Stunden.
Das
Helm
Den
Wegen Auskünften und Passagen beliebe man sich an Obigen zu wenden.
Das Trinkwafser in der Stadt Gießen.
wa
Gewerbeban k.
's !-
5588)
Mittwoch den 3 0. Juni:
5570)
B. Oswal d
bei
Baltimore- - Rio de Janeiro.
Havre „ Hamburg „ Antwerpen „ Bremen „ Hamburg „
nichts !' mtrjrau Delbecc dalb ti
Dn mahle, fit Mtz sotten, zu enli
ihn (tnl Ivar ße lchlssen,
An umtmiö Erfolg i Eabinet, welche [ rem ans unv in nicht mt fit ihm
V titti des 01
chin." - Mnbet frtr ifl M mina rrm fcke unv rvani u». ifl zog nitfl aus eine: rvch $
Tu
zenVtSLv
I
sich ftl gestern Gesän. Nös/ i
ßorgem"
alle v
Zur Nachricht.
5579) Donnerstag den 1. Juli schicke ich wieder Gegenstände zum Färben und Drucken an die Bloch'sche Hofschönfärberei in Darmstadt ab.
_________I. Schlund, Schloßgasse.
5574) Alle Diejenigen, welche noch Forderungen an den Nachlaß der verstorbenen Louise Mergott zu bilden haben, werden ersucht, dieselben an den Unterzeichneten innerhalb 14 Tagen einzureichen.
Gießen, den 28. Juni 1869.
Emil Garl.
M u und M der En verzeihe koinmer Nur d verlösch vor sich
S-tzulo Höllens borg s r r >ie von reits u
3. Juli
6- ,,
6- „
7- „
10. „
14- „
15 „
Telegraphischer Schiffsbericht,
mitgctheilt von Chr. Wallenfels jun.
An gekommen in New-Bork r
Bremer Pvstdampfschiff New-')lork, Reisedauer 12 Tage —
„ „ Union, .. 10 „ —
Hamburger „ Westphalia,^ „ 9 „ 15
ghnreichr^ ^elmina''
sie
*n!"", suS W Dir." Sohn?"'
Vermischte Anzeigen
Concurrenz - E> öffi'.ung.
5573) Die Neustädter Schäferei-Gesellschaft sucht einen tüchtigen Schafhirten. — Lusttragende hierzu haben sich mit Zeugnissen über ihre Fähigkeit auszuwetten und längstens bis zum 5. Juli d. - bei dem Salzmeister Wilhelm Linde n st r u t h anzumelden. .
Gießen, den 28. Ium 1869.
Hecla ■ - • •
Paraguay • •
Holfatia
Kity of Limerick
Ohio Criterion.
ten W x Hrrzog,r triM' r
M ®tlt Slitkr grw
Kirschenmark!.
Tnn; Mmsik
bei Th. Lony,
(5596) im Promenadehaus.
5590) Ein goldenes Medaillon ist gefunden worden. Dasselbe kann gegen Entrichtung der Jnseratgebühren in Empfang genommen werden. Näheres bei der Exped. dieses BlatteS.__
5560) Ein braver und zuverlässiger Pferdeknecht (verheirathet) findet eine gute Stelle. Anmeldungen sind bei der Exped. d. Bltts. abzugeben.
5587) Ein Junge, der das Schneidergeschäft lernen will, kann in die Lehre treten bei Louis Pimper H.
5595) Ein möblirtes Zimmer ist zu ver- miethen bei .
Musikus Kluge, Rcichenfand.
5559) Ein freundliches Familienlogis ist im Schützenhof zu vermiethen und am 1. August zu beziehen
5594) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen Mäusburg Lit. D- Nr. 14.
Abgehend :
Dampfer Weser .... von Bremen nach Ncw-Z)ork- ~ " Liverpool „ „
5600) Es wird auf den 25. August ein braves Hausmädchin gesucht, welches gut zu bügeln und zu nähen versteht. Zu derselben Herrschaft wird auf Michaeli auch eine brave Köchin gesucht- Näheres bei der Exped. d. Bltts. ______________
Höch» wichtig für Bruch- leidende!
5567) Bruchleidende, welche in richtig frankirten Briefen das Leiden gehörig beschreiben, erhalten von dem Unterzeichneten gratis und franco ein Schriftchen mit Belehrung und Zeugnissen, woraus der Bruchleidende ersieht, daß die Bruche noch gänzlich geheilt werden können.
Krusi-Althcrr, in GaiS, Kt. Appenzell, Schweiz-
Der Wertb eines guten, möglichst reinen Trinkwassers ifl allgemein bekannt. Weniger seines Geschmackes wegen, wie seiner Einwirkung auf die Gesundheit, .seiner Veranlassung zu hartnäckigen,
—-- . .tiefeingreifenden Krankheiten, war das Trinkwasser, namentlich in der Neuzeit, Gegenstand crnst-
5555) Ein ordentlicher Junge kann m Erwägungen und Untersuchunaen des ärztlichen Personales. Vorzugsweise waren es größere, dic Lehre treten bei dichtbevölkerte Städte, in welchen die Aufmerksamkeit der Aerzte bei dem wiederholten Auftreten
G- Trän kn er L, Schreinermeister. |pbihp,ni{rf,pr llnb endemischer Krankheiten auf dic Beschaffenheit des zum Trinken verwendeten ' 5589) Ein braves Dienstmädchen wird Wassers hingelenkt und verschiedene Maßregeln in s Leben gerufen wurden um dem großeni Publi- aeiiiclit Non wem? sagt die Exped. d- Bl. kurn ein gutes, von fremdartigen Bestandtheilen möglichst fieieö Trlnkwasser zu verfcl.affem C
—-----——-r—'—TT.— »—t---------- würde zu weit führen, in nähere Details in dieser Hinsicht einzugehen, nur als naheliegend kann
Packer-Gejuch. ch erörterten, mit großen Geldopfern verknüpften An-
5584) Ein kräftiger Manu findet dauernde strenqungeu Hinweisen, welche in letzterer Zeit die Stadt Frankfurt zu dem genannteu Zwecke ge-
Beschäftigung bei macht hat. — Schon seit vielen Jahren ist das Trinkw.isser in der Stadt Gießen Gegenstand
Müller & Kaufmann. vielseitiger Beschwerden gewesen und hin und wieder ist der Gedanke aufgetaucht ob eö Nicht mog- ""I—77.—; TV nnrnhid) sei, dieser Stadt den ÄenUß eines besseren Trinkwassers zu gewahren doch sind blS heute
5d8d) Em biapes .D^nstmadchen vom ^^rhalb keine ernstlichen Schritte geschehen, nicht einmal eingehende Untersuchungen und Pru- Lande st'U'd zum sofortigen Eintritt gesucht- - be6 t)ier ,um Trinken verwendeten Wassers unternommen worden Es durste dephalb ge-- Näheres bei der Exped- fr- Bltts. Lebern Wunsche des Publikums in der Stadt zur Erlangung eines besseren Tnukwassers sowohl, 5572) Eine perfecte Köchin, welche einem wie dem Interesse der Aerzte entsprechen, wenn man nach gedrängter Mittheiluug der in lungster Haushalte vorzustehen vermag, wird zum Zeit unternommenen Untersuchungen der Wasserverhältniffc der Stadt Gießen, diejenigen
alsbaldigen Eintritt oder auf den 24. Juli regeln öffentlich zur Sprache bringt, welche die Erlangung e.nes guten Trinkwastcrs in re, L a
gegen einen Lohn von 80 fl- gesucht- Gießen ermöglichen lassen.
Nur Solche, welche gute Zeugnisse haben, Um in dieser Sache allgemein verständlich und ,edwelchem Urtheüe gerecht zu werden, wollen sich meld n. Näheres bei der Exped- muß man die Bodenverhältnisse der Stadt Gießen zunächst in das Auge fasten , hieran die in
dieses Blattes. ___________________ letzter Zeit unternommenen, selbst chemischen Untersuchungen des Trinkwassers auö einer großen
Will 4wei brave Hunnen fütben sogleich von Brunnen der Stadt Gießen anfnütfen, und s»lteßli» die ,nr Berbesserunq in Bor- 5o81) Z O fl l schlag gebrachten Maßregeln prüfen. . , .
Unterkunft bet G- Schmehl, « bef(innt,' daß die Stadt Gießen zu Anfang des zwölften Jahrhunderts m einem
Spezercihandlei u- Wirth am Brand, s w„9elt „„„ebenen sumpfigen $M«. durch welches ber Wieseckbnch >n seiner
5582) Einen braven Bierjungen zum so- Richtung von den sogenannten Gänsackern durch den jetzigen botanischen Garten nach dem Jtrenj fortigen Eintritt sucht Julius Roth- und der Mühlgasse nach der Lahn stoß, zu erbauen beaonnen und daß Wang M 16. Zayr, -------------f Hunderts die Wieseck abgeleitet, ihrem Laufe eine der gegenwärtigen entsprechende Richti'MZ gegeben, und dieselbe im Anfänge dieses Jahrhunderts in ihren Ufern regulirt und IN ihrem Bcttl tiefer 5599) In der Gemeindekasse zu BerSrod ^eleqf wurde. Es ist also ein Sumpf, höchstwahrscheinlich außer der Wieseck noch mit wetteren liegen fl. gegen gerichtliche Obligation Graben und Kanälen durchsetzter Sumpf, in welchem dic innere Stadt Giepen erbaut wurde - zum Ausleihen bereit- ' ein Sumpf, dessen schwarzlettichen, stellenweisewidrig riechenden Inhalt man an den meisten Steilen
BerSrod, den 25- Juni 1869- ber inneren Stadt schon bei nickt tiefem Aufwurfe findet. Vorzugsweise wird diese morastige
■ Großherzogliche Bürgermeisterei BerSrod- Unterlage längs des rechten Ufers des Wieseckbaches in seinem frühsten Vellaufe , und zwar von Bö ch er- 5—10 und mehr Fuß Tiefe gefunden. Diese morastige Lettschicktc nimmt keine zufließende Flusstg- ' “5569) 13V fl. liegen in hiesiger Gemeinde- kcit auf, bildet vielmehr mit dem Zutritte der Luft eine halbfeste Masse, ^wrsihen we chn nn fasse gegen gerichtliche Sicherheit zum Aus- etwa aufgefuhrten Brunnen und Gebäuden, Mauern rc. die Flüssigkeit^ sei es . ff leiben bereit. stütz der Kucken, Aborte, Straßenrinnen ic. sich einen Weg in die Ti se, sei rö in die Meller,
Oppenrod, den 19. Juni 1869. räume, sei es in die Brunnen, sucht. Wird bei nlage eines Brunnens,im Jnnem der Stadt
[ Großbcrzogliche Bürgermeisterei Oppenrod. Gießen diese morastige Lettschicht durchdrungen, so stoßt man zunächst auf eine dum ,
Glvtzyerzogucye ^mge bem Lahnsande ganz gleich, und nach leichter Entfernung derselben ast eine m.t weißem Kese
J___________________—--------------------- bedeckte feste Unterlage, und mit diesem Momente strömt eine reichliche Wassermenge zu, welche
von da als Trinkwasser benutzt wird — Wie tief, wie mächtig diese KittelUnterlage ist, konnte bis heute nickt ermittelt werden, indem man niemals bei Anlage von Brunnen diese zu dur - .dringen versuchte, sondern sich stets mit dem erzielten Wasser in seiner Oualitat und Quantität 5577) Donnerstag den L Juli d. I., Abends 8 Uhr: | begnügle. Auf dem Terrain des linken Ufers des frühesten Wieseckbettes, z. B^der Neuen Anlage,
Generalversammlung Im « e i bsch-n kleinen 2-ale. KALLNK “ÄmÄ ÄmuX« *******" kx5-Ät S«Ä = ÄÄ 2 Kastedeaillten. Tiefe vo» 15 —18 Fuß haben. Die in denselben int Frühjahre d. I. verschiedener Seils voige-
Giefien, am 26. Juni 1869. Der Borstan d. nomrnene Messung des Wass.rstandes schwankte zwischen 6 und 8 Fuß.. - S)er b« m
____ __ diesen Brunnen gewonnenen Wassers erfolgte nach deßfallsigen Beobackttungen v f
und östlicher Seite. Verschieden von den Brunnen im Inneren und im Thale der Stadt verhalten
Stellvertretunq tm sich bezüglich ihres Aufbaues die Brunnen auf dem Seltersberge. Sie mußten bis zur Tiefe von
5571) Den Militärpflichtigen zur Truppen-Ergänzung für 1869 bietet sich ohne 28-62 Fuß und mehr in felsiger Unterlage ausgeführt werdem. bis «nfang g e,
Vermittelung von Agenten die beste Gelegenheit hierzu durch mehrere nach 12)ähriger weise eine entsprechende Wassermenge erbohrt werden konnte. Diese hatten F i h
Dicnstzcit vu^kdionlk Untevoffi.ieve. ttäftcrcs bei der gtpcb. b. Bltts. »on 24 Brunn.n, sowohl bem .Innern der
'£1 dem Seltersberge und der Neuen Anlage, auf in ihrem Wasser enthaltene WNtsche Mateue»,
M M mrite 3^«« einer Lösung von 1 Gramm ubermongasaurem K'' 'N 000 Cub VIV'rlu "J .. Centimeter destillirtem Wasser zu 500 Cnbik Centimeter dieser Wasser, machte bei 4 Brunnen einen
5597) Hiermit mache ich einem geehrten hiesigen und auswärtigen Publikum hr ö 1-2 Eubik-Eentimeter — bei 7 Brunnen 2-4 Cubik-Centimeter — b" 7 Brunnen die ergebene Anzeige, daß ich unter dem Heutigen dahier eine Backerei errichtet habe, ^^und bei 6 Brunnen über 6 bis zu 15 Cubik-Centimeter Z"r nnnutenlangen rothlichen Far- Jndem ich für gute Waare und reelle Bedienung stets besorgt sein werde, bitte ich um l n^tbwetidig. Ein zum Trinken verwendetes Wasser darf, soll es .genießba
gefällige Abnahme- c .. sein, nur höchstens 6 Cubik-Centimetcr dieser Flüssigkeit in der angegebenen Wieise verbraucheu.
Gießen, den 28. Juni 1869. Es ist hervormheben, daß die vorstehenden Ergebnisse der chemischen Nnttrßlchung mit im
°ut d-m Kr-uz.^ ^E,jn,,„ na» einem wasserreichen Winter geschöpften Wnffer er,ielt wnrden E- tsst moql.ch w J und selbst wahrscheinlich, daß die Resultate bei einer größeren Zahl der Biunnen noch ungünstige
Z»nß er scher Garten. ausfallen, wenn das Wasser in der trockenen Jahreszeit aintersucht wird, welche Prü'ung zur ge-
■ fi A „ q ü Q it n i • eigneten Zeit nochmals vergleichend vorgenommen werden soll. . , - ,
Dienstag den 2!-. Ju»l. bem E-rwähnten dürfte wohl die Annahme gerechtfertigt sein, daß !>aS IN dir ^tad
5 Mannements- (fniircil P±rä äs
«J. ♦WUiUllHlL UiV VvUilllll^ Thale, in welchem die Stadt Gießen liecd. ,»stießt. >">»;» welchem sich namenti ch mi Inne n
ausgeführt vom Musik-Corps des Großh. Hess. II. Jnf.-Reg, -°-
personlicher Leitung seines Dirigenten, Herrn S. Reifert, urberschwemm»»««. wr «miiegenben mieten b.»<b fl«'«'»'
Mana 5 UDr - Entr<l- für Nich,ab°nmnt-n a Person 15 kr. IF-Amqsw-lle unb D-rschüNnng der Festuna-qraben bnrch »ch»«
Die verehrten Abonnenten «, ihr- Karten mitzubrin,en. . so W die oben e^ebem eme-
(Bei ungünstiger Witternng findet das C-nee-t Freitag
den^uUstatt^--------ÄÄÄ : rÄÄÄ
Sammelwössero setzen. Bor Allem m..ß die oben^erwähnte K.ese schech.e durchbohr werd . was bis dahin noch niemals geschehen — und ist die Annahme berechtig ' rrnofkn ae-
K.eselschichte eine Fclsenunterlagc, und zwar Basalt unv auf diesem eine Anzahl ^n Quellen g^ funden werden, welche die Stadt Gießen mit gutem Trinkwaffer zu versehen im Stande sind und dürfte nack' dem Vorausgeschicktcn die nordöstliche und östliche Richtung pi solchen Bossrve. suchen zu verwenden sein, indem die bei dem Dorfe Altcn-Buseck dem Dorfe Rodgen dem Dsr - „ tf i Annerod, dem Fuße am Schiffenbcrg überall zu Tage tretenden Quellen ^'^"entsvr ich ende
O folg erwarten lassen. — Die Kosten eines BohrversucheS m der Nahe deS E asthauseS zum hs -
öüll V* bem Philosophcnwalde ?c. auf nickt oberstächlich zu finbendcr felsiger Unterlage werben , ua
^^58) 7 dieses Bund es wird am 4. Juli l. I. in fallsiger Nachfrage, sich nickt hoch, auf 100 Fuß Tiefe, etwa auf 100 fl. belaufen, -- e!"e. «
^aö 7. vieles L>unoes wiro um 4. für bie Stadt Gießen, welche im Vergleiche zu bem zu hoffenden Erfolge, durchaus Nickt m .IN
Leihgestern gefeiert. Freunde des Gesanges werden yieizn freund-Ld5{aq Qebrd(^t werben kann.
lichst eingeladen durch das Fest-Comitv.
1 5575) Eine bereits eingeführte deutsche Z Lebensversicherungs-Gesellschaft sucht für ^Gießen einen tüchtigen Vertreter.
j Adressen sub R. >- Po ste restante t 'asset zu senden. ___________„


