28. Januar.
In Petersburg circulirt, wie uns von dorther geschrieben wird, folgendes Gerücht über die entdeckte große rufsiche Verschwörung: Am ThronbesteigungS- tage des Kaisers (den 19. Februar) sollte und soll noch eine Art Bartholomäusnacht oder sicilianische Vesper in Scene gesetzt, die kaiserliche Familie ausgerottet, alle Deutschen ermordet und statt dessen eine „rein slavische" Verwaltung organisirt werden. Man hört nichts Genaueres, wie diese „rein slavische" Verwaltung sich sonst zu Bakunin's Lehren zu ver- halten hätte. Man erzählt, über 700 Personen seien durch die Vorgefundenen Papiere compromittirt. Eine Menge sind ergriffen und spurlos verschwunden. Frauen sind auch bei der Sache betheiligt. Wie viel in diesen Gerüchten genau, lassen wir vorläufig dahingestellt; einige Uebertreibungen sind um so leichter möglich, als von Oben her in solchen Dingen die Geheimnißkrämerei Styl ist.
29. Januar.
Ueber den Austritt des Fürsten Auersperg be- merkte der Reichskanzler Beust: Ich habe dieses Er- eigniß tief beklagt, ich habe die äußersten, die anhaltendsten Anstrengungen gemacht, es zu verhindern; ich habe selbst jene Begegnung, die dazu Anlaß gegeben hat, tief bereut; aber ich habe nie zugestehen können und kann es heute nicht zugestehen, daß diese Veranlassung jenes Ereigniß herbeiführen mußte. Das Gespräch, das damals von mir gepflogen wurde, kann ich, was mich betrifft, einfach in folgenden Sätzen hier resumiren und Ihnen mittheilen. „Ich bin nicht hier, um Verhandlungen zu pflegen, weil ich weder den Beruf, noch das Mandat habe. Es ist mir erwünscht, Ihnen (den Czechen) zu sagen, daß ich nicht das bin, wozu Ihre Zeitungen mich machen — ein Slavensreffer. Nachdem ich aber die Verfassung unterschrieben habe, kann ich aus derselben nicht zu Ihnen heraustreten, sondern wenn Sie sich mir nähern und mit mir verkehren wollen, so müssen Sie in die Verfassung eintreten."
Der „Pesther Lloyd" bezeichnet die Herstellung der Einigkeit zwischen dem Grafen Beust und der Minister-Majorität als eine äußerliche, welche keine Dauer haben könne. Das Majoritätsprogramm sei Experiment, das, wenn es nicht gelingt, seine Träger unmöglich mache. Beust sei ein Mann der Zukunft, er solle sich deßhalb nicht aufreiben. „Pesti Naplo" sieht in Beust's Rete ein Zeichen aufrichtigen Aecep- tirens der Majori'täispolitck. Beust's Geständniß seiner Sympathie für die Minorität sei keine Kriegserklärung gegen die Majorität. Die „Reform" plai- dirt dafür, Beust möge sein Mandat niederlegen; er sei nicht allein Oesterreich, sondern auch Ungarn verantwortlich. „Ellcnör" sieht in der Rede eine Kriegserklärung gegen das österreichische Ministerium; deßhalb hat sie seine Billigung.
Im französischen Kriegsministerium beschäftigt man sich mit einem Plane zur schleunigen Mobilisirung der Armee auf ein gegebenes Zeichen in allen Theilen der Monarchie. Dieser Plan soll gleichsam eine Wiederholung aller der Dispositionen im vergrößerten Maßstabe sein, die mit Bezug hierauf bereits speciell für die Armee von Paris bestehen.
Das AusweisungSdecret des rumänischen Ministers Cogolnitscheano liegt uns heute vollständig vor. Der Minister fordert die Präfecten auf, alle Juden, die am letzten St. Georgstage noch nicht aus den Landgemeinden vertrieben worden sind, längstens bis zum Tage des heiligen Demetrius hinauszuschaffcn. Die Beamten, welche dies unterlassen, werden mit Strafe bedroht. Bekanntlich hat die Pariser Alliance isradlite auf Antrag Cremieux' bereits Schritte bei den Schutzmächten Rumäniens eingeleitct, damit die odiöse Maßregel zurückgenommen werde.
30. Januar.
Die „Constitutionelle Ztg." schreibt: „Aus der Fi- nanzcommission sind über die heikle Frage der Abschaffung der Sächsischen Specialgesandten nicht weniger als vier Gutachten zu erwarten. Die Abgg. Oehmichen und Heinrich bejahen die Beibehaltung der sächsischen Diplomaten, so lange dieses Recht in der Bundesverfassung gewährleistet ist, unbedingt. Der Adg. Minckwitz will erst dann für die Abschaffung stimmen, wenn ein dem Reichstage verantwortliches Bundesministerium vorhanden ist. Abgg. Fah- nauer und Klemm beantragen, die Gesandten nur so lange noch transitorisch beizubehalten, als die Bun- deödiplomatie ihren anderweiten Eharacter als Organ der preußischen Regierung fortführt. Die Abgg. Rentzsch und Jordan endlich sind für die sofortige und definitive Abschaffung des gesummten Apparates unseres Ministeriums des Aeußern."
Gutem Vernehmen nach wirb StiftSprobst Dr.
Döllinger in der „Allg. Ztg." eine Erklärung veröffentlichen, im Wesentlichen dahin lautend, daß derselbe das ihm durch den MehrheitSschluß der Münchener Gemeindecollegien zugedachte Ehrenbürgerrecht ablthnen muffe. Motivirt wirb diese Ablehnung damit : er (Döllinger) dürfe nicht geschehen lassen, daß die durchweg religiöse Frage, welche seine Auszeichnung veranlaßte, ihrer naturgemäßen innerkirchlichen Stellung entrückt und in ein ihr fremdes Gebiet hinübergezogen werde.
Der Adreßentwurf der Majorität der baierischen Abgeordnetenkammer sagt bezüglich der Verträge mit Preußen: Nie wird eine Lockung zum Vertragsbrüche bei unserem Volke Eingang finden, aber wir leben in einer Zeit, die zu entscheidenden Krisen fuhrt und wo von europäischen RechtSzuständcn kaum die Rede sein kann. Die Verträge mit Preußen sind erfahrungsgemäß der Deutung fähig und die möglichen Deutungen verbreiten Beängstigung im Volke, daraus entspringt unwillkürlich das Verlangen nach einem Leiter der auswärtigen Angelegenheiten, welchem das Vertrauen des Landes entgegengetragen würde.
Der „KarlSr. Ztg." wird aus Wien berichtet: Aus Madrid trifft eine interessante Miltheilung ein. Serrano hat es für angezeigt errachtet, nochmals vertraulich zu sonbiren, wie Frankreich die Thron- candidatur eines Prinzen des Hauses Orleans auffasse. „Seien Sie überzeugt — war die sofortige Erklärung des französischen Botschafters — daß für den Kaiser der Franzosen jeder Souverän, den Spanien sich geben möchte, der Erwählte der Nation sein wird. Jeder — ohne eine einzige Ausnahme."
Aus Belgrad wirb der „Allg. Ztg." geschrieben: Glaubwürdigen Nachrichten zufolge, welche der „Srbsti Narod" mittheilt, gehen in Bosnien und der Herzegowina große Rüstungen vor sich. Alle Festungen ln diesen zwei Provinzen werden armirt und mit ungewöhnlich starken Garnisonen versehen. An manchen Orlen werden die Artilleriearbeiten durch fremde Offiziere geleitet. In der Herzegowina sind viele neue Forts erbaut worden. Aus Konstantinopel langen große Quantitäten Munition an. Fragt man, welche Ursache dieser auffallenden militärischen Thätigkeit zu Grunde liegt, so erhält man von den osmanischen Offizieren zur Antwort, die Pforte glaube Grund zu Befürchtungen zu haben, daß sie im Frühjahre sich einem ausgebreiteten Aufstand gegenüber befinden werde. Die Rajahs sind übrigens allenthalben von ihren Lebenssorgen so niedergedrückt, daß sie kaum an eine Erhebung denken. Die Geschichte und das Ende des canbischen und des allerneuesten Bocchesen- AufstanbcS, könne zu solchen Unternehmungen auch keinen Muth einflößen. — In der Militärgrenze wachsen die Agitationen von Tag zu Tag mehr. — Die Lage der Dinge wirb daselbst eine wirklich ernste.
Preußen. Berlin, 24. Dec. Der „Allg. Ztg." wird berichtet: Zn den weiten Räumen deS königlichen Schlosses herrscht seit gestern ein regeS Leben. Um die Mittagsstunde wurde dort daS alljährlich wiederkehrende Ordensfest gefeiert, zu dem diesmal über 1000 Einladungen an Inhaber von Orden, Ehrenzeichen und Rettungsmedaillen ergangen waren, und Abends 9 Uhr hielt der Erzherzog Karl Ludwig von Oesterreich mit feinem Gefolge daselbst feinen Einzug. Die Ankunst deS Erzherzogs auf dcm Anhalter Bahnhof erfolgte 35 Minuten nach 8 Uhr. In seiner Begleitung befanden sich der ihm beigegebene Generaladjutant Graf v. d. Goltz und der Flügeladjutant v. Alten, welche dem hohen Gast bis Röderau entgegengefahren waren. Auf dem Perron des Bahnhofes war eine Ehrencompagnie deS Kaiser Alerander-Regiments mit der Regimentsmusik aufgestellt, welch letztere die österreichische Nationalhymne anstimmte, als der Erzherzog in den Bahnhof einfuhr. Der Kronprinz und sämmtliche Prinzen des fön. Hauses hatten sich zum Empfang des Erzherzogs auf dem Bahnhof eingefunden, meist in der Uniform ihrer österreichischen Regimenter und geschmückt mit österreichischen Orden und Ordensbändern, während der Erzherzog die Uniform seines preußischen Regiments, deS osipreußischen Uhlanen - Regiments Nr. 8 , trug, bedeckt mit den Insignien preußischer Orden. Die Begrüßung war gegenseitig eine recht freundliche, ohne gerade Herzlich genannt werden zu können. Nach Beendigung der Vorstellungen sühne der Kronprinz den Erzherzog zum Wagen und fuhr mit demselben zum Schloß, von wo aus der letztere sofort dem König und der Königin seinen Besuch machte. Am Bahnhof waren ungefähr 4—5000 Menschen versammelt, die in dem Augenblick, in welchem der Erzherzog und der Kronprinz d.n Wagen bestiegen, in ein wicdeiholteS Hurrahge- schrei auebrachen.
Rußland. Peterburg, 18. Jan. Die letzt entdeckte Verschwörung fordert immer neue Opfer. Die Peter-Pauls. Teilung ist mit Verhafteten und in die Affaire Verwickelten überfüllt. Vorzugsweise groß soll die Zahl verhafteter Damen und Polen sein. Die Polizei hat bei dieser Gelegenheit große Umsicht und Energie an den Tag gelegt und man kann froh sein, daß die Regierung noch rechtzeitig der Agitation auf die Spur gekommen, denn sonst wurde die Zahl der Opfer noch eine größere geworden sein, während jetzt manchem Unbedachtsamen die Augen aufgehen und er zur Umkehr von dem gefährlichen Weg, auf welchem er sich befindet, veranlaßt wird. Im Volke selbst findet die ganze Agitation durchaus keinen Anklang,
und die Zahl derer, die sie vom Grunde ihre- Herzen- aus verdammen, ist eine überwiegend große.
Spanien. An der Universität zu Madrid hat eine Kundgebung der Studenten gegen die Vorschrift stattgesunden, nach welcher derjenige, der zwei Wochen lang ohne genügende Entschuldigung aus den Vorlesungen fortbleibt, von dem akademischen Verzeichnisse zu streichen ist. Der Minister deS Innern hat erklärt, daß er keine Aenderung vornehmen werde, da die Bestimmung mit der Unterrichtsfretheit vollkommen vereinbar sei. Er weide überdies jeden verhaften lassen, welcher Unordnungen anstifte.
Vermischtes.
Offenbach, 24. Jan. Heute Morgen kurz nach 8 Uhr wollte der in der Wagenfabrik von Dick und Kirschten hier beschäftigte Federnschleifer Erb einen neuen Schleifstein von 90 Eentner Gewicht und 15 Fuß Durchmesser prüfen, der gestern eingelassen und heute zum erstenmal durch die Dampfmaschine in Bewegung gesetzt wurde. Plötzlich flog der Stein in zwei Theile, wovon der eine Erb erfaßte, demselben Schenkel, Brust und Hirnschale zerschmetterte und mit ihm durch das mit Gisenstäben vergitterte Fenster 20 Fuß weit in den Hofraum der Fabrik hinausfuhr. Erb war nach wenigen röchelnden Athemzügen eine Leiche. (Fr. Ztg.)
Vom Rhein. In der chemischen Fabrik von Wafferfuhr und Eomp. bei Dunnwalv, IVz Stunden von Köln, wo man Glycerin verarbeitet, hat am Abend des 25. Januar eine Erplofion stattgefunden, deren von starkem Knalle begleitete Erschütterung bis in Köln wahrgenommen wurde. In dem größeren Umkreise, wo daS Unglück sich ereignete, hat man 15 Leichen zusammengetragen. Acht 62 Fuß lange Schuppen find völlig auseinander gerissen und von dem Laboratorium erblickt man nur noch zwei Mühlsteine und ein Dampfkamin.
Mühlheim a. Rh., 26. Jan. In der vergangenen Nacht wurde die in der Nähe der hiesigen Stadt, in dem Dorfe Dünwald belegene Sprengpulver.Fabrik durch eine Erplofion zerstört, wobei 15 Personen ihren Tod fanden und 3 verwundet wurden. Die Erschütterung wurde mehrere Meilen im Umkreise verspürt.
In England tritt als neueste Mode auf: das Hinken. Bekanntlich geht die schöne Prinzessin von Wales, Alerandra, in Folge von Krankheit noch immer etwa- lahm und diese- traurige Gebrechen beeifern sich die englischen Damen nachzuahmen. Zu diesem Zwecke wird von einer Stiefelette der Absatz gänzlich entfernt, auf der andern dagegen bedeutend erhöht, und das dadurch künstlich hervorgebrachte Hinken nennt man „ä la Alerandra."
Zu Rangoon, Hauptstadt deö englischen Hinterindiens, fand am 11. December die Hinrichtung von sechs Hindus Statt, bei welcher Gelegenheit sich wieder einmal zeigte, welche erstaunliche Selbstbeherrschung die Asiaten in solchen Fällen besitzen. Die unglücklichen Opfer diese- traurigen ActeS waren die Rädelsführer einer Emente, welche wenige Wochen vorher im dortigen Eentral-Gefangnisse auSaebrochen war und bet welcher der Gefängniß Vorsteher, Dr. Maingay, fein Leben verlor. Einer der Sechs, Pho Oo, war ein schön gewachsener, kühner Mann, den daS Volk nur unter dem Namen „der Fürst" kannte, weil er seine Abstammung von der königlichen Familie von Burmah herleitet. Er sollte sieben Jahre im Kerker sitzen, in den ihn politische Vergehen geführt hatten. Ein anderer der Verurtheilten nannte sich Phan Zan; er hatte den Vorsteher deS Gefängnisses niedergeschossen. Auch die anderen alle waren sehr verwegene Charactere; zwei derselben hatten schon ihre halbe Strafe erhalten, indem man sie auf der Flucht einfing und dabei sehr schwer verwundete. Die Delinquenten empfingen kurz vor dem Gange zur Richtstätte den Besuch eines buddhistischen Geistlichen, nahmen in aller Ruhe ein Bad, dann ein Mittagessen und erfreuten fich noch einmal deS Genusses, zu rauchen. Als man sie fragte, ob fie ihren Freunden eine Botschaft zuruckzulassen hätten, antwortete Pho Oo : „Gebt meinen Leib den Priestern. — Ich gehe ruhig in den Tod." Phan Zan : „Sagt meine Grüße an mein liebes Weib, meine Kinder, meine Familie." Lay Oung antwortete: „Wir Alle find geboren, einmal zu sterben. Mir ist die Furcht fremd." Gin Anderer bat, den Seinigen mitzutheilen, daß er fich nun erlöst glaube. Die beiden Kranken gaben keine Ant- woit, sie waren zu schwach. Kurz nach 3 Uhr begann die traurige Procesfion nach den Nichtplatze, den die Verwundeten auf Tragbahren erreichten. Namentlich der „Fürst" verlor keinen Augenblick seine Haltung und sprach zu dem General- Jnspector der Gefängnisse, Dr. Donnelly, einige Worte der Vefliedigung, daß nun alles zu Ende gehe. Gr stieg mit festem Schritte auf das Schaffot, von wo er zu dem Volke, welche» in großen Massen erschienen war, einge Worte sprach. Der Scharfrichter, ein Portugiese, versah mit Gewandtheit sein düsteres Amt, und nachdem das Urtheil verlesen, hingen die sechs Hindus alsbald zappelnd am Galgen. Einem brach da» Genick sofort, auch die Kranken waren schnell erlöst, aber der Fürst rang lange mit dem Tode. Nach zehn Minuten hatten Alle ausgehaucht. Die Zuschauermenge verzog sich schweigend, und auch die Gefangenen — dreihundert an der Zahl — die der Erecution unter militärischer Bedeckung anwohnen mußten, um sie durch dieses Beispiel zu„warnen, wurden in ihre Zellen zurückgeführt.
(Berichtigung.) Unter dem Titel „Lebendiges Heiz- mat.rial" hatten wir in unserer Zeitung vom 22. d. M. nach englischen Blättern eine Notiz gebracht, nach welcher auf einem von Waterford kommenden englischen Schiffe lebende Schweine verbrannt wurden. Wie nun dem „Globe" von einem der Secretäre der Bristol General Steam Navigation Eompany mitgetheilt wird, war die Geschichte durchaus entstellt, und aus dem Schiffe wohl 18 Schweine verbrannt worden, aber dieselben waren in Folge eines Sturmes erkrankt und crepirt. Da das Fleisch unbrauchbar war, so fand es der Capitän für nützlicher, die „tobten" Körper als Heizmaterial zu verwenden al» sie über Bord zu werfen.
Die Bevölkerung der Erde. DaS „Athenäum" sagt, die Bevölkerung der Erde betrage einer unlängst angestellten Schätzung zufolge 1228 Millionen Seelen, wovon 552 Millionen der mongolischen, 360 Millionen der kaukasischen, 190 Millionen der äthiopischen, 176 Millionen der malayischen und 1 Million der indo-amerikanischen angehören. Die jährliche Sterblichkeit Übersteigt 33 Millionen.
Nedaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen.


