Allgemeiner Anzeiger.
Versteigerungen.
Vermiethungen
Vergebung von Pflasterarbeit bei der Stadt Gießen.
4311) Mittwoch den 12. October 1870,
des Vormittags 9 Uhr,
soll die Reparatur des hiesigen Straßenpflasters, veranschlagt zu 300 fL, an den Wenigstfordernden vergeben werden.
Gießen, den 6. October 1870.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _______________Vogt._____________
4306) Mittwoch den 12. October sollen folgende Gegenstände des verstorbenen Herrn Oüersteuer-Controleurs Ritter in Wetzlar, als:
2 Pferde mit vollständigem Geschirr,
1 leichter Wagen mit Verdeck,
1 Futterbank mit Messer
öffentlich an den Meistbietenden gegen sofortige Zahlung versteigert werden.
KsitgeboteneS,
4307) Zwetschen werden im Simmer abgegeben bei
_________Friedr. Müller, Neustadt.
3507) Gothaer (Servelatwurst empfehlen I. A- Busch Söhne.
4314) Schöne gebrochene Aepfel und Birnen sind zu verkaufen bei
________Louis Benner in der Schanz.
Blauen Kupfervitriol
gegen den Brand des
Warzen
billigst bei Ernst Hermes,
(4223) __________________Materialist.
3627) Alten Malaga, Portwein, Tokayer, sowie gute, unverfälschte Rothweine, em« pfehlen I. A. Busch Söhne.
4199) Zwei Thorschlöffer nebst Schließkloben und Schlüssel zu verkaufen. Nähe- res bei der Exped. d. Bltts.__
3798) Für Militärs empfehlen wir wollene Jacken im Preise von 1 fL 6 kr , 1 sl. 12 fr , 1 fL 18 fr. rc rc , ferner Leibbinden in verschiedenen Sorten.
I. A. Busch Söhne.
4150) Ein Logis von 4 Zimmern, 2 Ca- bineten und allen dazu nöthigen Räumen ist durch den Wegzug des letzten Miethers noch Frankfurt anderweit zu vermiethen und sogleich zu beziehen.
Ehr. Reiber, am Kreuz.
4297) Ein freundliches möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei C. Rahn.
4263) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei Louis Petri II., _____________________Neuenweg.______
4049) Im Cafe Kuhlmann sind möblirte Zimmer an ledige Herren zu vermiethen und sogleich zu beziehen.
4296) Der untere Stock meines Hauses ist zu vermiethen und sofort beziehbar bei _______Markus Engel, am Kreuz.
3740) Ein möblirtes Zimmer mit Cabi- net, in einer freundlichen Gartenwohnung, ist zu vermiethen und sogleich beziehbar Das Nähere bei der Exped. d. Bltts.
3843) Eine kleine möblirte Stube ist zu vermiethen. Wallthorstraße Lit. A. Nr. 227.
Vermischte Anzeigen.
4313) Ein Notizbuch, dunkelgrün mit beschlagenen Ecken, ist am Dienstage ua dem Wege nach dem Schiffenberge verlorer worden. Man bittet, solches gegen eine Belohnung im H ü t e l K u h n e abzugeben.
4310) Die Militär-Effecten-Fabrik von Moll 85 Leschen in Cassel und Allendorf a. d. Lumda sucht noch für Allen do rf auf dauernde Arbeit:
6 tüchtige Schreimrgesellen,
6 „ Spenglergesellen.
Auch finden 100 Sattlergesellen dauernde Beschäftigung in Allendorf oder Cassel
4304) Ein Mädchen, welches etwas häusliche Arbeiten versteht, wird gesucht. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts.
4308) Unterricht in der deutschen, fram zösischen, lateinischen und griechischen Sprache wird ertheilt. Näheres Neuenbüuen Lit. B- Nr. 85._____________________
Amerikanische Stengel
gesucht von Decker L Lö ber."(4309)
,41305) Achselklappen, Schärpenbänder und Portepee für die Herren Offiziere empfiehlt
H. R ü b fa m e n.
Lebensversicherungsbank f. D. in Gotha.
4312) DerficherungSbestand am 1. October 1870 . 67,889,000 Thlr. Effektiver Fonds am 1. October 1870 . . . 16,880,000 Iahrcseinnahme pr. 1869 ....... 2,987,773
Dividende der Versicherten im Jahre 1870 ..... 34 Procent.
Diese Anstalt gewährt durch den großen Umfang und die solide hypothekarische Belegung der vorhandenen Fonds ebenso nachhaltige Sicherheit, wie durch die unverkürzte Vertheilung der Ueberschüsse an die Versicherten möglichste Billiakeit der Versicherungskosten.
