquartier nach Metz, wo man vier Straßen absperren mußte, um eine Galerie-Verbindung zwischen der Woh­nung Der Maitreffen und Der Des Königs herzustellen. Man hatte der Armee glauben machen wollen, Diese Galerie Diene nur dazu, daß der König trockenen Fußes in Die Kirche der Abtei St. Arnould gehen könne, aber man wußte, warum Vies geschehen, und Volk und Soldaten scanDalirten laut über diesen Bau, und die Herzogin von Chateauroux und deren Schwester Durften nicht wagen, sich öffentlich sehen zu lassen.

Da wurDe Der König plötzlich krank und zwar so gefährlich, daß Ludw g, Der ärger als jeDer andere Sterbliche Den Tod fürchtete, nach seinem Beichtvater verlangte, Denn Cassera, ein damals berühmter Arzt zu Metz, erklärte den Zu­stand desselben für höchst bedenklich, und Eilboten jagten nach Paris, um die königlichen Leibärzte herbeizufchaffen.

Run Drangen die Partei der Prinzen von Geblut, sowie die Minister in den König auf Entfernung der Maitreffen. - Vergebens suchte der Herzog Don Richelieu und die Chateauroux den Beichtvater des Königs zu bewegen, daß er, wenn der König zur Beichte gedrängt würde, die Entfernung Der Damen nicht verlange; aber der Beichtvater, auf welchen selbst d,e Liebkosungen der schonen Herzogin keinen Eindruck machten, erklärte trocken, daß dte« gegen sein Gewissen sei, und der König setzte dafür dem Bischof °°n Soisson«, we'cher verlangte, dass er beichten solle, fortwährend die Ausrede entgegen, daß er dazu noch neckt 8tnU92ll6fabtrtlna4' wenigen Tagen die herbcigeholten Leibärzte erklärten, der König könne höchsten- noch zwet Tage leben, °a verlangte Ludwig ängstlich nach dem Trost der Kirche, der Bischof aber dagegen die sofortige Entfernung der Damen, und ließ, ohne zu fragen, die Galerie-Berbtndung zwischen den Woh­nungen der Maitrcffcn und de- Königs Niederreißen.

Diese eigenmächtige Handlung trieb den Herzog von Rtchelteu zur Bcr- rwcistung, und wüthend rief er in des Bischofs Gegenwart:

Wenn Sic, Frau Herzogin, den Math haben, des König« abgczwungenen Befehl zu trotzen, so übernehme ich Die Verantwortung."

'" Gut " entgegnete daraus erbittert der B.schof,so sollen die het'gen Tabernakel geschlossen werden, damit die Ungnade der Ktrche noch offenbarer UnC UnWUernßrtamnlfüßtc8 Prälat begab sich sofort zu dem halb bewußtlosen Röntg, und. sprach.ui^en unfmt Kirche verbieten mir. Ihnen da« Vtat>

cum zu reichen, so lange Die Maitreffen sich noch tn Der CtaDt befinDen, ch iU c,ten en,ftrnun9'oenn ÄÄ

in t (<"!« -ist M«, Werden.

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Olsten U Tagen orstand.

ltun9 für Gyni- ; Neue Slhüln

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Koenifl- Kn »id)-

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^enköM^°Mai-

Z Mrohhüte

zum Waschen und Fa^onniren werden an- aenommen von

Louis Gail, Mäusburg.

1675) Geübte Cigarrcnmachcr, so­wie auch Wickclmacher für Hand- und Normenarbeit, finden bei sehr gutem Lobn auf feine Arbeit dauernde Be- fchäftigung in der Eigarrenfabrik von A. Hess Söhne, rn «schotten.

Telegraphischer Bericht, mitgetheilt von dem Haupt-Agenten C. W. Dietz.

Das Postdampfschiff des Nordd. LloydUnion", Capltan F. Dreyer, welches nm 9 Avril von Bremen und am 5. April von Southampton abgegangen war, ist am 16. April, 3 Uhr Morgens, wohlbehalten in New-York angekommen.

