Ausgabe 
17.5.1870
 
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'"r Ablauf dieser n,chf vollständig en aber sowie all» 'rgestalt ungültig neue Interims. Seilschaft zu ver-

Einhaltung der t als die Um Zahlung nicht idtermins, des ben Ungültig-

seuhurg,

usscheine

971. 991. 992.

3. 1254. 1255.

f. 1560. 1561.

2 1659. 1660.

0. 1S62. 1863.

3. 1874. 1880.

3. 3344. 4509.

280. 281.

306. 363.

59. 1571.

2. 1583.

14. 1595.

19. 2085.

(2. 3201.

)5 3406.

17. 3418.

j<i 3430.

H 3442.

4 3521-

13. 4344.

. 4803.

282. 364.

1572.

1584.

1596. 2086. 3320. 3407.

3419. 3431 3443. &2. 4345. 4938.

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W'i; ibiüfli

Unti-m®1 L, bil'tbe K 5 Uhr.

*) in Trais bei Frau Epstein Wittwe-

CQ CQ

Hochachtungsvoll

L. Wei m a r.

Manner-Bade-Vercin.

2331) Das Badehaus ist zur Benutzung der Mitglieder aufgeschlagen. Für neu em- tretende ordentliche sowohl, rote für auBcr- ordentliche Mitglieder liegt die Liste zur Einzeichnung auf. Der Vorstand.

(eben und bitte um gütigen Zuspruch. Gießen, den 13. Mai 1870.

Jmpffrage/

2273) Ein braver Junge kann das Schuhe machergeschäft erlernen bei

P. Herbert.

8 Borsdorfer Aepfelwein

Den Verkauf dieses von mir mit größter Sorgfalt gepflegten Obstweins übergab icü den Herren 3. A Busch Sohne in Gießen. Derselbe ist von ausgezeichneter Güte und dem Traubenwein geringerer Qualität vorzuziehen. Der Verkaufspreis ist per Schoppen 4 fr-, in Gebinden billiger. A. ^outz,

zum Hessischen Hof, m Butzbach.

2303") empfehle mich im Kleidermachen zu sehr billigen Preisen und reeller Bedienung. Auch können Damen das Kleider­machen und Zuschneiden in sehr kurzer Zeit bet mir erlernen.

Philippine Frei, Neuen-Bauen Nr. 82.

2360) Frankfurter

Lebens - Verstcherungs - Gesellschaft.

Grund-Kapital: fl. 3,000,000.- kr.

Reserven: 2,159,108. 36

Die Geroinnantheile der Versicherten für 1869 können von jetzt ab bei dem Untere 3ei$UeeÄ Alteröversorgungs- und Aussteuer-Versicherungen,

mit un^ohne Gewflin^-B^eillgung der aus Lebenszeit Versicherten werden zu den billigsten Prämien und unter den liberalsten Bedingungen^abgciäsioisen.

ÜbcrijciTildji- Keskllschsfl i«r Matur- und Heilkunde.

2369) Sitzung am 17. Mai (Ml dec am 11. d. Mts. vor- gesehenen Sitzung), Abends 6 Uhr, im Hörsaal Nr. 9.

Angeknndigter Vortrag: Herr Pros. Birnbaum. »Hebet die

^2372?°Allen^Denen, welche unfern un- y vergeßlichen Onkel, den Kaufm. Mar- g tin Müller, zu feiner letzten Ruhestätte begleitet haben, sagen wir hiermit herz-1 h*Cn ^^acobine Tiell, geb. Grieb. I

Christiane Schmidt, geb. Margarethe Ottmann, Georg Grieb.

Minna Fimmt, » 8

(Eingesandt.)

0374) Gießen. Die erste Beilage res Franks. Journals vom 6. Mai enthält einen Correspondenzartikel de datoGüßen, 4. W," roel^er ßch so - aendermaüen ausspricht:Auch hier war großer Mangel an Wohnungen, dem

große Zab, von N-ubauI-n obzuhelfen sucht. Mehrere n-u- elr^cn

Zur gefälligen Beachtung!!

Einem verehrlichen hiesigen und auswärtigen Publikum erlaube ich mir hiermit, die ergebene Anzeige zu nracheu, daß ich auch für die diesjährige Saison mein Wellenbad, sowohl in Zellen als auch -'m Freien i* tn.

weit vergrößertem Maßstabe, unter Gleichstellung des Preises des Herrn Rub- samen. Ich hoffe, somit allen Wünschen entsprechen zu können.

Die Abonnentcnliste erlaube ich mir in aller Kürze in Circulation zu

2364) Im hiesigen Clubsaale.

Freitag den 20. Mai, Abends 7 Uftr:

Aliendnnterhaltnng imvrovisnter Vorträge in allen Formen deutscher Dichtkunst, v gegeben von

Adolph Kühne,

Improvisator und Schriftsteller.

