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l| Amer. 6% 1881r Bds. 77*/2 „ 6°/q 1882r 76>/g
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1864r
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9 50-52
9 54-56
57-58
49-51
Pr. Ca»i. Sch.
Div. Cais.-A. Pr. Friedrdor.
Piitolen . .
„ doppelte Holl. fl. 10 St.
507) Ein Frankfurter Delikatessen-Ge- schcist sucht einen Lehrling, der bei 4 Jahren Lehrzeit freie Kost und Logis erhält. Nähere Auskunft ertheilt die Exped- d. Bltts.
Ktlialhandlungen vorläufig iirr H
Bern und Stuttgart.
w^> Annahme von Inseraten für die: Allgemeinen Anzeigen der § Gartenlaube», Auflage 230,000 Exemplare.?
Aetlen.
Frankf. Bank 1267/a
Oester. Bank 663
„ Creditact. 185
Darmst. Bankact. 212</z
Turnvrrkin.
534) Samstag den 1. Februar, Abends halb 8 Uhr, im Prinz Carl:
Leise Mahnung.
Fräulein A. V.!
527) Die am Sylvesterabend verlorene Chocolade bitte nicht zu vergessen.
Ihr Dortche.
Heute Aöend 7l/2 Uhr:
Erster Vortrag
zum Besten der Ostpreußen.
Pros. Dr. Zimmermann: lieber Göth e's Torquato Tasso, nebst Declamation auserwählter Stellen dieses Dramas.
Ducaten . . 5 37-39 20 Fran kennt. 9 29-30 Engi. Souver. 11 54-58 Kuss. Irnper. 9 50-52 Doll, in Gold 2 27-28
Tfliuringia,
Versicherung;; - Gesellschaft pi Erfurt. Grund-Capital: Thlr. 3,000,000.
516) Die Gesellschaft versichert gegen Feuerschaden: Mobiliar, Waaren, Maschinen, Fabrikgeräthschasten, Erndteerzeugnisse, Lieh u. s. w.
Ferner schließt die Gesellschaft auch Lebens-, Transport- und Passagier- Versicherungen, letztere gegen Beschädigung durch Unglücksfälle jeder Art auf allen Reisen.
Zum Abschluß von Versicherungen und Erthcilung jeder Auskunft erbietet und empfiehlt sich ergebenst , _
Gießen, im Januar 1868. Wilhelm Gossi.
Prioritäten. 5% ostr. F. St. E. B. 2421/2 , Ludwigsh.- Bexbach 156% 1 Maxbahn 107 Bayer, üstbahn 120 Hess. Ludwigsbahn 130% 3% östr. Stab.-Prior. 52 */4 3% östr. s. Lombard. 42 V4 30/0 Livorneser 28% Toscaner 401/2 Frankf. Hypoth.-Bank — Frankf. Vereins-Kasse — 50/0 Elisabeth-Prior. 74% do. II. Emiss. 731 %
Anlelienelooee» Kurh. -40 Thlr. Loose 533/4 Nassau fl. 25 b. Roth. 3817'4 Gr. Hess. fl. 50 b. R. 1435/8 Gr. Hess. fl. 25 b. R. 423/4 4°/q bayr. Präm. Anl. 100 40/0 badische Loose 98% Badische fl. 35 Loose 51 */4 1858r Prioritätsloose 127 1860r Loose 71
519) Zur Pflege von Kran fett kann von der Erped. d. Bltts. eine sorgfältige und zuverlässige Person nachgewiesen werden.
528) Ein junger Mann, welcher bei der Musterung des Jahres 1867 ein Freiloos gezogen, wird sofort als Einsteher gesucht. V»n wem? sagt die Exped. d. Bltts.
i Publicttat! “WC
L- Anzeigen aller Art werden besorgt mit: Schnelligkeit — 6rfparni6 von Porto _ = und Spesen, sowie eigener Mühmaltung — Gratisbelege — Rabatt bet größeren g S Aufträgen — Discretion — Special-Contracte mit bet anders gun- ~ § stiaeu Bedingungcu bet Ucbertragung des gesammtcn JnfertioustvesenS.?-.
1 Lachse & Co. tu Leipzig. |
5 Zeitung-Annoncen-Expedition.
531) Ein junger Mann aus guter Familie, von auswärts, welcher sich als Kellner ausbilden will, kann bei mir in die Lehre treten. Fr- Leib, zum Rappen. ~529i Ein Hofhund (Bastard), auf den Namen „Oscar" hörend, ist am 23. d. Mts. entlaufen. Der Wiederbringer erhält eine gute Belohnnug-
Beuern, den 25. Januar 1868.
Fr. Winter.
Borsennachrichleu.
28. Januar 1868.
Preu»». 41/z% Obi. 95>/j Frankf. SV^/o Obi. 823/g Nass. 4i/2o/o Obi. 943/* Kurh. 4% Obi. 90*/<
He»». 4«/0 Obi. b. Roth». 90 > 8 „ 3*/»% do- do- 85
Bayer. 5% Obi. 101 >4 'n 4i/i°/o 1jährige 93% n 4l/z% '/»jährige 94'/4
Würtemb. 4 '/20/0 Obi. 94 Baden 4 •/./*/() Öbl. c. E.L. 933,\ Oestr. 5% b. R. 601/4 n 5% National 541/8 , 5°/o Metall. Obi. —
„ M. steuerf. 48'/2
Vorläufige Anzeige.
Im großen Saale des Cafv Leib.
Nur drei Vorstellungen,
Sonntag den 2., Montag den 3. und Diensiag den 4. Februar 1868: Darstellung de.r rühmlichst bekannten Wnnderfontalne, genannt:
liiilospinllu’chromulireHe,
oder:
die Crystallgrotte der Najaden, construtrt und arrangirt von Herrn G. Petsch, Director des Circus zu Frankfurt a. M.
Vorher:
Der Jesuit und sein Zögling gegeben von der Frankfurter Vaudeville-Theater-Gesellschaft, unter Direktion des Herrn W. de Nolte.
532) Gegen guten Lohn wird ein fleißiges Dienstmädchen gesucht. Zu erfragen bet der Exped. d- Bltts.
520) Ich bin beauftragt, anzustellen: Tüchtige Agenten für die Lebens-, Feuer- und Hagelbranche und nehme hauptsächlich auf 'olche Bewerber aus dem Handels-, Lehrer-, Beamten oder Landwirth - Stande Rücksicht, deren Bildung und Lebens-Stellung sie zum unbefangenen Verkehr in ihrem Kreise befähigt.
Bewerber wollen ihren Anerbietungen Referenzen beifügen, wo man sich Auskunst erholen kann, und sind die Eingaben sofort an den Unterzeichneten zu richten. Die befähigtsten Bewerber erhalten den Vorzug und können auf lohnende Beschäftigung zählen.
Carl Gaule, in Darmstadt.
526) Es wird gegen guten Lohn ein reinliches , williges Dienstmädchen oder auch Laufmädchen gesucht.
Louis Petri, Neuenweg.
Der Einlaß findet für alle Theilnehmer nur nach Vorzeigung der Einladungs- und Eintrittskarten statt.
Eintrittskarten bei den Herren Gebr. Wenzel und Semmler.
________ Der Borstand.
526) Ein junger Mann aus anständiger ?amilie sucht eine Lehrlingsstelle in einem iesigen Comptoir-
Reflectanten belieben ihre Adresse unter 8.1061 bei der Exped. d. Bltts. niederzulegen.
525) Unterzeichneter macht hiermit bekannt, daß er sich seit dem 25. Januar d- I- in Tret? a. d. L. als praktischer Arzt nie- dergelassen hat.Dr. C. Dickore.
Wechsel.
Amsterd. k. 8. 100 % Augsb. k. 8. 100 Berlin k. 8. 105 Bremen k. 8. 97% Cöln k. 8. 105 Hamburg k. 8. 88% Leipzig k. 8. 105 London k. 8. 119% Lyon k. 8. — Paris k. 8. 94% Wien k. 8. 98% Disconto 3% G.
Geldaorten.
Feuilleton.
Vetter und Base.
Sin« Familiengeschichte.
(Fortsetzung.) ,
„Ich, Kind? Mit Nichten," erwiedene der Commerzienrath entschieden. „Ist'« nicht genug, daß ich es ertrage, wie sie mir mein schönes Geld da oben über meinem Kopfe vertanzcn und verprassen? — soll ich es auch noch mit eigenen Augen anskhen und mich darüber ärgern?"
„Aber die — die Frau Commerzienräthin erwartet Sie dock!" sagte Pauline. „Sie wird sehr ungehalten sein, wenn Sie nicht auf dem Balle erscheinen. Die Frau Commerzicnrälhin und die Fräulein scheinen sich köstlich zu amüsiren; Fräulein Henriette läßt den Herrn Robert gar nicht von ihrer Seite, und Fräulein Adelaide hat einen gar charmanten Cavalier, einen ilalienischen Grafen. Die Frau Commerzienräthin trug mir noch vor einer Viertelstunde auf, ich solle Sie heraufschicken, lieber Onkel!"
„Dann sag' der Tante — doch nein, Du sollst e« ihr nicht ausrichten, Kind! sie ist ohnedem Dir nicht allzusehr gewogen . . . ." sagte Herr Balver zerstreut. „Ich will ihr durch Stephan sagen lassen, daß ich keinen Fuß hinaufsetzen werde zu dem thörichten Fest . . ."
„Nein, lieber Onkel! Sie werden sich eines Andern besinnen," erwiederte Pauline einschmeichelnd; „würden Sie nicht da« Gerede der ganzen Stadt werden, wenn Sie nicht hinaufgingen? Würde es nicht im höchsten Grade auffallen, wenn der Hausherr auf dem Balle fehlte, der eigentlich ein Familienfest sein soll ? Würde man nicht daraus auf häuslichen Unfrieden in der Ehe schließen?"
„Und wäre dieser Schluß nicht ein ganz gerechtfertigter?" fragte der alte Herr. „Wo hast Du denn den Frieden gefunden, der in meinem Hause herrscht, mein Kind? — Ich will diesen Gästen, allen diesen Schmarotzern und lauernden gezierten Larven, beweisen, daß ich diesem Fest fremd bin und es mißbillige, damit sie, wenn sie noch einiger Scham fähig sind, zu der Ueberzcugung kommen, daß sie meine Frau noch in ihrer Verschwendung ermuthigen . . . ."
„Lieber Onkel, das ist Ihr Ernst nicht, — ich kenne Sie besser!" sagte Pauline beinahe traurig. „Sie sagen dieß nur jetzt in einer Bittern Stimmung, aber wann sie erst ruhiger geworden sind, werden Sie um des guten Scheins und um Ihrer Familienehre und um Ihrer Kinder und um Ihres Neffen Ro- bert willen doch hinaufgehen und an dem Familienfeste theilnehmen."
„Familienfest?" wiederholte er sarkastisch; „und Du, Paulinchen, stehst da in Deinem blauen Thibetkleide, die weiße Schürze vorgebunden, wie eine Dienerin, und tanzest nicht auf diesem Familienfeste, obschon Du zur Familie gehörst?"
„Ich bin auf dem richtigen Platze, Oheim; ich passe nicht unter die feinen vornehmen Leute hinein," gab Pauline zur Antwort. „Ich würde mich droben
nur beengt und linkisch fühlen; darum ist es besser so, und die Frau Commerzienräthin hat ganz recht . . ."
„Die Frau Commerzienräthin? .... wa« für eine ceremoniöse Sprache? Warum nennst Du meine Frau nicht Deine Tante?"
Das liebliche Mädchen erröthete verlegen und strich die Schürze glatt. „Lassen Sie mich lieber so sagen, bester Onkel, damit ich mich daran gewöhne!" sagte sie sanft; „die Frau Commerzienräthm hört dieß lieber . . . ."
„Wirklich?" rief der alte Herr; „und sie hat Dur dieß wohl bedeutet?"
„Bitte Onkelchen! der Braten wird vollends kalt!" rief Pauline; „bitte, essen Sie doch! . . . ."
Aber Herr Balder sah sie lange fest an mit einem eigenthümlichen Blicke, dann stand er auf, ergriff ihre Hand, zog sie zu sich heran, legte seine Rechte feierlich und nut einer tiefen Rührung auf ihr Haupt, hauchte einen zärtlichen Kuß auf ihre Stirne und sagte mit bewegter Stimme: „Ich verstehe Dich, mein liebes wackres Kind. Du bist ganz das Ebenbild Deiner theuren Mutter. So war auch sie in Deinem Alter, ganz Her; und Gemüth wie Du, ganz Hinge- bung und Herzensgüte! Gott segne Dich, mein Kind, und gebe Dir frohere Tage, als Deiner Mutter! — Gott, wie Vieles in meinem Leben stünde jetzt anders, wenn das Schicksal uns zusammen geführt hätte, Deine treffliche Mutter und mich, denn sie war meine Jugendliebe, und ihr Verlust warf mich in eine ganz andere Welt hinein! .... Sie war ganz wie Du, und ich sehe in allen Stücken in Dir nur ihr verjüngtes Ebenbild!"
„Gott segne Sie für alles das, was Sie um meiner lieben Mutter willen an mir gethan !" flüsterte Pauline und küßte ihm inbrünstig die Hand, auf welche ihre Dankesthränen niederthauten.
„Daß doch wenigstens nur Eines meiner Kinder an Gemüth und Sinnesart Dir gliche, Pauline!" fuhr der Commcrzienrath fort; „so liebevoll und schlicht und fromm, so rührig und dienstfertig, so umsichtig wie Du! — Ich fasse es nicht, wie es so ganz anders kam. Ich so einfach und natürlich, und meine Kinder solch verschrobene Zierpuppen!"
„Nicht wahr, Onkelchen, Sie gehen hernach auf einen Augenblick hinauf zu den Gästen?" fragte Pauline, um des Oheims Gedanken eine andere Richtung zu geben. „Sie gehen, nicht wahr? wär's auch nur mir zu Liebe und wegen des Herrn Robert ..."
„Ach ja, Robert! er ist also da? Warum kam der Junge nicht, um mich zu begrüßen?"
„Vermuthlich, weil er Sie oben vermuthete," sagte Pauline. „Ich hörte, wie die Frau Commerzienräthin ibn bitten ließ, sogleich herunter in die Säle zu kommen, sobald er einen Imbiß genommen und sich umgekleidet habe."
„Natürlich! sie hat es wohl kaum erwarten können, mit ihm vor ihren


