Politische Run-schau.
30. December.
Zur braunschweigischen Eisenbahn - Angelegenheit wirv der „Post" m'tgelheilt, roß die Majorität der braunschweigischen Kammer in Verhandlungen mit Vertrauenspersonen der preußischen Regierung getreten und daß eine Verständigung erreicht worden sei. Demzufolge soll sowohl die preußische Regierung als auch die Opposition der braunschweigischen Kammer mit hem Verkauf der Eisenbahn einverstanden sein. Die preußische Regierung ließe ihr Einspruchsrecht fallen und wäre damit einverstanden, daß Kapitalien bis zur gewissen Höhe für ProvinzialsondS verwendet werden. „
Aus Irland wird berichtet, daß die militärischen Vorkehrungen im Süden des Landes gegen einen etwaigen ErhebungSvcrsuch der Fenier nunmehr sämmt- lich getroffen sind. Die fliegenden (Solennen sind mit den nöthigcn Trainabtheilungen ausgerüstet und können sofort auSrucken. In der Zwischenzeit üben sich die zu diesen EorpS detachirten Truppen-Ablhei» lungen durch Märsche in ihrer nächsten Nachbarschaft und die Kasernen und Waffenvorräthe werden mit einer Sorgfalt bewacht, als befände man sich in der unmittelbaren Nähe des Feindes und hätte jeden Augenblick einen Ueberfall zu gewärtigen. Die com- mandirenden Offiziere der fliegenden Colonnen sind überdies als militärische Friedensrichter vereidigt worden, um im Falle der Noth allen Verzug und Unregelmäßigkeiten in Betreff der vorläufigen gerichtlichen Schritte zu vermeiden. Das Land selbst ist, so viel sich die Situation übersehen läßt, durchaus ruhig. Von Aufregung ist neuerdings keine Spur zu bemerken, und die agrarischen Verbrechen sind das Einzige, was für den Augenblick Besorgniß erregt. Die Bevölkerung betrachtet die Maßregeln der Regierung anscheinend mit mehr Verwunderung als Interesse.
In Dublin ist wieder ein Manifest der amerikanischen Fenier im Umlauf. In Betreff seiner hef- tiqs.en Ausfälle gegen England unterscheidet es sich wenig von früheren Schriftstücken der Art; im Gegensätze zu den letzteren indessen predigt es nicht offenen Ausstand, sondern empfiehlt nur eine stete und unaufhörliche Beunruhigung Englands durch die allgemeine Unzufriedenheit der Irländer und eine fort- währende drohende Erhebung. „Selbstregierung ist die einzige Rettung für Irland, Autonomie das Universalbeilmittel für seine Beschwerden." Im ferneren Verlaufe wird von den schrecklichen Leiden der feni- schen Gefangenen in englischen Gefängnissen, die alte Lüge wiederholt und dem Fenierbunde Lob gesungen. „Der FenianismuS — heißt es — ist eine Combination der vielen, guten Ideen, die ihm vordergegangen sind. Er hat eine stolze, erhabene Mission. Er widmet sich den großen Bedürfnissen eines Volkes, seiner Erhebung, seiner Umformung zur Nation und den sonstigen herauf bezüglichen Fragen, welche die Geschichte in unauslöschlichen Zügen verzeichnet hat. Das Hauptmittcl, welches Englands Widerstand in Irland lähmen und niederwerfen muß, ist Ausdauer. England kann jeden plötzlichen Angriff überwinden, es kann mit Verachtung eine nur vorübergehende Opposition strafen; aber es kann nicht über die dauernde Unzufriedenheit, über die stets den Ausbruch drohende Widerftandelust des irischen Volkes, die von seinen Stammesgenossen auf dem amerikanischen Fest- lande genährt werden kann und wird, Herr werden." Das Schriftstück ist von John Savage, dem zeitigen Präsid'Nten7 gezeichnet und schließt mit einem Ausruf an Irlands Söhne und Irlands Freunde, Alles für die Erlangung der Freiheit zu tbun.
