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Politische Rundschau

Berlin, 20. April.UJn der heutigen fünfzehn- ten Sitzung des Bundesrathes führte der erste königl. sächsische Bevollmächtigte, Staatsminister Freiherr v. Friesen, den Vorsitz, lieber die Vorlagen des Prä- siviums, betreffend a) die Gewährung rer Rechts- hülfe innerhalb des Bundesgebietes, b) die Militär­ausgaben für das zweite Halbjahr 1867, c) den Erwerb von Grundeigenthum im türkischen Reiche, wurde von den Ausschüssen Bericht erstattet.

Berlin, 20. April. Der Bundesrath hat, wie hiesige Blätter erfahren, die Vorlage eines Gesetz­entwurfs, betreffend die Entschädigungspflicht der Eisenbahnen, zur Berathung im Reichstage beschlos­sen. __Die neue, in Karlsbad erscheinende Zeitung

Sprudel" veröffentlicht in Nr. 2 folgenden Bericht aus Berlin, der ihr, wie sie bemerkt, von einer den Berliner Hofkreisen angehörenden Persönlichkeit zu- gegangen:Die bereits stgnalisirte Badereise deS Königs nach Karlsbad kann heute als gesichert an­genommen werden, nachdem der Wunsch einer voll- ständigen Aussöhnung mit Oesterreich und einer rück- haltSlosen Annäherung an dasselbe, der seit langem hier vorherrschend ist, in neuester Zeit mit großer Lebhaftigkeit in den leitenden Kreisen zu Tage tritt. Die Badereise des Königs dürfte, so glaubt man hier, die natürliche und willkommene Gelegenheit zur Begegnung der beiden Monarchen bieten, der wohl eine Fühlung von Hof zu Hof vorausgehen dürste. Freihr. v. Magnus, der in Wien als persona grata gilt, und wohl ausersehen ist, Freihrn. v. Werther zu ersetzen, sobald dieser für Goltz nach Paris geht, dürfte den König nach Karlsbad begleiten. Vorher wid der König noch EmS und Homburg besuchen."

Berlin, 2t. April. Die Commission des Reichs- tags, betreffend die Einführung des Handelsgesetz- buches und der Wechselordnung als Bundesgesetze, hat sich zur Annahme der Vorlage mit unerheblichen redaktionellen Aenderungen entschieden, zugleich aber folgende Aenderungen angenommen: Der Bundes- kanzler möge die im gegenwärtigen Gesetz aufrecht erhaltenen Bestimmungen der Einführungsgesetze zur Wechselordnung und zum Handelsgesetzbuch, sowie dieses letztere selbst einer Revision unterziehen und darüber dem Reichstage eine bezügliche Vorlage ma- chen. Dem Reichstage ist die Vorlage wegen Erhö­hung der Branntweinsteuer zugegangen. Der Steuer- satz soll für 20 Quart Maischraum von 3 auf 4 Gr. erhöht werden, was, einen unverminderten Verbrauch vorausgesetzt, eine Mehreinnahme von 3,800,000 Thaler ergeben würde. Es fragt sich jedoch, wie viele kleinere Brennereien eingehen und wie weit sich der Consum verringern würde. Die Ausfuhr- Vergütung soll von 11/4 Gr. auf 1 Va für 50 pCt. Alkohol erhöht, die Entrichtung der Steuer als Fabrikatsteuer statt als Raumsteucr in das Be­lieben der Fabrikanten gestellt werden. Hier ha­ben gegen 2000 Zimmergesellen die Arbeit einge- stellt, weil der größte Theil der Meister nicht auf die Erhöhung des Tagelohnes von 22V2 Sgr. auf das Minimum von 1 Thaler pro Wochentag zu 12 Arbeitsstunden und 1V2 Thaler pro Sonntag zu 6 Stunden eingingen. Neueren Nachrichten zufolge wird England auf der internationalen Conferenz we- gen Pflege verwundeter Krieger vertreten fein, fer­ner Belgien und die Schweiz. Frankreich und Däne­mark haben abgelehnt. Portugal hatte bis in die letzten Tage nicht geantwortet.

Stuttgart, 20. April. Eine zahlreich besuchte Lanresverfammlung beschloß vorgestern solgende Er­klärung :Auf der Freiheit der Einzelstaaten be­ruht die einzige Hoffnung und Möglichkeit der Wie- derherstellung des nun mehr als je zerrissenen Vater­landes. In der Freiheit der Einzelstaaten liegt die stärkste Gewähr gegen äußere Vergewaltigung. Durch sie verstärkt sich der Widerstand gegen die falsche Ein­heit, die im Namen der Größe und Ehre Deutsch­lands verlangt, zu Gunsten der Macht und Gewalt eines Herrschergeschlechts ausgebeutet wird. Heute noch ohne gemeinsame Macht und Mittel von den Regierungen die schöpferische That gesammtdeutscher Einigung oder auch nur die Herstellung eines Süd- bunds zu erzwingen, welcher, gestützt auf Parlament und Volksheer, den Anfang und Grundstein eines neuen Deutschlands bilden soll, fordern wir die Ge­nossen der deutschen Volkspartei zu rastloser Frei­heitsarbeit in den Einzelstaaten auf: gemeinsam im Glauben, gemeinsam im Wollen, daß nur aus der Freiheit die Einheit entsteht. In diesem Sinne erstrebt die deutsche Volkspartei in Württemberg die rasche Durchführung folgender Reformen: 1) Re- form der Verfassung: Aufhebung der Kammer der StandeSherren, Entfernung der Privilegien aus der zweiten Kammer, Einführung des Einkammersystems;

2) Reform der Verwaltung: Herstellung der natür­lichen Selbstbestimmung und Selbstverwaltung des Volks. In der Gemeindeverwaltung vor allem: Ab­schaffung der Lebenslänglichkeit der Orksvorsteher; 3) Reform des Steuerwesens: Uebergang vom bis- herigen gemischten System direkter und indirekter Steuern zu der einfachen und einheitlichen Steuer

auf Vermögen und Einkommen."

Paris, 20. April. Es ist eine erfreuliche Er­scheinung, daß die Organe der Demokratie fast ohne Ausnahme auf Seiten Belgiens treten. DerGau- lois" bemerkt zur jetzigen Phase der franco-belgischen Unterhandlungen:Die französische Regierung erntet jetzt die Früchte der von ihr seit 1851 befolgten Politik. In jener Zeit und noch lange nachher sprach man von nichts anderem, als den großen Säbel aus der Scheide zu ziehen und in demDe- magogennest" Brüssel die Ordnung wieder herzu- stellen; und woher diese Wuth? Einzig und allein deßhalb, weil die Belgier den Verbannten des 2. December Gastfreundschaft gewährt hatten. Hr. Fröre-Orban muß sich dessen erinnern. Er war da­mals schon Minister und gezwungen, mit seinem Col- legen Rogier das Feld zu räumen. Beide hatten nicht dem König Leopold, aber der französischen Re- gierung mißfallen. Die Zeiten haben sich seitdem sehr geändert. Der große Säbel, mit dem man ehedem Belgien bedrohte, hat in Mexico und bei Sadowa zwei große Scharten bekommen." Die Presse libre" äußert über denselben Gegenstand: DiePatrie" scheint nicht daran zu zweifeln, daß die zwei Negierungen zu einer Verständigung gelan­gen werden. Auch hat sie ein treffliches Mittel ge­funden, um Alles auözugleichen, und sie empfiehlt es dem König Leopold in aller Freundschaft. Es handelt sich nämlich für den König der Belgier einfach darum, Herrn Fröre - Orban und seine Collegen zu entlassen und ihre Portefeuilles anderen Ministern anzuvertrauen, welche sich verpflichten mür­ben, den Forderungen der französischen Regierung Genüge zu leisten. DiePatrie" hofft die Diffe- renz aus diesem Wege beigelegt zu sehen. Alles dich ist nicht stichhaltig. Der König Leopold kann den von den beiden belgischen Kammern gefaßten Beschluß nicht bekämpfen. Dieselben haben entschie- den, daß die belgischen Eisenbahnen auswärtigen Compagnien nicht überlassen werden dürfen. Dreß war ihr Recht, wir haben es zu wiederholten Malen vargethan; der König kann hierbei nichts thun. Wenn von den zwei gegen sich gegenüberstehenden Cabinetten eins nachgeben muß, so ist es sicher nicht dasjenige, welches das Recht auf seiner

Seite hat."

BH m i s ch t e S.

Gießen. Der Schwurgerichtshof der Provinz Oberheffen hat in feinen öffentlichen Sitzungen vom II. Quartal l. I. nachbemerkte Straferkenntnisse erlassen:

1) Am 5. April gegen Heinrich Stock von Wallenrod, wegen ausgezeichneten Diebstahls, Landstreicherei und Eonsina- tionsbruchs, geschärfte Correctionshausstrafe von 2 Jahren und 3 Monaten, sowie Stellung unter polizeiliche Aufsicht auf die Dauer von 2 Jahren;

2) am 6. April gegen Wolf Meininger aus Mittel- gründau, wegen Gewaltthätigkeit, Correctionshausstrafe von 6 Monaten;

3) am 7. April gegen Johannes Klee aus Queck wegen Brandstiftung, geschärfte Zuchihausstrafe von 4 Jahren;

4) am 9. April gegen Heinrich Schäfer von Beltershain, wegen Diebstahls und Landstreicherei, geschärfte Zuchthausstrafe von 2 Jahren und 3 Monaten;

5) am 10. April gegen Johannes Map III. von Nieder- Mörlen, wegen doppelter'Ehe, Zuchthausstrafe von 2 Jahren;

6) am 12. April gegen Bernhard Schmidt von Gambach, wegen Verführung zur Unzucht, Zuchthauostlafe von 5 Jahren;

7) am 13. April gegen Peter Joseph Witze! von Nieder- Mörlen, wegen Körperverletzung mit tödtlichem Erfolg, Eor- recttonshauSstrafe von 2 Jahren;

8) am 14. April gegen Johannes Fölsing von Wallenrod, wegen Körperverletzung mit tödtlichem Erfolg, Zuchthausstrafe von 2>/r Jahren;

9) am 16. April gegen Johannes Grill III. von Ober-RoS- back, wegen versuchter Vergiftung, Zuchthausstrafe von 8 Jahren und

10) am 20. April gegen Georg Schmelz III. von Großen- Linden, wegen Mordversuchs, Zuchthausstrafe von 8 Jahren.

Dahingegen wurden:

11) am 8. April Ludwig Schmidt von Betzenrod und Anna Maria, Johannes Vöhl's Ehefrau von da, von der ge­gen sie wegen Meineids, refp. Verleitung zu diesem Verbrechen, sowie wegen Diebstahls erhobenen Anklage nachdem die Ge- schwornen auf die ihnen vorgelegten Fragen einNichtschuldig" erklärt hatten freigesprochen;

12) am 15. April Flurschutze Georg Pfaff von Fraurom- bach und Friedrich Fischer von da, von der gegen sie wegen Bestechung erhobenen Anklage da hinsichtlich des Vergehens, wegen dessen die Geschwornen einSchuldig" ausgesprochen hatten, die Verjährung bereits eingetreten war ebenfalls freigesprochen.

Aus dem Kreis Alsfeld, 18. April. Die rothe Fär­bung deS Himmels in nordwestlicher Richtung (eigentlich in N.-N.-W.), welche, wie in Nr. 106 der Darmstädter Zei­tung berichtet wird, am verflossenen Donnerstag Abend in

Friedberg, Nauheim und Mainz gesehen wurde, ist auch hier beobachtet worden. Es rührte dieselbe von einem in einzelnen Parthieen sehr schön ausgebildeten Nordlichte her. Ein beson­ders prachtvoller Strahl zeigte sich gegen halb 9 Uhr in der Richtung von dem Sternbilde Eassiopea bis zu den fast im Zenith stehenden Sternen Merak und Dubke des großen Bä­ren. Als eine eigenthümliche interessante Erscheinung verdient bemerkt zu werden, daß sich auf der nördlichen Seite deS Mon­des die Hälfte eines sogenannten HofeS bildete, der mit einem dem Monde sich nähernden Strahle deS Nordlichts entstand und verschwand. In der Nacht vorher zog ein Gewitter über die hiesige Gegend, und auch gleichzeitig mit dem Nord­licht leuchteten von einer tief im Norden liegenden Gewitter­wolke schwache Blitze herüber. DaS rasche bedeutende Sinken der Temperatur dec Luft an den folgenden Tagen war geeig­net, lebhaft an die Dove'sche Theorie über die Entstehung deS Nordlichtes zu erinnern. (Auch in Norddeutschland, von Ma­rienburg bis Bremen, wurde die Lichterscheinung beobachtet.)

Offenbach, 20. April. Da« Mittelrheinische Bundes- schießen wird dieses Jahr hier abgehalten und soll vier Tage, vom 27. bis 30. Juni, dauern. Der hiesige Schützenverein entwickelt eine außerordentliche Thätigkeit, um die Gäste wür­dig zu empfangen, und hat .jetzt schon die Kosten zur Er­bauung einer über 200 Fuß langen und 50 Fuß breiten Fest­halle und sonstige Ausgaben durch Beiträge und Actienzeich- nungen zum größten Theile beigebracht. Zwei Mitglieder des VereinS haben sich freiwillig erboten, das Holz zur Dielbe­dachung der Halle unentgeltlich zu stellen. Hoffentlich werden die Bewohner unserer Stadt, welche sich überhaupt stets opfer­bereit zeigen, auch für dieses Fest ihren guten Sinn bewähren. Sämmtliche hiesige Gesangvereine haben bereits ihre Mitwir­kung zugesagt. Die Zahl der Mitglieder des Mittelrheinischen SchützeubulideS beträgt etwa 1700, doch gedenkt man Ein­ladungen zum Feste auch noch weiter hinaus ergehen zu lassen.

Königsberg, 10. April. Ein hiesiges Blatt meldet folgenden bedauerlichen Rechtsirrthum: Im hiesigen Septem­ber-Schwurgerichte des Jahres 1864 wurde über zwei viel be­strafte Diebe, den Arbeiter Funck und den Arbeiter Halfer, zu Gericht gesessen, die wegen schweren Diebstahls im wiederhol­ten Rückfälle angeklagt worden waren. Halfer war mit einem in der Nacht vom 22. zum 23 Juli 1864 gestohlenen Pelz auf der Fischbrücke angetroffen worden, und gab an, denselben in Gemeinschaft mit dem Funck gestohlen zu haben. Funck betheuerte dagegen feine Unschuld, er versicherte, Rache leite Halser bei seiner Bezüchtigung, welche dieser d-ßhalb gegen ihn hege, weil er dem Halser nicht, während sie zusammen im Zuchthause zu Insterburg saßen, wie dieser eS wünschte, bei seinen Weberarbeiten geholfen habe. Die Geschwornen sprachen übet beide Angeklagte das Schuldig aus, worauf der Gerichrs- hof gegen jeden derselben auf eine 10jährige Zuchthausstrafe erkannte. Kürzlich erkrankte Halser im Zuchthause, sein kör­perlicher Zustand verschlimmerte sich täglich mehr und auf sei­nem Todtenbetten gestand tr dem Geistlichen, daß er den Funck unwahrer Weise und zwar aus Rache beschuldigt habe, derselbe also unschuldig verurtheilt worden sei und im Zuchthause fest­gehalten werde. Es wurde der Vorfall sofort dem Könige vorgetragen, der im Wege der Gnade dem Funck den Rest seiner Strafe, sowie die gegen ihn erkannte Polizeiaufsicht nunmehr erlassen hat.

Marburg, 17. April. Gestern hat sich ein Postbeamter, wegen eines KassendefectS von 500 Thalern verhaftet, im Ge- fängniß zu Biedenkopf, mit Hinterlassung von Frau und einem Kinde, entleibt.

