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Politische Rundschau

Darmstadt, 25. Juni. Die zweite Kammer i nahm in ihrer gestrigen Sitzung den Vertrag zwi­schen dem norddeutschen Bunde und Hessen, die Be- ! steuerung des Branntweins und Biers betr., sowie ] das dazu gehörige Schlußprotokoll mit dem Gesetz' j entwurf selbst, dem Ausschußantrage gemäß mit eint- j gen Amendements an. Ebenso trat die Kammer dem weiteren AuSschußantragc bei, die Großherzogl. Negierung zu ersuchen, eie Frage wegen Einführung einer Fadrikatsteuer an Stelle der Maischbüttensteuer sorgfältig zu untersuchen und eventuell im Bundes- rath auf solche Einrichtungen hinzuwirken, durch welche das Interesse der inländischen Brenner gewahrt wird. Außerdem gao sie der Vorstellung des Stadtvor­standes von Friedberg, die Vorarbeiten zum Bau einer Eisenbahn von Friedberg (Nieder-Wöllstadt) nach Hanau zur Verbindung der Main-Weser- mit der Bebra-Hanauer-Bahn, hier den Ersatz von Reise­kosten betr., statt. Die erste Kammer der Stände wird am 3. Juli zusammentreten, die Abgeordneten­kammer nächsten Dienstag noch eine Sitzung haben und dann auf längere Zeit vertagt werden.

Berlin, 26. Juni. Für die Dauer der Beur­laubung des Bundeskanzlers ist nach derW. - Z." die oberste Verwaltung des Bundeskriegswesens dem preußischen Kriegsminister durch Präsidialverfügung übertragen worden. Die länd.iche Ruhe des Bun­deskanzlers in Varzin ist durch einen Familienunfaü gestört worden, indem die Frau Bundeskanzlerin, wie aus Cöslin gemeldet wird, durch einen Fall vom Stuhle einen Rippenbruch erlitten hat. Der Ter­min, von welchem ab den einjährigen Freiwilligen nicht mehr das eine abgeleistete Dienstjahr gleich den vollen drei Dienstjahren der activen Dienstzeit ge­rechnet werden wird, und dieselben sich demnach für eine siebenjährige Frist der activen Armee und Re­serve verpflichtet finden, soll auf den 1. October nächsten Jahrs festgesetzt sein. Eine wichtige Ober- tribunalS-Entscheidung erfolgte am Donnerstag bet Gelegenheit der Berathung über eine eingebrachte Nichtigkeitsbeschwerde in der Untersuchung wider den berüchtigten Schäfer Weitling und Genossen. Zum erstenmale findet sich nämlich in Betreff eines der Mitangeklagten durch den höchsten Richter (im Ge­gensatz zu der Entscheidung des Kammergerichts) der bisher in ter Praxis noch bestrittene Grundsatz aus­gesprochen : daß gegen keinen Angehörigen der nord­deutschen Bundesstaaten in Preußen ferner auf Lan- desauswkisung erkannt werden darf; in den entspre­chenden Fällen ist dafür immer auf Stellung unter Polizei-Aufsicht zu erkennen.

München, 27. Juni. Die Geschwornen er- klärten Ehoiinskh für zurechnungsfähig und schuldig der Beihülfe, aber nicht der Anstiftung zum Morte. DaS Schwurgericht verurtheilte ihn in Folge dessen zu einer Zuchihausstra'e von zwanzig Jahren, welche auf einer Festung zu verbüßen ist, und zu Landes­verweisung nach abgelaufener Strafzeit.

