Ausgabe 
2.10.1870
 
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jUdrtffei

an der zweite Theil unserer

pfehlen I. A. Busch Söhne.

Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gietzen.

rühmlichst verehrten October,

Ernst Hermes, Materialist.

billigst bei (4223)

4248) Ein kleines Logis ist im Hause der Fr. Vogt's Erben zu vermiethen.

4233) Bei Maurermeister Schmitt in Heuchelheim können mehrere Maurergesellen und Steinhauer Beschäftigung erhalten.

4203) Ein gebildeter junger Mensch, welcher sowohl in der doppelten, als einfachen Buchführung ziemlich bewan­dert und der französischen Sprache mäch­tig ist, sucht eine Stelle als Commis. Näheres bei Ausg. d. Bltts.

Bormierhtt ngest

4150) Ein Logis von 4 Zimmern, 2 Ca- bineten und allen dazu nöthigen Räumen ist durch den Wegzug des letzten Miethers n»ch Frankfurt anderweit zu vermiethen und sogleich zu beziehen.

Ehr. Reiber, am Kreuz.

Allen Frauen, deren Manner; allen Eltern, deren Söhne; al­len Familien, deren Angehörige vor dem Feinde stehen, dringend znr Beachtung em-

4268) Der Mitnehmer eines am 29. v. Mts. an der Wohnung Nr. 94 in der Wolkengasse stehen gebliebenen Stockes wird bei Vermeidung seiner Namhaftmachung ge­beten, denselben in der genannten Wohnung abzugeben.

4254) Ein kleines Familienlogis ist zu vermiethen und alsbald beziehbar bei

C. Keck Wittwe.

4264) Dem Herrn Ernst R . zu seinem 24. Geburtstage ein dreifach don­nerndes Hoch, daß das ganze Wallthor zittert.

Es lebe der Geburtstagsheld,

So lang' ihm's Backen wohlgefällt! SeineFreunde.

4215) Wollene Hemden, Unterjacken, Unterhosen, Socken, Leibbinden empfiehlt in reicher Auswahl

H. R n b s a m e n.

3843) Eine kleine möblirte Stube ist zu vermiethen. Wallthorstraße Lit. A. Nr. 227.

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Die AbgeoN Aus Hinweisen oder form!

deraujrich anderrrsei ausgesetzt als den Mission daß Hr. in welch! ftiminter moralisch Wort zu

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Blauen Kupfervitriol

gegen den Brand des

Walzen

Ocfeu und Herde i 36L7f Allen Malaga, Port- -u Holz- und Steinkohlenbrand, F-uc- wein, Tokayer, |omie gute, rungs Requisiten und alle Arten unverfdlMte Rothwelne 6t$\T 3- » D,Bapst, pf-hleu I, A. Busch S,

Electrische und Lulldruck-Schellen-Anlngen, | sowie Staats-Eisenbahn-, Fabrik-, £<»tcl= und Haus-Tcirgraphen ' liefert billigst in solider Ausführung und unter Garantie

die mechanische Werkstätte und Telegraphen-Bau- Anstalt pon Paul Rudolph Meller in Coln, Etgelftern 8^-.__

Nachmittags 4 Uhr,

die erste große Vorstellung

stattfinden wird.

Der Schauplatt befindet sich im Oßwald'schen Garten. Preise der Plätze: Erster Platz 18 fr.; zweiter Platz 12 fr.; außerhalb dem Circus 3 kr. _______________________________

| 4266) Bei N. Rosenthal in den Neuen- bäuen ist ein Familienlogis, bestehend aus 3 Zimmern, 1 Mansarde, sowie Küche und Kellerraum, sofort beziehbar, zu vermiethen.

Kunstanzeige!

4269) Die durch ihre unübertroffenen Leistungen bekannte Künstlergesellschaft Kramer beehrt sich, einem Publikum ergebenst anzuzeigen, daß heute Sonntag den 2.

8 Ausverkauf

7on Herrenfilz-, sowie von Stoffhüten, Knabenhüten und Knaben­mützen. Ich mache darauf aufmerksam, daß in Kopfweite, eng sehr schöne Herrnhüte in Filz wie Kork zu haben sind.

I. K ö d l er, Seltersweg.

4257.) Bei dem Licher Frauenverein gingen vom 6. Sept, bis zum 1. Oct. ferner­em: von Langsdorf, 3te Sendung, 4 Hemden, 3 Halstücher, eine Parthre Binden, Compressen, Charpie, an Geld 30 st. - Von Hof-Gill, 3te Sendung, Io Paar wollene Strümpfe. Von Oberbessingen 62 fL 30 kr. Von Bell en ha u f e ir 13 fl. Von der Berg ermühle 6 fl. Von Eberstadt 15 fl. und 12 Paar wollene Strümofe. Von Lich, aus einer Verloosung der Frau Kohler: 26 fl. Von Münster 160 fl. - Vom Albacher Hof 4 fl. 40 kr. - Ungenannt 46 fl. 30 kr. Für verkaufte alte Leinwand 2 fl. 42 kr.

Mit Anfertigung und Versendung von Jacken, Hosen, Hemden, Strümpfen wurde, wie schon früher mitgetheilt, fortgefahren. Da von nun au der Zwecke Theil unserer Thätigkeit, die Unterstützung der Jnvalidgewordenen und der Hmterblleoenen, immer mehr in den Vordergrund tritt, so soll das etwa übrig bleibende Geld und das von nun an hinzukommende, hierzu verwendet werden, und der Frauenoerem spricht die Hoffnung aus, daß durch fernere Zusendungen ihm die Möglichkeit gegeben werde, eine, unseren Verhältnissen nach, recht bedeutende Summe an den sich gründenden Jn- validenfond abliefern zu können.

Vermischte Anzeigen.

4262) Da ich von heute ab das Lazareth in der Turnhalle verlassen muß, so sage ich sämmtlichen Aerzten und meiner treuen Pflegerin, Fräulein E. Henkelmann, so­wie allen Bewohnern Gießen's für die freundlichen Unterstützungen hiermit herz­lichsten Dank und Lebewohl.

Gießen, den 30. October 1870.

W- Liebich __________ vom 58. preuß. Jnf.-Regiment.

4265) Ein Geldbeutel mit einigem Geld ist verloren worden. Bei der Exped. d. Bl- abzugeben.

Was bedürfen unsere siegreichen Truppen jetzt am nöthigsten?

Welchen Entbehrungen dieselben ausgesetzt sind, ist hinlänglich bekannt und wird diesem Hebet auch oon den ComitS's zc. durch Zusendungen aller Art möglichst abzu^ helfen gesucht. Was aber weniger bekannt fem dürfte, ist, daß unsere braven Solda­ten durch die in Metz au -.gebrochene Cholera jefct ber Gefahr ausgesetzt smd, ebenfalls von dieser schrecklichen Seuche heimgesucht zu werden, und durfte deshalb für alle unsere Krieger ein Mittel am nöthigsten fem, das sie vor btefer Seuche schützt eoent. solche schnell beseitigt. Unsere Armeeverwaltung thut alles Mögliche, um sofort einem solchen Hebel energisch entgegentrcten zu können, sie kann aber bei der ungeheuren Truppenzahl unmöglich lebeneinzelnen So baten miteinem derartigen Präservativ versehen und ist cs deshalb wohl die Pfercht.der betr An­gehörigen, für cin solches zu sorgen. - Wir hatten nun früher schon Gele- aenheit in Dr. Radways Ready-Relief ein Mittel kennen zu lernen, das sich nicht allem gegen Cholera, sondern auch als probat auf Märschen bei Ohnmächten, Mm-odigkeck, wunden Füßen, leichten Wunden 2c. glänzend bewahrt hat und begrüßen daher reudig die von dem General-Depositair desselben Herrn F. Kbolpb

getroffene Einrichtung, das Relief feldpostmaßig zu verpacken^und den Truppen nachzusenden *), nicht zweifelnd, daß diese günstige Gelegenheit von Allen, denen das Wohlbeftnden ihrer in Feindesland stehenden Angehörigen am Herzen häufig benutzt werden wird.

*) Vergleiche die bezügliche Annonce in heutiger Nro. .

4260) Elektrische und Luftdruck-

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4195) Ein sehr gut dressirter Jagdhund ist zu verkaufen bei

Wilh. Schm all 11. (Gartenfeld.)

3507) Gothaer (Zervelatwurst empfeh­len I- A- Busch Söhne.

4263) Ein möblirtes Zimmer ist zu ver­miethen bei Louis Petri II.,

Neuenweg-______

3740) Ein möblirtes Zimmer mit Cabi- net, in einer freundlichen Gartenwohnung, ist zu vermiethen und sogleich beziehbar. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts. ___

4226) In meinem Nebenhause ist ein freundliches Logis, am 15. October bezieh­bar, zu vermiethen.

Wilhelm Flett.

4049) Im Cafe Kuhlmann sind möblirte Zimmer an ledige Herren zu ver­miethen und sogleich zu beziehen.___________

4229) Eine freundliche Mansarden-Woh- nung am Seltersberg Nr. 83 ist an eine stille Familie zu vermiethen und sogleich beziehbar._

pfohleu!

Vor den todtbringenden Geschossen des Feindes gibt es keinen ,Schutz, wohl aber vermag schnelle und geeignete Hilfe die theuren Angehörigen vor den bedeutend größeren Gefahren der j;tzt in Metz ausgebrochenen Ek olera dieser schrecklichen Seuche, die 1866 so viele, von den feind t lidien Kugeln verschont gebliebene, thcure Leben dahlmnffte zu fcbutzen. Das seit 23 Jahren rühmlichst bekannte »r. Kadway s Ready- Helief ist ein ^pecialmittel gegen diese Seuche und wird, fofort nach Vor­schrift angewandt, in fast jedem Fall den Patienten retten. Wao aber noch wichtiger ist, der tägliche Gebrauch des Ready-Rehef »pr jebem

Anfall der Cholera, rother Ruhr, die jetzt za gerade.bei den deut,chen Truppen, in Folge des vielen Obstes, grassrren soll, Drarrh o« 2c. Mit Wasser verdünnt, ist dasselbe ein vollständiger Ersatz des Branntweins und bester w e alle Magenbitter 2C- Hieraus geht hervor, daß das Relief jebem einzelnen Sol- dateii unentbehrlich und diesen viel willkommener wie Geld ist, denn m ; fast allen besetzten Städten Frankreichs kann man für Geld nichts mehr haben !

Autzer von Tausenden Privatpersonen wurde die außerordentliche Wirksamkeit des Ready-Relief auch von vielen hohen Militärs, unter An­deren von den Generalen Grant, Shermann, Mr. Chellan 2c. 2c. rühmlichst flnCTu!nnnun einem ^edcn Gelegenheit zu bieten, seinem vor dem Feinde, ste­henden Verwandten oder Freunde schleunigst dieses bewahrte Mittel zugäng­lich machen zu können, habe ich je eine Fläche Ready-Rehel se ldpoft mäßig in Lcincn-Evuverts verpacken lassen und versende lolches gegen Eustendung des Betragt per Postanweisung (Ist. 12 kr.) sofort an die Armee ab, wobei es aber nöthig ist, daß die Adresse des betr. Militärs ganz genau angegeben wird und muß ich um gef. ganz ausführliche Adresse um so dringender bitten, als ich in Folge der täglich einlaufenden Nachbestellungen ) und außer­ordentlich zahlreichen neuen Bestellungen keine Zeck für Anfragen wegen mangelhafter Adressen verlieren darf.

Da ich den Herren Auftraggebern stets über erfolgte Absendung PostaHittung einsende und außerdem Herr l)r Radway in New-York für den Erfolg garantirt, so dürfte dadurch wohl oon vornherein jeber Zweifel m die Reellität des Relief beseitigt sein.

Wer helfen will, der helfe aber schnell, denn wie leicht kann nichtvon dem früheren Eintreffen das Leben eines theuren Angehörigen abhängen ? F. Adolph Richter in Duisburg a. til)., Gencral-Depositair des Ready Relief.

P. S. Von den hunderten Briefen hier nur einer:

Hilden, Rheinprovlnz, 13. Sept. 1870

Aus der Leitung ersehe Ew. Wohlgeboren schönes und patriotisches Unterneh­men per Feldpost Bestellungen Ihres ausgezeichneten ]R<.ady-«eH<?f an Mc ^m.vven ausführcn zu wollen. Daher ersuche ich Ew. Wohlgeboren, meinem Sohne Peter, dessen genaue Adresse unten folgt, 3 Fl. Ready-Relief unb 3 Pockete Tabak zukommen zu lassen 2c. 2c. ... Genehmigen Sw außerbem den Dank meE)ganzen Familie und besonders Ihres ganz ergebenen^

*) Der beste Beweis für die Güte des Relief.

8 Wrliuiluim einer« Hirschgrwcihcs.

Höhe 4>/2'; Gewicht 30 Pfund; Breite

Herr Professor Schlagintweit hat dem Comite zur Unterstützung der Familien ausmarschirter Soldaten ein sehr werthvolles, colossales Hirschgeweih, das größte in Europa, übergeben, um dasselbe zu verwerthen und den Erlös im Smncdes Ge­bers für Soldaten und deren Familien 2c. zu verwenden. Es wurde beschlossen, das­selbe zu verloosen, und sind Loose hierauf ä 30 fr. pro Stück bet dem Unterzeichneten »u haben. Im Auftrag des ComitS's:

ö F. Hoffmann:

4246) Schloffergesellen können dauernde Beschäftigung er­halten. Auch kann ein Zunge in die Lehre treten bei

L. Weber, Schlossermeister.

4181) Drei jüngere Mädchen können so­fort in meiner Kautabakfabrik Beschäftigung finden. Fabrikant Loder.

4194) Ein zuverlässiges Kindermädchen wird sogleich gesucht. Näheres bei ber Exped. d. Bltts.

3798) Für Militärs empfehlen nur wollene Zacken im Preise von 1 fl. 6 kr., 1 fl. 12 fr., 1 fl. 18 kr. rc. rc , ferner Leibbinden in verschiedenen Sorten.

I. A. Busch Söhne.

4267) Flanellhcmden, Unterjacken, Unterhosen, Shawls, Handschuhe, Hosen­träger, Nianschetten, Halsbinden, Shlips, Papierkcagen und Chemisetten empfiehlt billigst Emil Orbig, Neuenweg.

4208) Oefcn und Herde zu Holz- und Steinkohlenbrand, Ofenrohr, FeucrungS- Geräthschaften, Ofenschirme rc. em- pfiehlt ___________Emil Pistor.

4224) Gebrochene Acpfel verkauft Georg Reiber (Neue Anlage.)

4199) Zwei Thorschlöffer nebst Schlicß- klobcn und Schlüssel zu verkaufen. Nähe­res bei der Exped. d. Bltts.