Frankfurt, 20. April. Die Disposition über die Herbst­manöver ist jetzt definitiv dahin getroffen worden, daß die 21. und 25. Division des norddeutschen BundeSheeres in der zwei­ten Hälfte des August d. I. zusammengezogen werden sollen. Die 21. Division (Hessen-Darmstadt) wird in den Kreisen Friedberg, Büdingen und Vilbel, die 25. Division (Preußen) in der Gegend von Hanau Divisionsübungen und am 1., 2. und 3. Sept, die beiden Divisionen gemeinschaftliche Manöver vor dem BundeSoberfeldherrn und dem Großherzog von Hessen haben, die am 3. Sept. Abends in der Gegend von Bergen (bekannt durch die Schlacht vom 13. April 1759 zwischen dem Herzog v. Broglie und dem Herzog Ferdinand von Braunschweig, die bei dieser Gelegenheit nachgeahmt werden soll) endigen.

Der Herriedener Wetterbeobachter schreibt: Ungeachtet der großen Verbreitung deS feuchtkalten AeqnatorialstromeS wird allmählich wieder schönes Wetter kommen, da der Baro­meter auch in Nordamerika nur langsam steigt und auch bei uns die Luftströmungen uns Isobaren sehr regelmäßig verlaufen.

*** AlS Fliegenfalle, die das Zimmer zugleich ziert, empfehlen dieFrauendorfer Blätter" den Hundskohl (Apoci- num andros aemifoliuin), eine aus Nordamerika stammende, immergrüne Stande, die sehr gut im Topfe wächst. Die Pflanze ist buschig, hat viele Zweige, die mit länglichen, bläu- lichgrunen Blättern dickt bedeckt sind, und ist während deS ganzen Sommers überschüttet mit b'aßrothen, den Maiglöckchen ähnlichen Blumen, die einen köstlichen Orangenduft aushauchen. Die Staubfäden enthalten einen Honigsaft, den zu naschen die Fliegen die Blumen aufsuchen. Kaum aber haben sie davon genippt, so werden sie von den reizbaren Zähnen der Blumen­röhre festgehalten und erdrückt. Fünf Fliegen können sich auf diese Weise nach einander in der Falle fangen, ehe die Blüthe welkt; da nun ein einziger Strauch bei 10- bis 20,000 Blü- then bringt, so kann dadurch ein ganz artiger Fliegenschwarm vertilgt werden. Die Fortpflanzung deS Hundskohls geschieht durch Saamen, Stecklinge, ja selbst durch Wurzeltheile. Junge Sämlinge muffen stark versetzt, Stecklinge in der ersten Zeit mit einem Glase bedeckt werden. Der Saame, die Prise zu 30 kr., und Pflanzen, das Stück zu 1 fl., sind an« Frauen- dorf zu beziehen.

*** In einer Secunde legen zurück: Eine Schnecke Vsooo Fuß. Eine Fliege 5 Fuß. Ein Fußgänger 53/io Fuß. Ein Karneel 6 Fuß. Mäßige Winde 10 Fuß. Schnelle Ströme 12 Fuß. Drosckkenpferd 12 Fuß. Walisisch 123/l0 Fuß. Schnellsegelnde Schiffe 14 Fuß. Rennthiere am Schlitten 25 Fuß. Dampfwagen 29 Fuß. Schlittschuhläufer 36 Fuß. Eng­lische- Reitpferd' 41 Fuß. Stürme 50 Fuß. Luftballon 50 Fuß. Kräftig geworfene Steine 50 Fuß. Windhund 70 Fuß. Adler 95 Fuß. Der Orcan 126 Fuß. Eine Taube 411 Fuß. Der Schall bei 0° R. 1012 Fuß. Büchseickugel 1599 Fuß. 25pfündige Kanonenkugel 2299 Fuß. Ein Punkt am Aequa- tor 2351 Fuß. Der Mittelpunkt der Erde um die Sonne 4 Meilen. DaS Sonnenlicht 41,000 Fuß.

Rcdaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen.