ist auf eine eben so
und
den
und Marty noch sein Vertrauen verdienten.
Kriegsnachrichten.
gehalten.
genommen.
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weniger als 30 frische Bataillone waren von General Ducrot seit heute Morgen daselbst unter dem Schutze der Forts in Schlachtordnung aufgestellt. Fast Itöeint es, als glaubten die Pariser mit Bestimmtheit, die Loirearmce von Fontainebleau aus erwarten zu dürfen; aber es ist dafür gesorgt, daß ihnen der Glaube in die Hand gegeben werde, wie eine solche Hoffnung jeder thatsächlichen Unterlage ent- hehrt. Die entsprechendsten Anordnungen sind bereits getroffen, um den J^rilern einen höchst soliden Empfang zu bereiten. In vielen Kreisen ist man der Ansicht, daß man es diesmal mit einer der letzten Zuckungen jener Lebenskraft zu tyun habe, welche den Belagerten überhaupt noch innewohnt. Ehe diese Zeilen bet Ihnen eintreffen, wird der Telegraph, dieser furchtbarste Concurrent deS bnef- schreibenden Berichterstatters, Ihnen bereits die neue Siegeskunde, welche nicht ausbleiben kann, überbracht haben. Auch General v. Manteuffel ist von AmrenS aus im Norden im steten Vorrücken begriffen, und wenn man nach der Karte allein strategische Studien machen dürfte, so müßte man annehmen, daß sein nächstes Marschobject das reiche Rouen (ifl bereits erfolgt) wäre, mit welchem
Versailles, 4. Dec. In militärischen Kreisen herrscht nur Eine Stimme über die tapfere Haltung der württembergischen Division wahrend der le»t«i। »««- sallsversuche des Generals Duerot zwischen Sein- und Marne an der.Sudostset der Einschließungsfront von Paris. Für die deutschen Truppen t(l die Stellung eine um so schwierigere und die bewiesene Tapferkeit eine gleichzeitig um so mehr anzuerkennende, ole es ihnen gewissermaßen unmöglich ist, die Verfolgung dere j ■ rückgeschlagenen Pariser über eine gewisse Grenze hinaus sortzusetzen, da Üe sofort das Feuer der mit sehr weittragenden Geschützen gespickten Fort« g»athen. Wenn daher auch wahrend de« Gesechte« ein momentane« Avanetren über die ursprünglich eingenommenen Stellungen hinau« eintreten kann, so gestattet e« do» die Rücksicht auf die Erhaltung der Truppen nicht, dieselben in ungedeckten Positionen dem Kreuzfeuer der französischen detachtrten Werke, hier also der Fori« von Nogent und Charenion, längere Zeit hindurch auSzusetzen, und w,e ich höre, ist dekhalb den Mannschaften auch lediglich da« Halten der von Anfang an eingenommenen Stellungen allein jur Pflicht gemacht »orten. Seit einer u
'°BÖn der norddeutschen BundeS-Anleihe werden demnächst 3 Millioneni Psd^ Sterl in London zur Subscription aufgelegt werden. In Berlin findet ebenfa
mächtige« protestantischen französischen Kriegsgefangenen sranzofisch redende Pre
„Da« Kriegsministerium hat denselben unter Berücksichtigung d» "gl'men- tären Bestimmungen, wie solche nach Art. 5 der Militaiconi-entwn tm Großherzog, hnm -ur E nsübruna gekommen find, sowie unter Berücksichtigung der wahrend de« Kriegs gemachten Srungen aus rund 3,622,000 fl. festgestellt, und ist .n ver anlieaenven Uebersicht diese Summe zergliedert dargelegt.
Ibidem sich das Krieg^ministerium bereit erklärt, jede etwa gewünsch t weitere" Auskunst zu ertheilen, Mtet es an die verehrltche zweite Kammer die Proposition. die angeforderte Summe bewilligen zu
Darmstadt, 6. Dec. Die in der gestrigen Sitzung der zweiten Kammer mttgetheilte Vorlage Gr. Kriegsministeriums, betr. die Verwllligung der zur Wert r- sühruna des Krieges erforderlichen Mittel, lautet wörtlich:
Beim Ausbruch de« Krieges im Juli laufenden Jahres wurde von den Ständen des Großherzogthum« zu der von Seiner Majestät dem BundeSseldherrn angeordneten Mobilmachung und der hierdurch für GroßherzogthuirErwachse.
“ Nervllicbtunaen ein außerordentlicher Credlt von 3,376,000 sl. dewlUlgt-
Bei Berechnung dieser Summe war eine Kriegsdauer »on 6 Monaten unterstellt und der Auswand für da« oberhessische Kontingent nicht einbegriffen, indem derselbe aus der Norddeutschen Bundeskaffe bestritten wird.
