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Darmstadt, 8. Mai. Es ist bekannt, in wel- Her günstigen finanziellen Lage das Großherzogthum bis vor wenigen Jahren sich befand. In der Ein- lejtung zu dem Rechenschaftsbericht über die abgelau- ftne Finanzveriote spricht sich Abgeordneter Wernher in nachfolgender Weise aus:Mit 1865 endigte sich Die volle Selbstständigkeit der Finanzverwaltung der Großherzogthums, für deren Erfolge und Miß- erfolge wir bis dahin allein verantwortlich waren. Der Friedensvertrag vom September 1866, der Ein­tritt der Provinz Oberhessen in den norddeutschen Bund mit seinen Consrquenzen, Die Uebcrgabe der Post und' theilweile des Telegraphen an die Klone Preusien, die Militärconvention, der Stcuervertrag über die Besteuerung von Bier und Branntwein, die gemeinsame Besteuerung des Tabaks, Salzes und Zuckers im Zollvereins, die Festsetzung der Grenz­zölle nach den mit Majorität gefaßten Beschlüssen des Zolltages, der Verzicht Hessens auf das Nheinschiff- sahrtsoctroi und die Mainzölle haben den Händen der Regierung und Stände des Großherzogthums die alleinige Selbstbestimmung über Die wichtigsten Einnahmen und Ausgaben entnommen und die Ver­antwortlichkeit für diese Ausgaben und Besteuerun­gen, sowie deren Folgen auf die Schultern derjeni­gen hohen Persönlichkeiten und Corporationen gelegt, welche darüber, diesen Verträgen gemäß, zu entschei­den Haden."

Darmstadt, io. Mai. Die Regierung hat den Ständen einen Gesetzentwurf über Einführung der für Den nordDeutsch.n Bund erlassenen Maß- und Gewichtsordnung in den nicht zu dem Bund gehörigen Thcilen des Großherzogthums vorgelegt; nach demselben soll das neue Regulativ auch in Den letzteren Gebietsteilen am 1. Januar 1872 in Kraft treten, die Anwendung der demselben entsprechenden Maße und Gewichte aber bereits vom 1. Ian. 1870 an gestattet fein, insofern Die Betheiligten hierüber einverstanden sind. Eine Ausgleichung der in Aus- sicht genommenen Einheiten mit Den dermalen noch gültigen ergibt, daß das Meter oder der Stab 4 Fuß = 40 Zoll; die Meile = 7500 Meter = 30,000 Fuß = 3000 Klaftern; das Quadratmeter == 16 Quadratfuß; 25 Ar oder */4 Hektar oder 2500 Quadratmeter = 400 Quadratkiafter oder 1 Morgen; das Kubikmeter 64 Kubikfuß, das Liter oder die Kanne 2 Schoppen; das Kilo­gramm 2 Pfund ist.

Berlin, 9. Mai. Nach dem Berichte des in Barcelona angestellten Consuls des norddeutschen Bundes wird eine Hebung des arg Darnikderliegen- Den spanischen Handels mit davon abhängig sein, ob Die großen Reformplane Durchgeführt werden, und DaS alte verrottete Handelssystem durch ein neues, dem jetzigen Zeitalter gemäßes, ersetzt wird. Es sei in der That die höchste Zeit, daß Spanien sich endlich von der bisherigen Handelspolitik lossage und entschlossen in diejenigen Bahnen einlenke, auf welchen die übrigen europäischen Culturstaaten schon lange zu ihrem eigenen Heile vorgeschritten seien. Die schweren Opfer, welche das ganze Land durch die Befolgung des Schutzzoll- und Prohivitiv-Sy- stems zu Gunsten einiger Bevorzugten getragen hat, mußten endlich aüfhören. Als vorzüglichste Import- artikcl aus Nordvcutschland werden Die QuincaiUerik- uiid Kurzwaaren nnd namentlich Die preußische Rhein­provinz und Westphalen als diejenigen, die einen ziemlich ansehnlichen Handel mit Barcelona betrei­ben, angeführt.

