Ausgabe 
25.12.1870
 
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24. December.

Um die Winterausrüstung der deutschen Truppen in Frankreich zu sichern und in brauchbarem Stand zu erhalten, sind dem Vernehmen na» au» den O> eo- nomie-Handwerkern Cerfelben an den geeigneten Etappenorten grosse Centra -Dküi. tärwerkstätten errichtet Worten. Auch sollen derartige Arbeiter - Colonnenden deutschen Heertheilen je nach der Veränderung ihrer Opera,ivnSbasi» nachgesende «X Als da« weitaus wichtigste Winterbedütsn.ß müssen eracht,

werden, an welchen ft» zugleich bei den Marschen im ausgeweichten Boden und der nachherigen Einwirkung ter Hitze des Bivouakieuer» «ut ras durchnässte Le­der ein ganz enormer Verbrauch herausstellt. Dank der Emrich.ung, dass sich äusser den erwähnten Central-MiMärwerlstätten, welche vorzugsweise den> Neube. dars an Kleidungsstücken und Schuhwer, zu liefern bestimmt sind, besondere Ar- beiter-Abiheitungen den Truppe» selbst beigegeben finden soll bis jetzt dies r Le darf ausreichend haben gedeckt «erden können. Der erste Bedarf an Flanellhem- den, wollenen Unterjacken, Strümpfen, Unterbeinkleidern, Decken ubr,wiegend durch Requisition in den occupirtcn Landesthcilrn gedeckt worden, wog gen In- und Auslande ausgeschriebenen Lieferungen als Ersatz dienen muffen- die Qualität namentlich der in Deutschland aufgegebenen Wollenwaaren - L fe run^n scheinen die Klagen ziemlich allgemein zu sein. Für den Vorposten tenst sollen jeder Compagnie eine Anzahl Petze beigegeben werden und ist tue» sudu Corps von Paris bereit» in Ausführung gebracht worden. Die den Mar ein hinzugesügten Kaputzen, welche sich im dänischen Kriege von 1864 so vortrefflich

bewährt b-ben, sind durchgebends bei allen deutschen Truppenchetlen wieder etn- geführt worden. Ein Hauptgewicht für die Ertragung ter WitterungSeinflusse »irt> zugleich noch aus eine möglichst nahrhafte Verpflegung gelegt und werden unausgesetzt die äussersten Anstrengungen ousgeboten, um diese für sammtstche im Felde stehenden Truppentheile bewirken zu können. Aus den Mann werten tobet je nach dem mehr oder weniger angestrengten Dienst desselben, etn bis ein und ein halb Pfund Fleisch täglich gerechnet. Wo die Verhältnisse eS irgend gestat­ten, findet sich auch der Wein in den regelmässigen Verpflegungsetat ausgenom­men. Dass es gelungen ist die Belagerung von Metz ohne einen massenhaften Tpphusausbruch namentlich bei den in der Moleiniederung lagernden Truppen zu Ende zu führen, wird vorzugsweise dieser kräftigen Ernährung zugeschneben, und auch vor Paris muss ein Haupt.heil des im Grossen und Ganzen ziemlich gun- stigen Gesundheitszustandes der deutschen Truppen auf diese Fürsorge zuruckge fuhrt werden. ErwähnungSwerih erscheint, daß der Most und junge We,n, we chen bei allen früheren Invasionen sich den ,n Frankreich eingebrcdcnen feinbl »en Heersäulen so ^verderblich erwiesen haben, diesmal grade umgekehrt als gesund- beit förderndes Mittel benutzt worden sind. Es tst die» dadurch grs^en,dass die deutschen Soldaten unter möglichst ost erneutem Hmwe>» °usv>e Schädlich­keit des Genüsse« dieser Stoffe in ihrem ursprünglichen 3^^ , ausgefordert worden sind, dieselben al» Wein/juppe zu geniessen. Auch sind tbneri ju tte(er Bereitung«!orm Zucker und Gewürz, soweit dtefickben herbe.zufchaffen waren,flt liefert worden. Grade diese Weinsuppen aber sollen in erster Rethe die Bekam

Gießener Anzetger

Brei? vierteljährig 1 st 12 kr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 27 kr.

Erscheint täglich, mit Aus­nahme Montags.

Expedition: Canzleiberg Lit. B. Nr. 1.

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1870

Sonntag den 25. December

Nr. ISO

Des Weihnachtsfestes wegen wird die nächste Nummer des Gießener Anzeigers erst am Mitt, woch Abend, den 28. December, ansgeqeben. D i e (* r p <- D 111 o 1t.

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Bekannt m a ck un g.

Betreffend: Ersatz-Geschäft für 1871.

3m Anschlusses die Bekanntmachung vom werden m Fol'ge höherer Anordnung nachstehende das Ersatz-Geschäft für 1871 betreffende Bestimmungen zur

ÄenntmS ^er$Set|edt^ten ^ebr^t ^abrn^ae" ?»X"bb.«»@baS C®7oM=riog^ch?^§andwehr - Bezirks - Commando Rekruten - Urlaubspässe

2) Diejenigen Militärpflichtigen, welche die Brrechtlgang zum -sniahr.g. frelw g n,r ber 151 »nd folgende der Ersatz - Jnstruetion, bet

^=® ^nÄSn^Z^n " er^oK6 n|men DieHermine für die Einreichung der Gesuche an die

PsüfMlgs^Commission, Wirfür wird Ni», im Anschlüsse an das Kreis-Ersatz-Geschäft

stöttfinden t vielmehr ein bestndere^ Ternun ^»^raumt und begannt gemacht werden ^is - Ersatz-Geschäftes beginnen.

Gichen^7en^D"7mb!rA^^^L ^chi^sitzende'der'Gro^erz^lichL Kreis-Ersatz - Commission Gießen.

K e k u l e, Kreisassessor.-------------------------------------------------------------------------

* Beka n n t m a ch n n q.

Ä und 155 der erwähnten Militär-Ersatz-Jnstruetion^ zum

M der unterzeichneten Commission einzureichen, falls sie sich der im März k. I. ftat.finbenben Prüfung zu unterziehen beabstchtigen.

Der Meldung sind |(u6 (in)i

b) eine beglaubigte Einwilligung des Vaters oder des Vormundes,

A -N r von ^BbeKn^SiuIene(®nmnafien'^ jiealfcbulen, Pro-Gymnasien und höheren Bürgerschulen) von dem Direetor, beziehungsweise Reetor der betreffenden

nicht st°"Nnigen, welche auf die ergangene Meldung den Berechtigungsschein nicht zugeschickt erhalten, haben demnächst zur Prüfung zu erscheinen, da eme Ipectelle Ein­ladung hierzu nicht erfolgt SBrüfung sowie das Local, worin dieselbe norgenommen wird, kann erst später bekannt gemacht werden.

Die Unterzeichnete CEMissia» macht aufierdei^ aus solgende Bestimmungen ^ausd^oUcküch^^aufm^r sam Etz bei Verlust des Anrechts spätestens bis zum

eintreten, wenn der tessallsige Antrag vor der zweiten Aushebung, bei welcher der bethe.ligte Militär.

pflichtige ^esuche^mn n Wiederoerle^hung^^der durch versäumte rechtzeitige Meldung verloren gegangenen Berücksichtigung sind an die zuständige ftd» > Crf'lP «<*m>

rGnoÄon^r,b8ei ^e'kgeS zu erklären haben.

Sie nehmen an der Loosung mcht ^hecl. Grotzheriogliche Prüfungs-Commission für emiahng Frelwcllige.

Darmstadt, den 15. December 1870. Pa b ft. Streck e r.____________________