« si^1n°^d^FkrÄr-sch-n^Un^rstMs^Buchhandlung ° und p-rgubfeription zu haben. _____ _ ___ ______ __

baute darauf zu stellen, welches wohl 12-14000 fl. kosten kann und kaum einen Mietherlrag von 400 fl. abwirft, selbst wenn Lad.tzen angelegt werden, welche noch am besten rentiren. Wir sind fest überzeugt, daß die anstoßenden Ge- baudebesitzer entweder in kürzester Frist selbst gebaut oder andernfalls ihre Liegen­schaften zu Bauzwecken verkauft haben würden, denn es konnte ja nur in ihrem eignen Interesse liegen, sobald als möglich ihre Gebäude rentabler zu machen, als sie es jetzt sind. Abee selbst auf die Gefahr hin, daß noch einige Jahre Darüber hingegangen wären und man provisorisch die schöne Aussicht hätte hinter einer Bretterwand oder hingestcllten Verkaufshallen verdecken müssen, so wurde doch später nie zu bereuen gewesen sein, die Straße in ihrer jetzigen Breite ge­lassen und sie nebenbei zu Marktzwecken mitbenutzk zu haben, ja ohnedies der angrenzende Marktplatz längst nicht mehr dem Bedürfnis einer Stadt von W,uuu Seelen genügt. So viel kann man aber jetzt schon Vorhersagen, und es btlarf Dazu keiner besonderen weissagenden Gaben, daß die Generation im 20. Jahr­hundert das allzu viel Licht weniger scheuen und an eine abermalige Erwette- rung der Schulstraße sowohl als auch der Neuen-Bäuen denken und alsdann wieder abreißen wird, was jetzt mit großen Opfern gebaut werden soll. K.

$ Cafe Kuhlmann.

M Heute Dienstag den 17. Mai:

Musikalische Gesangß-Vortrage, um die Einwohner zu fesseln.

geführt von der Damen-Kapelle Geschwister Hagek aus wahnsinnig fein, einen Bauplatz von nur 20 Fuß Tiefe zu kaufen, um ein Ge

aU09 ' 0 Preßnitz in Böhmen. ....... ............k'- --

Anfanq halb 8 Uhr.

Zinß er scher Garten.

2373) Donnerstag den 1 !>. Mai.

Abonnements-Concert,

ausgeführi vom ganzen Musik-Corps des Großh. Hess II Jnsi-Reg. unket persönlicher Leitung seines Dirigenten, Herrn D. Reifert 1 P «ntana 4 Ubr. Sntrcc für Nichtabonnenten - Person 12 kr.

Di- verebr/en Abonnenten werden ireunblichst ersucht, ibre Karim nntzubrmgen.

(Bei günstiger Witterung jeden Donnerstag.)

und treffliche Anlagen haben der Stadt ein sehr freundliches Ansehen gegeben, während der Durchbruch einer anderen Straße Licht und Luft in die Mitte der Stadt gebracht hat." Wenn nun von auswärtigen Abonnenten des fraglichen Glattes ein solcher Artikel gelesen wird und namentlich von solchen, welche frü­her das Glück hatten, mehrere Jahre das Pflaster der Stadt Gießen abzutreten, so werden diese versucht zu glauben, für die Stadt habe jetzt eine neue Aera begonnen und ihr altbewährter Ruf würde doch endlich einmal gründlich zu Schanden gemacht. Dem ist aber nicht so und der Correspondent des Franks. Journals hat sich die Sache etwas zu sehr durch das Vergrößerungsglas ange­sehen, denn die Anlagemehrerer neuen Straßen" beschränkt sich heute noch auf C 6u vup rW unW.......x~y..o-----, die sog. Junkerstraße, ein Durchgang von der Stadt nach der neuen An-

Zellen als auch im Freien herrichte, und zwar in der schiefen Straße um die Anlage herum und der schiefen Straße an "" '' .r c o en.".-u. früheren Hessischen Hof vorbei, während in den anderenneuen Straßen"

nur Schutthaufen die Stelle bezeichnen, welche das Projekt einer neuen Straße ahnen lassen. Eigenthümlicherweise trägt man sich hier mit dem Gedanken von Anlegung neuer Straßen und Stadtvierteln, während noch nicht einmal ein Bau-Plan existirt, der Einsicht gewährt, wie und wohin gebaut werden kann. Auch kein Alignement ist ausgenommen, welches die Baulinie an ben bereits be­stehenden Straßen und Wegen bestimmt; dieselbe wird erst dann festgestellt, wenn Jemand zufälligerweise auf ein solches nn den bestehenden Weg anstoßendes Ge­lände bauen will. Gehen wir nach Darmstadt, Frankfurt, Wiesbaden, Offen­bach oder anderen Städten, überall bestehen Bau-Pläne, welche dem Baulustigen Einsicht gestatten, wohin er bauen kann, und es ihm ermöglichen, sich einen für seinen Geschmack und Bedürfniß passenden Bauplatz herauszusuchen.

