4001) Anmeldungen zur Aufnahme in das hiesige Großherzogliche GymnasiumiPfclz am 7. August- Wtniprfompffer sind Freitag den 30. September, Vormittags von saclsrschen Ul an en-N
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Der Vorstand.
springen noch bis zum 1. October.
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Kriegsnummern der Gartenlaube.
Die Nr. 37 bringt folgenbe Beiträge: Die Thurmschwalbe. Erzählung von o ■„ /s:Aitrfinn tsebuna) __ Der letzte Krieg um den Rhein. Nr. 3- Fm Bi-
voüac^ sLschA T npp L Von Ernst Htg. Mit zwei Abbildungen I Das Hauptquartier des Kronprinzen von Sachsen ,n Hamburg in der
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flffgemeine Industrie - flusftcffimg
für das Gesammtgebiet des Hauswesens
C a f f c i.
3954) Die Ausstellung ist bis 1. October verlängert. Alle Einrichtungen, Concerte -c. verbleiben unverändert wie bisher. Der Eisenbahnverkehr nach allen Richtungen ist vollständig frei. Die durch dtc Gnade Sr. Majestät des Königs der Ausstellung zur Verfügung gestellte
M i t r a i 11 e u s e
njinbc in der Schlacht bei Wörth erobert. Die Wasser auf
für das bevorstehende Wintersemester sind Freitag den 30. September, Vormittags In b-L 12 Uhr in dem Gymnasialgebäude bei der unterzeichneten Behörde zu machen, worauf die Aufnahmeprüfung Samstag den 1. October erfolgen wirb.
Gießen, am 13. September 1870 .
Grobherzogliche Direktion des Gymnasiums daselbst.
Dr. G e i st.
Ia- September- miuna. ^ornaub^ und Bügel- 1,1 heute an in tändln M a r- ^nch'jchen) ttet nian Bei wohnhaft bei
- ~ ’ Nach einer Skizze von Gey. — Zur Lager des zweiten
'eaiments. Im Bivouac bei Habkirchen am L—10. Au- güft^ Nach einer Skizze von Gey. - Auf den Schlachtfeldern °°N W-itzenbnrg und sjüÄ-th Von % Leyser. — Im Lager unserer Heere. Von L. v. Coivin. ^rans poit französischer Gefangener. Nachher Natur ausgenommen von W- ~'nt s>ciuvtauartier des Prinzen Friedrich Karl. Von unserem Bericht- Srlleor™ ß rw'Eu Sch achttntag Zweiter Bries.^ Mit zwei Abbstdungen Re °gn°s°irung des Prinzen Friedrich Karl bei Rohrbach. Origmal- ^eidnung von E. Rechlin. - Prinz Friedrich Karl, Kommandeur de r zwei, ten Armee, mit dem Chef iein-s Generalstabes, General 11e i> l e. Orliinalzeichnung von Pros-ssor W. Camsthausen in Düsseldorf- Em Tag m Pont a Nousson. Mit zwei Abbildungen: Die Mairie in $ont d
Das Kloster der barmherzigen Schwestern, letzt deutsche^ Lazareth in Pont 3 Mousson Nach der Natur ausgenommen. — Aus den Tagen des Kanlvses. Wochen-Rapport Nr- 3 und 4. — Blatter und Bluthen. „«Ltratz burc eine deutsche Stadl". — Vom Schauplatz des Friedens. — Der rZuhrerder rweilen Armee- — Der Generalstabschef der dritten Armee- Mit dem Portrait d^es General von Blumenthal — Prolog zur Siegesfeier des öw eit en September Am Abend des 3. September im Neuen Theater ZU Leipzig gesprochen von Fräilein Rosa Link. Von Friedrich Hofmann. - Kleiner Briefkasten. - Für die Verwundeten und Frauen und Kinder unterer unbemittelten Wehrleute.
freien Abzuges der ganzen Besatzung zu unterhandeln. Diese Grundlage wurde
unfererseilS str unannehmbar erklärt, freier Abzug grundsätzlich vielmehr nur den
Offizieren zugestanden. Und als Uhrich hierauf nicht einging, wurde der Waffen-
stillslan^abgeschl^ g , 8, @el)L , schreibt der Spccialcorresp. der „KarlSr.
D,itl,nn». Auch der südlichste Canlon des Departement Niederrhein, Arron-
viffements Schleltstadt, nämlich Maikolsheim, ist jetzt in unser RequisilionSge.
bi« tindezogen. Widerstand ist in keiner Weise versucht und der auferlegte
Betrag v"60,000 Fr. ganz in Geld entrichtet worden. Gestern kanten auch Vie ersten Frohnsuhren aus diesem Canton in Lampertheim, dem allgemeinen Sammelpunkte für dieselben, an, begleitet von einigen Ma.re^; der Maire d CantonshauptorteS hatte sich jedoch durch tote - wie e
Gegend immer noch grassirenbe Prcußensurcht von der Mckreift abhalten lassen. — sta Schleltstadt denkt, wie mir »ersicheit wird, Niemand an einen ernstlichen Widerstand ; der Fall von Straßburg werde denjenigen von Schleltstadt zur un- mittelbaren Folge haben. Der Unterpräfeet hatte bis letzt fing'rtt Sieges- Nachricht N in Stadt und Umgegend verkündigen lassen. Bei der Nachrich von Per Gefangennahme des Kaisers und der Proclamirung der,Republck hattei er nichts Eiligeres zu thun, als sich au« dem «taube zu machen. Heute hatte ich wieder Gelegenheit, mit Straßburger Flüchtlingen zu verkehren, welche diesmal den höheren Ständen angehorten. Dem entsprechend begegnete ich denn auch ganz anderen, ungleich fanatischeren und stockfranzbsischeren Anschauungen als bei meinen seitherigen Gewährsmännern; selbst Frauenzimmer er lar en trotz aller au-gestandenen Angst, der Gouverneur thue nur seine Schuldigkeit und I,Hermann lobe und bewundere ihn dafür. Diese Leute waren rem deutscher Abstammung, aber in ihren Begriffen und ihrem Wesen l>ur»au- sranzosirt, auch in ihrer Sprache; deutsch sprachen sie nur schwerfällig, ee fett:enn, baß sie mit eingeboren Elsässern sprachen, wo sie sich dann de- elsässischen.Pa ms bedienten. — Nickt verschweigen will ich, daß auch andere mir aus der «tadt zugegangene Nachrichten von einer großen Erbitterung gegen dik Angreifer und einem Einverstandinsein mit d-r Verthttdigung der Stadt b,s aus - Acußerste sprechen- Angesichts der schon verursachten ungeheuren Beschädigungen habe übrigens eine Art Resignation sich der Leute bemächtigt, und man wolle nun in Gottes Namen über sich ergehen lassen, was noch kommen möge. Die dvahr- heil dürfte die fein, daß es in dieser Hinsicht sehr verschiedene Parteien unter der Einwohnerschaft gibt. Diese Nacht scheint wieder eine Sprengung stattgesunden zu haben, da- Geschützfeuer war die Nacht über und heute den ganzen Tag verhällnißmäßig matt. Die Brände in der Stadt haben au,gehört; da- neuen flebt das Dorf Königshofen wieder in Flammen. .