Das Postdampfschiff des Nordd. LloydOhio", Eapitam C. Basse, welches am 6 Avril von Bremen und am 9. April von Southampton abgegangen war, ift am 21 Avril, 2 Uhr Nachmittags, wohlbehalten in Baltimore angekommen.

- / Das Postdampfschiff des Nordd. LloydAmerica", Capttan N. Bussms, welches mff9 Avril von Bremen und am 12. Avril von Southampton abgegangen war, ist am 24. April Nachts, wohlbehalten in New-York angekommen. 1

In der Verbannung.

Historisches Zeit- und Sittengemälde aus dem 18. Jahrhundert von Eduard Gottwald.

(Fortsetzung.)

Am Abend des 2. Mai speiste Der König mit feiner Gemahlin zu Abend, begleitete die Königin bi« zu ihren Gemächern und sprach nur von 9lt>d)9lt' aer Dingen, ohne feine Abreise zu erwähnen, gmg dann, von Le B-l begleitet, in fein Schlafzimmer, und während Der Kammerdiener, wie gewöhnlich, sich anfcdicken wollte, ihn zu entfleiDen, sagte Ludwig: ,

Heute noch, in einer Stunde, mußt Du zur Abreise bereit fein, aber weder" die Königin noch Der Dauphin Darf ein Wort Davon erfahren. Vor Allem aber sage mir jetzt, Du Schuft, ob Du Der Anstifter dex Entführung der junge^Grafin^Croiffy $ Anrede, zögerte der vorsichtige Vertraute

mit einem Geständniß: als aber Der König fortfuhr: t ,

Fürchte Dich nicht, es soll Dir in meiner Gunst Nicht schaden. Ich habe diesen langweiligen Moralisten, Graf Croiffy, vorn Hofe verbannt; aber klar sehen will ich Denn doch in Diesem Treiben, DaS sich nur bis jetzt noch rathsel- hast verhüllt hat, unD Du weißt, daß ich Mittel habe, Dich zum GestanDmß zu bringen, wenn Du nicht freiwillig beichtest." ,

Etv. Majestät werde ich nie etwas verschweigen, entgegnete jetzt Le Bel, ter an Dem Tone, tn welchem Ludwig ihm Drohte, sehr gut erkannte, daß der

König »ich. mehr zürne. -Jo, ich muß gestehen daß .ch bet b-eser Cn.fuh-

rung Die Hand mit tm Spiele gehabt, aber nur auf Befehl. fnrr*enh

9Doch nicht auf Befehl Der Herzogin von Chateauroux? fiel forschenD

ttr § Ew. Mai-stät sP.°ch°n au«, was .ch g-rn verschwiegen hätte undichkann nur bmiufüaen Dftfe Die junge Gräfin von keinem weitern Unfall betroffen worden ist Das/ man sie mit all' Der Ehrerbietung und Rücksicht behandelt. Die mau ihrem Stande und ihrer Zugenb schuldig war, und ungefährdet

in die Arme ihres Vaters und ihres Geliebten, des Garde-Kapitain« Trousier,

W-'s- *»» 5"g8 IX" SeMuf eigene Rechnung gehandelt."ries Le

erfahren, wenn^ ,,neErhefferlid>e« Subiect,' drohte der König lachend.

Schweig , Du u ff aUer Heiligen hoffen, glücklich aus

'd-m°Kri"g^urückkehr-n, dann sollst Du mich gelegentlich an diese kl-,ne Gräfin und Deren Geliebten erinnern. Anstalten mr Reise zu

»ater Pörnffeau tn dte Kapelle, um 1-n Gebe, zu einemweiten

mit dem Oberstallmeister, .erzog von g , mimosenier, der Marqni« von

Wagen solg.e der Bischo, »on ^^ff^^Xet Suü', unb in den Übri. Verneuil, sein Secretatr, nebst seinem B-uhwatt P ust ci£ £dfen

gen Wagen die Bedienung. Gras vonMaurepa^^ h l

der Provence zu besichligen, und der 8*«anj I ' Regentschast zurück.

St. Floren,i» und der Staatskanzler blieben in 9>«t« al« ii

Bon den vier in'« Feld rückendenArmeen m schirte Gunter Pr^z Conti in die Provence, die zweite und dr.lte an r l > g^in.

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