Politische Rundschau
18. Oktober.
Die Vorsichtsmaßregeln, welche die französische Regierung für den 26. Oktober trifft, sind großar- lig, und man könnte beinahe glauben, daß sie be- fürchtet, eS werde ein formidabler Straßenkawpf ausbrechen. Nicht allein haben alle Offiziere der Pariser Garnison, die sich auf Urlaub auswärts befinden, Befehl erhalten, bis zum 25. zu ihren Regimentern zurückzukehren, sondern auch alle Pa- rifer Kasernen und einige Paläste, wie der des Luxembourg, wo der Senat tagt, haben Proviant auf 8 Tage erhalten. Diese Maßregeln erregen umsomehr Aufsehen, als die Stimmung in Paris eben eine außerordentlich ruhige ist und sogar die „geformt" von einer Manifestation nicht mehr wissen will, da die Deputirten sich nicht an die Spitze derselben stellen wollen.
Das „Journal osficiel" veröffentlicht einen Bericht über die Vorgänge in Aubin, worin er meldet : „Irrtümliche und von dem feindseligsten und heftigsten Parteistandpunkte eingegebene Erzählungen über die traurigen Ereignisse von Aubin sind verbreitet worden. Es ist nöthig, die Wahrheit herzu- stellen." Das „officielle Journal", nachdem es tte Thatsachen erzählt hat, schließt: „So sind die traurigen Ereignisse, welche zu den abscheulichsten Angriffen gegen die Soldaten den Vorwand gegeben haben, die berufen sind, die Ordnung, die wesentlichste Bedingung der Freiheit, aufrecht zu erhalten, und die strafbaren Handlungen ter verirrten Arbeiter zu verhindern. Diese Vorfälle wären zu vermeiden gewesen, wenn die Arbeiter, sobald sie Klagen gegen einen ihrer Vorgesetzten halten, nicht Gewalt angewandt hätten, sondern die Rechte, welche das Kaiserreich ihnen zum erstenmale durch seine liberale Gesetzgebung in die Hände gelegt hat. Je größer die Freiheit, um so nothwendiger ist die Achtung vor dem Gesetze, und um so energischer muß jeder Act unterdrückt werden, der die öffentliche Ruhe stört. Statt zu gesetzmäßigen Mitteln ihre Zuflucht zu neh- men, haben sie sich zur Gewaltthätigkeit htnreißen lassen, welch« vor nichts zurückscheute. Eine Ab- theilung von 30 Mann, beschimpft, bedroht und angefallen von 1200 Meuterern, übt ihr Recht der Nothwehr aus; die Soldaten werden mit Stein- würsen und mit Eisenstangen angegriffen, und mit Entwaffnung bedroht, mußten sie der Gewalt die Gewalt entgegensetzen, indem ihre militärische Pflicht ihnen nicht erlaubte, ihre Waffen an die Empörer abzugeben."
Nach Berichten aus Madrid vom 16. October haben sich die Aufständischen in Valencia nach einigen Stunden heftigen Kampfes auf Gnade und Ungnade ergeben. Die Truppen besetzten die Stadt. An der Spitze der Aufständischen stand Ios6 Guerrero, Bürgermeister und Abgeordneter. Wie aus den endlich eingetroffenen näheren Berichten hervorgeht, brach die Empörung aus, als nur 700 Mann Truppen in cer Stadt standen. Einige Offiziere der Freiwilligen kündigten dem Generalcapttän an, daß sie ihre Unterschrift von einem Schriftstücke zurückzu- ztehen gedächten, in welchem sie die Sache der Dränung zu schützen versprochen hatten, weil dieses im Namen ihrer Untergebenen eingegangene Gelöbniß von den letzteren selbst nicht gebilligt worden sei. Der Generalcapitän, den die Mittheilung bei der geringen Stärke der Besatzung unangenehm über- raschte, erließ sofort das Gebot, alle Waffen aus- zulirfern. Die Patrouille, welche diesen Befehl in den Straßen verkündigte, gerieth, wie dieß in spanischen Städten so zu sagen „Sitte" ist, mit den Bürgern in Streit; es sielen Schüsse und der Kampf war da. Der Generalcapttän zog seine Truppen an die Außenseite der Stadt zurück, die Freiwilligen befestigten sich auf den Plätzen und Straßen und bauten Barrikaden; sie wurden durch einen Zuzug von 700 Republikanern aus der Umgegend verstärkt. Die Ordnung soll, abgesehen von Ihrer politischen Seite, tn Valencia auf's Strengste von den Repu- blikanern gehandhabt worden sein.
