Preis vierteljährlich 36 fr. mit Brtngerlohn. Durch di« Post bezogen vierteljährlich 49 fr.
Gießener Anzeiger.
Erscheint wöchentlich bteb mal: Dienstags, Donnerstags und Samstag». — Expedition: Canzleiberg Lit. V. Nr. 1.
Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kielen.
Nr. HO.Samstag den 17. September 1870.
Brodpreise vom 15. bis 241. September 1870,
nach eigener Erklärung der Bäcker:
4 Pfund gemischtes Brod 19-/r fr. 2 Pfund gemischtes Brod 9% fr. 4 Pfund Roggenbrot, 17 fr. 2 Pfund Roggenbrot, 8'/2 fr.
Anfügen, daß dieß durch die Großherzog
gebracht.
bis zu 8 Tagen erkannt werden.
Fink.
kommt, so ist derjenige, welchem dessen bei Vermeidung einer Strafe von 1 bis ermächtigten Arzte die Anzeige zu machen,
Verfteigerimgen.
OVstversteigerung bei der Stadt
lichen Kreisärzte unentgeltlich geschehen wird.
Zugleich werden die einschlägigen Bestimmungen des Polizeistrafgesehes in Erinnerung Gießen, den 16. September 1870. Großherzogliches Kreisamt Gießen.
Dr. G o l d m a n n.
4019) Mittwoch den 21. September, Nachmittags 2 Uhr,
sollen auf dahiesigem Nathhause die Mobilien der verstorbenen Jettchen Stern von
Obstversteigerung.
4024) Das diesjährige Obst in den Frei - herrlich von Nordeck zur Rabenauischen Gärten wird versteigert:
s) zu Alt-Buseck Dienstag den 20.
Septbr., von Mittags 12 Uhr an,
b) zu Groß-Buseck Mittwoch den 21.
Septbr., Nachmittags um 1 Uhr.
Londorf, den 14. September 1870.
Der Rentmeister: Schmidt.
Obstversteigerung.
4033) Das diesjährige der Gemeinde Ruttershausen zugehörige Obst, bestehend aus einer großen Quantität Aepfel, Birnen und Zwetschen, soll
Montag den 19. September, des Vormittags 8 Uhr, öffentlich meistbietend versteigert werden.
Der Anfang ist am Wege nach Kirchberg. Ruttershausen, den 15. September 1870.
Großherzogliche Bürgermeisterei Ruttershausen.
Klinkel.
Obstversteigerung.
3974) Dienstag den 20. d. Mts., Nachmittags um 2 Uhr, wird das Obst in den fiskalischen Gärten zu Alt-Buseck an Ort und Stelle in Abthei- theilungen meistbietend versteigert.
Gießen, den 10. September 1870. Großherzogliches Rentamt Gießen.
Lyncker.
Obstversteigerung.
4023) Nächsten Montag, den 19. September, von Morgens 10 Uhr an,
soll das Gemeindeobst in Fellingshausen versteigert werden.
Fellingshausen, am 14. September 1870. Der Bürgermeister: Gerlach.
Bekanntmachung, das Auftreten der Menfchenblattern in Gießen betreffend.
Alle Aä^nb Gesuche, sowie alle Correspond enzen für uns sind zu richten: ,An daS Büreau der Großherzoglichen Centralftelle für die Gewerbe rc. in Darmstadt." Darmstadt, den 11. September ^^^g^ Centralstelle für die Gewerbe und den Landesgewerbverein.
Schleiermacher.
Obstversteigcrung.
4016) Dienstag den 20. September d. I., von Morgens halb 9 Uhr an,
soll das hiesige Gemcindeobst, bestehend in einer großen Quantität Aepfeln, Birnen und Zwetschen, versteigert werden.
Die Zusammenkunft ist im Ort.
Bersrod, den 13. September 1870.
Großherzogliche Bürgermeisterei Bersrod. Böcker.
Zn der Stadt Gießen sind in den letzten Tagen Erkrankungen an Blattern vorgekommen.
Zudem dieß hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird, werden die Eltern, Pflegeeltern oder Vormünder aller Kinder, welche noch nicht, geimpft sind, aufgefordert, diese Kinder alsbald impfen zu lassen.
