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Blicken in die

man sich jetzt als vielleicht möglich werdenden AuSgleichsproject mit folgendem

Circular erlassen:

Tours, 24. October.

Von hier sollten 30,000 Gewehre nach Marseille

auf dem Mont-Cenis hat ihre Fahrten wieder auf»

lich, daß die Course der französischen Rente lediglich imaginär sind. Jedenfalls bemerkt der Coursbericht, daß keinerlei Geschäfte gemacht wurden, es sei denn in

Wiederherstellung aller sowie der freie Lootsen-

Inspector des Reserve­heute auf seinen Posten

Schinken aber und dergleichen werden per Stück im Privatvcrkehre mit je 80 bis 100 Franken und darüber bezahlt. Dennoch ist die Stimmung noch keine ver-

General! Es ist wichtig, daß die Soldaten eine tadellose Haltung ha­ben, und in den Städten sich nicht eine Freiheit in Worten und Handlungen erlauben, welche die Armee in Mißachtung bringen. Man begegnet in den Straßen zu oft lärmenden Militärs, welche unanständige Redensarten führen, einige, die sogenannten Flüchtlinge von Sedan, erzählen sogar Dinge, welche auf das Publikum einen bedauernswerthen Eindruck machen. Ich bitte Sie, General, Befehle geben zu wollen, damit die strengste Polizei ausgeübt werde. Jeder herumstreichende Militär muß zu seinem . Corps zurückgesandt werden. Was die betrifft, welche sich in trunkenem Zustande befinden, dann die, welche auf irgend eine Weise die Würde der Armee compromittiren, so müssen sie so­fort verhaftet und streng bestraft werden. Ich ergreife diese Gelegenheit, um Sie daran zu erinnern, daß einem Decret vom 20. Oct. 1870 gemäß die Truppen so viel als möglich in Lager eingeschlossen werden müssen, welche von den Städten entfernt liegen. Genehmigen Sie rc.

Ein Tagesbefehl des Platzcommandanten von Dünkirchen ist gegen die Mobilgarden gerichtet. Derselbe lautet:

Der General Bourbaki, oberster Commandant der Region des Nordens, verbietet den Truppen und besonders den Mobilgarden, in Banden und singend

Beschävigungen in Altbreisach keine weiteren und bis jetzt keine Verwundeten. 5i/2 Uhr Abends. Seit 2y2 Uhr Kasernen brennend im Fort Mortier. Um 41L Uhr Fall des Uhrentdürmchens auf dem Hauptgebäude.")

Der Minister des Innern und des Krieges, Gambetta, hat folgendes

Sedan einerseits, die Einnahme von Metz andererseits sind zu welthistorischen Be- Bewohner vorhanden.

gebenheiten, als daß es nicht angemessen sein sollte, die obersten und siegreichen Altona, 4. Rov. Das Generalkommando des 9. Armeecorps theilt mit: Heerführer auf solche Weise noch ganz besonders zu ehren. Man weiß, daß un- Da die französische Flotte nicht zu erwarten steht, gestattet ^as Gcneralgouverne- sere Soldaten in St. Cloud die wichtigeren Kunstgegenstände und die kaiserliche ment, daß nunmehr auch für das Gebiet der Nordsee die Bibliothek, in Sevres aus der Porzellanmanufactur in Uebereinstimmung mit dem Leuchtfeuer, Betonnungen und sonstiger SchifffahrtSzeichen, Director derselben Hrn. Regnault (vom Institut) die kostbarsten Porzellanvasen rc. verkehr erfolge.

(K. Z.)

Karlsruhe, 3. Nov. Der Großherzog ist heute Abend 6 Uhr mit Gefolge

zweifelte. Man tragt äußerlich sogar einen Heldenmuth und eine Siegesgewißheit zur Schau, die dem Beobachter nicht ganz frei von Künstelei erscheinen wollen. In Gesprächen unter vier Augen, wenn kein Lauscher aus den Revolutionskreisen zu fürchten ist, giebt es indessen nicht wenige Besonnene, welche nur mit trübsten Zukunft schauen. In Pariser höheren politischen Kreisen trägt

waffnet erscheint, sofort aufgelöst und entwaffnet wird. Mehrere Bataillonschefs, darunter Flourens unv Milliere, wurden abgesetzt. Etienne Arago und die übrigen Maires haben ihre Demission gegeben. Nächsten Sonnabend findet die Neuwahl der Maires statt. Eine Volksversammlung nahm in Betreff der Ereignisse des Montag» ein einstimmiges Tadelsvotum an. Die Journale verlangen, daß tue Negierung eine größere Energie für die Ausrechlhaltung der Ordnung entfalte.

