Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kielen.
1870
Freitag den U. October
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Abonnenten, welche den Anzeiger bei der Erpedition abholen lassen, erhalten denselben pro IV. Quartal 1870 zu 1 fl.
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, wenn wir uns an Frankreich anschließrn, und wäre es auch nur
sehen würve
überdies würde sich das geeinigte
; die traurigen Erfahrungen, welche Deutschland mit dem Bundestag
Was würde aber wohl der Fall sein, wenn der König von Holland auf
für sich selbst ein abgeschlossenes Zoll° und Handelsgebiet bilden kann.
müssen uns an Frankreich oder an
bleiben.
Ammern, 2 Ca- >lbigkn Räum IfRten Mietbar DtTmict^tn und
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Preis vierteljährig 1 fl. 12 kr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 27 kr.
Zeit, um der Zukunkt mit nüchternem und ruhigem unfern Gewinn, wie auch unfern Verlust zu erwägen einem fait accompli gegenüberbefänden. m3*Ä
aus dem Zollverein aus-, i , , -
von deutschem Standpunkt die einzige mögliche Lösung der Frage.
Erscheint täglich, mit Ausnahme Montags.
Expedition: Canzleiberz Lit. B. Nr. 1-
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und was wird dann das Schicksal Luxemburgs sein <
Nr. 127
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teil
Nr. 39 des Bundes-Gesetzblattes des Norddeutschen Lundes, ausgegeben zu Berlin am 8. October 1870, enthält: (Nr 571) Allerhöchster Erlaß vom 30. September 1870, betreffend die Ausgaben verzinslicher Schatzanweisungm im Betrage von 6,500,000 Thalcrn. (Nr' 572.) Di- Ernennung eines Consularagenten des Norddeutschen Bundes zu Gucrnsey.
Gießen, den 11. October 1870. Großherzogliches Kreisamt Gießen.
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M werden noch fortwährend sowohl bei der Expedition, Canzleiberg B. 1, als auch
(tut vCH AtUjtLgetk bei allen Post-Expeditionen und den Land-Postboten entgegen genommen.
Die bereits erschienenen Nummern werden nachgeliefert.
■ " Gießen, den 13. October 1870.
Betreffend: Ausbruch der Menschenblattern in der Stadt Gießen. , , f T
Das Großhcrzogliche Kreis - Medicmal - Amt Gu-ßen I.
an die prakticirenden Aebzte -er Stadt Gießen.
Bei der Zunahme der Erkrankungsfälle an den Menschenblattern in der Stavt Gießen machen wir sämmtliche prakticirenden Aerzte auf die deshalb bestehenden Bestimmungen, nach Amtsblatt IQ, d. d. 15. December 1865, dringend aufmerksam und dürfen deren pünktliche Befolgung erwarten. Dr. Stammler.
Bekanntmachung.
Auf G^nd des §. 21 der Gewerbeordnung für den Norddeutschen Bund und des §. 14 der Großherzoglichen Verordnung vom 1. November 1869 wird Montag den 17. l. M-, Vormittags 10 Uhr, im Regierungsgebäude dahier eine öffentliche Sitzung der unter« zeichneten Behörde statlfinden.
Gießen, den 12. Oktober 1870. Großherzogliche Provinzial-Direction Oberheffen.
Dr. G o l d m a n n.
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Polizeiliche Bekanntmachung.
Wegen eingetretener Saatzeit sind die Tauben von jetzt ab bis zum 6. November bei Vermeidung der im Art. 79 des Feldstraf-
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lbercehnik bti in der Reu- ^rnseiss, ict Arzt
lcluamtsgeM einrreten kam,
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ist zu Rt; ’ Petri I!., euenweg. lhlmann sind .Herren zu otr liehen.
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oter in Den deutschen Bund -inzutreten. Da« ist auch sind oft mächtiger, als der Wille und die Sympathien. . . ."
- - - - ~Oue und Handelsgediet bilden kann. Wir täten, welche sich an mehreren Orten, namentlich des nördlichen ^rankrelch, gelassen UNS an Frankreich oder an Belgien anschließen, oder bei Deutfölant fcilbet l)(ifcen, um, ime uiifen I)ür9erlid)en Schützengilden, das Vergnügen des blewen Daß Deutschland mit seinen unerhörten Ersolgcn gegen Frankreich, die Scheibenschießens zu gemeßen und alljahrltch einmal lmtcr llnwcndnng n ltta. dl! Einvcrttibungvon Lothringen und Elsaß h-rbeisuhr-n werden, nicht ruhig zu. rischer Formen eine öffentliche Festlichkeit zu begehen. Euugen derselben -
13 October. sehen würve, wenn wir uns an Frankreich anjchuexrn, uno warc ™ uuu> uuv
>er Luremburaer Zeitung-' erschien gestern ein sehr interessanter Artikel mittel« eines Zoll- und Handeisverttag«, ist sicher; diese Combination wirb über dtt au« den gegenwärtigen politischen Consiella,tonen sich etwa ergebende vollend« unmöglich, wenn, wa« 1--leicht kam,
-lukunst Luxemburgs, ein Artikel, kessen Bedeutung dadurch noch sich erhöht, daß Friedensschlusses ganz von preußischem Gebiete nngeschlosscnist. u «"sch tz »X* •*”* * ä^jssÄsrsrssrs: s»s
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so^viel Vht fest, daß die Grenzen Deutschland« verändert werden möglich 'st, daß em Land, dessen Untertdanen uut» einem fremden Fürsten steh ,
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9) inclü auch auf Luxemburg angewenvet wird; wobei wir freilich in erster Linir Anhängsel der holländischen Krone gerne über Bord werfen würde. Luxemburg vDrnn/Redacht sein müssen daü diese Lasten nicht zu schwer auf uns drücken, genießt zwar unter seiner gegenwärtigen Negrerung nnen Wohlstand, die Zu- Aber n v rs-m S ^nnm'wir doch nichV erwartm! daß unsere Lagr dieselbe friedenhr.t in allen Schichten °er B.votkerung (?) ist ° groß, daß wir per on- bleiben soll, wie bisher, Luxemburg steht einfach vor der Alternative, entweder lich keine Veränderung de« gegenwärtigen Zustande« verlangen, aber d,e Ereignisse VICIUCH |VU , wie V , A ö l T I JT ift Ai.rh flnb nfl nU b« gttllle und die Svmvatdren. . . .


