Ausgabe 
8.3.1870
 
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Feuereimer an die Wem wohl hie und da Einer .1 leicht aus Schrecken odt

G efucht

855)

(932)

H- Heß, am Lindenplatz.

vermiethen bei

M. Weißbäcker.

W echselgeschäft.

(564)h

man sich gef. an Obigen.

und

Bremen Liverpool Hamburg Havre Bremen

Baltimore.

New-Orleans-

898) Ein möblirtes Zimmer ist zu ver­miethen. Auf Verlangen kann auch die Kost dazu gegeben werden. Zu erfragen bei der Exped- d. Bltts.

906) Ich nehme unter günstigen Bedin­gungen jetzt, oder auch spater, einen Lehr­ling an. Ehr. Jung, Mechanikus.

Lustspiel in 5 Akten, nach dem Spanischen des Moretto von C. A. West.

Preise der Plätze: Erster Platz 36 fr.

Gallerie 9 fr.

W. de 9t o 11 e, Theaterdirector.

Abgehend r Teutonia von Hamburg

970) Auf den Artifel in Nr. 28 des Gieß. Anz. über den Wiesecker Brand können wir nicht umhinj das Nachstehende zu bemerken. ES steht richtig, daß es an den nöthigen Gefäßen zum Herbeischaffen des Wassers gefehlt hat, was wohl darin seinen Grund haben mag, daß Wieseck nur im Besitze von 100 Feuereimern ist, obwohl es über 400 Ortsbürger zählt, von denen Jeder bei seiner Aufnahme 3 fl. für einen Feuereimer an die Gemeindekasse alsbald zu zahlen hat. Auch das mag sein, daß

" " uib du Sinei, wie man dies wohl auf dem Lande nicht allein findet, viel- _______Schrecken oder Bestürzung müßig dem Feuer zugeschaut hat, übrigens fan­den diese Wenige unter den massenhaft aus der Stadt zur Hülfe Eilenden manchen Gesellschafter. Die Leistungen der Gießener Feuerwehr müssen wir dankend anerken­nen, daß es jedoch derselben erst gelungen wäre, dem Feuer seinen Herd anzuweisen, müssen wir entschieden in Abrede stellen. Unsere beiden jungen, leider nicht durch ihr Verschulden noch mangelhaft ausgerüsteten Feuerwehr-Corps waren es, welche vereint mit vielen Ortsbürgern alsbald auf der Brandstätte eine solche Thätigkeit entfalteten, deren wahrhaft erstaunlichen Leistungen nach einem einstündigen Kampfe mit dem ver­heerenden Elemente es gelang, vor dem Eintreffen der Gießener Feuerwehr dem Feuer längs der Brauhausgasse und auch jenseits derselben eine Grenze zu ziehen und fan­den dieselben in dem Erscheinen der Gießener Feuerwehr eine willkommene und kräf­tige Unterstützung. Möge unser Ortsvorstand Anlaß nehmen, für alsbaldige gründ­lichere Ausrüstung unserer Feuerwehr Sorge zu tragen, an deren Leistungsfähigkeit nach dem Wahrgenommenen wohl nicht mehr zu zweifeln sein dürfte.

Wieseck, den 7. März 1870. Mehrere Ortsbürger.

Rhein

China

Allemannia

Atalanta

Leipzig

Frankfurt

Passagen wende

INeuestes Prämien - Anlehen | der Stadt Venedig.

im Betrage von nahe |

12 Millionen, | genehmigt durch Hönigl. H« .Beeret I8ß9.

Original - Staats - Prämien- A

<9Ijoose sind überall zu kaufen®

949) Heute, Dienstag den 8. März, ynd die folgenden Tage, ist im Oswatd'schen Garten das

Wunder des lebend sprechenden Kopfes zu sehen, welcher spricht, ißt, raucht und trinkt, und jede an ihn gerichtete Frage aufs Genaueste beantworten wird.

