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von Thessalien stationirt sind,
seien bereit, ins Feld
Ein Erlaß des Präst-
Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. L^r. Pietsch) in Gietz«.
DaS heute erschienene Regie- die Prüfungen der Aspiranten
suchern de« botanischen Garten« unbekannt sein.)
Darmstadt, 23. Dec.
rungSblatt Nr. 64 enthält:
I. Verordnung vom 9. d., _
de« Gymnasial- und Realschul-Lehramt« betreffend.
II. Bekanntmachung Großherzogl. Commission str Post- Angelegenheiten, den Personengeldtarif auf dem Altenstadt-Bü- dinger resp. Nieder-Wöllstädter Personenpostcourse betreffend^
III. Bekanntmachung derselben Behörde, die Errichtung einer Personen-Annahmestelle zu Steinbach bei Michelstadt be-
Berlin, 23. Dec. Die „Prov.-Corr." bedauert das Lotum des Herrenhauses über die parlauienta- .rische Redefreiheit und sagt, die Regierung hoffe möglichst bald einen wunschenswerthen Ausgleich auf an- dcrm Wege zu erzielen. Bezüglich der Verwicklungen im Orient hofft die „Prov-Corr.", daß es dem friedlichen Eifer und ter Weisheit der Regierungen gelingen werde, dem Ausbruche der Feindseligkeiten im Orient vorzubeugen. Allseitig seien die Vermittlungsbestrebungen darauf gerichtet, die Pforte von der Ausführung der angedrohten Ausweisung griechischer Untertanen aus dem türkischen Gebiete abzumahnen, da eine derartige Maßregel dem europäischen Brauche widerspreche. Daffelbe Blatt bestätigt, daß die Pforte die Ausweisungsmaßregel auch Seitens Rumäniens und Serbiens in Aussicht nehmen wolle.
Berlin, 24. Dec. Die „Krenzzeitung" meldet verläßlich Folgendes aus Wien: Die Schutzmächte nehmen den Conferenzvorschlag zur Verhandlung über den griechisch-türkischen Confliet an. Rußland beantragt die Zurücknahme der Ausweisungsmaßregel und die ElusteUung der Feindseligkeiten für die Dauer der Conserenz. Oesterreichs Zustimmung ist zweifellos, diejenige Italiens und Griechenlands ist wahrscheinlich. Von einer Entschließung der Pforte ist noch nicht« bekannt. Die allseitige Zustimmung vorausgesetzt, wird die Conferenz wahrscheinlich schon zu Neujahr ihre ^Beratungen beginnen.
Bremen, 24. Dec. Die „Weser-Zeitung" schreibt aus Berlin: Die widersprechenden Confe- renznachrichten sind dahin zu berichtigen, daß die Schutzmächte auf Frankreichs erste Anregung die Conferenz in Aussicht nahmen. In Folge dessen beantragte Rußland, unterstützt von Preußen, die Ausdehnung der Theilnahme an der Conferenz auf bie Mächte, welche den Pariser Vertrag unterzeichnet. Die allseitige Annahme des Vorschlags wird nicht bezweifelt. Auf Einladung Frankreichs würde die Conferenz in Paris zusammentreten.
Karlsruhe, 26 Dec. Zn Unteribenthal (Oberseekreis, bei Freiburg) hatte sich, wie das „Wagner'- sche Telegraphenbürean" meldet, insgeheim, ohne Vor- wissen und Genehmigung der Staatsregierung, ein katholisches Frauenkloster von 40 bis 50 Frauen gebildet. Wie nun die „Karls. Ztg." meldet, hat die Regierung dieses Kloster aufgelöst und jede weitere Betbeiligung dabei verboten.
