w'»- f«ftt ■ 2s- «n» ' 8«i<dttt ni*t
1,1 tt'nn ft ,nb
,qilt im«,, un.
8'», feint '“«'n «nn int «,350
".'n, bit fit ,a(l>'tn nm ‘"f't fegnn •’fy’n Eom-
°>ehr und 11 Theil ter ' w selten -"ttgie und unterliegen dünn auf 'ksem 8iit)(
aw«b die 'n seit 14 >t gattete, 'lir. Kran!«
*lr i in der brheit n>ird Venutztsein, "den ic. uue.
H'ch. An 'l°d, datz sie tiitze, 2000 ■ von allen nkesuhrtverk ic 10 M.
mehr noch >nze franzö» chatten, ge- »rochen, und kriegstüchtig t Heer noch in Algerien
:e ter
i genommen unt Train- on vernich- >M Ltüä iavallerie iß 'chs. lieber ßnd in Ge- )cyotS. 1$6 ßt über das unverdiente ) seine stete r ganz Gu
ter Nord- int Schaden lubardcivent n, obgleich i nördlichen r mit Gra- )r beschädigt ir öeivohncr
b eint roya. , tit Statt, olgt rathen Htrabsttznng Dieselben pirD seit der per Lallon i durch die
JA berichtet, birlt er an :c Sie i> ' Sie ihn osßciel" an . .ksarnmtkn edensmittkl"
n Kla'tter H
I artr L«
3“«
j dieSlnal b(N ®‘! „n, t"1 111
Pfand zu besitzen. Es will sich auch nicht widersetzen, daß auch Elsaß und Lothringen die Gewählten zur Constituante entsinden."
Brüssel, 7. Nov. Die hier eingetroffene neueste „France" schreibt über den Bericht veS Metzer GeneralstabSolfizierS Balcour: „Anstatt in diesem Rapport Elemente vorzufinden, welche die öffentliche Meinung mit Recht nach Gambetta'S persönlicher Anklage und Verurtheilung Bazaine'S von dem angekündigten Dokumente zu erwarten hoffie, Elemente, die diese Verurtheilung irgendwie justificirten, bietet das Erpos6 Dalcour'S, der für diese Arbeit zum Offizier der Ehrenlegion ernannt wurde, nichts weiter, als eine Zusammenstellung rein persönlicher Eindrücke, sichtbar beeinflußt von allzudeutlichen Voraussetzungen, um dieselbe von vornherein jeder Autorität baar erscheinen zu lassen. Die so schweren Beschuldigungen und in solcher ununterbrochener Reihenfolge, nicht nur alle gegen den Marschall Bazaine, sondern gegen mehrere unter ihm commandirende Armeechefs, verlangen, soll man ihnen unbedingt trauen, ganz andere Autoritäten, als das bloße Rapportiren eines jungen O fizierS, der noch dazu nicht einmal der regulären Armee angehört. Was Valcour bietet, sind Eindrücke seiner Person, aber keine Beweisstücke. Wir werden nicht aufhören, andere Richter über Bazaine zu begehren, als die bisherigen."
Brüssel, 7. Nov. Die neueste „France" sagt: „Man erwartet schon für heute Abend die Nachricht vom Abschlüsse des Waffenstillstandes. Die Wahlen sollen zum 20. Nov. anberaumt werden." — Verflossene Nacht soll sich Gambetta zur Loire-Armee begeben haben. — Die Blätter von TourS veröffentlichen folgende Mittheilungen der Regierung: Perpignan, 30. Oct. Der Bürgerkrieg hat hier begonnen. Der Oberst-Platzcommandant wurde gestern Abend von einer Bande Strolche überfallen und erhielt vier Säbelhiebe über den Kopf; auf dem Transport ins Hospital wurde sein Leben nur durch die Energie der Krankenwärter gerettet. Das gleiche Schicksal erlitt zur selben Stunde der dortige Gendarmerie- Chef. Ein Herr Bordas wurde heute vor seinem Hause gesteinigt, niemals sah man Schaueroolleres. Ein Zweiter, verfolgt von einer wüthenden Menschenmenge, wurde mit Hammtrschlägen getödtct. Auf dem Platz de la Laye wurden Haus- thore und Magazine geschlossen. Die Nationalgarde wird eben eingetrommelt. — Beaune, 3. Nov. Der Feind sprengte die Eisenbahnbrücke über den Canal von Dijon. Deutsche Vorläufer zeigen sich zehn Kilometer außerhalb Dijon, sind aber jetzt wieder zurückgekehrt. Gestern schlug man sich zwischen Auxonne und Beaune. Der Vortheil soll uns geblieben sein. — Aix, 3. Nov., Nachts. Gents Verwundung flößt keine Besorgnisse ein. Der Telegraph in Marseille ist noch nicht wiederbergestellt.