Versicherungen, welche vor Eintritt in den Kriegsdienst abgeschlossen worden sind, können gegen Extraprämien auch während des Kriegsdienstes in Kraft erkalten werden. v
Kriegsuummeru der Gartenlaube.
Die Nr. 40 bringt folgende Beiträge: Ein Damen-Duell. Erzählung osn Sacher-Masoch. — Zu Straßburg auf der Schanz'. Vom Maler R. Heck aus Stuttgart. Mit Abbildung: In der Schanze der Torgauer Festungsartillerie vor Straßburg. Nach der Natur ausgenommen von R. Heck. — Im Hauptquartier des Prinzen Friedrich Karl. Von unserem Berichterstatter Georg Horn. Vierter Brief. Auf der Wahlstatt von Doncourt und St. Privat. — Mecklenburgische Grenadiere überschreiten die französische Grenze bei dem Wirths- hause zur „goldenen Bremm", früheren Hauptquartiers des Generals Frossard, und begegnen den ersten Verwundeten aus der Schlacht bei Speicheren. Nach der Natur ausgenommen von Chr. Sell. — Ein Werk des Friedens von I. Nötzli. Mit zwei Abbildungen: Am Ausgangspunkte der Rigi- bahn bei Vitznau: — Die Brücke der Rigibahn. Nach derNatur aufgeuom- men von Töche in Zürich. — Aus eigener Kraft. Erzählung von W. v. Hillern geb. Birch. (Fortsetzung.) — Ein Johanniter-Depot im jetzigen Kriege. Von Fr. Gerstacker.' — Einige Träger der französischen Civilisation. Nach der Natur ausgenommen von W. Gentz in Berlin. — Blätter und Blüthen: Opfer des Fanatrs- mus. Von Georg Horn. — „Die Wacht am Rhein". Mit einem Facsimile des Gedichts. — Letzte Bitte. Gedicht von Max Schneckenburger.
B e f a n u t m a ch u n g.
Nach 8- 15 der Telegraphenordnung für die Correspondenz auf den Linien des Telegraphen-Vereins rc- von 1868 hat der Aufgeber einer Depesche das Recht, dieselbe zu recommandiren- In diesem Falle wird die Depesche von allen Stationen, welche bei der telegraphischen Beförderung, beziehungsweise Aufnahme mitwirken, vollständig kol- lationirt und die Bestimmungsstation sendet dem Aufgeber telegraphisch, unmittelbar nach der Bestellung an den Adressaten oder nach der Abgabe an die Weiterbeförderungsanstalt, eine Rückmeldung mit genauer Angabe der Zeit, zu welcher die Depesche dem Adressaten, beziehungsweise der Weiterbeförderungsanstalt zugestellt worden ist.
Die Einführung der recommandirten Depeschen hatte den Zweck, dem correspon- direnden Publikum ein Mittel zu bieten, die Wahrscheinlichkeit einer correcten Ueber- mittelung seiner Depeschen an den Adressaten, so weit dies bei der Natur der telegraphischen Betriebsmittel überhaupt zu erreichen ist, zu vermehren. Erfahrungsmäßia werden recommandirte Depeschen jedoch nur in sehr geringer Zahl aufgegeben, muth- maßlich weil die Taxe für die Recommandation gleich derjenigen für die eigentliche Depesche ist. *
Um nun dem correspondirenden Publikum ein ferneres Hülfsmittel zu bieten sich eme correcte Uebermittelung seiner Depesche, — so weit es thunlich und nöthig ist -- zu sichern, soll vom 1. Juli c. an versuchsweise im internen Verkehr das Recht der Recommandirung, wie solches durch 8- 15 der Telegraphenordnung gewährt ist und auch noch fernerhin in Geltung bleiben wird, dahin erweitert werden, daß der Aufgeber einer Depesche, welche nach einem Orte innerhalb des Norddeutschen Telegraphengebietes gerichtet ist, die Vortheile der Recommandation auf einzelne Theile seiner Depesche be- ^chränken kann, ohne verpflichtet zu sein, gleich das Doppelte der Gesammttaxe zu „ d^sem Zweck hat der Aufgeber diejenigen Worte, Zahlen, einzeln stehenden Buchstaben oder Buchstaben-Gruppcn (cfr. 8- 14, 6 der Telegraphenordnung), deren correcte Uebermittelung er vorzugsweise für nothwendig hält, damit die Depesche ihren Zweck erfüllen könne, zu unterstreichen. Jedes unterstrichene Wort rc. wird bei der Ermittelung der Wortzahl, abweichend von den allgemeinen Bestimmungen des §. 14 7 der Telegraphenordnung, doppelt gezählt, dafür jedoch von allen bei der Beförderung resp. Aufnahme der Depesche beteiligten Stationen collationirt werden.
Gelangt trotzdem ein solches unterstrichenes Wort rc. entstellt in die Hände des Adressaten, so daß die Depesche nachweislich ihren Zweck nicht hat erfüllen können so werden dem Aufgeber auf desfallsige rechtzeitige Reclamation die für die Depesche gezahlten Gebühren zurückgezahlt werden.
Im Falle der Verstümmelung nicht unterstrichener Worte rc. bei unrecom- mandirten Depeschen werden fortan die Gebühren nicht zurückerstattet.
Berlin, den 13. Juni 1869. Der Bundeskanzler.
Im Auftrage:
Delbrück.
Geschäfts - Eröffnung.
4293) Einem verehelichen Publikum diene hiermit zur Nachricht, daß ich künftigen Sonntag, den 9. October, in meinem neuerbauten Hause an der Grünberger Chaussee, nahe am Erercierplatz, eine Wirtschaft, genannt Restauration
^Germania66
Versicherungen werden vermittelt in
Gießen durch Buchhändler A. Ricker.
Büdingen „ Ortseinnehmer Louis Hohler Lich „ Lehrer H. K. Walr.
Marburg „ Oscar Ehrhardt._____________
tilll a i ii; c r A n y f i g e I 21. Jillü g', unstreitig das billigste aller Tagesblätter. Allfl. M0. I Preis vierteljährlich: per Post 1 fl. 9 kr.
Der „Mainzer Anzeiger", eine wahrhafte Volkszeitung, erscheint täg- g lief) mit den nöthigen Beilagen, Montags ausgenommen, und bietet seinen Leiern S eine umfassende politische U e b e r s i ch t.
Den verehrlichen auswärtigen Abonnenten werden die wichtigsten B Nachrichten vom Kriegsschauplatz durch Extrablätter unentgeltlich 8 zugeschickt.
Als wirksames Anzekgeblatt ist der „Mainzer Anzeiger" besonders zu em- i psehlen. Inserate werden billigst berechnet. Entgegennahme derselben bei allen B Inseraten-Bureaus des In- und Auslandes. In Mainz bei der Expedition. | D ie Expedition.
In demselben Verlage erscheint auch die
I „Deutsche Wein - Zeituug", Zeitschrift für Weinkunde, Weinbau, Weinhandel I
unb damit Verwandtem, in einer Auflage von 2500 Exempl. Preis vierteljähr- E lief) 4d kr. Inserate 4 kr. per Petitzeile. Bestellungen nehmen alle Postämter, 8 Buchhandlungen rc. entgegen. |
Srachtvriefe für die Mmn-Weser-, tzöln-Mmdener und Oderhessische Eisenbahn, sowie sammtliche zollamtiieben KormDloxe, sind zu Haden bei W. Klee, Marktstraße
eröffnen werde.
Mit dem Bemerken, daß für gute Speisen und Getränke, insbesondere für ein vorzügliches und reines Glas Wein allezeit bestens gesorgt ist und daß ich neben den gewöhnlichen Nestaurations-Zimmern auch noch eine besondere Weinstube und ein sehr schönes, mit allem Comfort eingerichtetes Zimmer für geschlossene Gesellschaften in Bereitschaft halte, sehe ich recht zahlreichem Besuche entgegen.
I. Seibert.
Verkäufe und Verpachtungen von Gütern 1 Grundstücken 1 Fabriken 1 Gasthäusern etc., Licitutioueu, Gesuche und Offerten jeder Art, Fämiliyl-Nachrichtcn, Engagements etc.
rj betreffende Ankündigungen werden ohne Provision oder Porto-Anrechnung ä in die für die verschiedenen Zwecke bestgeeigneten erfolgreichsten Zeitungen | prompt und exact befördert durch-
\ RuöE MM,
| Annoncen Expedition,
45 Zcil, Frankfurt a. M., Zeil 45, a gegenüber der Post.
| Berlin, Ham bürg, München, Nürnberg, Bremen.
ä Original Prns-Courant und Anschläge gratis und franco.
j NB. Meine Provision bestehe ich als osfirietler Agent von den betreffenden Zeitungen.
| , Alleinige Jnseraten-Pacht:
--Fliegende Blätter", „Kladderadatsch," „Figaro."
Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen.
Zrr.
Bes
Wi
r
PrciS v'° mit Srisi Postb<
G
3>.
hierdur
dem au
Caserni
schristl ungeh: geben, zur Dr der 6o; mittags
fanatn nächste
find, f streich
bestimi gebraci Die gai
( (
D, eine ( 2rtSv
Tc
Janbl
Mi,
Samt spStkr


