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Local-Notizen.
armirt; jetzt werden aucü Die ^aue cer öl y eine toreufiifAe Feldvost (totalen) Verfinsterung 12 Uhr 10 Min.; centrale Verfinsterung Mittags um 12 Uhr 56 Min.;
Führer der FranctireurS, welcher auf belgischem Gebiete eine preußische Ueivpol beJc centra(en Verfinsterung um 1 Uhr 54 Min.; Ende auf der Erde überhaupt 3 Uhr 18 Min.
weaaenommen, Mit seiner Beute aber in die Hände der Belgier gefallen war, ve- Firniß wird im Allgemeinen fast in ganz Europa gesehen. — Bei der gestrigen Wahl
, npnonmärHa in Brüssel und ist Gefangener auf Ehrenwort. der Gemeinderatlismitglieder gingen aus der Wahlurne folgende Herren hervor: Karl Nagel mit
Rom 16 D°c. Di- Ankunft Königs ist für di. Zeit v°m io«, Fr. Ehr. Pi-iich mit 61 und Kari W-nzO m., 42 Stimmen.
Rom, 16. Dec.
"vesen. n- als iU 5tt: >' unb Mächte 4b bet oie ist ton»
^ßaa- Heran.
! Staa. tlvetthe W fast ud) von cportirt.
GjHkN, 21. Dec. Wir machen unsere Leser auf die morgen ftattfindende totale Sonnen- sinsterntß aufmerksam, damit Niemand verfehle darauf zu achten, indem dieselbe erst im Jahre 1887 wiederkehlt. Der Anfang der Finsterniß ist um 10 Uhr 50 Minuten. Anfang der centralen
2. Bat. Kltpoft. Morgen ent vor, ) mittelst Bataillon Hn von ge Theil 8 feind, ^-rstand 5. Comf). vor, die hdem der die den nach dem den Aus. diese an Haupt- und nun vorüber, ort Kehrt en natur- rubaltern- hütze und Offiziers.
ca. 600 ann Katt- oiindesten- gegeben, so wurde irwundkten Lchwadron und am icht wissen rge unserer endlich die 9., einem Ihr liidltn erncut nach jener Bries \any#en > rückwärts f Bataillon ölois), wo v. Sagern ung besorgt 'inte Lasalle, iorßadt von tm Gange
Officielle militärische Nachrichten.
Versailles, den 19. December. General v. Werder griff am 18. den Feind an, welcher in beträchtlicher Stärke bei Nuits und Pesmes stand. Am Abend war Nuits genommen, etwa 600 Gefangene gemacht. Am 19. wurde in südlicher und westlicher Richtung verfolgt. Diesseits Prinz Wilhelm von Baden.und General v. Glümer leicht verwundet.
Von Seiten des 10. Corps wurde am 18. die Verfolgung über Epuisay fortgesetzt. Traineurs gefangen genommen und eine Fahne erbeutet.
Andere Abtheilungen hatten am 17. bei le Poilay und la Fontenelle Gefecht gegen einen etwa 10,000 Mann starken Feind, der in der Richtung auf Mans verfolgt wurde. Die Colonnen des linken Flügels sind am 19. in Marsch auf Chateau Renault.
von Podbielsky.
8. bis 12. Januar angekündigt. Derselbe wünscht, daß die für Empfangsfeierlichkeiten bestimmten Summen Wohlthätigkeitszwecken zugewendet werden. Die Stadtgemeinde steht im Begriff, ein Anlehen von 5 Mill. Fr. für Stadtverschönerung ic. zu contrahiren. — Antonelli schiebt in einer Note an die Nuntien alle Schuld bezüglich der Vorgänge vom 8. u. s. w. der Revolution zu. — Der C-rcolo Romano beschloß eine Vorstellung an das Ministerium um Entwaffnung des Vatikans zur Vermeiduvg von Ausschreitungen.
ibn verdächtig und die Puritaner der Flotten stemmten sich gegen seme Ernennung. Der Marine - Minister Fourichon, ebenfalls ein Günstling des Kaiserreichs, hie t aber seine Ernennung aufrecht. Die Reorganisation der Mittelmeerflotte wurde wegen der orientalischen Frage für nothwendig erachtet. S,e wird sogar durch einige gepanzerte Schiffe verstärkt werden."
Telegraphische Depeschen.
△ Brüssel, 20. Dee. Die „Jndependance" meldet, daß sich unter den nach Bremen geführten Geißeln der Dichter Haves de Montöpin befindet.
+ Brüssel, 20. Dec. Man spricht von einer möglichen Abdankung des Großherzogs von Luxemburg zu Gunsten seines Bruders, des Prinzen Heinrich der Niederlande, jetzigen Gouverneurs von Luxemburg, womit der Eintritt des Großherzogthums in den deutschen Bund verbunden sein würde.