Erwachsenen wird dringend anempfohlen, sich wiederholt impfen zu lassen, mit dem
< B e k a n n t m a,ch u n g,
die aus Frankreich ausgewiesenen deutschen Arbeiter betreffend.
Mit Bezuanahme auf die Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Innern und den Aufruf des Vorstands des deutschen Gewerbe - Museums in Berlin, betreffend die Heranziehung der aus Frankreich ausgewiesenen deutschen Arbeiter für die heimische Industrie, erklären wir uns gerne bereit, so wett dies in unzeren Kräften ftebt oie Vermittelung des Angebots von Arbeitern und der Nachfrage nach Arbeitern, welche aus^rankreich ausgewresen worden sind, zu ^^"^hmen, sowie die Nachweise über'die verfügbaren Arbeitskräfte für die Kunst-Industrie an das deutsche Gewerbe-Museum in Berlin gelangen zu lassen. Bezüglich der Arbeitsuchenden ist bei deren Anmeldungen Auskunft «b-r ftlg-nd- Punkte^n°th,^ bisherige Arbeitsstellung, ob Geselle, Werkführer oder dergleichen, 6) beanspruchter
Lohn 7, möglichst genaue Adresse und im Fall der Veränderung erneuerte Mitth-ilung derselben, 8) Zeugnisse oder sonstig- Legitimationen, zunächst ,n Privat-Abschrift.
Arbeitgeber jeder Att ersuch-n^n-,r^,n Ach^M-ise, uns fud)m- 3) bie ungefähren Bedingungen, di- sie zu bieten bereit sind, zukommen
Art. 351. Wenn bei einem Menschen die Menschen-Blatternkrankheit zum Ausbruche Pflege obliegt, wenn ein solcher nicht vorhanden, der Hausbesitzer oder dessen Stellvertreter, 10 si., verpflichtet, davon der Polizeiverwaltungsbehörde oder einem inländischen zur Praris sobald er von der ansteckenden und gefährlichen Natur dec Krankheit Kenntniß erhält. v, v
Art. 354. Eltern, Pflegeeltern oder Vormünder, welche der Aufforderung der Sanltatspollzeibehorde, lhre Kinder oder Pflege- kinder impfen zu lassen, nicht entsprechen, verfallen in eine Geldbuße von 1 bis 10 fl.; bei erschwerenden Umständen kann auf Gefangniß
Gefundene Gegen st an de:
Ein altes schwurzes , ^in schwarzer Glacehandschuhs ein ^würs-lt-s -in Po^-mounaie mit^4 kr.^, -m-m^kleine!^Schlll^sftlch^-n
U"b "ÄÄ’ÄÄ °us Verlangen an di- Find-r zurückgegeben °d-r
später zu Gunstenl der„Armenkasst^werden versteigert werben. Großherzogliche Polizei-Verwaltung der Provinzialhauptftadt Gießen.
(5)lCyCU, Dul lv. öcpicuivti j-uiw Nover»
Gießen.
4020) Das städtische Obst, bestehend in Aepfeln und Birnen, von den Bäumen am Schiffenberger, Wiesecker, alten Anneröder und Steinbacher Weg, an der Grünberger Chaussee und in den Anlagen soll Mittwoch den 21 d. Mts., Nachmittags 1 Uhr, öffentlich versteigert werden.
Die Zujammenkunft ist am Neuenweger Thor. Gießen, den 15. September 1870.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
Vogt-
Bekanntmachung.
Man bringt hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß in Folge des Ausbruchs der Rinderpest zu Gießen und Friedberg der im Land- käsender auf den 20. d. Mts. bestimmte Nindviehmarkt zu Ulrichstein nicht abgehalten wird.
Schotten, den 13. September 1870. Großherzogliches Kreisamt Schotten.
v. Röder.
«Gladenbach, zuletzt bei Herrn Elkan dahier,! bestehend aus Kleidungsstücken, Möbeln rc.,j meistbietend gegen gleich baare Zahlung versteigert werden.
Gießen, den 14. September 1870. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. K. Vogt.


