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Aeiülge zu Ar. 61 des Aie^ener Anzeigers.

verlieren,

und lege

(Fortsetzung folgt.)

Da das Landwehrbezirkscommando auf dar Local im Wachthause am Wallthor nicht mehr reflectirt, so sei dasselbe durch Herstellung einer Küche als Privatwohnung tauglich zu machen und der Ver- miethung öffentlich auszusctzen.

Der Großh. Polizeiverwaltung, welche eine Mit- betheiliguug der Stavt beim Begießen der Straßen des Seltersbergs befürwortet hatte, soll erwiedert wer- den, daß, da von den Bewohnern de« Seltersbergs die Angelegenheit selbst in Verhandlung genommen |ei, so liege für den Gemeinderath keine Veranlassung vor, auf den Vorschlag Großh. Polizeiamtr ein­zugehen.

Auf Vorlage de« Hofgerichtserkenntnisse- vom 14. t. M. in der Rechtssache der Stadt gegen H. Becker beschließt der Gemeinderat-, die der Stadt zuerkann­ten 150 fl. zu acceptiren. Wegen Antrctretung des der Stadt durch dieses Erkenntniß aufgegebenen Be­weises will der städtische Anwalt in der nächsten Sitzung weiter berichten resp. Anträge stellen.

Die übrigen Beschlüsse betreffen persönliche An- gelegenheiten.

mir gute Nachrichten, daß schon in einigen Tagen werden."

Mn.

Darmstadt, 16. Mai. Auf Grund glaub- würdiger Mittheilungen können wir alle Angaben, welche bis jetzt über definitive Entschließungen oder rich- tiger Vereinbarungen bezüglich derMainzer Frage" in der Presse gemacht worden sind, wenigstens in so weit sic sich auf Verlegung hessischer Truppen nach Mainz bezogen, als unrichtig oder mindestens verfrüht be­zeichnen. Daß die Angelegenheit noch in der Schwebe ist, geht schon daraus hervor, daß bald den Offizie­ren dieses, bald denen jenes Regiments die Andeu­tung gemacht wird, sie möchten sich auf eine Verle­gung in die genannte Festung gefaßt machen, und daß dieß stets alsbald widerrufen wird. Jedenfalls ist es Thatsache, daß die von dem Kriegsministerium ressortirenden Organe, welchen diese Angelegenheit competirt, noch keinerlei Auftrag für Vornahme der erforderlichen Arbeiten erhalten haben.

Darmstadt, 10. Mai. Das gestern erschienene Regierungsblatt Nr. 24 enthält:

I. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Innern, Schenkungen Seiner Königlichen Ho­heit des Großherzogs an verschiedene Wohlthätig- keits-Anstalten betreffend.

Unter dieser Bedingung gewiß," erwiederte sie.

Ich erwarte Perry Myers morgen Abend, er wird die Nacht bei mir m- bringen; vielleicht bringt er ........- 4

meine Wünsche sich erfüllen

Gießen, den 22. Mai. (Sitzung des Ge­meinderaths vom 19. Mai.) Auf Vorschlag der Großh. Bürgermeisters wurde beschlossen, durch Vermittelung des Großh. Kreisamt- die Bitte an die Regierung gelangen zu lassen, daß in der Eisen- vayn- insbesondere der Bahnhofsangelegenheit von hr mne Entscheidung getroffen werde, ehe die Lo- ^'behorden gehört worden seien.

A"ge der Vertheilung der Communalsteuer- zettel soll bei Vorlage des Budgets pro 1869 wie- w öorötlegt werden, eine Aenberung der Stcuerzettcl L,heD°C^ mt RiWchl auf die 6 Erhebungstermine nothwendig. 0

bOr*Gesuch des Vorstandes der Balser'schen ® !,tun8 M erwiedert werden, daß der Gemeinde- die eh» ihrem Gesuche entsprechen könne, bis e Richtung, welche die Eisenbahn auf dem SelterS- °crg nehme, definitiv entschieden sei.

Krankt Heichelh-'M, dessen Austritt durch ich^^e't "lotivirt ist, ein neues Mitglied der Ein- tlSn "nennen ist, wurde für den-

«'« S, Dreiling III. gewählt.

3|1 das der Schlüssel zu Deinen Geheimnissen?"

Richtig gerathen," antwortete er,und hätte große Lust, Dir denselben zu geben sammt der «Schatulle, zu der er gehört, denn Beide würden nirgends sicherer als bei Dir aufgehoben sein." a v

s"E I)ir ubcr, daß ich mich gerne mit Geheimnissen befasse?" wrbe?icl °arum geben," fuhr er fort,wenn Sie im Besitze dieser Geheimnisse wäre, auf sie beruhen alle meine Hoffnungen, cs sind die hinterlassenen Papiere meines seligen Vaters, Deliah, und wenn wir uns morgen im Walde sehen, will ich Dir Manches aus denselben mittheilen; Du wirst doch kommen?"

WMWMWZ ^WK-SS «B-S genau 6cn Sc-n-gen vorgelegt hätten, obgleich Beide dasselbe

^-u kannten sie hatten es ihm stets überlassen, ihnen die Mittheilunaen iu

d-e er für gut befunden hatte. Sie hörten ihm auch dieses Mal lckwL

nür Pttrtz un^dw^' ff" ($rkbmffel. Tages, den Inhalt seines Gespläch« 27 und die Hoffnungen mrttherlte, welche er auf den Erfola seines Brie-

und Alles was <^)eiiad^s n f f pr »t«« . . . J W^uttcr gesetzt hatte,

Xh, h, »5 * "Mutter ihm erwiedern konnte, waren die wenigen Worte-

ÄX.* M63»n

To»/'^ welcher gelitten hat," erwiederte er in melancholischem

^ur,em Anrecht darauf hat, daß seine Wünsche in Erfüllung gehen, so glaube A letzt doch wohl ein Wenig anfangen darf zu hoffen, denn ich bin lange genug stiefmütterlich in der Welt behandelt worden."

sm , ,r llmubcn Sie, daß Sie jemals sehr einig und harmonisch mit Ihrer Ä£ '7,7"»" M*« ml- °-»!*.>.» in f.Ä*.

sie leben, wie sie will," erwiederte John, ich werde ibr keine Vor, ulÄÜna^?? .^""wkgen mag sie nur mit solchen Leuten umgchen, die ihren Ulsprung bis auf die Pilgrimme von New-Plymouth zurücksühren können- ick erlange weiter Nichts von ihr, als das Recht, to»/i^/XVcn 2« $aben, n(whc& dann und wann in ihrer Nähe geduldet zu werben."

Gebe der Himmel, daß Sie diesen Wunsch erreichen."

sur mich verlange ich die Erfüllung desselben, weil es für mich ein ^as"mlr1eb'7d'w«t?ül ^laube,k ba6 gedenke, jemals Ettvas, lieb und werth ist, in jenen giftigen Contrakt zu bringen, o nein es *au^£n' 'N 'Heer Nähe und unter ihrem Dache ist

es wie unter dem Upas-Baum, ihr Blick und ihr Odem sind töttlich."

»llnd welche Plane haben Sie für Vie Zukunft?"

~ '"ügUch auf dem Lande zu leben, um so wenig als möglich mit dem Stattleben in Berührung zu kommen, und damit werde ich ihr nur einen Ge- SfernSta weniger sie mich zu sehen braucht, je weiter ich von ihr entfernt oln, bejlo lieber wirb es ihr fein."

Unter solchen und ähnlichen Gesprächen war der Abend weiter vorgerückt und die spate Stunde mahnte John an's Nachhausegehen. Er sah nach d?r Uh! und bemerkte, daß es beinahe zehn Uhr geworden war. Deliah gewahrte einen fraote" ' *-r att remcr U&rfctte befestigt war und auf denselben deutend,

(Fortsetzung)

V'?.° b"stehe mich also wohl; ich will ein Mal Etwas riskiren zu Ble.be h>» und erwarte mich, in einer Stunde bin ich wieder hier »no icge zweihundert Dollar in Deine Hände, ich denke, das ist sowohl ein Zeichm eines guten Willens, als auch ein Beweis des Vertrauens. Dieß Geld ist Dein, und hier meine Hand zum Unterpfand?, wenn Du mir die Nachricht bringst, er e. falt oder habe das Genick gebrochen, so sind an demselben Tage noch dre"

andere Dollar Dein. Du brauchst mir gar nicht zu antworten; ich toI£en' toa6 ?U| ^un Wie Du es thun willst;

D'r die Summe zu holen, welche ich Dir schenken Will, die Zu' kunft muß es lehren, ob ich Dir noch mehr Geschenke machen werde. In einer Stunde bin ich wieder hier."

Und rasch, ohne eine weitere Antwort abzuwarten, eilte Harri aus dem m DaS^Gerausch seiner Schritte auf der Treppe hatte wahrscheinlich Anita - Aufmerksamkeit erregt, vielleicht mochte sie auch ein Wenig gelauscht flüfterte fi!niiblmn)U?anb an ber Treppe und Harri's Hand ergreifend,

pU|ii-riv fiv lyin iu

Ne vuol ella venire esta notte, Signore!

Un altro tempo, bellissima aniica.

. Anita carä sola tutti gli notti, il fratello Tomasio uscera! No vuol venire, Signore I

Das Testament des Großonkels.

Achtes Kapitel.

, g11 fsoucki, amiea!" sagte Harri, indem er ihr einige Geldstücke

gab und sich dann losmachend aus der Thür eilte.

Kehren wir jetzt zu John und Perry zurück, welche, wie Tomasio richtig Harri mitgetheilt hatte, in Einem der kleinen Kellersalons bei Keese saßen, wo sie ungestört ein Mittagsmahl eingenommen. ß ' 1

E" war mittlerweile die Dämmerung eingetrcten und John hatte mehrere Male schon den Heimweg antreten wollen, und den Freund aufgeforkert ihn zu begleiten. Dieser hatte jedoch Geschäfte für den folgenden Tag vorgeschützt, da­gegen ihm sein Versprechen gegeben, ihm am morgenden Tage zu besuchen.

Richte es so ein," hatte John zu ihm gesucht, daß Du die Nacht oben blctben tann(l, die Abende sind dort himmlisch schön, wir bringen den Abend bei Deliah zu, und am andern Morgen bringe ich Dich zur Wewhawken Ferry, Du nimmst dann die Cars der achten Avenue und kannst schon um 7 Uhr beim Worhause fein. Und jetzt nimm diesen Brief," hatte er hinzugefüqt, ihn einen rwmlich dicken Brief überreichend,er enthält eine Abschrift des bewußten Dri- ginaU und das erste Blatt, ich verlange in diesem Briefe eine Unterredung, um mit ihr über die Herausgabe des Ganzen zu verhandeln, und wie gesagt, wenn sie einwilligt, woran ich nicht zweifle, so bin ich meines Erfolges gewiß."

Perry nahm den Brief in Empfang und machte dem Freunde die besten Hoffnungen, worauf sich Beide trennten, der Erstere den Weg nach seiner Woh- nung einschlagend, der Letztere den Broadway hinunter nach Barclaystr-, um dort dieß Ferryboot nach Hobokcn zu nehmen. Es war Abends sieben Uhr, zur Zeit wo nächst den frühen Morgenstunden die Ferryboote am vollsten sind: denn Alle diejenigen, welche des Morgens von drüben in die Stadt an ihre Geschäfte eilen, kehren des Abends um diese Stunde von dort zurück. John nahm weder .^Owwbus, noch schlug er den Weg auf der großen Landstraße ein, sondern er wandte sich den elysaischen Feldern zu. Es war ein wunderschöner Abend und Spaziergänger beider Geschlechter erfrischten sich hier in der Küble der ,chmz,n Buchen »ach T-,e° »Nh,ns '$« iS »-H-, -nch A n,« aufaDenb, daß ihm zwei Manner in der Ferne folgten, die er, wenn er ihrer «nJWia geworden, für ein Paar von ihrer Arbeit Heimkehrente Handwerker qe- bEen haben wurde, die droben auf dem Berge wohnten. Er durchschritt die vaÄ!?7 Gefilde und gelangte am Ende derselben wieder auf die Landstraße,

SmhncrC cunb kolgte dem Wege zuerst in der Ebene, dann all- malig sich den Berg hinaufziehend, bis endlich die Höhe erreicht ist und die er- stta Hauser des Dorfes dem Wanderer gerade vor Augen liegen John hielt sich Nirgends auf, sondern ging jetzt rasch vorwärts, bta er !as Hau- mit der ^»^nreben und Schlinggewächsen erreicht hatte.