Wien, 23. Dec. Dem Telegraphen-Correspon- denzburdau" wird aus Athen vom 22. d. telegra- phirt, daß die griechische Regierung von der Kam- mer einen außerordentlichen Credit im Betrage von 100 Mill. Drachmen und eine außerordentliche Aus- Hebung verlange; die Nationalgarde wird mobilisirt, die Häsen der'(auf der Insel gleichen Namens liegenden) Stadt Poros und der Stadt Patras (am Eingänge des Meerbusens von Lepanto) werden be- festigt. Die türkischen Kriegsschiffe kreuzen nur vor Lyra. — Aus Triest vom heutigen Tage wird gemeldet, daß der Fürst von Montenegro heute ein- getroffen, und unverweilt nach Petersburg weitergereist sei.
Wien, 26. Dec. Nach hier eingetroffenen zu- versichtlichen Nachrichten aus St. Petersburg entbehrt die aus Konstantinopel wiederholt gemeldete, dem dortigen „Levant Herald" entnommene Nachricht, Rußland habe den griechischen Schiffen gestattet, die russische Flagge zu führen, jedweder Bc-
treffend.
IV. Ordensverleihungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst zu verleihen geruht: am 10. Oct. dem Staaisprocurator und Substituten de« General- Staatsprocurators an dem Obergerichte der Provinz Rhein- heffen vr. Valckenberg das Ritterkreuz 1. Klaffe de« Phi- lippöorden«; — am 18. Oct. dem Kreisbaumeister des Kreis- bauamt« Bensheim, Horst, da« Ritterkreuz 1. Klasse diese« Orden«; — am 11. November dem zweiten Registrator bei dem Hofgericht der Provinz Starkenburg, Schnell, in Rücksicht auf feine 50jährigen treuen Dienste, da« Ritterkreuz 2. Klaffe diese« Ordens; — am 25. No», dem evangelischen Pfarrer Müller in Staden das Ritterkreuz zweiter Klaffe de« LudewigS-OrdenS: — am 26. November dem Protocollisten und Kanzlei - Jnfpector bei der Staatsschulden - Tilgungskaffe- Directlon, Uebelshäuser, in Rücksicht auf seine 50jährigen treuen Dienste, da« Ritterkreuz 2. Klaffe bei Philipps-Orden«; — am 28. Nov. dem Obermedicinalrath in Pension, vr. Pfannmüller, da« Ritterkreuz 1. Klaffe des Philipps-Ordens — und am 12. Dec. dem Hofgutspachter Großmann zu Kranichsteln die silberne Verdienstmedaille für Landwirthschaft.
V. Ermächtigungen zur Annahme fremder Orden. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 24. November dem Gymnasiallehrer in Pension vr. Eich zu Worms die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen de« ihm von Seiner Hoheit dem Herzog von Sachsen-Koburq Gotha verliehenen Ritterkreuzes erster Klaffe
Freien, bald da, bald dort versteckte ein ächt vagabundische« Freibeuterleben geführt und durch Raub und Diebstahl aller Art sein Dasein elend gefristet hatte, trotz "alle« Sträubens, Umsichschlagen« und Beißens wieder eingefangen, indem ihn Hunger, Nässe und Kälte zu den menschlichen Wohnungen hingetrieben, und, nachdem er noch in frechster Weise die ihn Ergreifenden verhöhnt und verlacht hatte, in seine trauliche, mit Stäben wohlversehene Behausung zurückgebracht. (Den Be- ■“ - ■ - wjtj, dixfx Persönlichkeit nicht
zu rücken.
Newyork, 25. Dec.
denlen Johnson bewilligt bedingungslosen Straferlaß nebst Wiederherstellung des ihnen entzogenen Bürgerrechts allen bisher noch nicht pardonnirten Con
de« Herzoglich Sachsen-Ernestlnischen Hausorden« — und de« ihm von Seiner Königlichen Hoheit dem Großherzog von Baden verliehenen Ritterkreuze« erster Klaffe de« Orden« vom Zähringer Löwen zu ertheilen.
VI. Namensveränderung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 28. Nov. der Katharine Mifchler zu Lorsch zu gestatten, statt ihre« bisherigen Familiennamen« Mifchler in Zukunft den Familiennamen Walter zu führen.