Berlin, 10. Mai. Der Reichstag hielt heute die zweite Beraihung des Gesetzentwurfes über die Beschlagnahme des Arbeitslohnes. § 1 De« Eom- missionsentwurss ^Vergütung für Arbeiten oder Dienste, welche auf Grund des Arbeiterverhältniss.s geleistet werden, darf erst mit Beschlag belegt wer­ten, nachdem die Arbeitsleistung erfolgt und Der Tag abgclaufen, an welchem die Vergütung zu ent­richten war), wurDe fast einstimmig angenommen.

Wien, 10. Mai. DieWiener Abendpost de- nientirt die Nachricht von Dem angeblichen Nichtvor- hanDinsein der Heirathscautionen Der Qfizicre. Nach amtlicher Nachweisung sei Der vollständige Stand Der gestellten Kautionen im Betrage von 69 Millionen vorhanden und können Ansprüche an denselben, falls der Grund ihrer Verpflichtung aufgchört hat, an­standslos befriedigt werden.

Bern, 10. Mai. Der Bundesrath erklärte dem norddeutschen Bunde, sowie Baden und Italien seine Bereitwilligkeit, in Betreff Der Gottharttbahn Unterhandlungen in Berlin zu eröffnen.

St, Gallen, 10. Mai. Im Negierungsrathe wurde der zwischen Pariser Bankiers und Den Ver­einigten Schweizerbahnen vereinbarte Vertrag über

Den Bau einer Eisenbahn über Den Lukmanier nach Bellinzona unD Lucarno und von Bellinzona über Den Monte Cenere nach Camerlata vorgelegt. Zur Conferenzverhandlung hierüber wurden Seitens Der Regierung Die Räthe Aepli unD Zuend angeordnct.

Paris, 10. Mai. Der Kaiser und die Kaise- rin Haden gestern, wie bereits gemeldet, mit großem Gefolge einen Ausflug nach Ehartres gemacht, wo eben eine landwirthschaftliche Ausstellung stattfindet. Sie wurden auf dem Bahnhof von den Behörden der Stadt, empfangen und auf eine Ansprache des Maire, welche sich von den lokalen Interessen Der Stadt nicht entfernte, antwortete Der Kaiser mit folgender, von demJournal officiel" mitgetbeilt- en Rede:Herr Maire! Als ich vor 20 Jah­ren zum Präsidenten der Republik ernannt wurde, war Ehartres Die erste Stadt, welche ich besuchte. Ich habe Die gute Ausnahme, welche ich hier fand, nicht vergessen. In Ihren Mauern that ich, stark durch meine guten Absichten, einen ersten Appell an die Versöhnung, indem ich alle guten Bürger auf- forderte, ihr Bedauern um Vergangenes und ihre Rancünen dem öffentlichen Wohle zum Opfer zu bringen. Heute, nach 17 Jahren voll Ruhe und Wohlergehen, komme ich hierher, um, nur mit noch mehr Autorität und Vertrauen, dieselbe Sprache zu führen. Wie im Jahre 1848, wende ich mich auch dießmal an die ehrenwerthen Leute aller Parteien mit der Aufforderung, den regelmäßigen Gang mei- mer Regierung auf der liberalen Bahn, welche sie sich vorgezeichnet hat, zu unterstützen, unD einen un- überwindllchen Widerstand jener subversiven Leiden- schäften entgegenzustellen, welche wieder zu erwachen scheinen, um Das unerschütterliche Werk des allge­meinen Stimmrechts zu bedrohen. Das Volk wird in einigen Tagen in seinen Wahlkreisen versammelt werden; es wird, ich zweifle nicht Daran, Männer ernennen, welche Der civilisatorischen Mission würdig sind, Die wir zu erfüllen haben. Ich rechne auf euch, Einwohner von Ehartres, weil ihr zu jenen 8 Millionen Franzosen gehört, Die mir dreimal ihre Slimmen gegeben haben, weil ich euch von einem glühenden Patriotismus beseelt weiß, und weil Da, wo Die wahre Liebe zum Vaterlande herrscht, auch die besten Bürgschaften cer Ordnung, Des Fortschritts und ter Freiheit zu finden sind."

