PslitLfehe M u sr d s ch a u.
Berlin, 8. Aug. Es wird für zutreffend er* achtet, daß des Ministerpräsidenten v. Bismarck Urlaub ein unbedingter ist. Er befaßt sich mit preußischen Sachen in der Tbat gar nicht, und hierzu kommt, daß Niemand weiß, wann Bismarck zurückkommen wird. Es ist das erstemal, daß ein Minister unbegränzten Urlaub nimmt. Die Anwesenheit v. Varnbüler'S in Varzin soll eine Fabel sein. Ebenso ist die hierauf bezügliche Notiz eines süddeutschen Blattes, daß die beiden Minister nahe verwandt sind, nicht richtig. Der Herr, der vor Jahren in BiS- marck'S Namen Virchow zum Duell herausforderte, War des Ministers Schwager und hieß v. Puttkamer, also kann nicht durch die Familie v. Below zwischen dem würtembergischen und dem preußischen Ministerpräsidenten eine Verwandtschaft der angegebenen Art bestehen. Varnbüler und Bismarck sind übrigens seit lange wieder auf guten Fuß gekommen. Die kleinen Zerwürfnisse, die in der vorjährigen Zoll- parlamentSsession aufgetaucht waren, hatten nichts auf sich. Es pflegen sich namentlich Solche eine Divergenz zwischen den beiden Männern vorzustellen, die von der Ansicht nicht abzubringen sind, es gehöre noch immer die Verschmelzung des Südens mit dem Norden zu dem politischen Programm des norddeutschen Bundeskanzlers. Davon ist aber gewiß niemals die Rebe gewesen. Man verwechselt das Programm der v. Bennigsen und Genossen mit dem v. Bismarck'schen. Das, was seit 1866 That- sache ist, soll durchaus unvcrrückt bestehen bleiben, einmal, weil Norbdeutschland jedem Confl^ct aus dem Wege zu gehen beflissen ist, sür's Andere, weil die vorhandenen Zustände für normal gelten. So konnte also Hr. v. Varnbüler immerhin in Varzin gewesen sein und so lange dort ble den als er wollte, ohne baß dem Besuche politische Zwecke unterliegen.
Berlin, 8. Aug. Heute Vormittag wurde in der Domkirche während des Gottesdienstes auf den Hülfeprediger Henrioi ein Pistolenschuß abgcfeucrt, wodurch der Genannte jedoch nicht verwundet wurde. Der Thäter ist verhaftet.
Hamburg, 10. Aug. Die „Dörsenhaüe" enthüll em Telegramm, wonach das der Hamburgifch- Amerikanifchen DampfschifffahrtS - Gesellschaft Saint Johns angehörende Dampfboot „Germania" in der Nahe von Eap Rare total verunglückt ist. Passagiere und Mannschaft sind gerettet und letztere bereits auf der Rückreise nach Europa.
Dresden, 6. Aug. Es zeigt sich jetzt, daß selbst die amtliche Angabe über die Zahl der beim Grubenunglück im Plauen'schen Grunde getödteten Bergarbeiter glücklicherweise übertrieben war, wenn auch die festgesetzte Zahl von etwa 270 immer noch beispiellos groß ist. Der Jrrthum erklärt sich dadurch, baß von den 1500 Bergleuten auf den frei* Herr!, v. Burgk'schen Kohlengruben, welche außer dem „AugustuSfchacht" und dem im Bau begriffenen Schacht „Glückauf", die verhängnißoollen Schachte „Goltessegen" und „Hoffnung" befahren sollten, viele sich erst später als nicht angefahren gemelbet haben. Das Herausschaffen der Leichen wird den damit beschäftigten Bergmännern nachgerade zur wahrhaften Qual, da die ganzen Körper, wie die zerstückelten Glieder, schon gänzlich in Fäuln.ß über- gegangen sind. Darum arbeiten sie auch nur eine mit einem Thaler bezahlte Schicht von vier Stunden, währenv für ihre achtstündige Schicht gewöhnlicher Arbeit 18—20 Ngr. gezahlt werden. 117 Leichen sind bis heute Mittag herausg»fchafft, und auf dem, dicht neben dem Bergwerk gelegenen, neu angelegten und eingeweihten Friedhof, mit Ausnahme einiger kenntlich gewesenen und von den Angehörigen reclamirten Leichen, sofort beerdigt worben. Die Gerechtigkeit erfordert, festzustellen, daß, während bei dem Lugauer Unglück vor zwei Jahren eine dadurch bankerott gewoibene Gesellschaft nichts für die Hinterbliebenen zu thun vermochte, ter reiche Freihr. v. Burgk (ungeachtet der vor noch nicht langer Zeit um 300,000 Thaler angelegte „Gottessegenschachl" für die nächsten sechs Monate unbenutzt bleiben unv ihm daraus ein weiterer sehr empsindiicher Verlust erwachsen dürfte) mehr als seine Pflicht gebietet, in Obso>ge für cte Hinierlliebenen zu thun bemüht ist. Nach herkömmlicher Sitte wirb den Bergarbeitern kin vierwöchrntlicher Lohn eindehalten, den sic nur bei ihrem Abgänge vom Bergwerk voll ausbezahlt erhalten. Dir Baron hat den Hinterbliebenen eine vierzehn'ägige Aibeitszeit ihrer verunglückten Angehörigen zu vollen vier Wochen angerechnet und den Lohn dafür auszahlen lassen. Außerdem kommt er, 'allerdings statutenmäßig, der nur schwach gestellten Knappick oftökasse nut fe nen Mitteln zu Hulse, so, daß etwa 6 - 800 Wlttwen und Waisen, erstere mit
10 Groschen und letztere mit 6 Groschen wöchentlich aus dersklben unterstützt werden können. Man hat berechnet, daß dem Freih-rrn daraus eine allerdings von Jahr zu Jahr sich mindernde Ausgabe von jährlich 10,000 Thaler erwachsen kann. So tröstlich übrigens den gebeugten Hinterbliebenen die erwähnte Unterstützung auch sein mag, so reicht sie begreiflicher Weise bei Weitem nicht hin, sie gegen Noth und Elend zu schützen. DaS kann nur die reich geübte Privatmilbthätigkeit aus allen Gauen besdeutschen Vaterlandes und darüber hinaus thun.
Paris, 8. Aug. Die Commission, welche mit der Prüfung des SenatuSeonsulteS betraut ist, wird morgen zum zweitenmale zusammentreten. Wie es heißt, machen sich schon jetzt die Schwierigkeiten geltend, die aus der widerspruchsvollen Fassung des Entwurfes resultiren müssen. Der Paragraph über die V rantwortlichkeit des Staatsoberhauptes und der Minister bürste nicht nur ven Vertretern Der liberalen Presse Kopfschmerzen verursachen. Wie die Senatoren mit dieser, bis jetzt in allen politischen Combiiiationen der Welt unerhörten Bestimmung zurechtkommen wollen, ist nicht abzusehen. Es wird denn auch wohl nichts Anderes übrig bleiben, als entweder dem Kaiser Diejenige Stellung zu geben, welche ein Souverän in einem wahrhaft cvnstltutio- nellen Staate einzunehmen pflegt, oder das Projeet so zu modeln, daß von einer Ministerverantwortlichkeit de facto nicht mehr gesprochen werden kann. Die Zahl ter Amendements, welche in der ersten Sitzung zur Verlesung kamen, wirb sich in Der folgenden voraussichtlich beträchtlich steigern. Unter Den bis jetzt eingebrachten scheinen die von Bonjean und SarligcS, den man nicht mit Unrecht für einen Anhänger der preponirten Reformen hält, die wichtigsten zu sein. Da die Sitzungen bcs Senats bis zur desinitiven Neugestaltung der Verfassung bei geschlossenen Thüren statifinben, so läßt sich über Den Inhalt dieser Amendements trotz aller Informationen der „France", der „Liberty" u. A. vorläufig nichts Positives feststellen. Glücklicherweise verlautet nur, daß Die liberale Strömung in dem Palais Du Luxembourg mehr als man bisher erwartete, um sich greife, sowie daß Rouh.r seinem verfassungsmäßigen Rechte, selbst in Der Confultfrage zu rapportiren, auf Den einstimmigen Wunsch der Commission entsagt habe. Noch immer ist man jedoch im Unklaren, wer diese Function übernehmen wird. Da die Zusammensetzung Der Commission gezeigt hat, daß der Rouher'- sche Einfluß nicht präoominirt, so hat Die heute sehr konsistent gewordene Version von Der Erwählung Des Aniipoden des Ex-SlaalsM'N sters Maupas nichts Unwahrscheinliches. Die meisten Journale hielten bis jetzt an Delangle und Behic fest. Maupas war, wie man sich erinnern wird, Der Erste, Der die Beseitigung des Staatsministeriums verlangte.
Madrid, 8. Ang. Es bestätigt sich, daß Forbes von Boston Zusammenkünfte mit Serrano und Prim betreffs des Verkaufs Cuba's an Amerika gehabt habe. Tie UnterhanDlungen dauern fort.
Vermischtes.
Giessen. (Sitzung des Gemeinderaths vom 5. Aug.) Anwesend: ter Großh. Bürgermeister Bogt, die Ge, meinderathöttiitglieter dicker, Keller, Felsing, SBalhnfdd, Löber, Nagel, Heß, Rosenberg. Hanstein, Silbereiscn und Gail.
Die Wahl einer EinlchätzungS - Commission für die Einkommensteuer soll nächsten Sonntag, Bormitlagö 11 Uhr, vorgenommen werden.
Zn Bernff des Wassermangels in der Stadt wurde beschlossen, die Prüfung dec Cache an den Bauausschuß zu verweilen, mit der Ermächtigung, hierbei auf Kosten der Stadt einen tüchtigen Techniker zuzuzuhcn.
Zu Mitgliedern einer Servio Deputation wurde außer dem Großh- Bürgermeister Bogt daS GemeinderathSmitglied Bückuig und der Großh. Canzleirath Elemm gewählt.
DaS Gesuch des Apotheker Dr. Mettenheimer um nachträgliche Crlaubniß zur Legung eines TreppenirittS auf städtischem Eigen,bum wurde adge>chlagen.
Das Gesuch des H. Schmall um Anlegung eines Canals in der Lindengasse wurde an den Bauausschuß verwiesen. Ebenso das Baugesuch deö Ehr. Haubach.
Nach Vorschlag des Großh. Bürgermeisters beschließt der Gemeinderatb, daß das Einkommen der städtischen Waage, ebenso wie daS Octroi, alle 10 Tage abzuliefecn sei.
Der Gemeinberath erklärt, daß er bei dem vorliegenden Bauprojcct des Louis Flach keinen Anstand finde.
Der Gemeinberalh schließt sich dec besurwortendeu Begutachtung des BaugeiuchS des Andr. Bärrn von Seiten Großh. KreisbauamteS an.
'Der Gemeinderath beschließt, die vom Staate beanspruchten Waagegebühien mit Berwahrnng zu ber>chkjgen, sodann aber die Sache au eine Commission, bestehend a.s den Gen rinde- rathsmitgliedern > ast, Haustein, Keller und Rosenberg zu oer- weisen und im Interesse der Stadt das Geeignete vorzunehmen.
Gießen. (Sitzung des Gemeinderaths vom 8. A u g.) Anwesend: der Großh. Bürgermeister Bogt, die Ge- nreinberathsmikglieber Rick»r, Keller, Weidig, Felsing, Wallenfels, Berg Nagel, Heß, Gail und Bücking.
Untre Zuziehung del Gcoßberzogl. Steuerraths Hirsch wur
den in die EinschätzungS-Commission für die Einkommensteuer gewählt:
I. Abtheilung.
a. Die GemeinderathSmitglieder Felstng und Gail und alS Grsatzmann GemeinderathSmitglied Bücking;
b. die Steuerpflichtigen: Canzleirath Clemm, Franz Pepp- ler, Advokat Baist und Carl Schwan. Als Ersatzmänner : Ludwig Senner und Phil. Walther.
II. Abtheilung.
a. Aus dem Gemeinderath: Der Großh. Bürgermeister Bogt, die GemeinderathSmitglieder Wallenfels, Nagel und Keller;
b. aus den Steuerpflichtigen: Conrad Vogt, F. Müller, Ferd Hoffmann und Rechner Kehr. Als Ersatzmäner: Zul. Hoch. Wilh. Schmall, Georg Plank und Philipp Kreiling III.
Der Gemeinderath beschließt, für das im September dahier abzuhaltende landwirthschastliche Fest eine Tribüne errichten zu lassen und die nöthige Musik zu besorgen, unv wurden in daS betreffende Comit6 gewählt: Dec Großh. Bürgermeister Vogt und die GemeinderathSmitglieder Felsing und Bücking.
Die übrigen Beschlüsse sowohl der Sitzung vorn 5. als auch vom 8. Aug. betreffen Angelegenheiten persönlicher Art.
Berlin. In der nächsten Schwurgerichtsgeriode (vom 1. bis 15. Sept.) werden die am 5. Zull vertagten Verhandlungen gegen den Lieutenant außer Dienst v. Zastrow wieder aufgenommen werden. Ueber das Resultat, welches die inzwischen eifrig angestellten Beobachtungen der mebiclNischeu Sachverständigen betreffs der Zurechnungsfähigkeit des Angeklagten ergeben, ist, wie die „Ger.-Z." mittheilt, bisher noch nichts bekannt.
Zur Katastrophe im Plaueu'fcherr Grund. Die bereits von uns, nach dem „Dresdener Zournal", mitgetheilten Einzelheiten über den entsetzlichen, Hunderte von Opfern fordernden Unglücksfall in der sächsischen Kohlengrube sind an sich gewiß erschütternd genug; um sich jedoch ein annäherndes Bild von dem Umfang deS Unglücks auch in seinen Nachwirkungen für die Familien der Verunglückten zu machen, möge man daS Gemälde menschlichen Jammers beherzigen, daS ein Dresdener Correspondeut der „Berliner Börsenzeitung" entwirft. Derselbe Hal dem HerauSschaffen einer größeren Anzahl von Berg- mannSleichen, die zum Theil schrecklich entstellt waren, angewohnt, und gibt von den weiteren Vorgängen folgende ergreifende Schilderung: „Man batte die zum Theil furchtbar entstellten Leichen, während einige fast schlafend erschienen, sofort gewaschen, um sie zu erkennen, sie dann auf grüne Birkenreiser in zunächst an die Schächte gränzenden Schuppen gelegt und ebenso mit Brrkenreisern zugcdeckt. ES war die Absicht, die sämmtlichen so urplötzlich vom Tode Erreichten auf einem zwischen beiden Unglücksschächten gelegenen Felde zur gemeinsamen Ruhe zu bestatten. Aber Gerichtsamt und Kirche halten Bedenken gegen diese Abweichung vom Herkömmlichen. Als ob der plötzliche Tod von viertehalbbundert kräftigen Männern etwas Herkömmliches wäre 1 Es ist indeß an die KreiSdirection (Regierung) berichtet worden, und diese wird hoffentlich die Bestattung der in ihrem Berufe Gefallenen auf dem Schlachtfeld« erlauben. DaS Aufsuchen der Leichen soll Tag und Nacht seinen Fortgang nehmen. Aber Se werden Wochen vergehen, ehe man alle Strecken wieder aufgeräumt und die unter den Trümmern Liegenden aufgefunden haben wird. Von Dresden aus ist Militär hinausmarschirt, um das andrängende Publikum abzuhalten. Furchtbarer, herzzerreißender als der Anblick der zum Therl sehr entstellten Lerchen (die zerriffensn Ueberreste eines Steigers wurden in einen Trazkorb zusammeiigepackt und nvch Ha'rse getragen) ist der Anblick der unglücklichen Angebü- börigen. Mehr als 300 Familien sind in emem Augenblicke ihrer Ernährer beraubt worden. In allen Dörfern in der Nähe der Kohlenwerke standen die Leute weinend und jchluch- zend beisammen. Die plötzlich verwaisten Kinder jammernd an den Röcken der verzweifelnden Mütter sich haltend. — An einem Hause lehnte eine Frau, ein kleines Kind auf dem Arme haltend. Die Frau weinte nicht mehr, aber die Augen waren roth und daS Gesicht entsetzlich abgehärmt. Ein ununterbrochenes Zittern und Schütteln ging durch ihren Körper; von Zeit zu Zeit drückte sie das Kind heftig an sich. Stumm hörte sie oder hörte sie auch nicht auf eine vor ihr stehende ältere Frau, die ihr die Hand auf die Schulter gelegt hatte und ihr eifrig Trosiesworte zu sprach. Du lieber Himmel! Wo gab eö in diesem Augenblick einen Trost für die arme Frau? So oft an den buben Schächten eine Leiche hinaufgefördert, abgewaschen und erkannt war, was immer nur nach stundenlangen Pausen der Fall war, wurde der Warne ausgerufen und dann Boten an die Angehörigen geschickt, falls diese nicht ohnehin schon zur Stelle waren. Eö drängten sich dann die von den Wachen Eingeschlossenen um die, zu den vorher schon zu Tage geförderten gelegte neue Leiche, den Raum mit ihrem Wehklagen und Jammern erfüllend. ES gehörten starke Nerven dazu, um sich nicht überwältigen zu lassen. Herzzerreißender aber, fürchterlicher noch als das laute Schluchzen und Weinen war die thränenlofe stumme Verzweiflung. — Eine Mutter kauerte mit sechs Kindern, von denen das älteste wohl noch N' bi 10 Iahie alt, neben dem zum Todtenhause umgewandelten Schoppen, wahrscheinlich aut das Herausbringen dec Leiche ihres Mannes warleno. Sie schien es gar nicht zu hören, daß die au> ihren Röcken liegenden und knieenden Kinder laut weinten.^ Trock.ne rolhe Augen starrtrN gedankenlos aus einem bleifarbenen Gesicht. — Aus den Wegen nach den UngluckS- fiätten begegnete man oft 4, 5, 6 Frauen, die laut ober lull will weirnnd, sich unter die Arme gefaßt hatten, sich so gegenseitig stützend und dennoch im Wege hin- und herschwaukend. — Ich habe nie so viel Jammer, so viel Verzweiflung beisammen geseh.n, als gestern Abend! Es war unmöglich, ungerührt zu bleiben. Gleich unter dem Eindruck des ersten Entsetzens übtr den bisher noch nirgends eireiditeu Umfang dieses Unglücks hat sich in Dresden ein HülfSeomito gebildet. Eine Cubscription, die gestern (4 d. M ) hier an bet Börse aufgelegt würbe, hatte in wenigen Minuten über 1000 Thaler geb'acht. Aber man bedenke den entsetzlichen Umfang bet Noth, bet gegenwärtigen unb der zukünftigen, in so vielen Hunderten ohnehin armer BergmannS'a-nilien. Wer ein Herz bat und irgend einen Geldbeitrag, groß oder klein, entbehren kann, der gebe! Das Unglück ist so entsetzlich, die Noth so groß, daß alle schon oft bewährte Woblihätigkeit Dresdens und bet Um* gegenb nicht zur Hülfe auSreicht. Der Hülferuf muß in den weil-stm Kreisen erschallen. Er findet hoffentlich willige Hörer und offene Herzen."
Redaction, Druck und Verlag der Bruhl'schen T ickerei (Fr. Ehr. PleNch) in Giessen.
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