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Lornnrfen mit dem Auftrag, bis zum Wald vorzudringen. Die dO Gefangenen, welche bei der Eile des Vormarsches nicht genau visitirt worden waren, hatten sRpmflrhiinfi erfrhoffen und erstochen,
ge, ) Morgens: Pfarrer Dr. Seel, j Nachmittags: Mitprediger Drescher.
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Am 1. Weihnachtsfeierta den 25. December:
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b e r evangelischen Gemeinde z u Gießen. GottesOtenst:
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Am ersten Weibnachtsfeiertage. Karl Lober am Lindenplatz.
Am zweiten Weihnachtsfeiertage. Friedrich Zulch Wittwe am Seltersweg und Daniel Rühl am Rathhaus.
habe ein Telegramm an Den Prinzen-Siatthalter von Luxemburg S-l°ndt, w°na» man in Versaille« »an der Rechtfertigung OerLurewburgerRegierungb°ff,Daß eie Zukunft keine weiteren Verwickelungen mehr bringe. —Dee Monstreabreffe an »en Stijnia »an Holland bat 43,773 Unterschriften erhalten.
A Tournav, 22. Dee. Der „Courier Oe 8’eecaut" bringt ein Schreiben Oe« Gmeral.Cbes^o'etat Major, 8. Oe Palouar», an den Sou«-Chef O etat Ma,°r M 8i»e. Albert, 18. Dec. Gestern haben unsere Truppen eine RecognoScirung bi« Sonajumeau gemacht. Der General en Chef bat sich mü dem Chef seine« Generalstabs allein auf die Amien« beherrschrnben Hohen bei St, Acheul begeben. In Oie Stadt selbst ist kein Soldat gekommen. Trotzdem ließ der Commandant der Citadelle IO Bomben in O,e Stadt Wersen, wodurch 6 Personen
wirklichen, welche Allerseits befriedigen wird. Zuerst den Prinzen Heinrich, welcher rum souoerainen Fürst erhoben, dann das 8»nO, welches zwar ein Glied de« Nordbunds, aber den Prinzen Heinrich al« Regent behalten wurd^ Da der Prinz Heinrich keine Kinder hat, so wird die Vereinbarung getroffen werden, daß oa« Großherzogthum nach seinem Tode an Preußen übergeht.
Qfficielle militärische Nachrichten.
Versailles, 22. Dec. Der Königin Augusta in Berlin. Wahrscheinlich in falscher Annahme, baß eine französische Nord-Armee nahe sei, gestern größerer Ausfall gegen Slams, was vom 2. und Füsilier-Bataillon 1. Garde-Regiments wieder genommen wurde;
le Bourget, das von 2 Bataillonen Elisabeth und einem Ba-
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Telegraphische Depeschen. --— _ '
_L Frankfurt, 22. Dtc. Die „Franks. Presse" meldet: Berlin, 22. Dec. , Gesandte veg norddeutschen Bundes in Wien ist kürzlich, wie versichert wird, beauftragt worben, der österr.-ungarischen Regierung vom 91 b* vertrage mit den süddeutschen Staaten unter Darlegung der diesseitigen Auffassung Mittheüung zu ch gfn hier internirter französischer General wurde
«erbastet wegen beleidigender Aeußerungen über den König von Preußen.
. München 22. Dec. Die bei Rothenburg a. d. Tauber einem Pariser Ballon^entstiegener/ »ier Personen sind ergriffen und nebst Den bei einer »orge. Mnmmenen Streifung gefundenen 30 Briefpacketen hierher unterwegs.
. Brüssel 21. Dec. Sitzung ces Senat«. Minister Anethan erklärt auf Interpellation^ „Die Soldaten der Kriegführenden, welche Cie Granze überschritten, Jjutcen internirt. Bisweilen traten Soldaten au« Unkenntmß über die Granze, dieselben gingen entweder wieder zurück, oder sie wurden^ entwaffnet.. Die SR - aietun« Hai eem französischen Cabinet Vorstellungen bezüglich der Wegnahme der Post bei Bouillon gemacht." Anethan glaubt, daß die Gereiztheit der deutsch n Slätter durch die Journale »eranlaß. ist, deren Scitung und Redaetion Fremd besorgen' er hofft, daß Oie Pflichten Oer Regierung nicht durch Personen erschwert werden welche Oie belgische Gastfreundschaft genießen, und ermahnt tue Presse zur
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Minuten. In die em Moment, zu rccyier »um ........ «r>jr
2 Zügen aus dem Walde, sofort im Sturm gegen das Schloß J® r
schlossen uu« ihm an, und ohne daß noch ein Schuß fiel, wurde a gewöhnlich, unc.„v3.,.y.....- -......
nommen. Durch das Hurrahbrüllen war u"-°r b.e Franzosen me etzl ck| 350 ^.^^schuß, wovon der Verlust des Korps
Panik gefahren. Der gefangene Oberst brach vor Schreck ein Bem. Z Verwundeter. Am 22. gingen 2 feindliche Brigaden längs der c» "^7mn.?2?°De7"Sch«»e bayerische Artillerie »erstark, da- Belagerung«. Marne gegen den linken Flügel der Position des sächsischen Armee- corp« ^or Befsort- die mangelnden Requisitionspseroe wurden, durch beschlagenes Sorp(5 eor wurden aber durch das flankirende Feuer zweier wurt- Rinocllb^ersetzt. tem^ergifd^r Furien jum diüifiug veranlagt, v. Podbrelsky.