VII. Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 2. Dec. dem Bau-Aspiranten Ludwig Walter von Grünberg zum Kreisbaumeister de« Kreisbauamts Groß-Gerau zu ernennen; — am 7. Dee. dem Schulamt« - Aspiranten Peter Vogel au« Semd die zweite evangelische Schulstelle zu Wöllstein — dem Schulamt«- Aspiranten Heinrich Müller au« Groß-Zimmern die katholische Schulstelle zu Weinheim — und der Lehrerin Anna Maria Aguntiu« au« Mainz die obere katholische Schulstelle zu Gonsenheim zu übertragen;.— an demselben Tage den von den Hm. Fürsten zu Solms - Hohensvlm« - Lich auf die vierte evangelische Schulstelle zu Lich präsentirten Schullehrer an der ersten Mädchenschule zu Lich Christian Ebeling für diese Stelle, — den von dem Hrn. Fürsten zu Löwenstein-Wertheim- Rosenberg und dem Hrn. Grafen zu Erbach-Schönberg auf die evangelische Schnlsielle zu Rimhorn präsentirten Schnlamts- Aspiranten Ludwig Haustein aus Burg-Gräfenrode für diese Stelle — und den von dem Hrn. Grafen zu Erbach Fürstenau auf die evangelische Schulstelle zu Hohberg und Kailbach präsentirten Schulamts-Aspiranten Selzer aus Pfeddersheim für diese Stelle zu bestätigen.
VIII. Dienstentlassungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 9. Dec. den Wagenwärter bei der Main - Neckar - Eisenbahn Lutz auf sein Nachsuchen von dieser Stelle zu entlassen.
IX. Concurrenz für die evangelische Pfarrstelle zu Branerschweiid mit einem Gehalte von 856 st. 2 fr.; den sämmtlichen Riedesel Freiherrn zu Eisenbach steht da« Präsentationsrecht zu dieser Stelle zu.
X. Gestorben: Am 7. Nov. der pensionirte Zollaufseher Blum zu Nierstein; am 16. Nov. der evang. Schullehrer Krick zu Affenheim; am 18. Nov. der pensionirte Grättzatif- seher Kraft zu Hahn; am 21. Nov. der Ober - Forst- und Domänen -Director Geheimerath Günther; an demselben Tage der Schullehrer S ch nell b a ch er Lützel - Wiebelsbach ; am 24. Nov. der evang. Pfarrer Müller zn Schwickart«- hausen; am 29. Nov. bet pensionirte Kreisbauaufseher Kall zu Alzey; am 30. Nov. bet evang. Pfarrer Bernbeck zu Langd; am 3. Dec. der Kataster-Ingenieur Thomaszu Darmstadt ; an demselben Tage der Militärpensiouär Fertig zu BeuSheim.
Mainz, 21. Dec. Wie der „Anzeiger" meldet, ist ein Bahnwärter auf der Taunusbahn (in der Nähe von Hattersheim), der im Verdachte steht, feine erste Frau vergiftet zn haben gefänglich eingezogen worben. Da« Ausgraben ber Leiche und bie gerichtliche Untersuchung derselben wird alsbald die Richtigkeit ober Unrichtigkeit obiger Vermuthung ergeben. Unwahrscheinlich ist sie nicht, denn man erzählt, baß sich vor etlichen Tagen der fragliche Bahnwärter mit seiner zweiten Frau gezankt habe, mit ber er, nebenbei gesagt, schon zu Lebzeiten der ersten Frau verkehrt haben soll. Bei biefer Gelegenheit habe ihm bleselbe den Vorwurf in'« Gesicht gefchleubert: „Willst Du mich wohl auch vergiften, wie Deine erste Frau?" Arbeiter und ein anderer Eisenbahnbediensteter, welche gerade an der Wohnung vorübergingen, hörten diese Worte, machten darüber die gebührende Anzeige, und bas Gerücht nahm natürlich sofort Veranlassung, seiner Pflicht nachznkommen.