Paris, 10. Mai. Das Bulletin des officiellen Ivuinals lagt: Die Rede des Kaisers in Chartres ist un loyaler Appell an den gesunden Sinn und an Die Festigkeit aller ehrlichen und anständigen Leute gegen Die rcvolut nären Umsturztendenzen, gleichzeitig »st sie aber auch eine hohe Garantie für Den libera­len Geist, welcher Den Gang Der Regierung zu lei­ten fortfahren wird.

Madrid, 10. Mai. Der Plan, ein Direkto­rium zu ernennen, ist fast gänzlich fallen gelassen; die Liberalen, Die Unionisten unD theilweise auch einige Piogreisisten neigen sich zur Idee hin, daß man lojort einen König ernenne, nachdem man über Den Die Negierungsform Spaniens betreffenden Art. 33 Der Lerfassungsvorlage abgestimmt haben wird.

Vermischtes.

Giessen. Eine Sitzung deS GemeinberathS fand vergan­gene SBodie nicht Statt.

^acmftadr. Se. Königliche Hoheit der Großherzogha­ben durch Entschließung vom 10. Äpril den Landrichter des Landgerichts Wimpfen, Dr. Conrad Heyer, auf Nachsuchen in den Ruhestand zu versetzen geruht, unter Anerkennung seiner langjährigen treu geleisteten Dienste und unter Verleihung deS N'tteikrcuzes 1. Elaste des Verdienstordens Philipps des Groß- niuthigen. Zugleich wurde durch allerhöchste Entschließung von demselben Tage der Landrichter deS Landgerichts Ulrich­stein Wilhelm Eeßner, in gleicher Eigenschaft an daS Land­gericht Wimpfen versetzt; am 24. April den Lehrer am Gymnasium zu Gießen, Dr. Wilhelm Earl Diehl, unter Anerlennung seiner t>eu geleisteten Dienste, auf sein Nach- sucheil nnd den Lehrer an der Realschule zu Offenbach, Georg Walter, unter Anerkennung seiner treu geieisteten Dienste, vom 1. Juni 1869 an, auf sein Nachsucheu in den Ruhestand zu versetzen; am 28. April den königlich sächsi­schen Professor. Dr. Richard Baltzer zu Dresden, zum or­dentlichen Professor in der philosophischen Facultät der Landes- Universität insbesondere für das Lehrfach der Mathematik, zu ernennen; am 26. April den Kreisarzt deS KreiSmedwinal- amies Grünberg, Medicinalrath Dr. Ludwig Neuschäfer, in den Ruhestand zu versetzen; am 1. Mai den Privat- docenten, Dr. Heinrich Brill zu Gießen, zum ordentlichen Lehrer an der polytechnischen Schule, insbesondere für daS Fach der Mathematik, zu ernennen.

Darmstadt, W. Mai. DaS heute erschienene Regie­rungsblatt Nr. 15 enthält:

I. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums. deS In­nern , die Bestätigung von Stiftungen und Vermächtnissen betreffend. u^rficht der für daS Jahr 1869 genehmigten

Umlagen zur Bestreitung der Bedürfnisse der israelitischen Ne- ligionsgemeinden des Kreises Offenbach und des KrechS.

IVVI. Uebersicht der für daS Jahr 1869 genehmigten

Umlagen zur Bestreitung von Communalbedürfnissen in den Gemeinden der Kreise Lauterbach, Friedberg und Bensheim.

Darmstadt, 8. Mai. In der am Mittwoch unter dem Vorsitze deS Hrn. Geh. Rath Goldmann statt gehabten Gene­ralversammlung der Renten« .unb Lebensversicherungs-Anstalt " wurde zunächst ein Schreiben deS seitherigen DirectorS, Herrn Dr. Hügel, wonach er diese Stelle niedetlegt, vorgelesen. An Stelle der ausscheidenden Mitglieder des Ausschusses und der Direction wurden hierauf folgende Herren gewählt: Vol- hard , Hofgerichts-Advokat; Eigenbrodt, Oberstabs - Audi­teur; Gerfchlauer, Kaufmann; Zickel, penf. RechnungSrath; Nüllner, Kaufmann, und Krömmelbein, BranbverficherungS- Secretär. Die Anträge wegen wiederholter Prüfung und Er­gänzung der Untersuchung der früheren Geschäftsführung, sowie der Bestellung einer Eommission wegen Statutenänderung wur, den genehmigt.

Bremen, 9. Mai. Auf der gestrigen Versammlung des Bremer Eomitv'S für die zweit« deutsche Nordpolfahrt wurde einstimmig folgender Beschluß gefaßt:Die hiesige Versamm­lung hält cS für durchaus angezeigt, daß die Erpedition in diesem Jahre vis spätestens Mitte Juni in See gehe, und ferner, laß daS Begleitschiff so ausgerüstet werde, daß eS fort­während bei dem Expeditionsschiff bleiben, mit ihm überwin­tern und mit ihm zuruckkehren könne. Der Erlaß eines Auf­rufs an die deutsche Nation ist beschlossen.

Auf dem Bahnhofe zu Pittsburg in Pennsylvanien wurde kürzlich einem Herrn sein Taschentuch m>t einer beträchtlichen Summe Geldes gestohlen. Einer der Umstehenden erklärte auf Befragen, den Diebstahl mit angesehen zu haben; er habe in- deß keine Lust verspürt, den Diebstahl zu verhindern und werde auch den Dieb nicht nennen.Während deS Kriegs," fuhr er fort, sich zu dem Bestohlenen wendend,waren Sie der Armee als Verkäufer von Lebensmitteln gefolgt, und als nach der Schlacht von Gettysburg ein verwundeter und zum Tode erschöpfter Soldat Sie um einen Trunk Wasser bat, weigerten Sie sich, ihm dos Verlangte zu verabfolgen, wenn er Ihnen nicht zuvor 80 Cents bezahle. Jener Soldat war ich, und ich habe heute in dem an Ihnen begangenen Dieb­stahl eine kleine Vergeltung Ihrer Hartherzigkeit von damals erkannt. Wer der größte Spitzbube von Ihnen beiden ist. Sie oder der Dieb, der Sic soeben bestohlen hat, will ich nicht entscheiden, aber ich glaube, der Letztere ist es nicht."

lieber Prinzen - Erziehung ist viel geschrieben worden, und in der Regel hat man davon eine falsche Vorstellung. DaS Gefühl der hohen Verantwortung, die Fürsten auf ihren Schultern tragen, mag sich bei ihnen in späteren Jahren, wenn sie sich endlich im vollen Genuß ihrer ereeptionellen Le­bensstellung befinden, verlieren. Sorglosigkeit, Bequemlichkeit mögen an die Stelle der Gewissenhaftigkeit treten. Zu letzte­rer jedoch, zur strengen Bewachung ihrer selbst, zur weisen Eintheilung ihrer Zeit, zur Beherrschung ihres Naturells, zur Beachtung jedes in der Welt ihnen entgegentretenden Rechtes, und wäre es nur das Recht einer eigenbedingten Persönlichkeit, sind sie mehr erzogen worden, als irgend ein Sproß auf einem andern Zweige der Gesellschaft. Wenn ihr euren Kindern noch gestattet, in den warmen Federn zu ruhen, ist ein junger Prinz schon längst in voller Toilette und nimmt, ohne schon fein Frühstück bekommen zu haben, bereits Unterricht! Wenn euch einfällt, eure Kinder aus der Schule zu behalten, wenn sie in Alles, was ihr sprecht, gemüthlich und keck mit hineinreden dürfen; wenn eure Töchter stundenlang zum Fenster hinauS- gaffen und die Vorübergehenden recenfiren, so ist in der Er­ziehung von Furstenkindern immerfort der Spiegel zur Hand, der ihnen die Unziemlichkeiten eines solchen Betragens zeigt. Das Leben der Fürstenkinder ist ein Uhrwerk. Alles daran ist geregelt, jede Stunde ist für irgend einen Zweck ausgezeichnet, und der ganze Mensch wird förmlich zu einem Begriffe erho­ben, der sich in organischer Regelmäßigkeit zu entwickeln und in gegliederter Ordnung darzulegen und auszuleben hat. Wir schließen oft zu sehr auS unS selbst, wenn wir den Fürsten Beweggründe, Gesinnungen, Urtheile für ihre Handlungen un­terlegen, die sie in Wahrheit nicht kennen. Wir glauben, sie haßten, sie verfolgten, während ihre Erziehung darauf ange­legt ist, höchstens in solchen Fällen einen Instinkt anzunehmen, dem sie folgen, ohne sich eine feste Vorstellung darüber zu bilden. (Gutzkow.)

Die mittlere Temperatur des Monats Mai ist um beiläufig 4 Grad Reaumur höher, als die mittlere Temperatur des Monats April. Während in unseren Gegenden jene 7 bis 8 Grad R. beträgt, ist diese 11 bis 12 Grad R. Es können aber in einzelnen Jahren auch bedeutende Abweichungen von diesen mittleren Temperaturen, sei er durch Verminderung, sei eS durch Vermehrung der Wärme, statthaben. Nach den bis­herigen Erfahrungen nimmt in den ersten Tagen des Mai dir Wärme allmählig zu, bann erfolgt in den Tagen vom 12. b.s 15. Mai ein Rückzug zur Kälte unb hierauf nimmt bie Wärme wieder allmählig zu, so daß in den letzten Tagen dieses Monats der Erdboden bei directer Sonnenbestrahlung sich schon bis etwa 35 Grad R. erwärmt. Wenn in südlichen Gegen­den der gemäßigten Zone im Frühjahr starke Erwärmung der niederen Luftschichten und daher daselbst Aufströmung und be­deutende Verdünnung der Luft entsteht, so drängt sich die kalte, dichtere Luft auS dem Norden nach den Oertern der verdünnten Luft hin, und bieß erfolgt bei regelmäßigem Gange der atmosphärischen Veränderung besonders bemerkbar in der Nähe des 12 Mai. Es kann aber diese Strömung schon früher eintreten, und sie wirb früher eintreten in dem Falle, daß die stärkere Erwärmung in den südlichen Gegenden früher als gewöhnlich erfolgt ist. ES dürfte wohl anzunehmen sein, baß die bedeutende Temperaturerniedrigung in den letztvergan­genen Tagen eine Folge der erwähnten Strömung ist. nnb eS würde diese Verfrühung der berüchtigten kalten Maitage sich paffend in dir dießjährige Verfrühung deS Temperaturganges Überhaupt einreihen lassen. Barometrius.

In indischen unb chinesischen Zeitungen macht folgen­des Geschichtchen die Runde: Der junge Kaiser von China wollte bie Wirkung beS Opiums an sich selber ergeben, rauchte heimlich eine Pfeife unb mußte, wie nicht astderS zu erwarten war, dafür durch schweres Leiden büßen. Darauf hin ließ die Königin Mutter dem Obersten der Verschnittenen, welcher Er. Majestät daS Opium heimlich zugesteckt hatte, den Kopf vor die Füße legen unb zugleich burch einen neuen Erlaß ben Gebrauch beS Opiums im ganzen Reiche streng­stens verbieten.

Redaction. Druck und Verlag der Brühllchen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gi-tz-n.