Altbreisach, 3. Nov., Nachm. Fort Mortier, in Brand geschossen, brennt seit 3 Uhr. Die Uebergabe erfolgt voraussichtlich morgen.

gerettet haben. Heute besuchte nun der Kronprinz-Marschall die Versailler Oran- -------------------

gerie und forderte die hier angcstellten französischen Gartner und Beamten auf, die in St. Cloud vom Brande geretteten Orangeriegewächse nach Versailles zu Berlin, 3. Nov. General Löwenfeld, der bisherige schaffen. Er zeigte ihnen gleichzeitig an, daß er Weisungen crtheilt habe, damit corps, ist zum Gouverneur von Metz ernannt und hat sich das Militär-Oberkommando ihnen zu diesem Zwecke Vie nöthigen Transportmittel begeben.

und Arbeitskräfte zur Verfügung stelle. Ich hatte heute Gelegenheit, die Be- Dortmund, 31. Oct. Die Wests. Ztg. schreibt:Wegen der bevorstehenden kanntschaft des gestern erst aus PanS hier angelangten früheren norvamerikanischen Gefangenentransporte wird von morgen ab bis auf Weiteres der Güterverkehr Gesandten in Lissabon, Herrn O'^ullivan, zu machen. Derselbe erzählte und auf der Köln-Mindener Bahn eingestellt, mit Ausnahme von Eilgut, Kohlen- und seine Angaben stimmen durchaus mit anderweiten Mittheilungen überein, daß Erzsendungen, die nach wie vor befördert werden.

die Mehlvorralhe in Paris noch ziemlich bedeutend seien, Fleisch dagegen sei wirk- Prag, 3. November. Bei den heute in den Landbezirken stattgefundenen lich in der Abnahme begriffen. Jeder bekomme jetzt, was er braucht, rationsweise directen ReichsrathSwahlen wurden in sämmtlichen deutschen Landgemeinden An- zu kaufen. Die Armen erhalten diese Rationen gratis. Jede solche Ration be- Hänger der Verfassungspartei gewählt. Die czechischen Gemeinden wählten durch- steht aus 60 Gramm, d. h. gerade 4 Loth Fleisch. DaS Gas ist nicht auS Paris weg Declaranten.

verschwunden. Auf je drei Laternen werden freilich zwei nicht mehr angezündet Genua, 1. Novbr. Von hier sollten 30,000 Gewehre nach Marseille und die Beleuchtung ist somit kläglich, aber sie existirt doch noch. Die Cafes abgeschickt werden, was eine Remonstration des preußischen Gesandten zur Folge der Boulevards haben Ordre, um 10J/2 Uhr Abends zu schließen. Die Mehr- hatte. Die Fellbahn auf dem Mont-Cenis hat ihre Fahrten wieder auf­zahl derselben schließt jedoch schon freiwillig um 9y2 Uhr. Die Läden, welche genommen. (Allg. Z.)

LuxuSgegcnstände enthalten, bleiben zum Theil auch den Tag über geschlossen, alle AuS Tientsin, 18. Oct., wird der Times telegraphirt: Die Vertreter der anderen Magaz ne und Boutiken sind jedoch stets dem Verkehre geöffnet. Die auswärtigen Mächte haben die von der chinesischen Regierung zur Beilegung der Schinken- und Conserven-Vorräthe sind nicht so bedeutend, als man früher wohl Differenz von Tientsin gemachten Vorschläge zum Theil verworfen. Mr. Wade, angenommen. Da das Fleisch nach der von der Regierung festgesetzten Taxe ver- der britische LegationS-Secretä'r, ist insultirt worden. Die Ausländer hier und in kauft wird, so kann man nicht eigentlich sagen, daß es theurer sei, als sonst, Peking sind im Ungewissen, ob sie den Winter über hier bleiben sollen.