Frankfurt. Vom kommenden Neujahr an werden auf der Main-Weserbahn die Retourbillete drei Tage Gültigkeit haben. Wer in einem Zug ohne Karte betroffen wird, hat außer dem Preise für die befahrene Strecke 10 Silbergroschen Strafe zu bezahlen.
Köln, 21. Dec. Bekanntlich fand man gestern vor aä)t Tagen den Buchhalter des Hanfes Nachtigall im Comptoir, sieben Stiche in der Brust, ermordet, während der Commis Karl Robert Brebeck in einem Nebenzimmer eingeschloffen war. Dieser wurde sofort wegen Verdachte« in Hast genommen. Bi« dahin plaidirte matt in der Unterhaltung pro und contra Brebeck. Heute ist aber die Entscheidung erfolgt, und zwar zu Ungunsten des Jnhastirten. Es meldete sich nämlich ein Schlosser an, welcher die Meise!, die im Nachtigall'scheu Hause gefunden worden, erkannte und die Erklärung abgab, daß Brebeck dieselben bei ihm gekauft. Ein zweiter Mann constatirte, daß Brebeck das gefundene Dvlchmeffer bei ihm erstanden. Da war an ein Leugnen nicht mehr zu denken, und ti erfolgte da» Gestäudniß.
Oberursel, 21, Dec. Pfarrer v. Linde ist schon wieder in einen Eonflict gerathen, dicßmal mit dem Gemeindevorstand. Dem „Rhein. Kur." schreibt man darüber: Al« kürzlich eine alte Urkunde entdeckt wurde, wonach ber Hospitalklrche zu Anfang beS vorigen Jahrhunberts ein zeitweiser Ablaß gewährt worben war, nahm ber Herr Pastor hiervon Veranlassung, den Pfarrangehörigen einen erneuten Ablaß für die Zeit von fünf Jahren gegen ein Entgeld von neun Gulden zu erwirken. Al« aber bet Herr Pfarrer demnächst bie neun ®ulben bet bem Ge- meinberath anfurberte, verweigerte derselbe die Zahlung obiger Summe, und Alle erklärten einstimmig dem in der Sitzung anwesenden Pfarrer, daß sie den angebotenen Ablaß zurückwiesen. Zugleich hatte ber Letztere auch für biefe Kirche ohne vorherige Anfrage eine „heilige Barbara" unfertigen lassen, und wollte hierfür eine Rechnung von 25 fl. angewiesen haben, welche ebensowenig Gnabe fand, weil man in der Kirche an ben schon vorhandenen biet Bildern ber „heil. Barbara" genug habe.
Au« Herrieden, 21. Dec., schreibt man der Fränk. Ztg.: Centraleuropa befindet sich an einer schwankenden Lustberghänge, deren Spitze sich in 'neuerer Zeit nach jSüdweften gewendet hat. Wir haben daher auch bald gwarm, bald kalt, je nachdem wir dem Luftberg oder Luftthal näher rücken. In Folge dieser meteorologischen Verhältnisse (kalter Passat im Südwest, warmer Antipassat im Nord) hatten vorgestern Morgen« 8 Uhr Madrid und Peter«burg einerlei Temperatur (5,4°), und war e« an der nördlichsten Spitze Schottland« wärmer al« in Rom (Nairn 6,8°, Nom 6,2°). Nordamerika hat t«i ber letzten Zeit ungeachtet be« tieferen Barometerstands« beiteten Himmel und kältere Temperatur.
tcn Italiener verwendet hat. In diesem befremdlichen Schritte ist schon unschwer der Einfluß des Generals Cialdini und der Candidatur des Prinzen von Carignan zu erkennen. — Mit den spanischen Finanzen geht es inzwischen reißend bergab. Vor einigen Tagen war bereits, wie man gesehen hat, die Depositionskaffe liquidirt und so die schwebende Staatsschuld von 250 Millionen zwangsweise in eine consolidirte umgcwandelt worden. Dieß genügte aber noch nicht und heute meldet ber Telegraph, daß die Provinzen und die Gemeinden durch Decret der provisorischen Regierung angehalten worden, ihre Fonds binnen dreißig Tagen gegsn Schatzbons dem Staate anzuvertrauen.