Darmstadt 20. Dec. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben mit- Privatdepesche des Gießener Anzeigers.
ttlst Allerhöchsten Entschließungen »°° 19. >. M. "llergnaOigst geruht: Mer.--Md, den 23. December. Der Kaiser empfing ein Versailler
höchstJhrem Flügeladjutanten, Hauptmann von Herff den Lhara ter ^"^01° wonach sofortige Zurücksendung der gesummten vster-
zu eriheilen; den Major Bukel in Oer gelbarttUone »um DI foj“ * Jf““ Eisenbahnwagen befohlen sei. - Die „Jndependance" billigt
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m a Reiterregiment unv Frhr. van der Hoop im 2. Reiter-Reglment zu —MHxn, 22. Dec. Dem Vernehmen nach hat sich beim neuen Quartalwechsel die Anzahl
Majoren unier Belassung in> ihr^seither^enÄÄÄV-Ä
gime°nt 1u ernennen uno den Majoren Rüti und von Hombergk zu Vach »om unb b« »Taefunte naiianak 6inn
K;pnl>armeriecorvS den Eharakker als Oberst-Lieutenant zu ertheilen. unserer Bevölkerung sich bethatigt und wünschen diesem Beispiel die umfassende Nachfolge, die eS
GendarmeriecorpS den y 0e6 Staatsgerichtshofes gegen Die di-'/ausende von schmerzlichen Opfern die der M -
geklagten Gue.erbock, Kulp, Meyer, St. Goar UNO 8e°ita f(feon 3_tfor0ert^at „nC ^bcnefroZe^ur'LnTt
Gueterbock'« b.6 auf Weiteres vertag,.---------- l.dtich abgechan und »a« deulsch- St-attwes-n mit Kaiser unb Reich felsenfest begrünbet ist.
------------------— Wir wollen nicht daß der alt. Hader, der uns so lange entzweit, jeden Morgen und Abend von vorne begonnen, wir ertragen e- nicht mehr, daß die einmuthlge Zustimmung ^einer deutschen Kammer zu den neuen Bünvnißvertragen in dem einen frankfurter Blatte „servil genannt. daß der deutsche Kaiser von 1870 in dem anderen mit dem Geiser der Rothen von 18t9 bespritzt werde Frankfurter Zeitung" und „Frankfurter Journal" behaupten, sie srren die Stimme des Volkes gegen den Militarismus. Wohlan, das Volk gebe feine Stimme ab Jnbetn e< unterstützt' die seine wirklichen Ansichten aussprechen, und diejenigen von seiner Schwelle weist, die sie zu fälschen bemüht find. Auf wirklich demokratische Blätter kann die vox populi vox dei ihres Eindrucks nicht verfehlen.
Am 2 W-i^hnachtsfeiertage, s Morgens^Pf-rer^anbmann^ ^^^hner. (Collecte für die Stadtarmen.)
Die Pfarrgeschäfte für diese Woche (vom 25. bis 31. December) besorgt Pfarrer Dr. Seel.
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an den Walosaum. Vor uns lag Oa« mäch.ige Schloß, in Oer Dunkel-
eine riesige Steinmaffe mit vielen Thürmen am Horizont 6troor*“
am Walosaum gefangener granctireur gab Die Besatzung Oe« Schlosse« ans 5I.6OO Mann, MobiigarOisten unD granctireur«, an; sie feien bereit, Oie W f
anoerufen rourDen. Der Hauptmann antwortete auf Französisch. „Preußen.
Wollt ihr ParOon nehmen, so tretet in fünf Minuten unbewaffnet ber°u«; s°n, le yourget, oa» von « «jueueuvuv.. —
fiÜD ihr verloren." Zugleich rief er zurück: „Die 5. unO 6. Compagnie Marsch 3 3 genommen ward. Bedeutender Arttllenekampf,
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»Ä ’ÄS “mi l- U S°,l« .1-3.« Marne gegen Chelles, üb,-.» ,urü-g,»°,ftn.
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,sä?Kää =» asSK “‘"i w-raus die anOern sofort in Die Knie s-l-n. Alle« Oie« war da« Wer weniger
getödtet oder verwundet wurden. -
A Luremburq, 22. Dec. Da« „Echo du 8uxemburg" schreibt „Dar Hanvel-blaO rath Dem König von HollanD seine Souvera.netat 'n 8urem urg ,u Gunsten eine« Deutschen Fürsten abzutreten. Hierin scheint Die 8°,un^ de. Frag waren. Von un« vollstanOig uoerra;epi, wu.v... (j Der Prinz Heinrich wirO germamsirt werben unD Die »bDantung zu WalO vertrieben. Da oa« Thor allen Anstrengungen eintn0@unilin statifinoen. E« ist Die« ein Projeet, »on Dem schon »or bret ......... R-* h"’A nn tm Äen‘ ^a6ren gesprochen würbe, unD welche« von Dem Prinzen Heinrich selbst auSgmg, welcher Damals wollte, Daß Da« Großherzogthum in Den NorObunO eintreten fofle Die volitischen Umstände haben Damals Die Ausführung Dieter JOee unmöglich gemacht 'Man hat nun Den Zwischenfall Der Neutralität benutzt um Oie o Hr “ , —, .., ... iwinnan unb pint* Elimbination iu ver*
Versailles, 22. Dec., Nachts. $or Paris wurden beim Aus- -^7d7efem Momenl ",u''rechi«"Zeü7 kam Hauptmann Kattrein mit am 21. über 1OOO unverwundete französischt^Gefangene^gemacht; 2 i „ . «tl— h.» <^Afn6 enraebeno. Wir n^|. angegriffenen Fronten wurden wahrend des Ausfalls, wie
ausgesetzt mit Granaten beworfen. Auf das 5. Armee-
Kriegsnachrichle«.
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