Der „Aventr national" glaubt Ursache zu haben, die Sache der Republikaner als verloren anzusehen. Der Bewegung habe es an Einheit und Plan gemangelt, die Städte hätten sich fehlerhafterweise eine nach der anderen tnsurgtrt, wodurch es den Truppen der Regentschaft möglich geworben sei, sich zu concentrtren und die einzelnen Orte nacheinander zu unterwerfen. Heute kämpften die Republikaner nur noch für die Ehre ihres Banners und um der Grau- samkett der Sieger günstigere Bedingungen abzuringen, die sie wahrscheinlich auch erhalten wurden, da sie immer noch furchtgebietend seien.
In ihrer Sitzung vom 15. Oct. genehmigten die
Cortes den Gesetzentwurf, durch welchen sie „in feierlichster und ausdrücklichster Weise das meuterische Verhalten der an dem Aufstande betheiligten Abgeordneten verurtheilen, und die Richter, so wie alle ordentlichen und außerordentlichen Gerichtshöfe ermächtigen, gegen solche Abgeordnete das gerichtliche Verfahren einzuleiten."
Das Gros der Aufständischen von Eattaro befin- det sich zwischen Castelnuovo und Risano. Die Angaben über die Stärke derselben variiren. Sie halten das Fort Dragal und das Blockhaus Cerkvtce cernirt und sollen gut verproviantirt sein. Den Montenegrinern ist von ihrem Fürsten jeder Verkehr mit den Insurgenten strengstens untersagt.
Aus der letzten Depesche' des Generals Sickles, welche im Eabinet zu Washington verlesen wurde, ergibt sich, daß Spanien Vie Regierung der Ver- einigten Staaten ersucht, vie Verhandlungen wegen Cuba's für jetzt nicht zu einem Ultimatum zu drängen. Es wird ferner ersichtlich, daß General Sickles vie mündliche Versicherung erhielt, Vie Regierung des Regenten fei geneigt, Euba feine Unabhängigkeit auf solche Bedingungen hin zu bewilligen, die sowohl Cuba als auch den Vereinigten Staaten Befriedi- gung gewähren würden. General Sickles drückt zugleich die Meinung aus, daß die jetzigen Regierer Spaniens von Anbeginn an gewillt gewesen, Cuba frei zu geben, aber sich noch nicht über die Bedingungen hätten einigen können.
19. Oktober.
Frankreich befindet sich allem Anscheine nach am Vorabende einer Ministerkrisis. Fürst Latour b'Au- vergne hat dieselbe eröffnet, indem er den Kaiser ersuchte, ihm einen Nachfolger zu geben; er habe das Portefeuille der auswärtigen Angelegenheiten bloß in der Voraussetzung angenommen, daß es sich um ein kurzes Interim handle, nun es aber den Anschein habe, als sollte das Eabinet vor die Kammer treten, wünsche er seine Entlassung zu geben, va er sich bewußt sei, keinerlei Rednertalent zu besitzen. Nun ist der Kaiser gerade bei Besetzung vieses Ministeriums am meisten in Verlegenheit. Der Ernennung von Drouyn de Lhuis würde man eine kriegerische Be- deutung zuschreiben und hinter Lavalette Rouher's Einfluß erblicken. Einem anderen Gerüchte zufolge heißt es, daß Hrn. Rouher die Aufgabe geworben fei, das neue Ministerium zu bilden. Wenn diese Gerüchte wirklich begründet sind, so erklärt es sich übrigens, weßhalb die Regierung so großartige mt- litärische Vorbereitungen trifft, obgleich heute alle Führer der ravicalen Partei sich energisch gegen eine jede Demonstration aussprechen.
Ein von 20 der radikalen Partei angehörigen Deputirten unterzeichnetes Manifest sagt: Wir werden am 26. October nicht an der Deputirtenkammer erscheinen, obwohl wir dadurch nothwendig eine Manifestation Hervorrufen würden, deren Gang und Tragweite Niemand regeln kann. Wir werden die Eröffnung der Session erwarten und dann Rechenschaft wegen der neuen, der Nation zugefügten 23e- leidigung verlangen.
Vermischtes.
Darmstadt, 16. Oct. Das heute elschienene Regie- rungSblatt Ar. 48 enthält:
I Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums de« Großherzvglicheu Hauses und ve« Aeußern, einige Abänderungen des Reglements zu dem Gesetze über das Postwesen des 'Norddeutschen Bundes betreffen».
II. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministerium« »eS Innern: Seine Königlich« Hoheit der Großherzog haben in dir Stadtkapelle ju Darmstadt eine Glock« allergnüdigst zu stiften geruht.
III. Bekanntmachung, die Bestätigung von Stiftungen und Bermächtniffen betr.
IV. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministerium« des Innern, die Erbauung mehrerer Eisenbahnen tn den Prvvinzen Starkenburg und Rheinhessen betr.
V. Bekanntmachung, dir Personenpostcours« (hier die Per. sonengeldsätzr) zwischen Fürth und Weinheim, sowi« zwischen Mörlenbach und Wald-Michelbach betr.
