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Wechsel.

k. S. 100y2

Holl. fl. 10 St.

Ducaten . ..

20 Frankenst.

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Disconto

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1882r

1885r

1887r

Börsennachrichten.

5. November 1870.

tln eigen, S'n hie, mii einer gut aus« hatten sie ^ihtr sich «t. Die 't worden chiri ge,

Versailles

95-V4 947/8

8. 997/s 8. 1047/6

S. 97 8. 1047/8

S. 88 s. 1043/4

9 55

5 3537

9 33-34

Geldsorten.

Pr. Casscn-Sch. 1 4416/16

Sachs.

Div. Gassen.A.

Pr. Friedrdor 9 5859

Pistolen . . 9 45G. u.fehl. doppelte 2 45G. u.fehl.

organisirt.

Berlin, 2. Nov. DerPresse" wird von hier telegraphirt:Don gewisser neutraler Seite wurden Versuche gemacht, den König zu einer späteren Verzicht- leistung auf Metz und Lothringen zu bewegen; die Versuche sind jedoch vollständig gescheitert, die Einverleibung ist eine beschlossene Sache."

Berlin, 5. Nov. Wie verlautet, hat Thiers bei den Verhandlungen über eintn Waffenstillstand Die Gebietsabtretung im Princip zugestand-n. Bon b-rcit« erfolgter Unterzeichnung de- Waffenstillstandes ist hier bis jetzt noch nichts be­kannt.

London, 3. Nov. Eine Depesche derTimes" aus Versailles vom 4. Nov. meldet, daß Thiers, welcher am 3. eine lange Besprechung mit dem Grafen Bis­marck hatte, einige Hoffnung auf Erfolg ausspricht. Er verzweifelt mindestens ntd)L

Delle (Dattenried, Dep. Haut-Rhin, Arr. Belfort), 5. Nov. Die fran- zosischen Grenzdörfer sind von FranctireurS und aufgelösten Mobilgarden ange- füllt. Flüchtlinge sind in großer Menge eingetroffen. Zwei französische Zollgrenz- bureaux sind geräumt. Deutsche Plänkler sind in Herimoncourt (.Dep. Doubs, Arrondissement und bei Montbeliard) angekommen.

Paris, 5. Nov., Abendö. Das officielle Abstimmungsresultat hat erge­ben circa 500,000 Ja, 55,000 Nein. Seit dem Allerheiligenfest ist die Nahe

von Franktireurs und Leute aus dem Pöbel werden getödtet, die Stimmung unserer Soldaten wird immer wülhender und der Krieg grausamer.

S ch l n ß - E o u r s e.

Staatöbahn-Actien 376 a 75*/2 bez. Böhmische Westbahn-Actien 240</t P., 40 bez.

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Local - Notizen.

Gießen. Wie wir hören, hat der Besuch im Cosmorama des Herrn Förster im Leib'schen Saale, welches Montag geschlossen werden sollte, während der letzten Tage so ^genommen, daß kein Platz mehr frei war und Viele unverrichteter Sache wieder umfebren mußten. Es wird daher vielen unserer geehrten Leser die Mrttherlung ange­nehm sein, daß Herr Förster sich entschlossen hat, auf allgemeines Verlangen die Aus­stellung noch bis Donnerstag zu verlängern. Da die schonen und reizenden Exemplare obiger Ausstellung jetzt bereits hier zur Genüge bekannt sind, und dieselben stch auch hier eines so großen Beifalls erfreuten, so ist eine weitere Empfehlung derselben nicht mehr nothwendig, jedoch unterlassen wir nicht, auf die neuerdings ausgestellte Ansich­ten der Gemächer der Tuilerien, sowie des Niagarafalls besonders aufmerksam zu machen-

Versailles. 6. Nov. Am 6. keine Engagements gemeldet, v. Podbielsky.

Actien.

Frankf. Bank 1301/4

Frankf. Vereins-Kasse 1011/4

Darmst. Bankact. 325

Wien Bankactien 704

Galizien 241 l/z _________

Telegraphische Depesche.

-----KühThTim , 7. Nov. (Officiell.) Fort Morlier hat heute Nacht capirulirt. 220 Gefangene gemacht, 5 Geschütze genommen.

v. Schmeling.

k. S. 1191/s k. S. k. s.

k. 8. 97H/16 m. S.

1. S.

4°/0 G.

ungestört. Friedensfehnsucht ist bemerkbar.