Paris, 26. Dee. Die „France" theilt mit, die Türkei habe die Erklärung abgegeben, sie werde nimmermehr in eine Cesston oder in die Autonomie Kreta'« willigen. Betreffend den Zusammentritt der Conferenz erfährt dasselbe Blatt, daß die Conserenz noch keineswegs gesichert, sondern lediglich die Möglichkeit einer solchen wahrscheinlich sei. — Die „Patrie" constatirt das vollständige Einvernehmen Frankreichs und Englands über die türkisch - griechische Frage. — Gerüchtweise verlautet, die Conferenz werde am 2. Januar zusammentreten.
Konstantinopel, 21. Dec. Die türkische Regierung dementirt pssieiell die Behauptungen der preußischen und russischen Zeitungen, daß Oesterreich für den Ausbruch der Krisis verantwortlich sei, und erklärt, sie habe aus eigener Initiative ihre Entschließungen getroffen, ohne vorher die Botschafter der auswärtigen Mächte in Kenntniß gesetzt zu haben. Sie werde von den Forderungen, welche bie Cabinette als berechtigt anerkennen, nicht abgehen, und habe Serbien und Rumänien nur von der beabsichtigten Ausweisung der griechischen Unterthanen in Kenntniß gesetzt, nicht aber eine gleiche Maßregel verlangt. Die türkischen Häfen bleiben den griechischen Schiffen, welche vor dem 16. Dec. abgesegelt sind, offen.
Konstantinopel, 23. Dee. Die „Turquie" sagt, die türkischen Truppen, welche an der Gränze
grünbung.
Prag, 21. Dec. Wie wir in unserem letzten Berichte bemerkt, ist es die polnische Frage, die vor der cz'chischen zur Lösung kommen soll. Der Club der polnischen Abgeordneten in Wien wird die Weih- nachtsferien zur Klärung der Situation benutzen und eine Unterhandlung auf der Basis der Lemberger Resolution anzubahnen suchen. Die Gerüchte, die hierüber aus Wien zu uns gelangen, lauten aller- dingS ziemlich unklar; doch sollen von dem gegenwärtig dort weilenden Abgeordneten L. Rieger be- stimmtere Mittheilungen eingelaufen fein, die darauf schließen lassen, daß ter „Ausgleich mit den Czechen" gleichzeitig mit der Polenfrage zur Verhandlung kom- men werde. Rieger verkehrt sehr häufig mit den Männern, die in der czechischen Ausgleichsfrage zu- meist genannt wurden, tote Dr. F'schhof u. A. lieber- Haupt scheinen die Czechen'ührer dem Ausgleiche we- Niger abgeneigt zu sein, da das Häuflein ihrer Treuen immer mehr zusammenschmilzt. Die große Masse des Landvolkes haben sie schon lange nicht mehr für sich. , ,
Paris, 22. Dec. ES ist hier sehr bemerkt Worten, daß die provisorische Regierung von Spanien sich in Rom für die zwei zum Tote verurlheil-
föderirten; es ist jedoch sehr unwahrscheinlich, daß der Congreß diesen Erlaß bestätigen werde.
Vermischtes.
Gießen, 27. Dec. Dieser Tage würbe dahier ein Bursche, Ausländer unb von höchst zweifelhafter Herkunft, in bunte, zerzauste Fetzen gekleidet, auf besten Ergreifung eine bebeutenbe Belohnung^ gesetzt war, nachdem ker bereits vor etwa sechs Monaten au« festem Gewahrsam auSgebrochen, seitdem im
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