„Da nicht zu ermeffen ist, ob die Beendigung des Krieges so nahe bevor, steht, daß mit der bewilligten Summe, mit welcher tie Kriegskosten noch etwa 4 Wochen bestritten werden können, ausgereicht werden kann und über J kend d7« Krieges Ausgaben erwachsen sind welche bei der An °r erung ctge« Kredits nicht in Rechnung gezogen werden konnten, wie dieKosten h« « ' bringung und Verpflegung der Kriegsgefangenen, dte Kosten für Cie Einrichtung cer großen Anzahl von Reservelazarethen ic., so ist da« Kriegsministerium in der «Oj)c0 einen weiteren außerordentlichen Kredit an die Stande de« Großherzogthum«
depeschirte „vollständige Rückzug der Preußen Normandie, linie in die Hande si
einfache, al« natürliche Art erklärt. - Rouen, die HauP'st°dt alten' 3„ ein[m F.ld
SSÄ.«»«»««- “»”• ••• **•
Die von Preußen« Heldenlönig siegreich geführten deutschen Stamm, tn Sprach unb Sitte, -Wissenschaft und Kunst feit Jahrhunderten vereint, feiern nunW
.jnl» Waffenbrüderschaft, welche von der Machtstellung eines geetNlgten D u sch- W-LLELsZW
land und durch die Geschichte meine« Lande« berufen fühlen kann jur Äronung de» deutschen Einigungswerkes den ersten Schritt zu thun, und gebe ich mich der freudig Hoffnung hin, daß Ew. Königliche Majestät meinem Vorgehen freund- lirbe Zustimmung »theilen werden. Indem ich mir daher da« Bergungen g e, ( Ew. Königliche Majestät gleich den Übrigen verbündeten Fürsten und fmen -ta ,IM deren aefälliae W.llensmeinuna zu ersucyen, bin ich Mit ^erftcyerung kouimenster ^Hochachtung und Freundschaft Ew. Königlichen Majestät f^uncm.a.ger 8rUCir L« Stylist die Regierung", überschreibt die „France" vom 2. December ihren neuesten Leitartikel, worin sie Stellen au« Oambetta’« Antwort ^n Cam- L au« ebt, um ju zeigen, daß der Kaiser Napoleon sich in ferner -
ften Zeit nie so hochmüthig ausgedruckt und mit seinem „Ich um sich g-w°N habe. Ueberhaupt wirkt da« unsäglich freche und tactlvse Benehmen gegeni I
General, da« Gezänk mit Keratry da« ewige H'neinpfusch-nbe« --gensinn g miAtÄmifferd in die militärischen Operationen, die Vlelgeschastigkett m ne n Dingen uiw da« gan"e »erlogene Wesen dieser schlechten Kopie von Mazjin, in hohem Grade ernüchternd aus die gebildeten Kreise, die nicht geradezu au^Stell und Vortheile speculiren. Da« Aergste aber ,st die Art und Weise, wie - M
Discivlin" befeftiat: täglich lügt er Den Truppen von Siegen, die, wie ffe am b^e" wissen, nicht errungen werden; täglich versaßt er Erfolge, statt der Nieder, lagen, di sich regelmäßig einstellen, und während so systematisch Treue und Gla ,«« vom Dictator verhöhnt werden, läßt er täglich Soldaten erschießen, welche si» verratben wähnend und ohne Vertrauen auf ihre Führer Reißaus vor dem Femd nahmen Solche Zustande können nicht lange dauern. Mit Gambetta verglichen sind die Pariser Republikaner noch ehrbare und anständige deute.
ge Drapeau" gibt folgende Liste der Generale, die bereit« der Berleum- tunfl per Advocaten-Dernagogen und den Leidenschaften der Elubbtsten geopfert worden: General Mazurr, der seiner Freihei?' und seine« Kommando'« in Lp n beraubt wurde, General Barrel desgleichen in Grenoble abgesetzt, General Budin in Rouem General d'Azemvre in Valence, E..ter»l de Noue ,n Perpignan, Ge- neral Valsin-Esterhazy in Algier; die Generale Cambnels, Michel, de Kersolan und Bourbaki wurden durch Umtriebe, Erniedrigungen und Verleumdungen ge- zwungen, um Rücktritt von ihren Kommando«'zu bitten, und die >ungst- Rns Gambetta'S in« Lager hatte Den Zweck, einmal zuzusehen, ob Ftereck, Malherbe
Wdr "An/Amtcns,'3.°Dec. Die Folgen des Sieges am 27. No», de« 1. und s «rmeecorvs unter dem Oberbefehl des Generals v. Manteuffel, über die 30,000 Mann starke^ sogenannte französische Nordarmee des General« 'Sourba i stellen sich immer bedeutender heraus. W.r haben in Amiens reiche Beute, besonder« auch an Taback gemacht, und in der Citadelle, welche sich nach kurzem Kampf erga , find Geschütze und Munition aller Art erbeutet worden. Die sogenannte fran- gnsche Nordarmee, welche Paris mit entsetzen wollte, ist letzt gänzlich zersprengt, ihre Truppen ziehen sich in die festen Werke »on Lille zurück und unsere Savallerte- Patrouillen, welche schon weit über AmienS hinausgehen, bringen täglich noch Gefangene ein. An einen Wiedervormarsch dieser Nordarmee, welche an Tobten, Ge anaenen und Verwundeten weit über 5000 Mann »erloren Hat, gegen Pari«, ift nicht mehr zu denken. Viele Mobilgarvisten melden sich freiwillig bet unseren Truvven und wollen in ihre Heimath zurück, da sie de« Fechten, überdrüssig stnlx Le e r haben »i n Tod en und Versandeten an 1400 Wann, darunter an 80 LClüir yuvui . r- <. < . «»iAtnprmunbpte Darunter.
Als weitere neue Eingabe ist ju erwähnen: eine Interpellation de« Abg. Metz die Erfüllung einer »Mellen Zusage des hessischen ZollbundeSbevoll. mächt'iaien wegen Aenderung der^Weinbesteuerung im Großherzogthum Hessen betr.
X Kammer nahm 'hierauf die Wahl eines Ausschußmitgliedes für den Finanzausschuß vor, au« welcher der Abg. K. I. Hoffmann ^vorglng.
Berlin. Die Voruntersuchung wider die BanquierS St. Goar in Frank- hirt a M weaen Betheiligung an der in London ausgegebenen französischen An- leibe ist geschlossen, und sind die Untersuchungsacten dem Gnminalfenat ^ Kammer. qeri»t« behufs Beschlußfassung über die Versetzung in den Anktagezustand bereit« kuataanaen Wie wir huren, hat der Senat in seiner Sitzung »um Sonnabend Oie® Erhebung der Anklage und Verweisung derselben vor den Staatsgerlchtshof beschlossen Gleichzeitig ist dem Frankfurter Gericht aufgegeben worden, die Der hafteten unter sicherer Bedeckung nach Berlin transportiren zu lassen. Für d Aufnahme der Jnculpaten werden in der hiesigen HauSvoigtet zwei Zellen bereit
Telegraphische Depeschen.
+ Hamburg, 8. Dec. Der Senat hat das Schreiben de« Königs »on Bayern, betreffend die Kaiserwürde, zustimmend beantwortet.
4- Berlin, 8. Dec. Ein höherer Postbeamter ist dieser Tage nach Rhe-niS abgereist. Dem Vernehmen nach ist derselbe bestimmt, be. der tUber^e wn Pari« der dortigen Postverwaltung die erforderliche Auskunft über d.e B Handlung der Korrespondenz an die in Deutschland befindlichen franzosi chent S 'd-Nn «» genommenen öieuungcn ouem jut o/|i>m,» __ Amtlichen Nachrichten zufolge hat sich >n neuerer Zeit der iNeiunuyeir
etwa ist heute wiederum auf jener Südostecke »a« Gefecht >m vollen Gange. Nch 9 • deutschen Armee im Felde sehr günstig gestaltet. Ruhranfalle kommen
an r-ir*. waren »on General Ducrot seit heute Morgen ustand der deut chen Arm » an Ausdehnung wie an gefährlichem Character
»eOo«n; die Zahl der übrigen Krankheitsfälle hat sich cbensalls wesent ich »e - ringert. In den Lazarethen befinden sich etwa 10,000 Kranke weniger, des Mona» ^ctobe^ Der Senat hat da« Schreiben de« König« von
Bayern, betreffend die Kaiserwürde, zustimmend beantwortet.
+ Dresden 8. Dec. Da« „Dre«d. Journal" zeigt an, daß der König von Sachsen auf da« Schreiben de« Königs von Bayern, welche« »°r^> agO daß die Ausübung der Prästdialrechte de« Bunde« mit der Führung de« Titel« eine« deutlchen Kaiser« verbunden werde, justimmend geantwortet hat.
+ Schwerin, 8. Dec. Der Großherzog telegraphirt an die Großh 'zoll'» unterm 8 Dec : Gestern hartnäckige« Gefecht bei Mtung (auf der @ '«6= Orleans nach Tour«) und la Kordon. 90. Regiment 1 Geschütz, 1 Mitra s
Orte un« ollerding« eine Fülle von Material aller Art und eine neue Eisenbahn, linie fci‘jn^n6j?e(l^bI'[efeCau43^ irisier«, vom 30. November, wird unter Anderem ge,c,r,e»en: .Von dem vorgestrigen Schlachtselde habe ich nur wenig, wohl aber die Hauptsache gesehen, nämlich Beaune, ,n welche« die 8rani°sen e,n Brigade von un«, zu der da« 16. Regiment gehörte, eingeschloff-n hatten^ Diese ILriaade vertheidigte sich dort Stunden lang heldenmuthig. Der Feind »ersuchte immer und immer wieder, dasselbe zu stürmen, er schoß Beaune B'and ; aber die Brigade wich nicht. Die Franzosen ließen schrecklich »"l Menschen an dem Orte lieaen. Ihre Leichen lagen naturlrch gestern noch da. Tapfer hat die : Loirearmee an dieser Stelle gekämpft. Die Preußische Vertheidigung von Beaune
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