in den Straßen zu promeniren. Es ist vom Standpunkte der Disciplin aus

bedauernswerth, daß die Männer, aus welche das Land zur Aufrechterhaltung einzelnen Bahnpapierem

der Ruhe zählt, so das Beispiel zur Unordnung geben, und es ist scandalös, x , ,

daß im Augenblicke, wo ganz Frankreich in Trauer über die Tapferen ist, nach VersarUes abgernft. Hier eingegangenen Berichten zufolge stehen die welche für seine Vertheidigung gefallen sind, Soldaten Gesänge hören lassen, welche Casernen des Forts Mortier (Neubreisach) seit 3 Uhr in vollem Brand. Alt- den öffentlichen Schmerz insultiren. Der Oberst und Platzcommandant, dreifach ist so gut wie unbeschädigt. Todte oder Verwundete sind bisher nicht welcher diesen letzten Aufruf an den guten Geist und das patriotische Herz zu beklagen.

unserer jungen Mobilgarden richtet, ist überzeugt, daß man auf ihn hören wird. Vom Rhein, 29. Oct. Bri der gegenwärtigen Belagerung von Paris ist

Sollte es anders sein, so werden die strengsten Strafen die Aufrechterhaltung es intcressant, folgende Aufstellung des täglichen Consums der Pariser Bevölke-

der Disciplin sichern. rung (2,150,900 Köpfe) anzusehen. Dieselbe verzehrte vor dem Kriege an jedem

Versailles, 30. Oct. Bekanntlich hat ein von Friedrich dem Großen er- Tage durchschnittlich: 19,725 Gentner Brod und außerdem 4990 Sack Mehl,

lassenes Hausgesetz den Prinzen auS der Familie Hohenzollern die Tragung des 490 Ochsen, 130 Kühe, 430 Kälber-? 2963 Hämmel, dazu 2150 Centner gc-

TitelSFeldmarschall" nicht gestattet. In Folge indeß der außerordentlichen Er- salzeneS und geräuchertes Fleisch, 1150 Centner Geflügel und Wildpret, 1490

folge des deutschen Krieges gegen Frankreich hat König Wilhelm jedoch geglaubt, Centner Fische, worunter 2/3 frische Seefische; 2950 Centner Kartoffeln, 5000

von dieser Ueberlieferung Abstand nehmen zu müssen. Er hat daher den Kron- Centner Gemüse (Rüben, Salat, Gurken rc.), 1120 Centner Butter, 2*0 Centner Prinzen und den Prinzen Friedrich Karl, beide gleichzeitig, gestern am 29. Oct. Käse rc. Ueber die Getränke: Kaffee, Thee, Chocolade, Wein, Bier und Brannt- zu General-Feldmarschällen der preußischen Armee ernannt und auf diese Weise wein fehlen uns die Zahlen. Es ist unverkennbar, daß es fast unmöglich fein die bestehenden Satzungen abgeändert. Die erfolgreiche Wirksamkeit b.iDer Heer- wird, solche enorme Quantitäten bei den zerstörten Communicationsmi teln rasch führer an der Spitze der deutschen Armeen wird diese Auszeichnung von Armee herbeizuschaffen und wenn Paris seine Capitulation bis zum größten Mangel an und Volk mit Genugthuung aufnehmen lassen. Die Schlachten von Wörth und Lebensmitteln verschieben sollte, so sind unvermeidlich schreckliche Aussichten für die

General Guiod, der Artillerieches von Paris, neulich dem Capitän Pothier, dem jetzigen M'trailleusenfabrikanten, bei einem Wortwechsel zugerufen babe:Ah, Sie langweilen mich mit Ihren neuen Erfindungen. Wenn das so fortgeht, so werde ich Sie ins Feuer schicken." Auf die Antwort des Capitänö, dies würde ihm die größte Wollust fein, wußte der nicht feuersüchtige General keine andere Antwort, als Herrn Pothier 4 Tage Arrest zu geben, weil er in Civil bei hm erschienen war. Im Uebrigen häufen sich in diesen Blättern die curiosesten Vorschläge von Seiten unbekannter Vaterlanvsfreunde, die sich in Ermangelung anderer Genüsse denjenigen der Druckerschwärze auf Löschpapier bereiten wollen. Sonst wird uns noch mitgetheilt, daß Die Rue Cardinal Fesch den Namen Rue de Chateaudun, zum Andenken an dieheldenmüthige Vertheidigung dieser offenen Stadt", führen solle. Dieses Beispiel giebt selbst Herrn Gueroult die Idee ein, man möge die offenen Städte wie Rouen, Amiens u. s. w. in ähnlicher Weise verbarrikadiren und durch die seßhafte Nationalgarde der betreffenden Departements vertheidigen lassen, um so den Preußen die leichten Fortschritte in etwas zu ver­gällen. Auf der anderen Seite will man in den Katakomben so viel Salpeter aufgesunden haben, daß man daraus Paris für eine sechsmonatliche Belagerung versehen könne. Aus einem dritten Blatte, dem Bulletin De Guerre von gleichem Datum entnehme ich die Börsencourse vorn 26. October: die 3% Rente ist zu 52 Fr. 70; italienische Rente zu 53 Fr- notirt. Cr6dit Foncier steht 860, Cr6dit Mobilier 100, Comptoir d'Escomple 540, österreichische Staatsbahn 692. 50, lombardische Bahnen 400 Fr. und türkische Rente 41 Fr. Es ist wahrschein-

