Wohmmgv - Veränderung.
4523) Ich zeige hiermit ergebenft an, daß ich von jetzt an bei Schuhmacher L- Becker Wiltwe, Aster weg Lit. A- Nr. 125, wohne.
Friedrich Wcinhardt, Schreinermeister.
Zinß er scher Garten.
4596) Sonntag den 23. Mai:
Großes Militär-Conccrt,
vom Musik-Corps des Großi). Hess. 2 Jnfant.-Regim., unter Leitung ihres Musikmeisters, Herrn Reifert.
Anfang 4y2 Uhr. Entree ä Person 9 fr.
(Bei ungünstiger Witterung im Saale).
Denselben. Dem Dienstmann, Karl Heil dahier, heimathsberechtiat zu Rain- rod, eine Tochter, Helene Johanna Lisette Rosa, geboren den 15. April.
Denselben. Dem Bürger und Fuhrmann, Friedrich Simon, ein Sohn, Friedrich Heinrich Theodor, geb. den 15. April
Denselben. Dem Bürger, Spezereihändler und Wirth, Georg Schmehl, ein Sohn, Georg Karl Heinrich Bertram Wilhelm, geboren den 27. April.
Denselben. Dem Corpora! im Groß- herzoglichen 11. Infanterieregimente, Heinrich Stieler, eine Tochter, Johanna Eleonore Elisabeth, geboren den 29. November 1868.
Denselben. Dem Bürger und Schmied auf der Oberhessischen Eisenbahn, Adam Barth, ein Sohn, Johann Heinrich, geboren den 22. März.
Den 20. Mai. Dem Bürger und Kaufmann, Wilhelm Balser, ein Sohn, Friedrich Alexander, geboren den 8. Mai.
Beerdigt.
Den 16. Mai. Johannette Karoline Scharmann, geborne Busch, Ehefrau des Bürgers und Uhrmachers, Ludwig Scharmann, alt 54 I. 6 M. 15 T., gestorben den 15. Mai.
Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Landmann.
Die evang. Gemeinde wird ersucht, bei der Eonfirinationsfeier die 10 vordersten Bänke auf den beiden Reihen der Frauenstühle für die Aeltern und Angehörigen der Confirmandcn frei lassen zu wollen.
Der Kirchen vor ft and.
Preußische
Hagel-Uersicherungs-Actiengesellschaft.
4007) Dieselbe versichert Bodenerzeugnisfe gegen Hagelschaden. Die Prämien sind fest und billig, Nachschüsse werden also niemals erhoben. Die Schäden werden wie in früheren Jahren coulant und unter Zuziehung van Landesdeputirten regulirt und binnen Monatsfrist nach Feststellung voll und baar bezahlt- Versicherungen auf mehrere Jahre genießen einen angemessenen Prämienrabatt, welcher sofort von der Jahresprämie in Abzug gebracht wird.
Die Unterzeichneten sind zu jeder Auskunft und zur persönlichen Aufnahme von Versicherungen stets bereit und empfehlen dem landwirthschaftlichen Publikum obige Gesellschaft ganz ergebenft. . zri. .
Herr Theodor 'Wortmann in Gießen.
„ Steueraufseher Nöder in Gießen.
„ Ioh. Kämmerer in Lich.
Die General-Agentur: ■ ($. Gaule in Darmstadt.
| Providentia«
Rkrsichrrungs-Grsrllschaft in Frankfurt a M. und Main), Gkschästsnachsotgcrin her Rhein. tkrluijirungs-Grl'cIIId)aft.
Sektion Mainz.
Begebenis Grund-Capital: Acht Millionen Gulden südd. Wäbr.
Hierdurch bringen wir zur öffentlichen Kenntniß, daß dem pensionirten Lehrer, Herrn Rabenau in Steinbach, eine Agentur obiger Gesellschaft übertragen und denlselben die gesetzliche Bestätigung ertheilt worden ist.
Mainz, den 7- Mai 1869. Die Section.
Carl Haack.
Auf Vorstehendes Bezug nehmend, halte ich mich zur Entgegennahme von Anträgen auf Versicherungen gegen Feuersgefahr bestens empfohlen und bemerke, daß die Prämien billig und fest sind, so daß die Versicherten unter keinen Umständen Nachschüsse zu leisten haben.
Steinbach, den 7. Mai 1869. Der Agent:
Rabeua u.
FeucrvcrsichmmgsliM für Deutschland in Gotha.
4417) Nach dem Rechnungsabschlüsse der Bank für 1868 beträgt die Ersparniß für das vergangene Jahr
63 Procent
der eingezahlten Prämien.
Jeder Banktheilnehmer in hiesiger Agentur empfängt diesen Antheil nebst einem Exemplar des Abschlusses vom Unterzeichneten, bei dem auch die ausführlichen Nachweisungen zum Rechnungsabschlüsse zu jedes Versicherten Einsicht offen liegen.
Denjenigen, welche beabsichtigen, dieser.gegenseitigen Feuerversicherungs-Gesellschaft beizutreteii, giebt der Unterzeichnete bereitwilligst desfallsige Auskunft und vermittelt die Versicherung.
Gießen, den 13. Mai 1869. A. Ricker,
Agcnt der Feuerversicherungsbank f. D. in Gotha.
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Ersparniß an Arbeit 1 — Kein Porto! Keine Spesen! An »oliven jeden Umfanges werden van uns täglich für alle hiesigen und auswärtigen Zeitungen angenommen und prompt — schnell — billigst besorgt. Eine 1 malige Abschrift genügt für mehrere Zeitungen. Bei umfangreichen Aufträgen befondere Begünstigungen-
Sachse & Comp., Allllmicen-Expeditiml/ EiCipzig,
Bern — Breslau — Cassel — Cöln — Stuttgart.
4611) Ein gewandter Buchbinder kann dauernde und gute Candition nebst Reisevergütung erhalten bei
Georg Volkmar, in Lauterbach.
4536) Einen Zapfjungen sucht Georg Schmehl, am Brand.
4552) Eine anständige ältere Frau mit guten Referenzen, zur Aufsicht kleiner Kinder und leichter Hausarbeit, findet Aufnahme- E- Pitt Han.
Cavitalien -- Verleihungen.
4553) 1000 sl. und 440 fi. sind zu 5 pCt- jährlicher Zinsen gegen genügende Sicherheit auszuleihen. — Näheres bei I. Haustein in Gießen.
4539) 3000 ft. sind gegen gute Sicherheit auszuleihen. Bei wem? sagt die Exped. d. Bltts.
FrischNücker zu gießen.
(Sonntag den 23. Mai. Ludwig Kämmerer auf dem Seltersweg. Heinrich Plank in der Neustadt. Jacob Vogt in der Wallthorstraße.
Kirchliche Anzeigen
Evangelische Hemeinde zu Hießen.
G o t t e s d i e n st.
Am 23. Mai.
Morgens: Confirmation der Mädchen, Pfarrer Dr. Seel.
Nachmittags: Mitpredigervicar Vigelius. (Eollecte für die Stadtarmen.)
K o p u l i r t c.
Den 17. Mai. Heinrich Stieler, Cor- poral im Großherzoglichen II. Infanterieregimente dahier, des verstorbenen Bürgers und Leinwebers zu Liederbach, Konrad Stieler, ehelicher Sohn; und Elisabeth Eck, des verstorbenen Bürgers und Tabaksfabri-, kanten zu Groß-Zimmern, Peter Eck, eheliche Tochter.
Getaufte.
Den 16. Mai. Dem Bürger und Schmied auf der Main-Weser-Bahn, Balthasar Weller, ein Sohn, Hermann August Emil, geboren den 4. Mai.
Denselben. Dem Bürger und Metzgermeister, Philipp Malkomesius, ein Sohn, Johann Konrad, geboren den 27. April.
Den 17. Mai. Dem Bürger zu Treis a. d. Lumda und Schäfer dahier, Georg Lemp, eine Tochter, Katharine, geboren den 12. März. ________
Lcbensvcrsicherungsbank. Auf die im Juserateutheile erscheinende Ankündigung des Rechenschaftsberichtes der Lebensversicherungs- und Ersparnißbank in (Stuttgart hinweifend, müssen wir es als wirklich erfreulich bezeichnen, daß dieses Institut trotz der großen Konkurrenz im Lebensversicherungsfache ohne besonderen Verwaltungsauf- ivand im verflossenen Jahre so äußerst günstige Ergebnisse erzielt hat. Für 117 Sterbfälle wurden sl. 267,483 ausbezahlt, trotzdem aber ergab sich ein Ueberschuß pr. 1868 von fl. 262,195, der einer Dividende von 36 pCt. entspricht. Die Prämien stellen sich durch die bis jetzt vertheilten Dividenden auf ein so niedriges Maß, daß diese Anstalt an Billigkeit von feiner andern erreicht wird. Dabei gewährt solche den Versicherten alle mit der Gegenseitigkeit nur irgend verträglichen Erleichterungen und Vortheile. Dies sind wohl auch die Ursachen des fortgesetzt starken Zugangs- Gegenwärtig treten insbesondere Beamte und Angestellte verschiedener Berufs-Klassen in großer Zahl bei. Einschließlich der Fonds des mit der Bank verbundenen Kapitalisten-Vereins hat dieselbe derzeit gegen 10 Millionen Gulden in Verwaltung.
Wir unterlassen nicht, das geehrte Publikum auf die allerneueste Kapitalien-Ver- loosung aufmerksam zu machen und können dabei das Bankhaus I. Dammann in Hamburg bestens empfehlen, da es, stets die größten Gewinne aufzuweisen hat, und seine Kunden prompt und reell bedient.
Viehversicherungs-Anstalt für daö Großherzogthum Hessen.
Die im Jahre 1846 gegründete und mit dem besten Erfolg thätig gewesene Starkenburger Viehversicherungs-Anstalt ist mit dem 1. Mai l. I. auf das ganze Großher- zogthum Hessen ausgedehnt und sind demgemäß ihre (Statuten in Wirksamkeit gesetzt worden. Auf Gegenseitigkeit beruhend, versichert die Anstalt Pferde und Rindvieh, letzteres gegen alle Verluste, oder nur gegen Seuchen oder auch mit Ausschluß dieser Krankheiten gegen alle sonstigen Verluste. Neu zu geh en de Mitglieder haben das Beitragsmaximum, welches für Pferde auf 10 Heller vom Gulden Versicherungscapital (416 Procent), für Versicherung von Rindvieh gegen alle Verluste auf 5 Heller (2%2 Procent) und für solche gegen Seuchen allein auf 1 Heller (%2 Procent) festgesetzt ist, voraus zu entrichten; nach dem Semesterabfchluß wird den Versicherten der etwa über Bedarf erhobene Betrag zurückvergütet. Größeren und guten Viehhaltern, welche bet Anstalt längere Zeit angehört haben, wird außerdenr eine Prämie von 10 bis 50 Procent ihres Beitrags gewährt. Ortsversicherungsvereine sind von der Anstalt keineswegs ausgeschlossen, derselben vielmehr willkommen ; sie können ihren Viehstand gegen Seuchen versichern oder bezüglich des versicherten Viehes Rückversicherungs-Verträge mit der Anstalt abschließen. Außer dem Beitrage, der semesterweise in zwei Zielen erhoben wird, sind weitere Gebühren, wie für Policen rc. nicht zu entrichten. In der Starkenburger Anstalt, aus welcher, wie bemerkt, das neue Institut hervorgegangen, waren am 30. September 1868 versichert: 117 Stück Pferde mit 23,779 fl. Capital, 1273 Stück Rindvieh mit 119,571 fl. Capital, zusammen 1390 Thiere mit 143,350 fl. Capital. Die Prämieneinnahme bezifferte sich für Pferde auf 699 fl. 50 fr., für Rindvieh auf 2492 fl. 29 fr, zusammen also auf 3186 fl. 19 fr. Am 31. März 1869 betrug das Versicherungs- Capital für 125 Stück Pferde 25,125 fl. und für 1361 Stück Rindvieh 127,337 fl., zusammen 152,462 sl. Die Prämien-Einnahme für das laufende Semester ist für Pferde zu 821 fl. 59 fr., für Rindvieh zu 2758 fl. 11 fr., zusammen zu 3580 fl. 10 fr. veranschlagt. Vom Frühjahre 1846 bis 1. October 1868 famen 4592 Thiere mit 238,667 fl. 19 fr. zur Entschädigung. — Der Reservefonds der Starkenburger Viehversicherungs- Anstalt im Betrag von ca. 8000 fl. ist auf die neue Anstalt übergegangen.
Von dem Nutzen und der Nothwendigkeit der-Viehversicherung hat sich das landw. Publicum zur Genüge überzeugt; eines weiteren Hinweises auf die Bedeutung dieses Versicherungszweiges möchte es daher bei dem vorgeschrittenen Bildungsgrade unserer Landwirthe heute kaum noch bedürfen. Die Frage wird für letztere vielmehr nur die fein, welcher Anstalt sie diesen so wichtigen Theil ihres Mobiliarvermögens anvertrauen sollen, welches Institut ihnen die größte Sicherheit gegen Unglücksfälle in ihrem Viehstande zu bieten vermag. Indem wir die Entscheidung über diese Frage dem eigenen Ermessen der Landwirthe anheimgeben, empfehlen wir denselben, sich mit den Einrichtungen und dem Inhalte der Statuten der Landesanstalt vertraut zu machen, dieselben mit den Bestimmungen und Leistungen anderer Viehversicherungs-Anstalten zu vergleichen, zu prüfen und je nach dem Ergebnisse das Beste zu wählen.
Telegraphischer Bericht, mitgetheilt von dem Haupt-Agenten C. W. Dietz.
Das Postdampfschiff des Nordd. Lloyd New 9)otf, am 28. April von Bremen abgegangen, ist am 13. Mai, Morgens 4 Uhr, wohlbehalten in New-Aork angekommen.
Borseiiüachrichleu.
20. .Mai 1869.
Preuss. 4%0/0 Obi. 93% Frankf. 3%<% Obi. — Nasa. 41/2% Obi. 92%
Kurt. 4% Obi. 85
Hess. 4°/0 Obi. b. Roths. 91 </2
„ 3%% do. do. 86
Bayer. 5% Obi. 101%
« 4%% 1jährige 94
n 41/2% Vaiährige 945/8
Würtemb. 4i/2o/o Obi. 92%
Bade*. 41 /20/b Obi. 0. E.L. —
Oestr.! 5% b. R. 57
„ 5% National 54%
„ 50/0 Metall. Obi. —
„ M. ateuerf. 517/s
Amer. 6% 1882r Bda. 85
„ 6% 1885r 83'/g
Actlen.
Frankf. Bank 122
Oester. Bank 712
„ Creditact. 284%
Darmat. Bankact. 279%
Prioritäten.
5% östr. F. St. E. B. 344% Ludwigsh.-Bexbach 163 Maxbahn 106% Bayer. Ostbahn 127% Hess. Ludwigsbahn 141 % 3% östr. Stab.-Prior. 55% 3% östr. s. Lombard. 46% 3% Livorneser 34% Toscaner 54% Frankf. Hypoth.-Bank 96 Frankf. Vereins-Kasse 96 5% Elisabeth-Prior. 74% do. II. Emiss. 72%
Anlehensloose.
Kurh. 40 Thlr. Loose 58% Nassau fl. 25 b. Roth. 36% Gr. Hess. fl. 50 b. R. 165 Gr. Hess. fl. 25 b. R. 42% 4% bayr. Präm. Anl. 107 4% badische Loose 104 Badische fl. 35 Loose 56% I858r Prioritätsloose 161 1860r Loose 83% 1864r _ —
Wechsel.
Amsterd. k. 8. 99%
Augsb. k. 8. 100%
Berlin k. 8. 105%
Bremen k. 8. 97%
Cöln k. S. 105
Hamburg k. 8. 88%
Leipzig k. 8. 105 %
London k. 8. 120%
Lyon k. 8. —
Paris k. 8. 95%
Wien k. 8. 96%
Disconto 3% % G.
Geldsorten.
Pr. Cass. Sch. 1 44%-45% Div. Cass.-A.
Pr. Friedrdor. 9 58-59
Pistolen . 9 48-50
„ doppelte 9 49-51 Holl. fl. 10 St. 9 54-56 Ducaten . . 5 37-39 20 Frankens!. 9 31%-32% Engi. Souver. 11 57-59 Russ. Imper. 9 49-51 Doll, in Gold 2 28-29
(Hierzu eine Beilage.)