/X Bordeaux, 18. Dec. Trotz Gambetta'S Telegrammen von dem angeb- lich vortrefflichen Zustand der Armee greifen die Journale „France," „Liberty," „Gazette de France" seine Politik immer heftiger an.
△ Luxemburg, 17. Dee. Die Antwort der großherzoglichen Regierung ist auf die preußische Note gestern nach Berlin gegangen. Alle Puncte dieser Ntoe sind widerlegt (?). _ L
△ Luxemburg, 19. Dec. Kammersitzung. Die Regierung erklärt, den Text der Note des Grafen Bismarck und der hierauf bezüglichen Antwort vor Donner- , stag nicht vorlegen zu können; jeder Deputirte könne sie indeß in den Sectionen lesen. Hierauf wurde der Text des königlichen TelegrammeS verlesen und enthusiastisch begrüßt: „Ich billige unter jeder Beziehung und in allen Punkten das in Betreff der preußischen Note eingehaltene Verfahren. Wir vertheidigen zusammen die Verträge, die Ehre und die Unabhängigkeit von Luxemburg."
/X London, 20. Dec. Die „Times" meldet: „Der Petersburger Eorre- , spondent der „Jndependance", welcher einen Auszug aus Grants Schreiben an i den Kaiser, die orientalische Angelegenheit betreffend, in der „Jndependance" mit- . feilte, wurde wegen Jnbiscretion und Beleidigung des Kaisers nach Olonetz ver- bannt."
brCU,1C(£öMmd)18. Dec. Gestern traf hier ein als Wasche declarirteS Colli an einen Hierselbst gefangenen französischen Capitän, von Metz kommend, auf dem Bahnhofe ein, wurde revidirt, und fand man darinnen sorgfältig tn Hemden ein- ^wickelt fünf sechsläufige Revolver und ein Dolchmeffer, worauf der Capltan sofort in sichere Haft gebracht wurde. — Unser erster Commandant, Generalmajor ■ » Wedell, erläßt folgende bemerkenöwerthe Bekanntmachung: „Es ist mir durch hiesige Bürger mitgetheilt, daß Kriegsgefangene Sieges-Depeschen abreißen ober beschmutzen und daß französische Offiziere in Kaffeehäusern rc. auf unsern Kon.g und unsere Nation schimpfen. Ich halte daS für Jrrthum und Mißverstandniß, da ich mir nicht denken kann, daß ein deutscher Mann sich solche unverschämte Frechheiten ruhig gefallen und im eigenen Vaterlanve sich von Kriegsgefangenen maltraitiren und terrorisiren läßt. Kämen dennoch solche Dinge wider Erwarten vor so bitte ich die Bürger von Eoblenz, im Namen unserer nationalen Ehre sofort einzuschreiten, und die Uebelthäter, welcher Charge sie auch angehoren, mir ru bringen, der ich genau weiß, was ich mit solchen Leuten zu machen habe, ^ch bemerke, daß ich alle Soldaten der Garnison angewiesen habe, eben so zu bandeln, daß ich, wenn der Besitzer eines öffentlichen Locals in demselben Ausschreitungen, wie die angeführten, gegen König und Vaterland duldet, ein solches während der Dauer des Belagerungszustandes auf meine persönliche Verantwort- lichkeit^hm^sch $ ff. „Staatsanzeiger" sagt, eS scheine sich nunmehr
daS Bedürfniß fühlbar gemacht zu haben, die Festung Langres zu cerniren, um dem dortigen Freischützen-Unwesen ein Ziel zu setzen.
Trüffel 17. Dec. Wie aus sicherer Quelle verlautet, wird Antwerpen setzt in vollständigen VertheidigungSzustand gesetzt. Bisher waren nur die Forts armirt: jetzt werden auch die Wälle der Stadt ihre Ausrüstung erhalten. - Der *** » ' v ... _c L.f J..« fttnktAte eine hrMlUtimP l1
Darmstadt, 19. Dec. Wie wir zu unserem Bedauern vernehmen, hat der Generalsecretär der landwirtschaftlichen Vereine, Herr Oekonomierath Dr. Kramer babier einen Ruf als Professor und Vorstand der neu zu errichtenden höheren landwirthschastlichen Lehranstalt (Abteilung des eidgenössischen Polytechnikums) ru Zürich erhalten und angenommen.