Tours, 6. Nov. Der Maire von Lyon, H6non, ist hier eingetroffen. — In St. Etienne ist die Ordnung völlig wieder hergestellt.
In Perpignan wurde nach dem Bekanntwerden der Uebcrgabe von Metz die Ordnung ebenfalls ernstlich gestört. Der Festungs-Commandant wurde dort von einem Volkshaufen angegriffen und erhielt vier Säbilhiebe über den Kopf. Einige Freunde brachten ihn nach dem Spital; dort wäre er aber, wenn ihn der Sergeant der Krankenwärter nicht gerettet, ermordet worden. Der Commandank der Gen-d'armerie hatte das nämliche Schicksal. Herr v. Bordas wurde vor seinem Hause gesteinigt. Nie soll man etwas Schrecklicheres gesehen haben. Eine andere von der Menge verfolgte Person wurde mit Beilen und Hämmern todt- geschlagen. Der Generalmarsch wurde später geschlagen und die Nationalgarde trat unter die Waffen. Weiteres weiß man nicht. — In Nimes fanden nach der Uebergabe von Metz auch Unruhen Statt. Sie waren jedoch ohne besonderen Ernst. — Der General de Barral, einer der Vertheidiger von Straßburg, welcher in Grenoble in's Gefängniß geworfen wurde, ist wieder frei und am 3. in Tours angekommen. — Der polnische „General" Michel Ernst, welcher den Ge- neral Cambriels in Besanyon ersetzt, ist am 1. Nov. in dieser Stadt angekommen.
Bern, 7. Nov. In der Richtung von Montböliarv wurde gestern starker Kanonendonner gehört, desgleichen in der Richtung von Belfort. Die Franzosen haben das Dorf Verclois bei Belfort theilweise eingeäschert. Die Bevölkerung flüchtete in Massen mit ihrer Habe nach der Schweiz.
Havre, 5. Nov., Morgens. Die heute hier eingeiroffenen Blätter von Tours enthalten das nachstehend Bemerkenswerthe: Die „France" schreibt: „Unter dem furchtbaren Eindrücke der Metzer Katastrophe haben sich beklagenswerthe Vorfälle in mehreren Städten Frankreichs ereignet. Anstatt nach einem solch gräßlichen Schlage zu begreifen, daß die Lage mehr als je Einigkeit und Eintracht unter uns erheischt, haben Offiziere die verwerflichsten Leidenschaften im Volke wachzurufen verstanden. In St. Etienne begehrte der Haufe die rothe Flagge als Banner der Commune. Neber Lyon circuliren hier schlimme Nachrichten, es ist möglich, daß sie sich noch nicht bestätigen. Aber die Aufregung der Geister in dieser großen Stadt sollte mehr als je die Aufmerksamkeit der Negierung erwecken, zumal man uns schon vom Auslande her avisirte, Prinz Friedrich Carl gedenke dort selbst sein Hauptquartier aufzuschlagen. Zn Marseille war der 31. October ein Tag der Anarchie, noch betrübender waren dort die darauf folgenden Tage. In Toulouse wurde der Generalcommandant der Militär-Division Mr. Courtouis A. Hurbal durch Nationalgardisten gefangen genommen und in der Präfectur eingeschlossen. Davon in Kenntniß gesetzt, hat unsere Regierung an den Präfecten folgende Depesche abgeschickt: „Setzet unverzüglich den General in Freiheit." Eine gleichlautende Depesche wurde dem Generalcommandanten zugesendet, mit dem Beisatze, die Umstände erheischen die exakteste Disciplin. Ich zäble auf Sie."
Telegraphische Depeschen.