Es ist zwar wahr, daß das frühere düstere Aussehen der inneren Stadt, sowohl durch den allmählig erwachenden Schönheitssinn ihrer Bewohner, welche eifrig bemüht sind, ihren Häusern durch neuen Verputz und Anstrich ein freundlicheres Ansehen zu geben, als auch durch Anlegung von Promenaden wesentlich zu ihrem Vorteil sich geändert hat; jedoch bleibt noch Vieles zu wün­schen übrig und muß noch sehr viel von Seiten des Gemeinderaths geschehen, um unsere Stadt würdig an die Seite anderer Städte stellen zu können, und wenn der Correspondent des Franks. Journals sich zu dem Ausspruche veranlaßt fühlte, daß durch den Durchbruch einer anderen Straße Licht und Luft in die Mitte der Stadt gebracht ist," und er kann doch nur bei Anführung dieser Straße den Durchbruch in der Schulstraße im Auge gehabt haben, so mag er wohl eine Zeitlang Recht gehabt Haven, während ihn jetzt die abgesteckte Gaulinie in dieser Straße und die ausgeschriebene Versteigerung von Bauplatzchen belehren Dürfte, daß feine Freude über das viele Licht eine voreilige gewesen ist. Ja, es ist himmelschreiend, wenn man bedenkt, daß zum Durchbruch dieser Straße ein Kapital von nahezu 50,000 fl. im vorigen Jahre von Seiten der Stadt aufge­wendet wurde, während man jetzt durch einen neuen GemeinderathSbeschluß von 7 gegen 6 Stimmen, also eine so geringe Majorität, daß man sich hüten müßte, solchen Beschluß überhaupt nur zur Ausführung zu bringen, ängstlich um Den Erlös von einigen Tausend Gulden für Bauplätze buhlt und die nach Dem Durchbruch etwa 60 Fuß breit gewordene. Straße wieder bis zu 40 Fuß ein engen will. Soll man hierdurch nicht versucht werden zu glauben, daß hier in Gießen, während man anderwärts überall nach Licht und Lust in den Städten , streit wieder die finsteren Zeiten des Mittelalters heraufbeschworen werden sollen . ourch Anlegung solcher Slrasien, in denen sich wieder die Nachbarn aus den Fenstern die Hände reichen können? Oder sollte man es für möglich halten, doü das Auge einiger Väter der Stadt so wenig Licht vertragen fann daß eine Straße von 60 Fuß Breite ihnen ein Gräuel ist? Und doch ist dem so, - unv wird vielfach motivirt dadurch, daß durch den Bau neuer Häuser der fragt Straße ein gefälligeres Ansehen gegeben wird, als sie freilich jetzt durch den Durchbruch erhalten hat. Aus den befangenen Kops mag wohl eine derartige Darstellung ter Sachlage feine Wirkung nicht verfehlen, aber dem vorurtheils- freien Beschauer vermag solche Entstellung nur ein mitleidiges Lächeln abzuge- winnen Ist es nicht einleuchtend, daß Häuschen von nur 20 Fuß Tiefe, auch wenn sie noch so elegant gebaut werden, immer nur einen armseligen Eindruck machen, während das Verhältniß ein anderes ist, wenn man den an diese Straße anstoßenden Besitzern von Häusern, Scheunen und Ställen etwa soviel als zur Geradelegung der Baulinie erforderlich ist, gratis gegeben und sie veranlaßt hatte, ihre Gebäude einem Umbau zu unterwerfen. Auch der Besitzer des Hauses am Eck des Marktes würde sich dann entschlossen haben, sein Haus umzubauen und die Vogelskäfige zu entfernen, während er durch die seitherige Belassung dieses Hauptmißstandes wohl die alleinige Ursache des fraglichen GemeinderathsbeschlusseS gewesen ist. Wie viel er sich dadurch geschadet hat, das kann er dadurch ermessen, Dafe er sein Haus, welches früher nur einen Kapikaliverth von 8000 fl. reprä- fentirte, jetzt (feinen eigenen Worten nach) nicht für 19999 fl. 59 kr. hergeben würde Und wird er fernerhin wohl noch auf dieser Summe stehen bleiben, wenn der fragliche Gemeinderathsbeschluß zur Ausführung kommt und sein Haus die längste Zeit die Aussicht nach Der Schulstraße gehabt bat? Das Weitere fann er sich^selbst denken. - Aber nicht allein dieses Haus wird entwerthet, sondern auch alle übrigen Häuser in der inneren Stadt; denn warum werden die Logis in den neuen Häusern außer der Stadt so rasch vermiethet und be­wohnt: doch nur, weil die innere Stadt zu dumpf ist und zu wenig Licht hat, , v ; y . Im Freien sind die Wohnungen gesunder.

Und nun gar diese zu verkaufenden Bauplätzchen. Welcher Bauherr wird^jo