9(hhrritndi 3 Nov Gestern Morgen um 11 Uhr wurde das Bombarde. Plan: Das Königreich Belgien sei durch Ann-xion von Luxemburg, Glfaß und mint «uäs Kort Mortier emgestellt, um die Vollendung weiter nolhig gewor- ter deutschen TheUe von Lothringen, selbst inelusive Metz, bis zur Schweizer dener fortibeatonsch-r Arbeiten zu bewerkstelligen. Am Nachmittag wurden nur Gränze hin zu vergrößern. Aus kiese Weise wurde ein großer neutraler Staat einrelne Schüsse gewechselt. Von dem Fort wird mit Granaten, Bomben und geschaffen werden, welcher ein fernere« Aufeinandervlatzen Frankreichs und Deutsch. Sbravnell« geseuert. Drei Bomben, wovon eine Morgens, zwei am Abend in land« für künftige Zetten gleichsam als Puffer (tampon) verhindere. Es ist ' Slllbreifatb einfielen, haben nur geringen Schaden verursacht. Heute Vormtttag natürlich nicht abzusehen, wie man deutscherseits auf solche Vorschläge wird ein- wurde da« Bombardement vom Fort au« wieder ausaenommen. (Der Erfolg gehen können. Jedenfalls ist es aber doch bemeikerswerth, daß an eine Aufgabe tet Beschießung ist der bereits telegraphisch gemeldete Brand in Fort Mortier des Elsasses und seiner lothringischen Gränzdistrlete wentgstenS unter dieser Form Die KarlSr Z " meldet noch mit genauer Zeitangabe:3. Nov. Da« Bom- gedacht wird. Vor 4 Wochen noch wäre auch das nicht möglich gewesen, und

bardemen, seit gestern Mittag eingestellt, hat diesen Morgen nach Aufstellung ein Pariser Journal möchte schwerlich wagen, sich jetzt zum Vorkämpfer dieser

einer weiteren Batterie im Schloßgarten von Altbreisach wieder begonnen. Einige Idee zu machen. Von Pariser Journalen sind uns zufällig der TempS und die

Bomben sind in die Stadt Altbreisach gefallen, ein Haus ist nicht unbedeutend Dpinion Nationale vom 27. Oetober zur Hand gekommen. Ersteres enthält einen

beschädigt aber noch fein Brand. 3. Nov., Mittags 1 Uhr. Neubreifach ist längeren strategischen Artikel, welcher dem General Trochu vorrechnet, wie er m't beute noch an zwei Stellen in Brand. Da« Fort Mortier schweigt seit 9-/, Uhr. seinen 100,000 Mann activen und gedtenten Truppen, leicht einen Maffenvorstoß L con unserer Artillerie gründlich zugerichtet; sämmtliche Geschütze im Feuer, nach einer der schwachen Seiten der EinschließungS-Armee hin thuu und um so Zur Zeit Alle« ohne Verwundete. Unsere Stadt bis jetzt nicht beschädigt. 3 Uhr mehr mit Aussicht auf Erfolg versuchen könne, al« nothwendig die Aufstellung der Nachm Fort Mortier in Brand geschossen, der ganze südliche Theil in Flammen, deutschen Armee bei dem großen Umfang der Hauptstadt mehr als einen offenen Reschäbiaunaen in Altbreisach feine weiteren und dis jetzt feine Verwundeten. Punkt barbitten müsse. Die Dpinion Nationale dag gen erzählt anekdotisch, daß