® Darmstadt, 20. Dec. Abgeordnetenkammer. Abg. v. Blegeleben stimmt, i obwohl er Föderalist ist, für die Versailler Verträge, weil man mit geschichtlichen Ereignissen rechnen müsse, Abg. Backe gegen die Vertrage. Abg. v. Gagern erblickt in ihnen einen großen Theil Dessen, was bisher von der Nation ersehnt wurde, erreicht: auch der Autonomie der Einzelstaaten seien namhafte Zugeständnisse gemacht Aba. v. Gagern wünscht die Bildung eines Oberhauses, damit die Ne- aierungen in diesem einen Ersatz fänden, für die Opfer, welche sie ihrer Souverän:- tät gebracht hätten. Ministerpräsident v. Dalwigk erklärt, die Regierung teile diesen Wunsch vollkommen; sie habe deßfallsige Wünsche in einem dem Bundes- kanzler übergebenen Exposö niedergelegt. Abg. Dumont bekämpft entschieden die Verträge, u a. auch den von Bayern bezüglich des Artikels 68 (Verhängung des Belagerungszustandes durch die Bundesgewalt) gemachten Vorbehalt, worauf Ministerpräsident v. Dalwigk erklärt, daß zufolge besonderer Verabredung den sammt- lichen süddeutschen Staaten dieses Reservatrecht zugestanden sei. Schließlich wer- den die Versailler Verträge mit den nachträglichen Modificationen mit 40 gegen 3 Stimmen angenommen. (Dagegen: Dumont, OechSner und Backe.) Die Kammer bewilligt hierauf einstimmig die vom Kriegsministerium behufs Kriegs- fortsetzuna angeforderten 3,622,000 fl.
Eoblenz 16. Dec. Heute früh brachte man unter Escorte die beiden V Personen hier 'ein, welche mittelst Luftballon« die unfreiroiti ge Reise von Pari« nach Deutschland gemacht und in der Nähe bei Herborn zur Erde kamen. Man fand bei denselben drei Briesbeutel sowie eine schwere Keste; diese Gegenstände wurden der Militärbehörde abgeliefert und die beiden Gefangenen aus den Ehren.
[t fein üülv ,000 Decken graute unv null
Besondere Bekanntmachung.
6257) Christbäumchen zu 3, 6, 9 und 12 fr. werden von Dienstag Nachmiltag 1 Uhr an und die folgenden Tage im städtischen
Gießen' de? 1^'December 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
in verschiedenen Größen, sowie
6286) Mehrere Centn er Meerrettig, von 5 Pfund an, das Pfund 5 kr-, verkauft
P h. Leib, im Philosophenwald.
KeilgevsSenes,
6218) Löffel und Gabeln, Schildkrot- und Büffel-, sowie alle Sorten Kautschuck- Kämme, empfiehlt zu den billigsten Preisen Bernhardt Abend, Kammmacher, Weidengasse.
Oefen und Herde
zu Holz- und Steinkohlenbrand, Feuerungs-Requisiten und alle Arten Kochgeschirre empfiehlt
(4965) I. G- D. Bapst.
6248) Cramer'sches Jagdpulver, Daten^fchrot, Lesaucheux Patronen , Revolver, Pistolen rc.
bei EmilPistor.
6299) Feinstes Blnthen- mehl bei Carl Lony.
6291) Die zu dem Nachlasse des Großh. Hofgerichts-Advocaten Kraus köpf gehörigen juristischen Werke, darunter:
Archiv für civilistische Praxis,
Archiv für practische Rechtswissenschaft, Seuffert's Archiv,
Zeitschrift für Cioilrecht und Prozeß, Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt,
Gesetzblatt des Norddeutschen Bundes, W e i s k e's Nechts-Lexicon,
Pandecten Lehrbücher von Vangerow, P uchta (nebst Vorlesungen von R u- dorff) Holz schuh ee,
Corpus juris civilis, übersetzt von Stute n i s TL A.,
werden durch den Unterzeichneten verkauft.
A. Bramm, Landgerichts-Assessor.
i Wachsstöcke u. Wachslichter 6306) Frische Schellfische in verschiedenen Größen, sowie fortwährend bet Backer -b
Lichterhalter an Wrihuackts- bäumchen in Auswahl, empfehlen (6178) ________I- A. Busch Söhne.
6307) Gold- und Silberschaum bei
W- Klee, Marktstraße.
6296) Ordinäre und bessere Sorten Strohdecken sind vorräthig bei
H. Dickorö, in den Neuen-Bäuen.
| Brillcull-Ktr^chen für Puppensalons und Weibnachtsbäum- chen empfiehlt Chr. Wallenfels.
6063) Textor'sches Flaschenbier vorzüglicher Qualität, frei in's Haus geliefert, pr. Flasche 7 fr., von L. Textor,
im Darmstädter Haus.
| Vorzügliche Liganen
in
23- und 30-Stück-Kistchen, zu Weihnachts-Gescheuten sehr geeignet, empfiehlt $ur aefäb ligen Abnahme Carl Lony.
6269) Täglich frische Hefe bei A u fl. Plank, Wolkengaffe.
6307) BallonS und Sterne zum Aus- schmücken von Christbäumchen empftehlt w W. Klee, Marktstraße.
6306) Parfümerien, Haarol und Toi- lettenfetfe in großer Auswahl empftehlt zu den billigsten Preisen
Karl Gerlipp, Kirchenplatz.
6295) Eine Dickwurzmühle ist zu verkaufen bei Ludwig Herbert.