31. December.
Dem „Franyais", Organ des Biichofs bon Or- leans, schreibt sein römischer Cerresponvent: „Ich glaube nicht indiscret zu sein, wenn ich Ihnen die nachstehenden Details mittheile, da Dieselben in meiner Gegenwa»t von einem Bischof in einem Salon gegeben worden sind. Von d n 700 Mitgliedern des Concils wi'uden sich ungefähr 500 für die Angemessenheit einer Unfehlbarkeikselklärung und 200 gegen eine solche entscheiden. Das ist eine Mino- rikät, aber e«ne impofante Minoutät, namentlich wenn man in Betracht zieht, einmal, daß diese 200 Bischöfe meistcnS Franzosen, Deutsche und Amerikaner sind, also drei Nationen angehören, welche an ter Spitze der E vilisation schreiten, am Besten über die Bewegung der modernen Ideen uud des Fortschrittes Der gcmaß'gten Freiheit unterrichtet sind und gleichzeitig die meisten Beweise von wirk! eher Hingebung für die Sache ter K-rche und des heiligen Stuhles geliefert haben, zweitens aber, daß in der Majorität mehr als 200 B-schöfe in parlibus und Missionsbischöfe figurinn, welche füglich N'cht Zeugniß für die Ueber-
lieferung einer Diözese ablegen können, die noch nicht oder nicht mehr besteht. UebrigenS versichert man allgemein, daß die Frage der Unfehlbarkeit nicht direct an das Concil gebracht werden wird ; die An- Hänger der Angemessenheit dieser Frage würden sich damit begnügen, zu verlangen, daß man die Lehre der Verfassung der Kirche darlege; es wäre Dies ein Umweg, Der aber Demselben Ziele führen würde."
Die Pforte glaubt augenscheinlich Grund zu haben, sich vorsehen zu müssen. Das Observationscorps in der Suttorina ist auf 12000 Mann gebracht, längs der montenegrinischen Grenze weiden in aller Eile befestigte Thürme errichtet und mit Geschützen schwe- ren Catchers armirt, bei Mostar, wohin der Sitz des Generalgouvernements von Bosnien verlegt worden, wird ein befestigtes Lager bezogen, und endlich sind Die sammtlichen irregulären Truppen Bosniens (Die Baschi-Bozuks) einberufen.
Der türkifch-egyptische Conflict scheint in derThat wieder neu aufzuleben. Auch der Konstantinopeler Correspondent Der „N. F. Pr." bestätigt, Die Pforte verfange Die Auslieferung Der vom KheDive angeschafften ChassepotS und Panzerschiffe, sowie die Unterordnung der egyptischen Armee und Flotte unter einen vom Sultan ernannten türkischen Commandon- ten. Der Vicekönig aber will, wie eS scheint, darauf nicht eingehen, und darum zieht sich auch seine Reise nach Konstantinopel, Die gleich nach dem Beiramsfeste stattfinden sollte, in Die Länge.
.Die australische Post bringt eine schauderhafte Erzählung von den Fidschi-Inseln. Ein früherer Ladenbesitzer aus Melbourne, Namens Lattin, hatte in Fidschi etwa 280 Eingeborene an Bord Der französischen Barke Morea eingeschifft, um sie als Kulis nach QueenslanD zu verhandeln. Ehe aber Das Schiff aus hoher See war, erhoben sich Die Insulaner und töDteten alle Weißen mit Ausnahme des Steuermanns. Dann sprangen sie über Bord, um an's . Land zurückzuschwimmen, aber nur 30 erreichten das Gestade, so daß etwa 250 in den Wellen ihren Tod fanden.
1. Januar.
Die amerikanischen Fenier geben wieder ein Lebenszeichen. Außer dem von ihrem Präsidenten John Savage unterzeichneten Ausrufe, welcher seine Spießgesellen in Irland zum hartnäckigen Widerstande gegen die angelsächsische Tyrannei auffordert, gehen sie nach einer Mittheilung Der „New - Jork Times" in Amerika selbst mit dem Plane um, wieder einmal einen Kriegszug gegen die britischen Theile Nordamerikas ins Werk zu setzen. Sie rühmten sich so- gar des Besitzes verbesserter Zündnadekgewehre. Ihr General O'Neill ist beständig auf R.isen und die höheren Offiziere Der edlen Brüderschaft gehen mit geheimen Aufträgen von Stadt zu Stadt. Denn dieses Mal sind die Fenier entschlossen, über ihre Pläne reinen Mund zu halten, damit weder die Behörden der Vereinigten Staaten Anlaß finden, für die Neutralitätsgrsetze einzutreten, noch die britischen Feinde Kenntniß erlangen sollen, wie sich Der fenische Angriff am wirksamsten abwehren lasse.
Der preußische „Staatsanzeiger" meldet, Die bayerische Regierung habe sich bereit erklärt, über Den Abschluß eines Iurisdittlonsvertrags mit Dem NorD- Deulschen BunD zu unterhandeln. Demzufolge habe Der BunDeSrath unterm 18. D. M. seine Zustimmung zur Einleitung von Verhandlungen behufs des Vertragsabschlusses ertheilt.
Die Pforte ließ zwei KriegsDampfer mit Truppen nach Dem adriatischen Meere abgehen und Die Gar- nisonen an Der montenegrinischen Grenze verstärken.