Paris, 25. Juni. Obgleich Graf von der Goltz zutückgekchrt ist, fahrt Prinz Solms fort, in­terimistisch die Geschäfte der Gesandtschaft zu ver­walten. DerEonstitulionnel" thetlt mit, daß Graf Bismarck das Landgut Lord Brouccham's bei EanneS angekauft habe. DiePatrie" kritisirt nochmals die ReichstagSrede ces Generals Moltke und jagt, die Prätensionen Deutschlands als Schieds- riebter über die Machtbefugnisse der Staaten hätten nichts Beruhigendes, wenn dieselben identisch mit den Prätensionen der preußischen Regierung wären. Die angeblichen friedlichen Neigungen der deutschen Kriegs­partei contrastirten sehr mit der Zurückhaltung und der Mäßigung Frankreichs.

Paris, 26. Juni. Der gesetzgebende Körper votirte heute ein (Kontingent von 100,000 Mann für 1869. Die Opposition verlangte eine Reduktion von 20,000 Mann. Die Völker so wird von verschiedenen Seiten angeführt wollten den Frie- den; die Regierung sage sorlwährenv, sie wolle ihn; eine Reduktion würde die Probe für ihre Aufrichtig' feit sein. Andelarre antwortete, die Situation sei zwar nicht bedrohlich, aber es sei nichtsdestoweniger nöthig, mit der Contingentshöhe nicht zu markten. Alle Amendements werden verworfen. DerMo­niteur" meldet:Der Kaiser hat heute einem große» Manöver beigewohnt, welches vom General de Failly befehligt wurde. Sc. Maj. stieg um lJ/2 Uhr zu Pferde und kehrte um 5 Uhr in's Hauptquartier zurück." Auch die officiösen Blätter rühmen, daß der Kaiser 5y2 Stunden zu Pferde geblieben und ohne jede Spur von Ermüdung dem Manöver ge­folgt fei. DemJournal de Paris" zufolge wird in politischen Kreisen behauptet, General Menabrea habe an die diplomatischen Agenten Italiens im

Auslande eine vertrauliche Depesche abgesandt, worin gesagt ist, daß, da Italien Preußen eben so viel Dankbarkeit schuldig sei als Frankreich, es im Falle eines Krieges zwischen den beiden Mächten sich voll­ständig neutral halten werde. Das Circular soll außerdem die Erklärung enthalten, daß die italieni­sche Regierung, obgleich sie im Falle eines Krieges neutral zu bleiben wünsche, nicht eher eine Reduktion der Armee vornehmen werde, als bis die Unifikation des Landes vollführt sei. DieFrance" bringt in Erfahrung, daß die italienische Regierung dem Papste die Summe von 3 Millionen als Entschädi- gung für die an den ehemaligen päpstlichen Renten fehlende Schuld ausgezahlt hat.

Washington, 15. Juni. (Kabeltelegramm aus Reuler'sOffice".) Der Präsident hat fein Veto gegen die Annahme der Bill von-Stevens, die Zulassung der Vertreter Louisiana's, Georgia's, Ala- bama's und beider Carolina's im (Kongresse betref­fend, eingelegt, der Senat hat jedoch trotz dieses Veto's die Bill mit 30 gegen 8, und das Reprä­sentantenhaus dieselbe mit 105 gegen 30 Stimmen angenommen.

Newyork, Juni. Das Programm der Chicago- Convention hat zwei schwache Stellen, die nachträg­lich manche Erörterungen Hervorrufen. Man findet es auffallend, daß K. Schurz kein Wort dafür ge­funden, seine Landsleute den südlichen Negern gleich zu stellen. Der unwissendste Farbige ist zum Bürger erklärt, weil er farbig ist; er hat die Anwartschaft auf Aemter und könnte sogar Präsident werden; der gebildetste weiße Einwanderer muß eine Probezeit von fünf Jahren bestehen, ehe er gleiche Rechte mit den freigegebenen Sclaven erwirbt. Der zweite Punkt ist die Erklärung über die Staatsschuld, von der die republikanische Platform sagt, daß sie nicht blos nach dem Buchstaben, sondern auch nach dem Geiste der Gesetze, unter Denen sie contrahirt wurde, bezahlt werden müsse. Für die Gläubiger würde es sicherer sein, wenn man allein nach dem Buchstaben des Ge­setzes verführe, denn wie elastisch in der Hand der Radikalen der Geist dcs Gesetzes erscheint, hat die Constitution und Der Präsidentenprozeß bewiesen. Der Monat Mai ist hier ein Regenmonat gewesen. In Der Woche vom 16. bis 23 fielen während 72 Stunden und 10 Minuten 3.18 Zoll Regen, was also 318 Tonnen Wasser auf Den Acker ergibt.