Nancy, 2. Nov. Auf den in politischer Beziehung wirklich zurechnungs­fähigen Theil, der leider kaum ein Zehntel der hiesigen, ja, auch eigentlich der ganzen französischen Bevölkerung ausmacht, hat der Fall von Metz einen erschut ternven Eindruck gemacht, man fängt endlich an, einzusehen, daß jeder fernere Widerstand vergebens ist und wünscht Frieden um jeden Preis. Die große Masse des Volkes muß man als Wahnsinnige betrachten. Als gestern ein großer Zug französischer gefangener Offiziere von Metz den hiesigen Bahnhof passtrte, über­häufte der Pöbel diese armen Männer zum Dank für die vielen Leiden, die sie erduldet, unv die heldenmüthigeu Kämpfe, die sie bestanden hatten, mit Schmäh­reden und wollte die Wagen zuletzt mit Schmutz bewerfen. Da unsere Posten dies selbstverständlich nicht dulden wollten, wurden einige Kerle sogar frech gegen diese, und das Ende war, daß ein Nancper Arbeiter mit dem Bajonnet von der Schildwache erstochen, ein anderer aber verwundet wurde. Solche und ähn­liche Fälle kommen jetzt fast täglich in allen Orten Frankreichs vor. Hunderte

Engi. Sover. 11 5458 Kuss. Impcr. 6 4648 Dollar in Gold 2 26 Vt271/z

) gelungen, rfonen und it von bi* vorlen.

3) , Weife eine ergehen von Paris '.ours felbß ur' und die l6, forderte, m Aechr*

Preuss. 41/2% Oblig. 92

Frankf. 3*/$% Obi. 80 Nass. 41/2° 0 Obi. 917/, Kurhess. 4% 83 Gr. Hess. 5«/0 Obi. 10V/t

4O/o n 921/2

31/20/0 -

Bayer. 5% n 971/8

41/2% 1jährige 92

_ 40/o V2 jährige 84^ Würtemb. 41/2°/o Obi. 911/4 Baden 4*/?o/o Obl.c. E. L. 92 Oester. Silberrente 563/8

n Papierrente 483/< 50/0 M. steuerf.

Amerik. Bonds 1881r 97/8

keinen activen Antheil.

Tours, 5. Nov. Die Journale sprechen mit wenigen Ausnahmen ihre Friedenssehnsucht aus. DieFrance" von gestern wagt schon die Mittheilung, daß Gambetta Tours verlassen habe, um die Loire-Armee auszusuchen. -Die Pariser Journale vom 2. November, namentlich dasJournal de Pans' ve- fürworten aufs Wärmste die Politik der Regierung und die Annahme des Waffen- stillstandes zur Rettung Frankreichs.

Betreffs Perpignan spricht man hier von Schauerscnen, MassacreS, deren Opfer ein Oberofficier und mehrere anocre Personen geworben. Mögte die Va- terlanvsliebe einmüthig solche Gräuel brandmarken. Das Gouvernement von Lyon, d. h. die Commune daselbst, decretirte: Angesichts der Umstände verordnen wrr: Ghe wir die Schande einer Uebergabe erleben, wollen wir uns lieber vernichten lassen. Nur Greise, Kinder und Frauen dürfen den Platz verlassen. Die sich vor dem Feinde als Feiglinge erweisen, sollen als Deserteure behandelt werden, ihre Namen sollen auf ewig gebrandmarkt fein. Der Maire von Lyon: He non.

Der Constitutionnel berichtet:In der Armee war die DiSciplin sehr strenge aufrecht gehalten (?) und selbst in TourS schreckt man nicht vor dem Acußersten zurück. Eines der bewundernswerthen (?) Carabiniers-Regimenter, Vie in den letzten Schlachten am Rhein (?) so vecimirt wurden, wird hier um-

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mob.lisirt werden sollen.