Hessen. Darmstadt, 29. Dec. In der heutigen Sitzung brr zweiten Kammer beantwortete der KriegSrnrnisier die von den Avgg. Dumont, Edinger und Oechöner eingebrachte Inteipellalion in Betreff der fortgesetzten Pensioniiungen höherer Llfieiere, insbesondere die an thr Spitze der Interpellation stehende Frage: Cb großherzoglicheS Kriegöministerium, trotz solcher bedeutenden Belastung des Militärbudgets mit Ruhege.- ! halten, mit der ihm für diese Periode verwilligten Pauschiumme I auezukomuien vermöge. Der KriegSminister äußerte, er sei bis- i her mit der verwilligten Summe ausgekonimen; sehe er sich s zu einer Nachforderung veranlaßt, so werde er nicht unterlassen, ; dieselbe zu rechtfertigen. Der Abg. Dumont stellt hierauf den ! Antrag, die Kammer wolle gegen eine Ueberschreitung des ! Militärbudget« Berwahrung einlegen.
Prcupen. Dieser Tage werden die Ernennungen zum ' Bundes Overhandelsgericht in Leipzig zum Vollzüge gelangen. Als Präsident ist Herr Heimsoeth ,Senatepräsident des Appellhofes in Köln, und alS Vrcepräsident Herr Drechsler, Mitglied deS lubecker ApPellationSgerichtS, in Aussicht genommen.
Das Abgeo duet-nhau« hat in seiner 42. Sitzung am 18. d. U)i. den SlaatshauehaltSrtat erledigt. Die Gesammtein- nahmen betragen 168 251,372 Thlr., die ordentliche Ausgaben 162,252,8aO Thlr., die außerordentlichen Ausgaben 5,848,522 Thlr., wonach sich ein Ueberschuß von 150,000 Thlr. Ergibt. — Das Haus vertagte sich hierauf bis zum 7. Ian. 1870.
Oesterreich. Die Wiener Burschenschaften „Silefia" und „Teutonia" hatten zur Feier bei 100jährigen Geburtstage« Ernst Moritz Arndt's einen großen FestcommerS arrangirt. Das Festlocal war mit schwarz-roth-goldenen und schwarz weiß-- rothen Fahnen geschmückt. Einer der Redner ließ den Fortschritt auf der Bahn zur Einheit, den Deutschland seit dem letzten Kriege gemacht, hochleben, ein anderer sprach von den Kämpfen, welche da« Deutschthum in Oesterreich zu führen hat gegen die übrigen Nationalitäten und schloß unter mächtigen Beifallsrufen mit einem Toast auf den Sieg der deutschen Sache in Oesterreich, ein Dritter grüßte zehntausendmal die Nordbundfarben und trank auf die große Zukunft der deutschen Nation.
Italien. Venedig, 29. Dec. .Tempo" veröffentlicht eine Depesche von Santa Maura («ine der jonischen Inseln), wonach am Morgen deS 28. December die Stadt gleichen Namen« durch ein Erdbeben gänzlich zerstört worden est.
Vermischtes.
Berlin, 24. Dec. In den Nheinlanden und Westphalen ist seit Jahren ein bedeutende« Geschäft mit Befreiung militari Pflichtiger junger Männer vom Militärdienst durch Fälschung der Controllisten, Ausstellung falscher Tovtenscheme und in ähnlicher strafbarer Weise betrieben worden, und sind die Eommis- fionare dieses Geschäfts, durch deren Hand die Vermittelungen gegangen, die Kaufleute Gebrüder Dick hoff in Bochum, vor einigen Wochen verhaftet worden. Wie die „Geiichtszeitung" mitlheilt, hat nun die Untersuchung einen Umfang angenommen, der ein schlimmes Bild von dem „norddeutschen Patriotismus" dieser jungen und alten Rheinländer liefert, denn die Väter mußten ja das Geld für die unkriegerisch gesinnten Söhne zahlen. Nach diesen Angaben ist im Besitz der Gebrüder Dickhoff ein Depot von 100,000 Thalern gefunden worden, da» zur Bestechung der Beamten und überhaupt zur Bestreitung der für die Befreiung vom Militärdienst erforderlichen Kosten bestimmt war. DaS Verzeichniß der Kunden dieses Geschäfts ist im Pulte der Gebrüder D'ckhoff gefunden worden und soll Hunderte von Namen enthalten. Eö sind nicht weniger al« 22 Militärärzte und ein Oberstabsarzt verhaftet worden, auch soll ein bei der Aushebung mitwirkender Eivilbeamter, jedoch nur wegen bewiesener Fahrlässigkeit, arg comprimittirt sein. Entdeckt wurde der böse Handel durch einen Bauer, der für die Befreiung seines Sohnes einen Wechsel von 500 Thalern ausgestellt hatte, diesen aber zur Berfallzeit nicht bezahlen wollte, weil inzwischen sein tapferer Sprößung bereits militärfrei geworden war. Nach Bauernart hing der Alte stark am Gelde, glaubte aber wohl, daß die betrogenen Betrüger den Mund halten würden; sie thaten es aber nicht, klagten den Wechsel ein — und so kam durch die Klagebeantwortung die Sache an den Tag. Die dem Dienst entzogenen jungen Leute sind bereits sämmtlich ohne Ausnahme zum Militär eingezogen worden.