Dieburg, 15. Oct. Bezüglich deS gestern dahier verübten Verbrechens bin ich tn dec Lag«, Ihnen folgendes Nähere mitzulheilen. Rittmeister von Schweitzer aus Baben. Hausen war beauftragt, eine Anzahl Remontpsrrde in der hiesigen Stadt in Empfang zu nehmen. Der Aufenthalt verzögerte sich und nahm so die ihm belgegebene Mannschaft mehr geistige Getränke zu sich, als es sonst wohl der Fall gewesen wäre. Endlich brach man wieder nach Babenhausen auf. Der Garde - Chevaurlegrr Ehr. Boretti aus Friedberg sollte zur Strafe seiner Trunkenheit zu Fuß gehen, nahm dieß aber jo übel auf, daß er nach dem Anführer der Retlerabtheilung mit Steinen warf, ohne ihn jedoch zu treffen. Boretti blieb zurück, und richtete sich nun seine Wuth argen einen mit Steinklvpfen auf der Chausse« beschäftigten Arbeiter, dem er drohend zurief, die Stelle werd« ihm zum Kirchhof. Der Ar. beiter ergriff mit Zurücklassung seines Steinschlägels di« Flucht. Gleich darauf kam der Mühlarzt Johannes Remsprecher II. von Dieburg, ein 62jähriger im besten Rufe stehender Mann, mit einem Mtstwagcn die Chaussee dahergefahrrn. Boretti schlug auf daS Spannvteh. Als Remsprecher, um dem zu
wehren, auf ihn zuging, schleuderte der kräftige junge Mann den schwachen Greis mit einem Ruck zu Boden und schlug mit dem Steinschlägel, der von dem Chausseearbeiter eroberten Trophäe, mit voller Wucht dreimal auf den Kopf des hülfloS daliegenden Gegners. Feldarbeiter, die in einiger Entfernung dem unheilvollen Streite zuschauten, theilten mit, daß der auf dem Kops auffahrende Schlägel ein Geräusch hervorgerufen habe, als wenn man einen Milchtopf zertrümmere. Nur mit vieler Mühe und mit mehrfach«! Uebermacht wurde der noch immer wüthende Attentäter überwältigt, gebunden und hierher ins OrtSgefängniß verbracht, von wo ihn am Abend noch «ine Militärwach« nach Babenhausen abholt,. Boretti soll angetrunken , aber doch nicht besinnungslos gewesen sein. Rem- sprecher ist heute frühe 8 Uhr, ohne wieder zum Bewußtsein gekommen zu sein, seinen Leiden erlegen. Hoffentlich wird die volle Schärfe deS Gesetzes den Schuldigen treffen, über dessen ruchlose That hier nur eine Stimme der Berurtheilung herrscht.
Höchst im Odenw., 12. Oct. Wiederum hat der Eisen« bahnvau rin Menschenleben gefordert. Mehrere Arbeiter waren heute mit Abgraben von Erde au einer Böschung beschäftigt, als sich ein größrrer Erdklumpen loslöste und einen unten beschäftigten Arbeiter aus Groß-Umstadt so unglücklich traf, daß er auf der Stelle tobt blieb. Die Erbmasse stürzte ihm auf ben Kopf unb bieser fuhr in Folge besten mit solcher Gewalt auf die Spitze deS Schippenftiels, den er gerade auf« recht hielt, daß ihm dieser durch die Schläfe in das Gehirn drang und außerdem das Genick abgestoßen wurde. Der Unglückliche war erst seit zwei Jahren verheirathet und hinterläßt Frau und Kind in ärmlichen Berhältniffen.
Berlin, 16. Oct. Um zu prüfen, ob und in wie weit Auswanderungen Angehöriger des Norddeutschen Bundes benutzt werden, beziehungsweise benutzt worden sind, um sich der Ableistung der Militärpflicht zu entziehen, ist r- für nothwendig befunden worden, von jeder Rückkehr eines au- Norddeutschen Bundesstaaten früher Ausgewanderten alsbald Kenntniß zu erlangen. Deßhalb sotten namentlich di« ländlichen Ortsbehörden von jeder Rückkehr eine« Auswanderer« der bezeichneten Kategorie, gleichviel ob derselbe zur Zeit mit seinen Angehörigen oder für sich allein die Entlassung nachgesucht und erhalten hatte, in jedem einzelnen Falle dem KreiS-Landrathe unb auch bann eine besondere Anzeige machen, wenn die Wiederaufnahme in den peeußischen StaatSverband nachgesucht wird.
Die evangelischen und katholischen Theologen genossen bisher die Vergünstigung, von der Ableistung ihrer activen Dienstpflicht bis zum 26. Lebensjahre zurückgrstellt resp. für den Fall der dis dahin erworbenen Befähigung zum Prediger oder dir Subdiaconats-Weihe ganz von dieser Pflicht entbunden zu werden. Wi« die „Bost. Ztg." mittheilt, erlischt aber nach einer früher erfolgten Bestimmung mit diesem Herbst dieser Vorzug und werden sich die Theologen fortan in Ableistung ihrer Dienstpflicht ganz wi« all« anderen Studlrenden verhalten, für welche sich die Zurückstellung vom Dienst auf das 23. Lebensjahr beschränkt sindet. Gegenwärtig bestehen demnach iu dem Norddeutschen Wehrgesetz nur noch zwei derartige Vergünstigungen, die eine für die militärifchen Krankenpfleger, denen mit gänzlicher Entlassung au« der Landwehrverpflichtung gestattet ist, ihrer activen Dienstpflicht mit «iner l'/zjährigen Hülfsleistung in den Militär.Lazarethen zu genügen, und die andere für die Elementarlehrer, welche mit dem durch ihre vorschriftsmäßige Prüfung erfolgten Nachweis ihrer Befähigung zum Schulamt die Berechtigung erwerben, nach sechs- wöchentlicher activer Dienstzeit unmittelbar in das Neservever- hältniß überzutreten.
Berlin. Höherer Anordnung zufolge soll vor allen Agenten gewarnt werden, welche zur Auswanderung nach Amerika unter verlockenden Versprechungen verleiten wollen, ohne daß diese Agenten als zuverlässig bekannt und mit einer preußischen RegicrungSconcession versehen sind, ES ist nämlich glaubhaft und amtlich festgrstrllt, daß Agenten u. A. mittelst der Ter,« - Liverpooler Dampfschlfffahrts - Gesellschaft 50,000 deutsch« Ansiedler werben wollen und nach TeraS zu schaffen beabsichtigen. Dort aber sind die Ansiedler gezwungen, weil all« Versprechungen fehlschlagen, sich nach den früheren Scla- venstaaten zu verdingen, und hier finden sie durch übermäßige Anstrengungen und das ungesunde Klima bald ihren Untergang.
(tznis. Am 12. d. wurde der Grundstein und die Grundplatte de« Steindenkmals in der Nähe des Städtchens Nassau gelegt. Di« in dem rrsteren befindlich« blecherne Kapsel enthält die Urkund«, den ersten Aufruf de« Stammcomilü's vom 26. Oct. 1857, den zweiten (erneuerten) Aufruf vom Mat und eine Broschüre über Steins Leben von Professor Häußer in Heidelberg. Der Act wurde ohne Feierlichkeit vorgrnom- men. Was den Bau selbst betrifft, so ist ba« gothische Schirmdach vollendet und wird er bis zur Grundlage der das Ganze krönenden Pyramide fortgesetzt, womit die Arbeit für dieses Jahr beendet ist.
Bonn, 16. Oct. Die „Bonner Ztg.« schreibt: „Unser ehrwürdige« Dichterhau« am Rhein wird bald eine ganz verwaiste Stätte sein. Frau Wittw« Arndt, geb. Schleier- macher, Ist vergangene Nacht ihrem Gatten in die Ewigkeit nachgefolgt. Ä« lag ein stiller Friede über dem Leben dieser ehrwürdigen Frau, bi« nach alter deutscher Sitt« e« liebte, fern von dem Gedränge der Welt ihr« Tage in einfacher Häuslichkeit und aufopferndem Wirken für die Ihrigen zuzubringen. So wird man ihrer auch gedenken als einer ächt deutschen Hausfrau im schönsten und höchsten Sinne de« Wortes."
In WÜrtemberg hat man «inen modernen Diogenes entdeckt. An der Straße nach Lindau, tn der Gegend von Wangen, hat ein Sonderling seine Wohnstätte in einem großen, mit zwölf starken Reifen versehenen Fasse aufgeschlagen. Dasselbe enthält drei Stockwerke, Werkstätte eines Küfer«, Wohnungen und sogar einen Taubenschlag. Fenster und Thü- ren sind an der Stell« des Spundloches angebracht. Die cu« riose Wohnung soll 500 fl. kosten. Der Inhaber soll gegen etwaige neugierig« Besucher äußerst freundlich sein, aber au« Mangel einer besonderen Gaststube Niemanden aufnehmen können.
Bari, 16. Oct. Der Kronprinz von Preußen, welch«r gestern Ravenna passirte, ist heute hiersrlbst eingetroffen und von der Bevölkerung sehr sympathisch empfange» worden. Morgen begibt sich derselbe nach Brindisi, wo die Einschiffung nach Korfu erfolgt. Di« Stad« ist glänzend illumirt.
Nedactton, Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in (Kietzen.