Berlin, 6. Nov. Die „Kreuzzeitung" schreibt: „Die Berathungen über die neue reut'che Bundesverfassung werden in Versailles mit Eifer und, wie wir hoffen, mit E.folg fortgesetzt. Da n>ch dem Abschlüsse derselben der Zusammentritt des deutschen Reichstages zur Prüfung und Genehmigung der Bundesverfassung keine Verzögerung erfahren darf, so wird die Einberufung dieser Versammlung nach Versailles wahrscheinlich erforderlich werden, da für die Berathung der wichtigen Vorlagen die Anwesenheit des Präsidiums an dem Sitze des Reichstages durchaus nothwendig erscheint, für Se. Majestät den König es aber nicht möglich ist, als Oberbefehlshaber die deutschen Heere gegenwärtig zu verlassen.
Berlin, 7. Nov. Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" und die „Kreuzzeitung" fchreiben: Die französische provisorische Regierung hat den ihr angebo- tenen Waffenstillstand abgelehnt.
Versailles, 7. Nov., Nachm. 1 Uhr 41 Min. Zn den fünftägigen Verhandlungen mit Thiers ist demselben ein Waffenstillstand auf Grundlage des militärischen Status quo von jeder Dauer bis zu 28 Tagen behufs Vornahme der Wahlen unter Gestattung derselben in den occupirten Theilen Frankreichs wiederholt angeboten worden. Er war, auch nach erneuerter Besprechung mit der Pariser Regierung, nicht ermächtigt, das Eine oder das Andere anzunehmen, er verlangte vor Allem die Verproviantirung von Paris, ohne ein militärisches Äquivalent bieten zu können. Da diese Forderung für die Deutschen militärisch unannehmbar war, so erhielt Thiers gestern aus Paris die Weisung, die Verhandlungen abzubrechen.
Paris, 3. Nov. Picard namentlich verlangt Ersetzung Gambetta's durch Barthelemy.
Brüssel, 7. Nov. Die „Jndep." meldet: Algier, 30. Oct. Algier hat sich selber vom Militärregiment befreit. Der General Waldsin-Efterhazy, den man als Remplaianten des General Durien hierher versetzt hatte, wurde auf Anordnung des Municipalraths von Algier nach Frankreich eingeschifft.
Brüssel, 7. Nov. Jndependance erfahrt: Thiers wurde gestern in Versailles ersucht bis Abend 6 Uhr das Hauptquartier zu verlassen. Die Lebensmittelfrage sei der Hauptscheiterungsgruud.
Officielle Kriegsnachricht.
General v. Tre skow meldet aus les Errues vor Belfort vom 6. November, daß die Division zwischen Colmar und Belfort in mehreren kleinen Gefechten die Franctireurs vertrieben hat.
Am 2. fanden Gefechte gegen Mobilgarden bei les Errues, Rougemont und Petit-Magny statt; in letzterem ließ der Feind allein 5 Offiziere und 103 Mann todt zurück.
Am 3. wurde Belfort cernirt und die Verbindung mit General v. Werder hergestellt.
92'/r
96'5/,0
Börsen nachrichten.
7. November 1870.
Actien.
Frankf. Bank 13O'/2
Frankf. Vereins-Kasse 101
Darmst. Bankact. —
Wien Bankactien 712
Galizien 240%
„ 4'/2o/o 1jährige 92
» 4O/o 1/2 jährige 84% Würtemb. 4'/2 % Obi. — Baden 4y20/0 Obl.c. E. L. 92 Oester. Silberrente 565/g
„ Papierrente 48%
„ 5% M. steuerf. —
Amerik. Bonds 1881 r 97'/4
„ „ 1882r 95Vik
„ „ 1885r 943/4
„ „ 1887r 94%
Spanier, neuest. 3% 309/1G
„ „ 4O/o „ n n 3«/2% „ Bayer. 5« 0 „
Preuss. 41/2 °,o Oblig. 91
Frankf. 3*/2 % Obi. 80
Nass. 41/2° 0 Obi. 917/8
Kurhess. 4% „ 83
Gr. Hess. 5"/g Obi. 101«/,
Actien.
Oest. Creditact. 247J/4 50/o östr. F. St. E. B. 3753/g
Lombard Bahn 1731/2
Lud wigsh.-Bexbach 163%
Maxbahn 108 >/2
Bayer. Ostbahn 1243/4
Hess. Ludwigsb.-Act. 134% zMsenzbahn-Actien 857/g
Oberhessen „ 667/H
Wechsel.