9 3 * * * * * 9 3„ einem Feldbriefe wird uns ein kühner Streich der preußischen leichten Eavallerie und
Infanterie mdgetheitt: b(n 2 September gingen au- Volkrange einem Dörfchen
i/, Meile westlich von Thionoille. 12 Jäger des Jägerbataillono Nr. g und 20 Dragoner unter Lieutenant v. ®. d-dws einer ReeognoScirung in der Richtung nach Thionoille aus. Es war 3 uhr Nachts, noch standen die Sterne am Himmel, und lautlos marfchirte die kleine gruppe auf die wohl armirte Festung los, deren Besatzung sich eines sehr gesunden Schlafes etfuuen mußte da man, ohne bemetkt zu sein, bis in die südwestliche Karstadt derselben Beauregard Banate Die kleine Truppe besetzte den Bahnhof, der harmloser We,,e ganz unbewacht war und ging bis 50 Schrille vor die FestungswäUe, auf denen man die feindlichen Geschütze in dem nächtlichen Halbdunkel unterscheiden konnte. Die Draaoncr litten nun duich zwei feindliche Lünetten bis sie an die Mosel kamen, in der sie ihre Pferde tränkten, ohne Zwe.se an derselben Stelle, an welche am Tage die in der Stadt befindlichen Rosse zur Tranke geführt wer. den Man hätte nun ruhig abziehen können, aber die Offiziere wollten wenigstens den Schlaf der braven Festungsbesatzung einigermaßen stören. Auf ihren Befehl ertönte plötzlich daS sran- oflfw- üud^uu'dos preußische Allurmsignal hell uu- der Trompete de- Drogouertrompe er-. Wie in dem Mährchen „Dornröschen" wurde nun plötzlich die ganze Festung aus den süßesten Träumen geweckt. Die nächste Folge dieser Ruhestörung war ein entsetzliches Getose in der geängstigten Stadt. Die Trompeter bliesen dem Dragoner das französische^llmmsignal freun - lick nach und außerdem wurde fürchterlich getrommelt, Nunmchr zogen sich diePnußbN zurück und bald wurde die Vorstadt von der Stadt aus nut Kleingewehrfeuer, aber w'rku .gSloS begrüßt 3m Dörfchen Tervitte, etwa 1000 Schritt von der Stadt entfernt, machte unsere kleine Truppe lachend Aalt bestellte tm Wirihshaus Kaffee, der in aller Gemüthsrube getrunken wurde, und ouberdem wurden 15 Eeuruee Hafer requ.rirt und iu froher S.immuup «tgeuommeu Kaum Holle man sich in Morsch gesetzt, ab die braven Thiouviller ihrem ub« den so iählinqS unterbrochenen Schlaf dadurch Luft machten, daß sie dem abj,el)indbn Funde einige schiech? hielte Granaten nochsoudten, die indeffeu weniger die Ruheüörer als drei ihr n'Morgen spozierqanq machende französische (Sellil.d,, störten, denen b.e eine ®r«na e >»nbemlub f.u(en|, nahe über die Köpfe wegfuhr, daß einer der würdigen Herren ent^tzt auf den Rucken fiel,
und sie in Windeseile von der Bildfläche verschwanden. Die kul)neSchaar aberkehitewoh^- behalten nach Volkrange zurück, wo man erstaunt war über die Unhöflichkeit der Franzofen, die ihre Gäste erst begrüßen, wenn sie bereits auf dem Heimwege sind.
13. September.^ * 1 *
Die N. fr. Pr." schreibt: Von großer Beveutung ist die Haltung der imperialistischen Elemente in dem französischen gesetzg bendea Körper und m dem Senat. Dieselben haben bas Kaiserreich nicht aufgegeben. Im Senate hat dies deutlich die Haltung des Präsidenten Rouher und noch deutlicher die Rebe ' Bu che dargeihan, «eich- dem Schiusse ter letzten Sitzung unmittelbar ^nging Ueber das, was in den Kreisen der Ma.orilät des gesetzgebenden Körpers nach dein Eindringen der Bvlksmasse in den Sitzungssaal vorging, gie
P Public", das Organ Rouher's , am ersten Tage des ospeiellen L-standeS der neuen Regierung bemerkenswerthe Aufschlüsse. Die Erklärungen des Herrn Dröolle an der Spitze des genannten Blattes sind gleichzeitig ein BewelS, wie schwach oder wie human die Regierung der nationalen Vertheivigung ist, wenn sie diesem Herrn gestattet, eine solche Sprache in einem solchen 2IuöeJJbI’tfc i fübren. Herr Dröolle erklärt nämlich Folgendes: „Frankreich empfindet heute einen zweifachen gewaltigen Schmerz: die fremde Invasion und die schreiende revolutionäre Verletzung (einer souveränen Rechte. Wir empfinden t»ü Sr» . reich diesen doppelten Schmerz, und mit Bem Tone der tiefsten patriotischen En rüftung protestiren wir gegen das, was gestern nut Verachtung aller Gesetze, außerhalb aller regelrechten Gewalten, ohne Mitwirkung der Nationalvertretung, das heißt also, was auf der Straße geschehen ist." Angesichts dieser Ereignisse glaubt Herr Dröolle der neuentstandenen Regierung einen republikanischen Charak- ter nicht zuerkennen, sondern ihr nur den vorübergehenden Zweck der Landes- vertheidigung zugestehen zu können. Weit wichtiger als tie Persönliche Aufbla- Kuna tieft« an sich höchst unbedeutenden Herrn Dri-olle, der nur als blindes Werkzeug eines höheren Willens sich einen Namen uns eme-tellung eigenthum- lickcr Art in der Presse und der Kammer dis Kaiserreiches zu erwerben gewußt, ist die Mittheilung, welche er über das Verhalten Cer fiammermajorttat am Nachmittage des 4. September macht. Die Majorität, meldet D'tolle, ist mch, wie Kvrairy in seiner Proclamation bemerkt, verschwunden, sondern sie hat sich um 5 Uhr in den Salons der Präsidentschaft, 'n der Starke von 200 Mitt gliedern auf Antrag der Herrn Thiers versammelt. Dieser Versammlung woh i- >en auch Mitglieder der Opposition, wie Garmer-PaguS, Estancelm, Tachard Raspail, Grövp und Andere bei. Um 9 Uhr wurde diese Versammlung von -4ales Favre persönlich benachrichtigt, daß die Kammer von den aus dem Stadt. Hause versammelten Deputaten aufgelöst sei. Erne Protestatton gegen diesen A wurde von den anwesenden Deputirten im Namen ihrer Wähler sofort formulirk unv von 200 Namen unterschrieben.