Tours, 5. Nov. AuS Paris per Luftballon eingetroffene Nachrichten vom , 1. Nov. berichten über die daselbst am 31. Oct. stattgehabten Unruhen. Danach , hatten die Nachrichten über die Einnahme von Metz und die Wtederelnnahme von le Bourget (bei St. Denis), sowie die in der Stadt coursirenven Gerüchte von WaffenstillstanbSverhandlungen eine bedeutende Gährung erzeugt. Anhänger der ultra-rabicalen Partei besetzten das Hotel de Ville und beabsichtigten, eine Commune von Paris einzusitzen. FlourenS leitete die Bewegung. Derselbe wollte die Regierung zur Abdankung zwingen. Ein Individuum proklamirte die Absetzung des Gouvernements. Picard entkam und ergriff die nothlgen Acatz- regeln um den Widerstand zu organisiren, befahl, Generalmarsch zu schlagen, ließ die Nationaldruckerei besetzen, verbot, Bekanntmachungen zu drucken und forderte das Ministerium auf, sich in Vertheidigung-zusiand zu setzen. Die Ad- mirale Ronciere und Chailley stellten sich Picard zur Verfügung. Gegen Mit­ternacht zogen Bataillone der National- und Mobilgarde gegen das Hotel de Dille, wo Favre, Garnier-PageS und Simon noch gefangen gehalten wurden. Favre verweigerte, seine Demission zu geben und erklärte, er habe sein Ncandat von der Bevölkerung und würde sich nur vor einer regelmäßig gewählten Regie- rung zurückziehen. Die Aufständischen forderten hierauf FlourenS auf, die Re­gierungsmitglieder nach Vincennes zu schicken. Schließlich drang eine Compagnie Mobilaarden in das Hotel de Ville ein und drängte die Aufruhrer in die obe­ren Stockwerke des Gebäudes zurück. Inzwischen waren zahlreiche Bataillone unter dem Rufe:Es lebe die Republik! Es lebe Trochu!" angeruckt. Die Aufrührer wurden gefangen genommen und in die Keller geworfen, von wo ]te entwaffnet abgeführt wurden. So war die Ordnung ohne Blutvergie^n herge- stellt. Dorian, Victor Hugo und Louis Blanc nahmen an der Bewegung

Vermischtes.

Auf dem gant ungewöhnlichen Wege einer regulären Briefpost geht der N. Fr. Pr au- Berlin folgendes Schreiben zu: S.e dürften wissen, daß für die erste eroberte französische Fahne htefiaen Banauier eine Summe von tausend Louisdors ausgesetzt worden rst; ebenso der preußisch. Crflat. d-r si-bei Wörth «Obert, ein 3ub, ist. Al« d-r tap -r- Mann und Jud- »ar weuia-u Tagen nach Berten kam, wohin -n Gefangen. ,S- rirfirfariff die jüdische haute finance mit Enthusiasmus bie Gelegenheit, den Helden N ch LZ Es gab ein brillante« Banqxi.r-Banket und an der Spitz- b<« Trsch.« bmZ'de? inbi ch- Sl-a-r van Wörth. Man ließ ihn n-jählig- Mal- hochleben nnb fordert-

Swlnff- de« Bantel« auf, doch bie näheren Details sein,« knhnen Streiche« ,um Besten u a b n M I-H-N Si-"' sagt! b.r brav. Füsilier sehr b.sch.ib.n,dl. Sach, ist bei Weitem M aefäbrlid) gewesen, als sie allgemein geschildert wird. Als wir Sturm auf die Höhen Hrfen febicheinen Franzmann mit der Fahne stehen. Jetzt oder nie', sagte ich mir nv wrana auf d!n K«l zu: (Sieb die Fahne her, schreie ich, den, ich muß die 1000 Loui-d'or- 9 Der Ander! ruft: Comment s'appelle? (Wie heißt?) Ah, schreie ich hocherfreut, hi. hift'üiid/ein Jude - so g'eb die Fahne her, bekommst 500 Lonisd'ors von meiner Prämie. Äier ein Wechselchen' . . 9-Gesagt, gethan. Ich sprang mit der französischen Fahne zurück

iekt bin ick hier'und bitte schön um mein Geld, weil ich die Hälfte davon fortschicken muß." Die Gesellschaft wollte zwar mit Recht dieser Erzählung keinen Glauben schenken, aber der hu­moristische Füsilier war jetzt erst recht der Held deö -ages.

Darmstadt, 6. November. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnävigst geruht: w . f,x ~ ..

am 28 Oktober den ausserordentlichenProfessor an der Königlich Preußt- sch.n Universität zu Berlin, vr. A l b r e ch I Th a er, zum ordenilichen Professor in ter philosophischen Faeultät der Landes-Universität, insbesondere für das Lehr- fach der Landwirth,chatt zu ernennen und in der gedachten Eigenschaft zu berufen.