Amsterdam k. S. 1 OO7/ig Augsburg k. S. 997/e Berlin k. 8. 104*5/16
Bremen k. S. 97 Cöln k. S. 1047/8
Hamburg k. S. 88 Leipzig k. S. 1043/4
London k. S. 1191/4
Lyon k. S. —
Paris k. S. —
Wien k. S. 977/8
ditto m. S. —
ditto 1. S. —
Disconto 4% G.
Prioritäten.
30/0 oster. Stsb.-Prior. 56
3O/o öst. s. Lombard —
30/g Livorneser 313/«
5°/q Toscaner 50
5% Elisabeth.-Prior. 78%
do. II. Emiss. 753/4
Geldsorten.
Pr. Cassen-Sch. 1 45
Sachs. „ —
Div. Gassen.A. —
Pr. Friedrdor 9 59—10
Pistolen . . 9 45G. u.fehl.
„ doppelte 2 45G. u.fehl.
Holl. fl. 10 St. 9 55
Ducaten . . 5 35—37 20 Frankens!. 9 323/4
Engi. Sover. 11 54—58
Russ. Imper. 6 46—48 Dollar in Gold 2 26'/,—27t/2
Aiilelteiisloose.
Kurh. 40 Thlr. Loose 65^2 Nassau 25 fl. ---
4% bayr. Präm.-Anl. 106% Ansbacher 7 fl. 121/8 4% badische Loose 105 Badische fl. 35 Loose 58*/2 Oestr. fl. 250 v. 1839 — 1858r Prioritätsloose 151 1860r Loose 78‘/2 1864r „ —
Braunschweiger 171/4 Stadt Madrid 22Vz
Schluß-Co urse.
Staatsbahn-Actien 372'/z—72. Böhmische Westbahn-Aclien 239'/2. Elisabethb Actien 213V4. Franz-Zos.ph-Actien 187. Neue Bayern -. 5% Württemberger —. Bad. Thlr - Loose—. Bayr. Thlr Loose —. Sachs. Pfandb. —. Ungar. Ost Prior. —. Rudolf-Prior -. South Missouri 651/4. Central Pacific. 78. ' P
Flau auf die Nachricht, daß die Waffenstillstands-Unterhandlungen wegen des Verlangens 25tägiger Verproviantirung fiai'zöfiscbeiseits abgelehnt wurden.
A L L g e m e L n e r Anzeige r.
«Keilgedotenes
4738) Nevolver, Tcrzervle, Jagd- geräthe, Schrot, Lefanchenx Patronen, Pfropfen, Blei rc. empfiehlt ________________________Emil Pist0r.
| Seefische:
Frische Egmonter Schellfische treffen, so lange keine stürmische Witterung, wieder wöchentlich dreimal ein. Für Cabltanen Zungen und TurbotS erbitten mir uns Aufträge mehrere ^age vor Gebrauch. — Heute frische Schellfische. ___I- A. Busch Söhne.
4684) Ein Haufen WH ft ist zu verkan- sen bei Bäcker Kuhn, am Kreuz.
4749) Gute Wetterancr Kartoffeln sind malterweise preiswürdig abzugeben bei ____________A. Katz, Neustadt.
4757) Ein Wagen steht zu verkaufen. Bei wem? sagt die Exped. d. Bltts._______
4755) Prima schottische Häringe, pr. Stuck 3 und 4 fr., empfiehlt _______Emil Fischbach, Seltersmeg.
Beachtungswerth.
4709) Ein noch ganz neues Sopha, fo- wic eine Cvnnnode, ist billig zu verkaufen in der Pfandanstalt von
K- Grüne bäum.
Mein Tuch- und Wukskin-Luger zu billigen und festen Preisen und bestens a s s o r- t i r t bringe ich hiermit in empfehlende Erinnerung.
Ludwig Lang,
Marktstraße Lit. D. Nr. 25, (4554)__________vis-ä-vis dem Herrn Kaufmann Emil Pi stör.
| !! Salmlfeuerwertf i!
IUumiluNinns-Laternen
in großer Auswahl empfiehlt bei verkouimeuden Fällen billigst
I. H. Fuhr.