Die Londoner „Times" enthält folgendes Telegramm auS Philadelphia vom Sonnabend: Die Regierung der Verein-gten Staaten hat den Gesandten bei dem Noivdeulschen Bunde, Bancroft, instruirt, die gu ten.Dienste Amen as anzubietcn, obwohl die Regierung der Union, um den Schein der Einmischung in^die europäische Politik zu vermeiden, keine gemeinichaftlichen Vermittelungs- versucke mit den übrigen Mächten unternehmen könne.
Die Pall Mall Gazette" lenkt die Aufmerksamkeit auf das Maffacre von Tientsin und glaubt, es muffe in Erwägung gezogen werden , ob nicht Ne So- livarität der Interessen es verlange, daß die neutralen Machte statt des durch dir Umstande verhinderten Frankreichs in China einschritten. ,
Die Preußen sind noch nicht vor Paris urd schon reducirt der Monde sein Blatt auf die Hälfte. „Die pariser Blätter", schreibt er, „haben in diesem Augenblicke die größte Mühe, sich das nöthige Papier zu verschaffen; alle wer- den^gezwungen werden und mehrere sind eS schon, ihr Format oder ihre Selten- zahl, wie wir heute, zu reduciren."
Vom Kriegsschauplatz.
Das durch die Capitulation von -sedan in deutsche Hande gefallene Kriegs- material repräfentirt nach ungefährer Schätzung von Militärs einen Werth von ^^Aus"Pa7i's^'12. September, wird gemeldet: Die Preußen haben gestern SoissonS zur Uebergabe aufgefordert. Der Eommandant verweiger e °"^'"Nach einer Mittheilung der „Bad. L.-Ztg." aus Brumath, 9 September, hat General Uhrich in Straßburg um einen viertägigen Waffenstillstand nach- acsnch,, nachdem ihm aus dem deutschen Hauptquartier die Nachricht über llapttulakion von Sedan und die Gefangennahme des Kaisers mitgetbei t worden war. Gleichzeitig erklärte sich Uhrich bereit, »egen der Uebergabe auf Grund
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Mädchen, -ndel fofort bei mmen. )tr 1870.
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Engländer, der itr werben will, t Unterfommen, jorjubereiten - A- besorgt die
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esse Kriegs- 5j alt: -?
rtmberger. Mit Cbemib- - nci-unfl.) Erjäh- _ efijitn ooni n Aaiserslautcm -UNg) ilion M iUL Mit einer , - Ein Sieges- cratn. AnM irt auf das W«- ,a Briefen uniers ■en. Mil 2 W onner derStrak' iarl Slieler- r.nncninflsn^ । r. jjranfois, SroE-M c^rbaraülon bei ■ uni-rre (jrobiruna W
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Dicker-____
T Uhland’s Technicum
” zu Frankenberg bei Chemnitz, Königreich Sachsen.
Maschinondauschiilc, Jndustrioschuko, Borboreitung.zum Frciwilligcn-Examcn. ' ’ ' hpcnftonat, eigene Maschinenfabrik.
SA!‘"S,üX. .»«*>»


