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Pretß vierteljährlich 36 ti, mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 49 kr.

Gießener Anzeiger.

Erscheint wöchentlich drer- mal: Dienstags, Donner. stagS und Samstags. Expedition: Cauzleiberg

Lit. B. Nr. 1.

Mnzeige- und Mmtsölätt für den Areis Kießen.

Nr. 130» Dienstag den 21. December 1869.

Wir machen wiederholt hierdurch ein verehrliches Publikum dringend aufmerksam, daß nur dann _ Annoncen pünktlich ausgenommen werden können, wenn solche bis spätestens Montags, Mitt­

wochs und Freitags srüh IO Uhr eingesandt werden. Später einlaufende können erst für die folgende Nummer Berücksichtigung finden.Die Erpedition des Gießener Anzeigers.

®a- Einladung;»m Abonnement.

Mit dem 1. Januar 1870 beginnt ein neues ^jähriges Abonnement auf den

Gietzener Anzeiger.

Derselbe erscheint wöchentlich dreimal, Dienstags, Donnerstags und Samstags, und kostet in Gießen vierteljährlich 36 Kreuzer frei üVß Haus geliefert. - Für auswärtige Abonnenten, welche nur bei der Post oder den Landpostboten abonniren können, beträgt der ^stäbrige Abounementsvrcis 49 Kreuzer incl. Postaufschlags.

Die auswärtigen Abonnenten machen wir daraus ansmerksam, daß nur dann voll­zählige Nummern des Blattes geliefert werden können, wenn sie schon jetzt bei der Poft ihr Abonnement erneuern.

Den Abonnenten in der Stadt Gießen werden wir, wenn vorher keine ausdrückliche Abbestellung erfolgt, das Blatt auch im I. Quartal 1870 zusenden und den Abonnementbetrag wie seither durch Quittung er­heben lassen.Die Expedition des Gießener Anzeigers.

Besondere Bekanntmachungen.

11771) Von nächstem Dienstag an und die folgenden Tage, jedesmal von Nachmittags 1 Uhr an, werden in dem städtischen Holz. Magazin Christbäumchen zu 3, 6, 9 und 12 kr. ausgegeben.

Die Abgabe des Brennholzes findet an diesen Tagen nur des Vormittags von 11 bis 12 Uhr statt.

Gießen, den 17. December 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

Vogt.

Die Zahlung der Waisenverpfle- gungsgelder für das zweite halbe Jahr 1869.

11754) Die Ausstellung der Quittun­gen über die Waisenverpflegungsgelder von ob enbemerktem Zeitraum werden bei den betreffenden Pflegern hiermit in Erin­nerung gebracht.

Gießen, den 15. December 1869.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

Vogt.

11728) Zur Bezahlung der Zinsen, welche von den bei der hiesigen Spar- und Leih- kasse angelegten Capitalien am Ende dieses Jahres fällig werden, sind nachstehende Ter­mine festgesetzt, und zwar:

1) Dienstag den 21. December,

2) Mittwoch 22.

3) Donnerstag 23.

4) Dienstag 28.

5) Mittwoch 29.

6) Donnerstag 30.

7) Freitag 31.

Die Interessenten werden daher aufgefor­dert, die Zahlung an diesen Tagen in Empfang zu nehmen und hierzu durch Vor­zeigung der Schuldscheine sich zu legitimiren

Zugleich wird bemerkt, daß die auf den Donnerstag fallenden Zahltage für die Interessenten der Stadt Gießen, dagegen die auf Dienstag, Mittwoch und Samstag fallenden Zahltage für die Auswärtigen be­stimmt sind- 4

Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden auf ortsübliche Weile bekannt machen zu lassen.

Gießen, am 23. November 1869.

Der Rechner der Spar- und Leihkasse: Kehr.

11782) Zur Zahlung der 1869r Zinsen von Einlagen bei der Spar- und Leihkasse zu Lich werden nachfolgende Zahltage be­

stimmt :

Dienstag den 28. December I 186q

Mittwoch 29. \ '

Dienstag , 1. Februar /1A70 Mittwoch 2. i ö

Die Einleger haben bei Empfang ihrer

Zinsen ihre Einlegescheine vorzulegen Lich, den 18. December 1869.

Der Rechner: Helm.

Versteigerungen.

Lieferungen in das Bezirksgesäng- niß betreffend.

11775) Donnerstag den 23- December I. I., Vormittags halb 11 Uhr,

soll in dem Locale des unterzeichneten Ge­richts die Lieferung der für das hiesige Bezirksgefängniß im Jahr 1870 erforder­lichen Bedürfnisse, als:

des Holzes, Strohes, Oels, der Besen, Kleidungsstücke, Hemden, Schuhe, Strohsäcke rc.

öffentlich an den Wenigstnehmenden verge-^ ban werden. Bemerkt wird, daß Nachge­bote nicht berücksichtigt werden.

Gießen, den 17. December 1869.

Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Stadtrichter.

Vergebung von Arbeiten bei der Stadt Gießen.