Auch ist daselbst eine Elektrisir-Maschine aufgestellt, womit man Kopf- und Zahnschmerzen sofort beseitigen kann.

Um zahlreichen Besuch bittet höflichst

der Besitzer.

Theater in Gießen.

<Caf6 Leib.)

Mittwoch den 9. März 1870:

Domra Diana

Epileptische Krämpfe (Fallsucht) heilt brieflich der Specialarzt für Epilepsie Do et O. Killisch in Berlin, Mittelstraße 6. Bereits über Hundert geheilt. (201)

Wohnungs - Veränderung.

965) Hiermit die ergebene Anzeige, daß ich meine seitherige Wohnung verlassen habe und nunmehr in dem Hause des Herrn Georg Lony am Neuenweg wohne.

Emil Orbig, Schneidermeister.

TH. DIETRICH & Co. in Cassel. AWONCENBUREAU für sämmlliche in- und auslän­dische Zeitungen. (914)

567) Ein zuverlässiger Junge von bra­ven Eltern kann bei gutem Gehalt gleich eintreten bei G- Sch mehl, Specereihändler u- Wirth am Brand.

8 Gesucht

wird ein braves Mädchen, das sofort ein­treten kann, im

Cafä Kuhlmann, Seltersweg.

nach New-Orleans.

New-Aork.

tibrrhclTifdie GksrUsdM für natur- und Heilkunde.

948) Nächste Sitzung: Mittwoch den 9. März, Abends 6 Uhr,

in der kleinen Aula.

Angekündigte Vorträge:

Prof. Streng: ,Heber die Phosphorite des Lahnthals." Dr. Buchner:Heber charakteristische Meleoritenformm/

Telegraphischer Schiffsbericht,

mitgetheilt von Chr. Wallenfels Jun.

Augckommen in New-Bork r

Das Bremer Postdampfschiff Union; Reisedauer 10 Tage.

Hamburger Holsatia 9 20 Stunden.

Angekommen in Baltimore r

Das Bremer Postdampfschiff Ohio; Reisedauer 12 Tage- Angekommen in New-Orleans:

Das Bremer Postdampfschiff Frankfurt, Reisedauer 21 Tage

Inna zu spielen eriaaUb.

Die Haupt-Gewinne betragen IGmalFrcs. 100,000 8m. 50,000, Ä 16mal 35,000, 8000, 1500, M 1OOO, 48mal 500, 48mal 400, | 48mal 350, 48mal «50, 3y0,000mal gj iOO, 50, 30 Francs.

Die Verloosung 1

und VOllzieM die Eiegiermtg selbst.

Beginn der Ziehung am 20. | <1. Mts.

Nur Ä TBialer

kostet ein vom Staate garan- M tirte® Original-Staats-Loo® £ (nicht von den verbotenen Promessen), 1 und werden diese Original- e Staat® - Loose gegen fran- z hirte Einsendung de- Betrage® § oder gegen Post vorschuss, selbst nach den entferntesten Gegenden von mir versandt.

E® werden nur Gewinne gezogen.

IDie amtliche Ziehungsliste! und die

Versendung der Gewinngelder | erfolgt unter Staatsgarantie sofort nach der Ziehung an Jeden der Betheiligten prompt und verschwiegen.

Mein Geschäft ist bekanntlish da® Aelteste und Allerglücklich- Ä ste, indem ich bereits an mehreren g Betheiligten, in dieser Gegend \ | die allerhochstenHaupttref- Bfer von 300,000, ««5,000.1 to 150,000, 1*45,000, mehrmals B 100,000, kürzlich das grosse g Loos un<l Jüngst am «O. vor. | | Monats schon w ieder den | allergrössten Haupt - Ge- | winn in Worms ausbezahlt s habe.

ftBÜWZur Bestellung meiner | ISSS wirklichen Original-;

Staats - Loose bedarf es

WA <ler Bequemlichkeit halber keine® MB Briefe®, sondern man kann den fl WW Auftrag einfach auf eine Post- i- ÄfiSeinzahluaigskarte bemerken.

Dieses ist gleichzeitig bedeutend | 8M billiger ahPostvorschus®.

Meine Geschäfts-Devise ist: f?Gottes Segen bei Cohn!" & Laz. Sams. Cohn in Hamburg, V Haupt-Comptoir, Bank- und

Den 12. März Dampfer

16.

. 19-

, 23.

15

Wegen Auskünften

FD ft h llf 0 werden zum Waschen

Färben zu den billigsten Preisen angenommen bei

959) Eine für den Winter und Som­mer sich vorzüglich eignende Beschäftigung, welche die Augen nicht angreift, von Je­dermann, männlich oder weiblich, in seiner Wohnung für eigene Rechnung ohne Vor- kcnntnisse betrieben werden kann, und einen jährlichen Gewinn von 300 bis 500 Thaler abwirft, wird nachgewiesen. Die Anleitung und Muster sind gegen Einsendung von 1 Thlr. von Frau H. Grantzow, Ber­lin, Weinstraße 26 zu beziehen.

947) Für ein unweit Berlins belegenes bedeutendes Mühlenwerk wird zur Ober­aufsichtsführung ein gewandter sicherer Mann bei hohem Einkommen dauernd gesucht. Fachkenntnisse nicht erforderlich.

A. Regen, in Berlin, Prinzen-Str. 32.

Gesucht

wird bis zum 25. März ein Mädchen, wel­ches perfekt kochen kann, gegen hohen Lohn. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts-

879) In das Gail'sche Haus auf dem Seltersberg wird zum 25. März ein tüch­tiges Mädchen gesucht, welches alle Haus­arbeit gründlich versteht.

Vermischte Anzeigen.

Lehrstelle in Frankfurt a. M.

945) Man wünscht ein junges Mädchen aus achtbarer Familie, das Lust hätte, das Putz- und Lingerie-Geschäft zu erlernen. Gegen annehmbare Vergütung kann das­selbe Kost und Wohnung in der Familie erhalten. Frankirte Offerten unter F. M. 3. poste restante Frankfurt a. M.

967) Ein gut empfohlenes Kindermäd­chen, im Waschen, Bügeln und Nähen er­fahren, wird zu miethen gesucht. Von wem? sagt bie Exped. d. Bltts.

Vaeauz.

939) Am lutherischen St. Petri-Dom ru Bremen ist die Stelle eines Dom-Can- didaten als Hülfsprediger zu besetzen

Meldungen von Candidaten der Thelogie, welche einer lutherischen oder unirten Lan­deskirche angehören, werden entgegen ge­nommen von dem p. t. verwaltenden Bau­herrn der St. Petri-Domkirche, Herrn Se­nator Friedr. Grave in Bremen.

Das Gehalt des Dom-Candidaten beträgt 500 Rthlr. Gold.

Eine Beschleunigung der Anmeldungen ist erwünscht, da die Besetzung der Stelle aus der Wahl des Domconvents hervorgeht.

Jede» Bandwurm entfernt binnen 2 bis 4 Stunden vollstän­dig, schmerz- und gefahrlos; ebenso sicher beseitigt auch Bleichsucht und Mochten und zwar brieflich Voigt, Arzt zu Crop- penstedt (Preußen). (531)

857) Ein Schmiedgeselle und ein Lehr­ling werden gesucht von

Schmiedmeister Unverzagt.

955) Ein im Nähen und Bügeln geüb­tes Frauenzimmer sucht Beschäftigung. Nä­heres Neustadt Lit- D- Nr- 87.

VermisthungEA.

960) Eine Familienwohnung ist zu ver­miethen und den 15. März beziehbar bei

________ Bauaufseher Schmitt.

972) Ein großes und ein kleines möblir­tes Zimmer zu vermiethen bei

A. Schultheis, jun.

908) Eine Familienwohnung von 6 Zim­mern nebst Zugehör ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei L- Bersch.

959} Ein gut möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei Hübler,

____________________ in der Brandgasse.

904) Das von dem verstorbenen Georg Ei ff bewohnt gewesene Familienlogis nebst Laden ist zu vermiethen und sogleich zu be­ziehen. Nähere Auskunft bei Herrn Louis Stohr, Buchbinder u. Portefeuillearbeiter (Schloßgasse.)

7) Ein größeres Familienlogis ist zu

933) Zu bevorstehender Saatzeit empfiehlt die Samenhandlung von Carl Deines ihre Sämereien in bester und keimfähiger Waare. Verkaufslocal: Mäusburg bei Herrn Seiler Hil- gardt.________________________

971) Einige Centner Heu sind zu ver­kaufen. Wo ? sagt die Exped. d. Bltts.

924) Ich beabsichtige, mein Gelände zu verkaufen. Kaufliedhaber wollen sich mit mir hierüber benehmen.

Georg Heinrich Lony.

901) Meinen Garten, am Riegelpfad gelegen, bin ich Willens zu verkaufen oder zu verpachten. Andr. Plank Wittwe, _________________auf dem Kreuz-

961) Ick bin WillenS, meinen am Fürstenbrunnen zu verkanten oder zu verleihen. Auch habe ich 10 Hühner mit Hahn zu verkaufen.

Ludwig Appel Wittwe.

858) Ein mit guten Obstbäumen be­pflanzter Garten am Rodt ist zu verkaufen oder zu verpachten. Näheres bei Frau Dr. Haustein._______________________

899) Ein neu erbauter Stall ist auf den Abbruch zu verkaufen bei

Max Henkel.

wird ein Mädchen, welches im Kochen er= fahren ist und die häuslichen Arbeiten ver­steht. Näheres bei der Exped. d. Bltts.

834) Ein braves Dienstmädchen wird zum 25. März in Dienst gesucht. Die Ex­pedition sagt von wem-

968) Ein zuverlässiger Knecht wird ge­sucht. Näheres bei der Exped d. Bltts.

s Eine steachtete Firma läßt geg. billige Provision auf s. traffiren- Fr.-Off. tt. A. Z. 45 poste restante Bonn.

84) Ein Mädchen vom Lande wird zu alsbaldigem Eintritt in Dienst gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts.

962) Schellfische in regelmäßigen Sen­dungen, sowie Pickles, Sardinen, Sar­dellen, Anchovis, Neunaugen re-, in be ster Qualität, bei

Bäcker Vogt, Wallthor.

946) Korn», Waizen- und Haferstroh, Heu, eine Partie Dickwurzeln, sowie ein Wagen, zwei Pflüge, eine Egge u. s. w. sind zu verkaufen bei

I. Th. Haubach II.

856) Lnngstein-Quader, Ecksteine, Schichtsteine u. s. w. können von dem Unterzeichneten zu annehmbaren Preisen be­zogen werden.

Kesselbach, den 28. Februar 1870.

B- Weber, Steinhauermeister.

963) In der Bude beim sprechenden Kopf im Oswald'scken Garten sind zwei schöne junge Pudelhunde guter Race zu verkaufen.__________________________________

954) Aus meinem Garten sind eine große Partie Buxbaum, ein Tausend ungeschulte, noch wilde Aepfel- und Birn-Stämmchen, 3- und 4jährige, eine Partie schöne Zwet- schen-Bäumchen, ein Tausend Rosen zum Oculiren, sowie Ulmer und Darmstädter Spargel-Pflanzen, 2- und 3jährige, zu ver­kaufen. Konr. Seipp, in Leihgestern.

Nähere Auskunft erthcilen auch die Her­ren Flick * Kröll in Gießen.__________

845) Zwei noch im besten Zustande be­findliche zweispännige Wagen nebst allem Zubehör, sowie ein Pfuhlfaß, stehen zu billigem Preise zu verkaufen.

L. Kämmer er.