Darmstadt Die Hessische Division sandte dieser Tage dem Etappen-Eom. mando hier ein halbes Tausend unbestellbare Palet-zurück, und werden diese vermiilelst des Comitü's zur Versorgung Hessischer Feldtruppen ,$Gomüö" lässt bis zum 9. diese« Monats seine X. Expedition

*U Blätter melden folgend- Säbel-Affaire: Gestern

Morgen wurde ein Bierbrauerbursche (15 Jahre alt, der älteste Sohn einer ar- men, zahlreichen Familie) aus einer sehr bekannten Bierbrauerei ,n Deutz von -in-m Kürassirposten an der dortigen Kaserne nach einem unerheblichen Wort- wechsel zwischen den Beiden derart in d,e Seite gestochen, dass er zusammenbrach. D-r Bursche, an dessen Auskommen gezweifelt wird, war gerade aus der Kaserne gekommen, wo er -inen Auftrag seines Di-nsth-rrn zu besorgen gehabt hatte.

Berlin 5 Nov. Heute Morgen wurden die gestern Abend hier eingetrof. fenen französischen Adler der Armee von Metz feierlich in da« Zeughaus gebrach,. Feldmarschall Wrangel, General v. Casein und di- Generalität waren zugegen.

Wien, 4. November. DiePresse" schreibt aus Livorno:Die Regierung verfügte, dass 80 nach Marseille eingeschifft. Freiwillig- trotz de« Pr°ttst-S de« französischen Consul« wieder auSgeschifft wurde». Admiral T.ggethoff .st ge-

llabne niedergeworfen ist,, herrscht Ordnung. Marseille ist dagegen noch immer io R-voiuIionszustande. - Di-Etoile Helge" soll -inen Br>e, d-S ,n «°b>enz "temirlen sranzösisch-n General» B.sson veröffentlichen, welcher die erdrückendsten Beweise von der Schuld B>zaine'< enthält, den er al« emen Schurken bezeichnet.

Tours 4 No». Ein Decret der Regierung verfugt, c« solle l-de« D-- »artement auf seine Kosten -ine Batterie auf je hunderttausend Einwohner aus. lüsten. Jede« Corp« Franktireur«, da« sich vor dem Feind muthlo« zeigt, wird entwaffnet und vor ein Krieg«giricht gestellt. In St. Eiiennc landen an ass >ch der Nachricht von der Capitulation von Metz Unruhen statt, l-doch wurde von der Nationalgarde die Ruhe wieder hergestellt.

Toms, 5. Nov. Ein in Nantes -ingetroffener Ballon aus Pan« entha t da« officielle Resultat der Abstimmung in Puri« am 3. Nov. u/°r die Beib-Hal. tunz der g-g-nwä-tigen Regierung; nur von drei Arrond'ss-men.« ist das Resu^tttt noch unbekannt. Die übrigen Arrondissements gaben 442,000 Ja und 4U,OUU ab. In Paris herrscht völlige Ruhe seit Sonntag. Militärisch nichts Neues. Tours 5. Nov. Ein Decret der Regierung ordnet an, daß sammtllche diensttauglich/ Männer im Alter von 20 bis 40 Jahren, auch die Verheiratheten,

Actien.

Oest. Creditact. 2473/|

5% östr. F. St. E. B. 377 Lombard Bahn 172

Lud wigsh.-Bexbach 1631/2 Maxbahn 1081/2

Bayer. Ostbahn 1243/4

Hess. Ludwigsb.-Act. 1343/4 Alsenzbahn-Actien 85^ Oberhessen 607/M

Prioritäten.

30/o öster. Stsb.-Prior. 565/e 3O/o öst. s. Lombard 46*/4 30/g Livorneser 313/< 5% Toscaner 50

5% Elisabeth.-Prior. 78i/2

do. II. Emiss. 753/4__

Anleliensloose.

Kurh. 40 Thlr. Loose 651/2 Nassau 25 fl.

4% bayr. Pram.-Anl. 1063/4 Ansbacher 7 fl. 12* 40/0 badische Loose 105 Badische 11. 35 Loose 581/2 Oestr. fl. 250 v. 1839 1858r Prioritätsloose 151 1860r Loose 783/6 1864r n 1151/4 Braunschweiger 171/4 Stadt Madrid 22*/2

» » - 945/8

Spanier, neuest 3«/g 31*/16