11743) Die zur Unterhaltung der städti­schen Wege für das Jahr 1870 nöthigen

Arbeiten, als:

das Brechen von 35 Cub.-Klftrn.

Steine, veranschlagt zu . . . 210 fl. das Anfahren von 33V2 Cub.-Klftrn.

Steine, veranschlagt zu . . . 595 das Zerschlagen von 35 Cub.-Klftrn.

Sleine, veranschlagt ru . . . 911 das Anfahren von 11 Cub.-Klftrn.

Lahnsand, veranschlagt zu . . 198 sollen Mittwoch den 22. d. Mts., Vormittags 9 Uhr,

im Rathhause öffentlich versteigert werden.

Die Großh. Bürgermeistereien der um­liegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen.

Gießen, den 15. December 1869.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

Vogt.

11760) Das Reinigen der Straßen und öffentlichen Plätze der Stadt im Jahr 1870 soll Donnerstag den 23. December, Vorinittags 9 Uhr, im Rathause öffentlich vergeben werden.

Gießen, den 17. December 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

Vogt.

M ü h l e 11 - V e r k a u s.

11796) Die bei Großen-Buseck gelegene Weißmühle mit zwei Mahlgängen, einem Schlaggang nebst Mühlgeräthen, sehr gut eingerichtet, 10 Minuten von der hiesi­gen Bahnstation entfernt, soll wegen ein­getretenen Concurses

Montag den 3. Januar k. I., Mittags um 12 Uhr, in der Mühle selbst unter günstigen Bedin­gungen öffentlich versteigert werden.

Sämmtliche sehr geräumige Mühl-, Wohn- und Oeconomie-Gebäude sind in sehr gutem Zustande, und es kann in den großen Räu­men auch ein sonstiges industrielles Geschäft mit dem besten Erfolge betrieben werden. Außerdem gehören zu der Mühle noch 6331 Klftr. Ackerland, Wiesen und Gärten in bester Lage, welche, falls man darauf reflec- tiren sollte, nur zum Theil oder auch ganz für sich versteigert werden können. Nähere Auskunft ertheilt jederzeit der Unterzeichnete.

Großen-Buseck, am 29. November 1869.

Der Massecurator: Balthasar Stephan I.

Feilgebotenes Spirituosen.

11747) Alten französischen Cognac, Rum de Jamaica, Arrac de Batavia, holländischen Gemvre, sowie sämmtliche feine Essenze, empfehlen

I. A. Busch Söhne.

H776) Goldfische

bei Carl Deines,

Kunst- und Handelsgärtner.

11735) Zu bevorstehenden Weihnachten bringe ich mein Lager in lackirten Blech- waaren, sowie eine große Auswahl von Spielwaaren, zu den billigsten Preisen in empfehlende Erinnerung.

Will). Orbig, Neuenbäuen.

11786) Große und kleine Rosinen, ohne Kernen, rein gestoßene,l Ceylon- und chinesischen Zimmet emfiehlt

Emil Fischbach, Seltersweg.

Südfrüchte.

11745) Spanische Apfelsinen in großer süßer Frucht, sowie Malaga-Ci- tronen, letztere pr. Hundert zu 4 fl. 40 fr-, empfehlen ____________I. A. Busch Söhne.

11774) Blühende Tulpen nnd Mai­blumen, Primeln, Blattpflanzen, als: Gummibäume, Dracaenen, Palmen und Camellien empfehle ich zu bevorstehenden Festtagen zur Zimmer - Decoration. Die Pflanzen sino in dem Local der Samen­handlung bei Herrn Seiler Hilgardt, Mäusburg, aufgestellt.

Carl Deines, _____________Kunst- und Handelsgärtncr.

11791) Soeben erhielt ich noch eine

große Auswahl

getrocknete

Bouquets uud Kränze, welche ich zu ganz billigen Preisen abgeben kann. Wilhelmine Fuhr,

______________________Seltersweg._______

11733) Celler WachSstöcke und Lichter­chen , bekanntlich das beste und wohlrie­chendste Wachs, empfehle ich bestens, sowie mein beliebtes Anisgebackenes in 3 Sor­ten , als:

fein rothes Gewürz-Anis, pr. Pfd. 48 kr.,

gelbes Anis, 40

weißes 32

sehr schöne und gute Honig­

kuchen ....... 24

_______________Ed. Lind, Hofconditor.

11736) Neueste Lichthalter für Christ­bäume empfiehlt

_________Wilh. Orbig, Neuenbäuen.

11731) Oefen und Kochherde zu Stein» kohlen- u. Holzbrand, Steinkohlenkaften, FeuerungSgeräthschaftcn, Kochgeschirre aller Art, von Gußeisen, roh und emaillirt, verzinntes sog. GefundheitSgeschirr, Pe- trolenm Kochapparate, Steinkohlen und Braunkohlen empfiehlt ____________________I. G. D. Bapst.

11744) Feinstes Gothaer Schweine­schmalz empfingen in frischer Sendung

I. A. Busch Söhne.