Die „BreSl. Ztg." schreibt aus Breslau: „Nachstehend verzeichneter Unfall möge alle, welche sich des Petroleums bedienen, zur Vorsicht mahnen. Als kürzlich eine Hausfrau einer hiesigen angesehenen Familie Abends mit einer brennenden Petroleumlampe in die Schlafstube getreten war, erplodirte dieselbe, das Bassin zersprang in kleine Stucke, während sich die Flüssigkeit über den Arm und die Kleidung der Dame ergoß und letztere gleichzeitig in Brand steckte. Glücklicher-weise befand sich der zwölf Jahre alte Sohn in der Schlafstube; er hatte Geistesgegenwart genug, sammtlicheS im Waschtische Vorgefundene Wasser über die Mutter zu gießen und so doch wenigstens das Weiterbrennen der Kleidung zu verhindern. Die Mutter hatte dennoch WundrN an der Hand, in der sie die Lampe gehalten, davongetragen, während der Sohn, der sich im Augenblicke der Crplosion zu Beite begeben wollte, barfuß auf die herumgelegenen Glassplitter bei dem Rettungswerke seiner Mutter nicht geachtet und sich 22 Glassplitter eingetreten batte. Auch war etn Bett in Brand gerathen. Als man der Ursache der Erplosion nachfolgte, wurde von Sachverständigen festgestellt, daß der Docht schmaler als der Brenner war, d. h. er hatte ! nicht den ganzen Raum ausgefüllt, wodurch sich in dem leeren Raume Gase entwickelt haben, welche bei deni Luftzuge, als die Dame aus einer Stube in die andere gegangen, erplvdirten. Am vorhergeganqenen Abend hatte man bei gleicher Veranlassung einen schwächeren Knall bemerkt."
Kassel, 26. Dec. Gestern Morgen entgleiste in der Nähe der Station Donenburg d<r westphälischen Eisenbahn ein Kohlenzug in Folge eine« Achsenbrucheö; mehrere Wagen wurden zerlrümmeit, Menschen jedoch nicht weiter verletzt. Nachdem die Bahn rasch wieder fahrbar gemacht war, auch bereits mehrere Züge die Stelle ungefährdet Pasfirt hatten, verunglückte in der. vergangenen Nacht au der nämlichen Stelle ein Guterzug in schrecklicher Weise. Nahezu 30 Wagen liegen in einem Hohen Trümmerhaufen auf- und ineinander, ein Bremser ist total zerquetscht und.konnte der Leichnaul bi« jetzt noch nicht zwischen den Trümmern herauSgebolt werden; einem zweiten sind beide Beine abgerissen, noch mehrere Andere sollen mehr oder weniger erheblich verletzt sein. Wodurch das Unglück her- beigesührt worden, ist bis jetzt noch nicht bekannt. Merkwürdig ist, daß die Locomotive mit den ersten Wagen nicht von den Schienen gewichen und unbehelligt weiter gefahren ist, indem die Verbindung zwischen den unversehrten und den zertrümmerten Fuhrwerken sich glücklicher Weise von selbst gelöst hat.
Aacken, 30. Dec. Ein trauriges Ereianiß hat sich heute hier zugetragen. In einem Anfälle von Irrsinn nahm eine Frau ihre zwei Kinder, wovon ein« noch Säugling, das andere noch nickt zwei Jahre alt, und ertränkte sie in einem Waschtrog. Die unglückliche Mutter wurde sofort zum Irren« Hause gebracht.
Speyer. Am 18. d. Nachmittag« übten sich mehrere junge Leute in einem Garten am Ende der Stadt im Pistolenschießen. Ein unglücklicher Zufall wollte, daß die Pistole de« jungen L. sich plötzlich entlud und die Ladung dem Freunde desselben, v. W., zwischen dem Nasenbein und einem Auge hindurch in's Gehirn drang, was den augenblicklichen Tod zur Folge hatte. Die beiden Junglinge zählen 15 und 16 Jahre.
Nedaction, Druck und Verlag der Bxühl'schen Uuio.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen.
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