zu besorgen.
Offizielle militärische Nachricht.
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und ihre
Bersteigerungesi
Bekanntmachung.
- Iwä ng aus Mont« befangenen ge-
aldi Aussteller u^tn gerichtet, welche meldet, Mann und ein Orleans rnar- 6? Bestürzung, e sorgen.
Be- Loo
Der aber und eine
nach Italien begeben und Dem Herzog von Aosta Die Krone Königswahl erregt überall Enthusiasmus.
Aufforderu n g.
4699) Nachdem der Nachlaß des am 19. v. Mts. dahier verstorbenen Lieutenants im Großherzoglichen H. Infanterie- Regiment, Heinrich Hartmann, unter der Nechtswohlthat des Inventars ange'-- trcten worden, sind Forderungen und An^
4770) Der auf den 29. und 30 November d. I. der Stadt Gießen bewilligte Vieh- u. Krämermarkt wird an diesen Tagen abgehalten.
Gießen, den 7. November 1870.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
Vogt.
sprüche an diesen Nachlaß so gewiß binnen 4 Wochen dahier anzumelden, als sonst dieselben bei Regulirung der Verlassenschaft nicht berücksichtigt werden.
Gießen, den 2. November 1870. Großherzogliches Stadtgericht Gießen.
M u y l, Becker,
21100 Stück Stoß- und Mittelschwvl len und
2120 Stück Weichenfchwellen, von Eichenh olz,
soll im Wege der öffentlichen Submission vergeben werden.
Die Offerten sind versiegelt und frankirt mit der Aufschrift:
„Submission uuf Lieferung von Schwellen für die Main-Weser-Bahn"
bis zum 12. December d. I., Vormittags 10 Uhr, an die unterzeichnete Direction einzusenden.
Die Eröffnung der Offerten erfolgt in dein Geschäftslocale derselben zu der gedachten Zeit in Gegenwart der etwa erschienenen Submittenten.
Die Lieferungs-Bedingungen liegen bei unserer Central-Materialien-Eontrole Hierselbst, sowie bei iniferev Betriebs-Jnspeetion zu Frankfurt a. M. und dem Balmhofs- Vorstand zu Gießen, zur Einsicht aus, kön-
antragen soll. Die Florenz, 17. ung Der Hauptstadt Freiheiten an Das
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4 habe allen "Wanten vor , ^in franzö.
alle Feino, ify Verhältnis l^ntig ju hx. ($• 3.) irch einen Bt.
Beschaffung widrigen- Veld im
△ Tours, 18. Nov. Die Regierung hat verordnet, Daß jede Dem Feinde abgenommene Kanone Eigenthum Des betreffenden Bataillions verbleibe. — Nach Dem heutigen „Moniteur" ist Charles Lullier, welcher in einem Gate in Tourt laut auf Die Vergeblichkeit des Widerstands hinwies, den Frankreich jetzt gegen die feindlichen Armeen leiste, in Haft genommen worden.
△ Bordeaux, 18. Nov. Die „Liberty" bedauert in einem längeren Artikel, daß gerade Bayern französischerseits besiegt werden mußte, Denn Bayern habe gar kein Interesse, „unser" Feind zu sein und wenn endlich das Glück uns ständig treu bleiben, wenn unser bei Orleans beginnender Triumphzug uns bis nach Paris bringen, wenn endlich das racheschnaubende Frankreich dahin gelangt sein sollte, den verhaßten Eindringling zu verjagen und zu vernichten, dann werden die deutschen Südstaaten mit ihren Freiheiten, ihrer Landesehre und ihrer Zukunft, die Allerersten fein, die sich unserer Siege erfreuen und Die Früchte Derselben genießen werden.
selbe Blatt meldet telegraphisch: „Infanterie und Cavallerie wird nach Schumla eingeschifft."
Darauf auf den Tisch und begann Die französische Nationalmelodie mit aller Kraft der Stimme zu singen. In Folge dessen kam das noch zahlreich anwesende Publicum in heftige Erregung, dem unberufenen Sänger aber wurde durch den da» Platzcommando führenden preußischen Offizier dadurch alsbald Einhalt gethan, Daß Derselbe allen französischen Offizieren in energischer Weise befahl, das Local zu verlassen. Der größte Theil kam dem Befehl nach; nur fünf Offiziere glaubten das nicht nöthig zu haben, sonDern blieben noch längere Zeit ruhig an ihrem Tische sitzen. Am andern Morgen sind dieselben unter strenger Escorte zur Be» strafung an das Kriegsgericht in der Festung Erfurt abgeliefert worden.
München, 16. Nov. Auf morgen ist wieder eine Sitzung der theologischen Facultät der Universität anberaumt, in welcher Die Erklärungen Der Professoren bezüglich des von Dem Erzbischof vorgelegten Reverses zu erfolgen haben, und wird schon heute mit Bestimmtheit versichert, Daß namentlich Dr. v. Döllinger ein verneinendes Votum abgeben werde.
München, 17. Nov. Unter Den Veränderungen im bayerischen Militärdienste, welche uns die letzten Tage gebracht haben, finden wir auch Die DiensteS- enthebung „aus Gesundheitsrücksichten" des Generals Pappenheim als Commandeur Der 2. Division. Erst durch das darauf bezügliche Kriegsministerial- Rescript erfuhr man in Bayern wieder etwas von Der Tätigkeit dieses Mannes, Der 1866 bei Der berühmten Cavallerie - Retirade von Hünfeld commandirte und trotzdem zum Divisionär avancirte. Der hohe Herr war eben ein Hof- und Friedensgeneral, dessen Enthebung von feinem Posten sich wie ein Bruch mit dem alten bekannten Beförderungssystem auSnimmt. Auch der Commandant der Ulanenbrigade, Frhr. v. Mulzer, wurde pensionirt. Von ihm erzählt eine Correspondenz, , daß er den Befehl gehabt habe, eine französische retirirenDe Abteilung auszusuchen. 1 Als er sie erreicht, hätte er seinen Adjutanten zurückgesandt und beim Obercom- manDanten anfragen lassen, was nun mit dem Feinde anzufangen sei. Noch war i
wieder gänzlich befriedigt; Dr. Finckhuijzen ist wieder hierher zurückgekehrt der Anfall ist so rasch bekämpft worden, daß Der König für nächste Woche kleine Jagdpartie veranstaltet hat. — Der Prinz Heinrich der Niederlande hat 560 Thaler an Die Damengesellschaft in Minden übersandt, um dem 2. west- phälischen Jnfanterie-Regiment, dessen Chef er ist, wollene Winter-Unterkleiber
Telegraphische Depeschen.
A Brüssel, 18. Nov. Der aus Tours eingetroffene „Moniteur" vom 17. November enthält ein Regicrungsdecret vom 14. November, lautend: Bis zum 15. December d. I kann kein Protest erhoben, keine Execution vollzogen werden auf Grundlage von Handelsdokumenten, die vor Dem 15. August l»70 unterschrieben worden sind. Alle HandelS-Documente, die nach Dem 15. August 1870 unterschrieben worden, bleibe« Den Decretbestimmungen vom 5. November unterworfen. — Mittelst eine« andern Decrete« verordnet Garnbetta als Kriegs- Minister: „Es seien 18 neue Jnfanterie^Negimenter,', 1 viertes Zuaven-Regiment, 6 neue Bataillone Chasseurs ä pied. und andere Truppenkörper zu bilden."
A Brüssel, 19. Nov. Die „Jndep." meldet: Aller Wahrscheinlichkeit nach wird Da« Fortbestehen Der RegierungSabtheilung in Tours unD Die Aufrechterhaltung ihrer Verbindung mit Den nordöstlichen Departement nach der Niederlage Der Loire-Armee bei Dreux schwierig sein.
A Brüssel, 19. Nov. Das „Journal Des DebatS" enthält einen Artikel
Besondere Bekanntmachungen.
Markt-Anzeige.
4927) Der diesjährige sogenannte Katharrnenmarkt wird Montag den 28. und Dienstag den 29. November 1870 abgehalten und findet am zweiten Tage ein Viehmark statt. — Da dieser Markt seit drei Monaten der erste ist, so steht eine zahlreiche Betheiligung zu erwarten und laden wir Käufer und Verkäufer hierzu ein.
Butzbach, den 18. November 1870
Großherzogliche Bürgermeisterei Butzbach.
K ü ch e l.
Madrid, 17. Nov. Die Cortes ernannten eine Commission von 25 Mit- glteDern, welche sich
Die Antwort nicht gekommen, als auf Der Flanke Der Bayern eine SchwaDron preußischer Ulanen heransaus'te. „Den Feind sehen, Attake blasen, auf ihn ein- hauen, ihn nieDerreifen und gefangen nehmen, war das Werk eines Augenblicks. Die bayerischen Ulanen sahen zu; sie konnten nichts Dafür." (F. 3.)
Gravenhagt, 15. Nov. Als vor einigen Tagen die Zeitungen Die rufung Des f. Leibarztes Dr. Finckhuijzen nach Dem k. Lustschloß auf Dem anzeigten, war Die Unruhe groß, Die sich noch verstärkte, als man erfuhr, König habe einen schweren Anfall von Blutspuken gehabt. Heute ist man
t ungeachtet der Feindseligkeiten, summarische Wahlen stattfinden sollten, um für jede- r J?^rtement einen Deputaten zu wählen. Wo allgemeine Abstimmung nicht rnög-
1 uch W' soll eine Anzahl Delegirte Die Wahl vornehmen. Die Deputaten wür- , den sich Dann in irgend einer Piovinzstadt versammeln; diejenigen von Paris batten, sich per Ballon Dort hin zu verfügen. Wie es scheint wird der Plan Renan s in feinen Hauptzügen von der Pariser Presse gebilligt. Das „Paris- Journal" schlägt vor z. B.: aus Den Generalrathskörpern Der verschiedenen Provinzen, Generalstaaten (<5lats göneraux) zu bilden.
Jede dieser Körperschaften würde von 10 seiner Mitglieder, von den fünf Ältesten und den fünf Jüngsten, im Ganzen 900 repräsentirt sein. Ein anderes Zournal schlägt ein Plebiscit mit Ja oder Nein über einen nach Den deutschen Bedingungen abzuschließenden Frieden vor. Wenn die Antwort verneinend wäre, wüßte man wenigstens, daß die Provinzen unwiderruflich beschlossen haben, Den Kr"g bis auf’« Aeußerste zu führen. Bejahenden Falls würde eine Constituante- Versammlung gewählt werden, um auf Grund dieses Votums Den Frieden Definitiv abzuschließen.
Aus Dem Gesagten dürfe hervorgehen, Daß Die Dinge Den Anschein haben, einen geregelten Verlauf nehmen zu wollen. E« ist möglich- daß Die Pariser Garnison dieser Tage einen neuen Ausfall machen wird. Da dessen Nichterfolg ^mlich gewiß ist, so ist vorauszusehen, daß die unterbrochenen Verhandlungen wieder angeknüpft werden.
A Brüssel, 20. Nov. Changarnier hat hier die Erklärung abgegeben, daß Marschall Bazaine keineswegs einen Verrath begangen habe und seine Capitulation em Act der Nothwendigkeit war; aber er sei zum Oberkommando einer so starken Armee unfähig gewesen.
A Brüssel, 20. Nov. Aus Havre wird unterm 18. D. officiell gemeldet, daß auf den Nachmittag eine Sitzung des Municipalrath« anberaumt fei, um über eine Verminderung de« mobilen Contigent« zu berathen. Man sehnt sich dort in den Kreisen nach dem Frieden.
Metz., 19. Nov. Die Cernirung von Montmedy durch Detachement unter Oberst v. Pannewitz am 16. d. Mts. erfolgt, wobei siegreiche, kleine Gefechte des 1. und 2. Bataillons 74. Regiments bei Chauvency und Thonelle gegen die Besatzung von Montmedy. 47 unverwundete^Gefangene. gez. v. Zastrow.
Nov. Das Wahlprogramm Rattazzi’s fordert Die Uebertrag- nach Rom, nationale Integrität unD Verleihung Der vollen römische Volk, sowie Vermeidung administrativer Decentrali- fation. — Der Herzog von Aosta ist von Neapel hier eingetroffen.
Konstantinopel, 17. Nov. Man telegraphirt der „Presse" von hier: „Vor einem schwarz verhängten Altar und in geistliche Trauergewänder gehüllt verhängte heute Der päpstliche Legat über * vier Bischöfe und sechs Geistliche D^r armenisch- unirten Kirche die Exkommunikation und erklärte sie als Schismatiker." — Das-
Versailles, 19. Nov. HJm Gefecht bei Dreux am 17. betrug der diesseitige Verlust 3 Mann todt, 35 verwundet.
Am 18. siegreiches Gefecht der 22. Division bei Chateauneuf. Diesseitiger Verlust 1 Offizier und circa 100 Mann, der des Feindes über 300 Todte und Verwundete und 200 Gefangene.
gez. v. Podbielski.
Versailles, 21. Nov. Der Feind versuchte a'm 20. Nov.
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mit 6 Compagnien und 4 Geschützen la Fere zu entsetzen, wurde aber am rechten Oiseufer durch ein Bataillon des Regiments Nr. 5 mit bedeutendem Verluste zurückgewiesen. Desgleichen der bald darauf
Konstantinopel, 17. Nov. Ein Telegramm Der „Presse" meldet: „Das gesammte Cabinet soll gewillt sein, Rußlands Forderungen um jeden Preis zurückzuweisen; Die Flotte im Mittelmeer wird bedeutend verstärkt."
A Wien, 19. Nov. Der heftig angegriffene Reichskanzler Graf Beust das Ministerium wollen nach dem Schluffe Der Abstimmung über Die Adresse Demission einreichen. Heute ist Nachtsitzung.
von Ernst Renan, in welchem derselbe ausführt, daß eine Frist von 8 Tagen genügen würde, um Die Wahl einer Nationalversammlung zu ermöglichen, welche über Die Geschicke De« Lande« entscheiden soll. Er findet es als nothwenvig, daß erfolgte Ausfall aus der Festung.
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4931) Die Lieferung der für das Jahr - - -, 1871 für die Main -Weser - Bahn erforder-
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