Vermischtes.

Gießen. (Sitzung des Gemeinderaths vom 2 5. 3uni. Die Erweiterung der Realschule nach den Aiisführun- gen des Directoriums derselben in feinen Zuschriften vom 18. und 23. Juni wurde beschlossen, und zwar 1) zur Erweiterung der Realschule, im Sinne der vom Gemeinderath gestellten Anträge, gleich dem Staat einen ständigen jährlichen Beitrag von 900 st. neben Localheizung und Beleuchtung zuzuschießen, und zur Deckung des hiernach noch verbleibenden Destcits von 300 fl. eine Mehreinnahme von Schulgeld in gleichem Betrage zu gewährleisten; 2) wegen der Bestimmung des Schulgelds in der Vorschule und in der Oberklasse, sowie bezüglich des Mit- aussichtsrechtes der Stadt sich mit dem Direktorium durch die Commission weiter zu benehmen; 3) dem provisorischen Di­rector Dr. Stein wegen in dieser Angelegenheit der Stadt geleisteten guten Dienste ein Dankschreiben zugehen zu lassen.

Der Gemcinderakh ertheilt dem mit der Ehefrau Schneckv am 23. Juni bei Gericht abgeschlossenen Vertrage feine Zn- stinimnng.

Der Gemeinderath ermächtigt den Großherzogl. Bürger­meister, für Erbauung der Pfarrhäuser sowohl als zur Abtra­gung des fälligen KaufschilliugS an die Ferber'schen Erben die Mittel durch Capitalaufnahme zu beschaffen.

Der Gememderath erklärt, daß er sich unter den gegebenen Verhältnissen das Dispositionsrecht über das Grundstück, welches W. Manck zu kaufen gewünscht, vorbehalten müsse.

Der Wirthschafispian der Stadtwaldung für 1869 wurde dem Vorsitzenden der Finanz-Commission zur Prüfung über­wiesen.

Die Kosten der Grenzberichtigung gegen Annerod für den betreffenden Geometer wurden zur Zahlung ans die Stadtkasse übernommen.

Die übrigen Beschlüsse betreffe» Angelegenheiten persön­licher Art.

Darmstadt, 23. Juni. Das heute erschienene Regie- rnugsblatt Nr. 33 enthält:

I. Verordnung, die Stiftung eines militärischen Erinne­rungszeichens betreffend.

II. Bekanntmachung, die im Felddienste verwundeten Mili- tärpersonen betreffend.

III. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Innern, die amtliche Benennung der Dienststelle des Rechners der reformirten Collectnr Groß-Umstadt und den Amtötitei des Rechners betreffend.

LV. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Innern, die Ausgleichung der Kriegskosten betreffend. Mit Allerhöchster Genehmigung Er. Königlichen Hoheit des Groß- herzogS sind zu Mitgliedern der nach Art. 9 des Gesetzes vom 12. Mai 1868, die Ausgleichung und Vergütung der im Jahre 1866 durch die Königlich Preußischen und die mit denselben verbündeten Truppen während ihres Aufenthalts in dem Groß- herzogthum verursachten Kriegslasten betreffend, zu bestellenden Commission ernannt worden: 1) der Großherzogliche Oberme- dicinalpräsident Dr. Goldman» als Vorsitzender, 2) der Großherzogliche OberappellationS - und CassationsgerichtSrath

Dr. Zentgraf, 3) der Großherzogliche Kreisrath Rinck Freiherr von Starck. 4, der Großherzogliche Oberrechnungs­rath Heß und 5) der Großherzogliche KreiSrath Knorr.

V. Bekanntmachung Großherzoglichen Kreisamts Gieße», den Ausschlag einer Umlage zweiter Klaffe in der Gemeinde Burckhardsfelden pro 1868 betreffend.

VI. Dienstnachrichten. Am 7. Mai wurde der ka­tholische Pfarrer Henri ei zu Mainz zum katholische» Pfarrer zu Lörzweiler, der katholische Pfarrer Kratz zu Eich zum katholischen Pfarrer zu Heßloch, der Caplan Jtzel zu Ockstadt zum katholischen Pfarrer zu Bürstadt, am 9. Mai der Pfarrverwalter Schumacher zu Budenheim zuni katho­lischen Pfarrer daselbst und am 28. Mai der Pfarrvcrwal- ter EndcrS zu Flonheim zum katholischen Pfarrer daselbst ernannt; am 8. Juni wurde dem Conrad HapperSber- ger aus Alsheim das Patent als Geometer der zweiten Class« für den Kreis Worms und am 12. Juni dem Wilhelm Hartmann aus Babenhausen das Patent als Geometer der ersten Claffe für de» Kreis Dieburg ertheilt.

VII Gestorben; am 20. Juni der penflonirte Geheime Oberrechnungsrath Maurer zu Darmstadt.

Worms, 26. Juni, lieber den Act der Enthüllung des Denkmals berichtet der Telegraph: Nachdem der Gottesdienst beendet war, nahmen die Fürsten das Dejeuner bei Pfanne­becker ein, das Gefolge dejeunirte in der Festhalle. Um 12</s Uhr traf die Spitze des Festzuges auf dem Festplatze ein. Voran gingen zahlreiche Gesangvereine mit ihren Emblemen, «S folgten weißgekleidete Jungfrauen mit Kränzen, die Schul­jugend, an 2000 Geistliche, dann zahlreiche Deputationen von Städte» und Facultäten, die auf den Tribünen Platz nahmen. Den Festplatz füllten circa 15,000 Menschen, in der Stadt sind 80 bis 90 Tausend Fremde. Um 1 Uhr fuhren die Für­sten, von Hochrufen begrüßt, auf den Festplatz. Der Groß­herzog von Hessen-Darmstadt saß neben König Wilhelm; der Großherzog von Sachsen-Weimar neben dem König von Wür- temberg; der Kronprinz von Preußen neben dem Prinzen Wil­helm von Baden. Die Einleitungsrede Oppermann s gibt eine Geschichte des Denkmals mit Beziehungen auf die Ge­genwart. Decan Keim begrüßt zunächst die Fürsten, nennt König Wilhelm denSchirmherrn der evangelischen Kirche in und außer Deutschland", das Fest sei ein universal-evangeli­sches. Um zwei Uhr fiel unter tausendstimmigem Jubelruf und dem Gesang des LiedesEine feste Burg" die Hülle vom Denkmal. Der Eindruck des Denkmals ist ein gewaltiger. Es folgte die Nachrede und Uebergabe des Denkmals an die Stadt Worms durch den Prälat Dr. Zimmermann aus Darm­stadt. Der Bürgermeister von Worms, Brück, ein Katholik, hebt die Verdienste Luther'S um die Menschheit hervor, preist seinen sittlichen Werth und seine Verdienste um die deutsche Sprache, nennt Luther denEhrenbürger von Worms". Wäh­rend der Rede besichtigten die Fürsten das Denkmal. Ein all­gemeiner Gesang schließt die Feier um 3 Uhr.

Worms, 26. Juni. Auch zum heutigen letzten Festtag haben sich viele Taufende eingefunden. An dem Gottesdienst auf dem Denkmalplatz nahmen 6000 Personen Theil. Pastor Baur aus Hamburg predigte. Beim gestrigen Festbankett wurde fein allgemeiner Toast ausgebracht, weil die Unruhe zum Reden zu groß war. Die Ausführung deS OratoriumsPau­lus" in der DreifaltigkeitSkirchc dauerte von 4 bis 7 Uhr Abends. Das Ensemble war, trotzdem nur eine Probe am Morgen abgehalten worden, überraschend gelungen. Sänger, Orchester und Orgel wirkten in schönster Harmonie. Die Arie Sei getreu" ward von Gnnz glänzend vorgekragen, ebenso sang Hill die ArieGott sei mir gnädig" meisterhaft. Der Totaleindruck war ein sehr günstiger, die Stimmung eine sehr gehobene.

Berlin. Lieber den Präsidenten Delbrück und den sächsi­schen Staatsminister Frhr». v. Friesen entnehmen wir der H. B.-H." folgende SkizzenHerr Delbrück ist ein Man» von unscheinbarem Ansehen, eine kleine Figur mit etwas ge­zwungener Haltung, einem ganz glatten Gesicht und sehr spär­liche» blonden Haaren auf dem merkwürdig runden Kopfe. Das ruhige Auftreten des Mannes, feine stete Schlagfertigkeit im Antworten verräth den klaren Deuker und den gewiegten Geschäftsmann; selten mag ein Regierungsvertreter in einer parlamentarischen Versammlling auf alle» Seiten so viel Hvch- schätzung erfahren haben wie dieser Mann. Neben ihm er­scheint feit einigen Wochen der kvnigl. sächsische Staatsminister v. Friesen, ein kleiner Mann, dessen gutmüthige Physioononue mit den dunklen, oft feurig dahinschießenden Augen in e>.. ,em Widerspruch steht. Se. Ercellenz vertritt den Bundeskanzler, aber in angeborener Höflichkeit setzt sich Hr. v. Friesen niemals auf Bismarcks Stuhl, sondern läßt ihn, wie den Platz für Banquo's Geist in ShakespearesMacbeth", leer. Minister Friesen spricht selten, wenn er es aber thut, mit so ausgepräg­tem sächsischem Dialekt, daß man in der Thal anSach­sen in Preußen" und ähnliche Scherze erinnert wird."

Berlin. Bei einer der jüngst dahier stattgehabten Hvf- festlichkeiten (so erzählt dieTribüne") erregte eine schöne und elegant? Baronesse durch ihr wunderbar blondes Haar niit Recht die allgemeinste Aufmerksamkeit. In modernster Weise coiffirt, schlängelte sich eine üppige Locke um den schönen Kopf, den Neid der anwesenden Damen und manche spöttische Be­merkung von angesetztem falschem Haar herrufend. Eine sehr hochgestellte Persönlichkeit, welche mit der Baronesse plauderte, berührte lächelnd mit der Hand die Locke und fragte etwa» ironisch:Von wem haben Sie denn dieß schöne Haar?" Von Gottes Gnaden, Hoheit!" antwortete sofort die geistvolle Baronesse mit einer tiefen Verbeugung.

Lcschnitz, 18. Juni. Von gestern Morgen 8(4 l-'.hr bi« gegen Abend zogen hier ungeheuere Massen Heuschrecke» i» der Höhe von circa 6 Fuß über der Erde in der Richtung von Süden nach Nordosten vorüber. Der Zug nahm eine so coloffale Breite ein, daß wir diese in einer Srunde nicht zu durchschreiten im Staude waren. Glückliche Keife ließen sich diese argen Feinde der Feldfrüchte nicht ' d uns nieder, bis auf einige Marodeurs.

Der Herriedener Wittemugsbeobach' reibt unferm 22. d.: Wir geben wahrscheinlich wiede chlerer Witte­rung entgegen. Der feit dem 7. d. im 5 Europa'» sta­

tionär gebliebene Lufiberg hat sich am 19 n ..ch »ach Nor­den vorgeschoben, nachdem er daselbst »och r per ungewöhn- liche Wärme mit darauf folgende» Gewittern 'bracht; hatte.

Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen.