wird
■ Epileptische Krämpfe (Fallsucht) WU heilt brieflich der Specialarrt für Epilepsie D o ct. «. KIlHwIh H q in Berlin, Mittelstraß- 6. - Bereits über Hundert geheilt. l2»l)L^SS
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678) Die Unterzeichnete, früher Köchin im ilinßer'schen Garten, empfiehlt sich den aeehrten Familien in vorkommcnden Fällen als Kochsrau. Bestellungen beliebe man im Zinß-r'lch-n Garten, oder bei 6m. Wirth Friedr. Führer, iu machen» 21 nun Harot.
JU ma-pe. auf bem Nahrungsberg.
g Mas K Urhlin,
Maaren-, Agenturen-, Commission« -, ConsignationS-, SpedittonS- und Incaffo- Geschäft,
Frankfurt am Main',
berechnen für Jncasso und Wechsel -Domicile Ve °/o Provision.
Wohnungs - Veränderung.
715) Hiermit die ergebene Anzeige, daß ich seit dem tt Januarir. dem früher H. Spi°s'sch-n Hause aus dem Neuenweg wohne. r undWirer.
Neuer Turnverein.
698) Dienstag den 22. d- Mts», Abends
Uhr: ,
Generalversammlung
im Caf6 Mosler.
Um recht zahlreiche Betheiligung bittet der Vorstand.
große Menagerie.
730) Der weltberühmte Thierbändiger Kleeberg, durch seine Unerschrockenheit in g^anz Europa „König der Wüste" genannt, wird die Ehre haben, dahier täglich mit seinen Naubthieren zwei Vorstellungen zu geben, welche ke'"TH'erbandiger im Stande ist nachzumachen.. Erste Vorstellung - ' **' Zweite Vorstellung mit
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werden für eine solide deutsche Foucr-Ver- stchcrungS-Actien-GeseUfchast unter sehr günstigen Bedingungen gesucht. Franco- Offerten M. G. Nr. 14 nimmt die Expcd. d. Bltts. entgegen.
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besagen die Austrag- und Anschlagzettel.
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Natertcindische Feuer - Verstcherungs - Attien- Geselllchnst )u Elberfeld
vermittelt der Unterzeichnete Versicherungen gegen Feuers- und Explosionsgefahr zu
billigen und festen Prämien. F Hoffmann..
Firma: Earl Hoffmann.
anlächeln, daß Sie geneigt sind, Ihre helfende Hand aufzuihun. S°vt-n Sie sich aber doch ander« besinnen, dann fre.ltch wäre ich gezwungen, ^b-rWelt zu offenbaren, wie und in welcher G-s-llschast '» St. tn tief« JRod)> habe, und ich schwöre Ihnen, daß du Wahrhett auch zu den Ohren Ihrer vornehmen und reichen Verwandten gelangen soll/ , ...
Der Wucherer zwang sich, seine Wuth hinter einem verzerrten Grinsen zu verbergen.
Mit rilternder Stimme erwicderte er:
„Wenn Sie — schweigen wollen, — Mamsell, —- dann, dann w> ch sehen, wa« ich für die Frau mit ihren Kindern thun kann/ Und b-uch er sch lüate er biniu • Ich hatte mir schon vorgenommen, der 2BiUn>t ernt Unter
stützung auzubieten. Ich bin kein so hartherziger Mann, wie Sie vielleicht denken, Mamsell."
Clara lächelte. , ...
Wie weich Ihr Herz ist, H«r Wiesel, da« seh- ich an diesen Cham, vagnr'rflaschen. Nun, ich bin vorläufig mit Ihrem Versprechen zufrieden. Hatten Sst -« nicht, dann halte icd da« meine. Ich habe Bit Ehre, Ihnen und den verehrten Damen eine gute Nacht zu wünschen." _ a .,nb
Sie verbeugte sich erst vor Wiesel und dann vor Madame Dunst und Fräulein Florini, di- inzwischen in’« Zimmer getreten waren und da« Zwiegespräch zwischen ihrem alten Courmacher und Clara erstaunt angehort hatten.
Al« Clara da« Zimmer verlassen hatte, erhob Wi.stl sich rasch vom Sopd
Der Teufel steht mit dieser Dirne im Bunde!’ schrie er. Und ich bin mnrfitlD« acacn sie Wenn ich da« panvre Volk, da« sich meine Verwandte nenn" nicht unterstütze, so wird mich die Mamsell in ganz Hamburg h-rumtra- «" S”«1’ .!.««- »-«■'. ---
ihre Nichte schon viele reiche Geschenke empfangen hatte.
Beide Damen ergossen ihre Gefühle in ^obfUn S^bun3e„ ub r die Frechheit der HauSmamscll, die eS gewagt, die fröhliche Unterhaltung so "IL".;:.,"'XÄ.-.« D.°«. »...- «-.»„x
Zimmer kündigen. Es ki-bt noch kroße Kastbe.se kenug, d,e eint Kmst - n, »if meine Nichte sein ihut, mit Vergnigen die sebeensten Kewacher -inreiM n, w° wir edrbö„, alte Hstreu, wie Sie, Herr Wiesel, sein thun, empfangen kannen^ob^-hg.st-ertr Wiesel vr'drießlich. »Damtt, daß
Sie eine andere Wohnung wählen, bringe ich die freche Pers z
Schweigen. E« ist eine schlimme Gesch ch.e und ich weiß * * “«J
berauswiekeln soll, wenn ich mich nicht entschließe, eine große Summe z Pt •
« wir igu Fremd," tröstete Madame Dunst, „»/8ub= meiner Nichte wird Si- sir All-«^entschädigen." (S-rlsthung folgt.)
Geschäfts - Anzeige.
714) Einem geehrten Publikum die ergebene Anzeige, daß ich Seltersweg vis- ä-vis der neuen Anlage eine S ch ir mf a b r r k "nchtet habe.
Abnehmer zu erwerben suchen. Achtungsvoll Franz Schneider.
84) Ein Mädchen vom Lande wird zu alsbaldigem Eintritt in Dienst gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts.__
738) Eine Weißzeugnäherin wünscht noch einige Tage in der Woche beseht zu haben. Näheres bei Frau Simon auf der Ben- ner'schen Schanze.______
Wohnungs - Veränderung.
680) Von jetzt an wohne ich bei Herrn Lackirer Mannberger auf dem Neuenweg, welches ich meinen verehrten Kunden und Gönnern hiermit ergebens! anzeige.
Georg Mootz, Schuhmacher.
Um dem Wunsche mehrerer auswärtige» Lehrer nachzukommen, die Menagerie noch einige Tage zur Schau gestellt sein.
K l e e b e r g's
Die Geheimnisse einer jungen Mamsell.
(Fortsetzung) .
Da das Entreezimmer der Sängerin nur klein und schmal war, so konnte man den Ruf in dem Gemache, wo die Orgie stattfand, deutlich vernehmen.
i)7r Hausknecht sprang auf. Er hatte gehört, daß man ihn drinnen vernomim-w { fommtn heran«; sie haben die Angst g-frl-gt.
Nu d ü-t' ich mir bei Seite. Aber ich bleibe da unten auf dem Gang. Wenn Ihnen wa« Unangenehme« passieen sollte, dann rufen Sie nur man. Ich st-h-
S'X** »*•«»-i».- *'«-"• "@^D,r@»eu«ne4,encn'.(«nlt sich (In Dvsi-nd Sch.ilt. voa chi, bsi-b dann aber im Dunkeln lauschend stehen. .
Gleich darauf wurde die Thür der Sängerin von innen aufgeschloffen.
Madame Dunst und Fräulein Florini, Lichter in den Händen, raten heran«. Neide waren unter der Schminke blaß geworden und zitterten merklich.
Hinter ihnen stand Herr Wiesel, eine nicht minder erschrockene Miene zetgend.
Der erste Blick der beiden Frauenzimmer fiel auf Clara, die ihnen rasch wirklich - F-n-r im Hllt-l?" fragten Tante und Nicht-stammelnd
' B-rnhig-n Sie sich, meine Damen," versetzte Clara rasch. ,E« ist gar fein F-u-r im Hause gewesen. Ich habe mir di- Fr-ih-it^g-n°mm-ri mir -in-n Scherz mit Ihnen zu erlauben, bloß um den würdigen H-rrn Wiesel in Ihrer
di- Frauenzimmer durch und folgte dem Wucherer, der sich bei ihrem Erscheinen schnell in da« Wohnzimmer seiner Freun. ^""'Sttftnd'ibn'"hi'nter dem Tisch-, auf dem Champagnerflaschen und mehrere noch yalbvolle Gläser standen, auf bem Sopha sitzen.
$ „Herr Wiesel," sagte si- mit lauter, kräftiger Stimme, e« freut mi« über
Mabeu, daß ich mich setzt persönlich davon überzeugt habe, wie unrecht man Ihnen in uüserm Hütei .Hut, wenn man Sie für einen geizigen, allen Lebenäsreuden abgeneigten Mann hält. Sie iraktiren hier die Damen um Mitternacht mit Champagner. E« ist schon und lode»Swerth v°n 3»n-n^ b 6 Sie die Kunst und die Künstlerinnen so ehren. Aber ich meine, ver , bet in diesem Falle so spendable ist, sollte e« auch in einem anderen Falle seim Und da. werden Si! auch. Si- w-rd-n mir di- Bitte nicht abschlag- , •
für Ihre arme Schwägerin und deren Enkel zu thun, die au« Amerika g men sind, Sie um Hülfe anzuflehen und ihr Leben bi« letzt nur durch mei Mitlifid gefristet buben. O, ich sehe e. an der Freundlichkeit, m.t der Sie mich
707) Dienstag den 2 2. Februar:
5. Moimemenls-Conckrt, ausaeführt vom Musik-Corps des Großh Hess II. Inf.-Reg., untei persönlicher Leitung seines Dirigenten, Herrn D. Zkersert.
Programm.
Erste Abtheilung:
1) Eoncert-Polonaise von Jos. Lanner.
3) OZ°Üb!"de^NE",'Dmtt'für',w-i Trompeten (neu), °°n Th ad-wald, ^nntnfie ü6er Motive aus Verdi's „Nebucadnezar" von 9teifert.
WÄau« Oper: „Die Italienerin in Algier" von Rossini.
6) Melodieen-Kranz, Potpourri von Parlow.
Zweite Abtheilung:
8) ^Am'schönen RN"g°-denk'"ich Dfln^ Walzer (neu) von K«l-r-B«la.
9) Arie aus der Oper: „Ernam" von Verdi.
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Di- verehr/en Abonn-nt-n w-rd-n freundlichst ersucht, ihre Karten mitzubringen.
L,e vereyrren ^b-t-n, nicht ju rauchen.)^
741) Meine Ernennung zum Hofgerichts- Advocatcn erlaube ich mir hiermit unter dem Anfügen zur Kenntnitz zu bringen, datz mein Bureau sich im Gail'schen Hause in ■ der Neustadt befindet.
Gießen, im Februar 1870- __Dr. Eniil Dittmar.
567) Ein zuverlässiger Junge von braven Eltern kann bei gutem Gehalt gleich eintreten bei G- Schme hl, Specereihändler u- Wirth am Brand.
740) Ein braves Mädchen von gesetztem Alter, das kochen und die häuslichen Arbeiten versteht, kann gegen guten Lohn auf den 1. oder 25. März eine Stelle erhalten- Wo? sagt die Exped- d. Blattes.
738) Ein sauberes Frauenzimmer sucht eine Stelle als Amme. Näheres bei
Frau Schwan, Sandgasse.
648) Einen zweiten Zapfjungen, sucht bis 1- April C. Pietsch (Lahnstem).
Eine Reisestelle
in einer Cigarrenfabrik ist offen. Offerten nehmen die Herren Gebr. Wenzel hier in Empfang.____


