Politische Rundschau
R-daction, Druck und «erlag der Brühl'schm Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen.
Berlin, 14. Oct. Die „Prov.-Corr." bestätigt den Zusammentritt des Landtags am 4. Nov. und fügt binzu: Die Staatsregierung erwarte in Folge des fast frühesten verfassungsmäßigen Termins des Lesstonsbeginnes, daß der Landtag den Staatshaushalts. Etat, welcher bei der Eröffnung sogleich vor- gclegk werden wird, rechtzeitig feststelle.
Hannover, 14. Oct. Dem Provinziallandtag ist ein Gesetzentwurf über Ehe - und Verlöbnißsachcn zugegangen. Bisher stand die Entscheidung in diesen Sachen den Eonsistorien zu. Jetzt soll dieselbe an die großen Senate der Obergerichte übergehen, deren Mitglieder, ohne an BeweiSregcln gebunden zu sein, das Ergebriß der Beweissührung nach freier Ueber,eugung zu würdigen haben. Dem gerichtlichen Prozesse hat der Kronanwalt, bei Vermeidung der Nichtigkeit, beizumobnen. Bevor die gerichtliche Vcr bandlung anhebt, soll ein Sühnevcrsuch vor dem Geistlichen stattfinden. Nichtige Ehen hat der Kronanwalt als Klager argen beide Parteien onzufechten. Für das gerichtliche Verfahren gelten im Allgemeinen die bestehenden Prozeßgesetze.
Dresden, 14. Ort. Seit 1 Uhr sind die Dienslmänner der Altstadt in einem Aufruhr begriffen, weil der Handarbeiter-Genossenschaft die Cvn- cession verweigert wurde. Die von der Polizei Verhafteten wurden vom Volke immer wieder befreit. Für^heute Abend wird noch Schlimmeres erwartet.
Stuttgart, 11. Oct Die Staatsregierung erhielt, wie der „Augsb. Postztg." aus guter Quelle verlautet, eine Mittheilung von der römischen Kurie, daß sie das Ansinnen, einen Coadjutor in Rottenburg aufzustellen, zurücknehme, aber einer eingchen- den Rechtfertigung des Bischofs und seines Kapitels gegen die in Rom angebrachten Beschwerden und I Anklagen, entgehenfehe. Sicherem Vernehmen nach I ging bereits eine Rechtfertigungsschrift von Rotten- I bürg nach Rom ab. Schließlich sei noch erwähnt, I daß bereits zehn deutsche Kirchenfürsten sich in Schrei- ben an die würtembergische Regierung gegen jeden I Verdacht der Betheiligunq an der bekannten Denun- I ciaticn gegen den Bischof von Rottenburg verwahrt I haben. |
I die provisorische Regierung wünsche freundliche Be- Ziehungen mit Frankreich zu unterhalten. Dieselbe I sei nicht voreingenommen für irgend einen Thron- candidaten und werde sich bemühen, daß die Wahl auf einen Prinzen falle, welcher Europa im Allge- meinen, besonders aber Frankreich genehm sei.
I Parts, 15. Oct. Der „Moniteur" bringt eine Uebersichr der Einnahmen von indirecten Steuern. Die Vermehrung derselben betrug für die neun ersten Monate res Jahres 1868 : 17,750,000 Fr. gegen dieselbe Zeit im Jahr 1866 und 10,984,000 Fr. liegen die nämliche Zeit des Jahres 1867. Die Vermehrung im dritten Quartal von 1868 beträgt I 8,747,000 Fr. gegen 1866 und eine Verminderung I von 4,595,000 Fr. gegen 1867.
I London, 12. Oct. Das vom Continent herübergelangt- Gerücht, daß der Exkönig von Hannover nach England zu gehen gedenke, um als Herzog
I von Cumberland seinen Sitz im Oberhause einzuneh- men, hat hier so wenig Eindruck gemacht, daß nicht einmal alle Blätter cs der Mühe werth hielten, I ein Plätzchen unter ihren vermischten Nachrichten I einzuräumen. Die Herzoge von Cumberland waren von den Prinzen des Königshauses diejenigen, welche am wenigsten beliebt waren, und, wären sie es auch I gewesen, wurde das englische Oberhaus der letzte Punkt sein, von dem aus der entthronte König seine Ansprüche gegen Preußen mit Erfolg verthetdigen könnte. Seinen Sitz unter den Lords kann er jederzeit einnehmen, kenn der Besitz und Verlust des Han- növer'schcn Thrones ändert nichts an den Rechten, die er als Herzog von Cumberland besitzt. „Aber, so sagt heute „Daily Telegraph", was will er mit diesem Rechte anfangen? Etwa lange Reken gegen Preußen halten? Seine Ansichten über deutsche | Politik auseinandersctzen? Und tote sollen die übri- I Peers ihn tituliren? Etwa als gnädigster König von der Opvositionsbank?"
13. Oct. Ein Dccret des Justiz- I Ministers vidnet die Aufhebung des Jesuitenordens auf der ganzen Halbinsel und den spanischen Inseln an; erklärt deren Guter für Nationaleigenkhum und bestimmt, daß ihre College und Einrichtungen binnen I drei Tagen geschlossen werden.
Madrid, 14. Oct. In einem von des „Ga- I ccta" veröffentlichten bcmcrkenswerthen Vorbericht Fi- guerola's zu dem Decrct, wodurch die Octroi-Abgabcn in Spanien und den umliegenden Inseln abgeschafft werden, ist gesagt, daß, zum Ersatz für diese Steuer, welche dem Schatz nahezu 200 Millionen jährlich eingetragen habe, eine Personalsteuer eingesührt wer- den soll, welche von allen über 14 Jahre alten Bürgern erhoben werden wird. Diese Steuer wird nach Maßgabe der Wichtigkeit des Ortes und der Closft der Familien angesetzt. Arme bezahlen nichts.
Washington, 13. Oct. Die Regierung der I Vereinigten Staaten hat die von ihrem Gesandten Hales ausgegangene Anerkennung der jneuen spani- I scheu Regierung bestätigt.
I thal verbundener Aequatorialstrom hat die dortige Temperatur wieder erhöht. Im mittleren und westlichen Europa hat sich der Himmel aufgeheiterk, nur im Süden wollen die Wolken nicht weichen, obwohl die Regengüsse aufgehört haben. Auch I die Temperaturunterschiede ssnd wieder weit geringer. Nur »er meist unter dem Mittel befindliche Luftdruck beeinträchtigt de» I Schluß auf die Fortdauer des wieder eingetretenen schonen I Herbstwetters, das überall den sogenannten Alt-Wciber-Sommer hervorlockt.
Turin, 5. Oct. Gestern kamen uns der Ueberschwem- mungen halber die Posten aus der Schweiz, aus der Lombardei und aus Deulschland zum Theil gar nicht, zum Theil sehr I verspätet zu. Der Lago maggiore, der Cvmer-See, der Tessin die Sesia sind ausgetreten und haben gräuliche Verwüstungen angericbtet. Der Tessin trat so stark aus, daß er die Eiseu- bahnbrucke unter Wasser setzte, und so den Bahnverkehr zwischen hier und Mailand unmöglich machte. Die Wasser der Sesia verursachten in der Nähe von Valenza auf der Bahn. I lmie von Alessandria nach Pavia so bedeutcud-n Schaden, daß auch diese zweite Verkehrslinie mit Mailand unterbrochen ist Das „Secolo" bringt uns sogar die Nachricht, daß die schöne I ssuS Bogen bestehend- granitene Brücke bei Buffalvra, zwi- I fch-n hier und Mailand, von den tobenden Wellen des Tessins bedeutend beschädigt wurde. Die ganze Ctraßenlänae den See I binauf von Arona bis Baveno steht unter Wasser und ist un- I fsshrbar. Die Post geht über die Berge. Die prachtvollen Hotels zu Stresa, Arona und Belgirate sind nicht wehr zugänglich; die am See liegenden Stadttheile von Jntra und I Pallanza stehen unter Wasser, und der Verkehr in denselben I wird durch Barken vermittelt. Wer die Gegend kennt, wird I sich einen Begriff von der Höhe und der Ausdehnung der Ueberschwemmung machen können, wenn er erfährt, daß di« I herrliche, der Frau Herzogin von Genua gehörige Villa zu I Stresa bis zum ersten Stockwerk unter Wasser steht. Auf I dieser weiten Wasserfläche schwimmen tausenderlei Haus - und Ackergeräthschaflen, Fässer, Bütten, Zuber, Kübel, das ganze Herbstgeräthe, Bau- und Brennholz in Menge; der Schaden ist unberechenbar. Auch der Comer-See ist hoch angefchwollen und überschwemmte bereits di- Gärten mehrerer Villen, und bedrohte auch die jes fehlten gestern noch sechs Zoll,'Villa Eiani, wo Ihre Maj. di- Kaiserin von Rußland ihren Aufenthalt genommen. (Dieselbe hat sich bekanntlich nach Mailand begeben.) Auch aus Miltelitalien kommen wieder Hiobs posten in Menge, besonders aus der Lunigiana, wo dießmal die Magra schreckliche Verheerungen angerichtet hat.
Florenz. Es ist den Bemühungen des Generals Escoffier endlich gelungen, einen der gefährlichsten Briganten der Romagna, Luigi Cassadio, unter dem Namen Gaggino" bekannt, unschädlich zu machen. Fünfzehn Carabiniere überraschten denselben, und doch gelang eS Men erst nach heißem Kampfe und nachdem zwei von ihnen -gefallen waren, den Gegner nie- d-rzustrecken. Man hofft setzt auch der beiden Brüder Barisani habhaft zu w.erden. — Der Prozeß, welcher vor den Asfisen von Bologna gegen die „Bande von Pesaro" geführt wird- wirst ein grelles Streiflicht auf di- Unsicherheit der Zustände *n b,n Provinzen. Jene Bande trieb drei Jahre lang, von 1863—65, an der Küste des adriatischen Meeres, zwischen Pesaro und Ravenna, ihr Unwesen. Der Hauplanführer derselben, Ciro Rosst, ist flüchtig; die Zahl der vor den Schranken des Gerichts Anwesenden beträgt 30. Im September 1865 wurden sie gefangen genommen; di- Untersuchung hat also volle drei Jahre gedauert. Die Furcht vor den Ange- klagten ijt fi) groß, daß die Zeugen eö nicht wagen, ru ihren Ungunsten auszusagen; ja, einer derselben, an dem ein Mord- versuch gemacht worden, und sein- Söhne haben nicht den Muth, die Verbrecher zu identificiren, obgleich sic über die Perlon derselben offenbar nicht im Zweifel sind; sie schützen Un sscherheit vor: der Wuchs, die Kleidung der Angeklagten scheint ihnen verändert. Dem Gerichtshöfe gehen zahlreiche anonyme Drohbriefe zuman muß jedoch anerkennen, daß er sich nicht einschüchtern läßt. Da bis jetzt kein Zeuge eine entscheidende Aussage abgegeben hat, so ist es zweifelhaft, ob di- Geschworenen das Schuldig aussprechen werden.
TVren, 12. Oct. Die für gestern Vormittag in Zobel's Bierhalle anberaumt gewesene Volksversammlung der „social - demokratischen Partei" ist v.r- boten werten; einige tausend Arbeiter, Mitglieder aller hiesigen demokratischen Vereine, hatten sich zur festgesetzten Stunde am Versammlungsorte eingefunden. Ein an der Saalthüre angeheftetes Placat belehrte sie jedoch über das in Folge eines Polizei- erlusses verhängte Verbot der Versammlung. Der größte Theil der Versammlung verließ sogleich den Versammlungsort, und cs fanden keinerlei Äusschrei- tungen statt. Die Polizei fand den Ausdruck „Bildung der social-demokratischen Partei" ungenügend und unbestimmt. Da« Central-Eomiis der social- demokratischen Partei beräth jetzt über solche Abän- Gerungen der Tagesordnung, welche die beabsichtigte Volksversammlung möglich machen sollen.
Wien, 13 Oct. Die Regierung hat sich beeilt, etwaigen Mißdeutungen der Maßregeln, die sie I tn Böhmen zu ergreifen genöihigt war, im Auslande zuvorzukommen, und Hr. v. Beust hat dcßhalb, im Einverständnisse mit seinen cislcithanischen Kollegen, ein Rundschreiben an die Agenten Oesterreichs' im Auslande erlassen, in welchem sowohl die Motive dargelegt werden, als auch auf die VerfassungS- mäüigkeit des Vorgehens hingewiefen wird. I
PckriA, 13. Oct. Der spanischen Correspon- I tenj des „Äaulois" zufolge wären die Junten von Barcelona und Valencia wenig geneigt, die proviso- ris^ Regierung anzuerkennen. Man hosst jedoch, sie dazu zu vermögen, ohne daß es zu einem öffent- lieben Confl.ct kommt. — General Prim inspicirt soeben in offener Calcsche und begleitet von Herrn Escalante die von den armirten Bauern besetzten Posten, um ihnen begreiflich zu machen, daß es Zeit ist, zu den gewohnten Arbeiten zurückzukehren und der Armee die öffentliche Sicherheit anzuvcrtrauen. I — Der Gras von Girgenti ist gestern in Paris angekommen und begab sich sofort in das Hotel des Grafen Aquila, wo feine Gemahlin ihn erwartete. — Der Prätendent Don Carlos befindet sich auch hier, wo er das Haus No. 30 Rue du Cardinal Fesch bewohnt. Er hat, wie es heißt, die loyale Absicht, seine Ansprüche auf den spanischen Thron den Cortes vorzulegen, im Uebrigen aber auf alle agitatorischen Schritte zu verzichten.
PariS, 13. Oct. (Agence Havas.) „Gaulois" glaubt zu wissen, daß Prim an den Prinzen Napo- I leon einen Brief gerichtet habe, der zur Mittbeilung für den Kaiser bestimmt sei. Prim erkläre darin, I
I Spanien. An dem größten Hause in Madrid, an dem I Schlosse der Königin, ist zu lesen: Dieses Haus ist sofort -u I vermiethen! Merkwürdiger Weise find noch keine Mieth-Lieb- I Haber aufgetreten, wenigstens nicht öffentlich. Auf dem Spei- I sh-r desselben Hauses, gleichsam in der Rumpelkammer, fanden I lich Krone und Scepter und andere schätzenswerthe Dinge, die I einstweilen ad acta gelegt worden find. — Die gelungene Revolution wuide in Madrid — ländlich sittlich — nut einem I großartigen Sliergefechte gefeiert. — Um 20,000 hungernden I Menschen Arbeit und Verdienst zu geben, wird das alte Mar- tmskloster eingeriffen und eine freiwillige Anleihe gemacht werden. Auch in andern Städten soll di- Nvth groß sein; denn der bankerotte Absolutismus Hal tabula rasa gemacht. — Da» souveräne Volk von Spanten verkündigt in einem Aihem religiöse Duldsamkeit und Austreibung der Jesuiten. Die guten Jünger Loyolas berührt diese Svmmerlogik sehr unangenehm: denn sie kostet ihnen Haus und Hof und Land. Sie fragen entrüstet, woher das Volk diese Logik habe und vernehmen die Antwort: aus dem Leben der Völker; überall konnte die Toleranz erst, einziehen, wo die Jesuiten ausgezogen waren. Es wandern in Folge dieser spanischen Logik so viele Jesuiten über die Gränze. daß die Nachbarstaaten, die auf ihre Portion verzichten, gut thun werden, ihr Hausthor fest zu schließen. — Napoleon braucht sich keine Mühe zu geben, um die Moral aus der spanischen Revolution zu ziehen: seine Franzosen prä- s-nttren ihm diese Moral auf dem Teller. Wenn man das Haus seines Nachbars brennen sieht, sagen sie, so läßt man aus Vorsicht seinen eigenen Kamin fegen. Den Schornstein- fegcr, den^Frankreich nöthig hat, heißt — Freiheit. — Ich werde mir eine italienische Königin kommen lassen, sagte ein bekannter Bienenzüchter im WirthShans. Nehmen Sie doch die spanische Königin, rieth ein Bekannter, fie ist gerade va- cant. Die letztere Königin weilt noch in Pau, unschlüssig, ob fie sich in den Schoß der geliebten Mutter Christine nach St. Adresse flüchten oder di- Corvette der „unbefleckten Empfänq- niß" besteigen soll, welche ihr der Papst zur Reis- nach Civi- tavecchta geschickt hat. — Marfori, der Leibintendant der Er- königin Isabella, wird das Brod der Verbannung in den besten französischen Rothwein tauchen. Das Haus Rothschild hat für ihn die Besitzung Chateau Lafitte, wo der berühmte Wein wachst, um 4i/a Mill. Fr. gekauft.
Vermischtes.
11. Oct. Das heute erschienene Reqie- I rungSblatt Nr. 54 enthält: J
. ,1- .V-rordnung, die Erhebung der technischen Schu e zu Darmstadt zu einer polytechnischen Schule betreffend.
II. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums der Finanzen, den Anschluß der Großherzogthümer Mecklenburg- Schwerin und Mecklenburg-Streiitz, der freien Stadt Lübeck sowie mehrerer preußischer Enclaven und des Lauenburqischen Lchnguts Stintenburg an den Zollverein betreffend.
III. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums der Finanzen, die neue Organisation der Oberförstereicn Roßdorf und Dieburg, Forsts Reinheim, Nieder-Ramstadt, Forsts Jugenheim, und Messel, Forsts Darmstadt, betreffend. “
IV. Dienstnachrichten. Am 16. Sept, wurde dem Pfarrverwalter Johann Kumpf dje katholische Pfarrstelle zu Horchheim übertragen; — am 2. Oct. wurde dem Heinrich Fatum aus Lindenstruth das Patent als Geometer der drit-' ten Klaffe für den Kreis Grünberg — und am 6. Oct. dem Geometer zweiter Klaffe, Adam Mayer aus Nierstein das Patent als Geometer der ersten Klaffe für den Kreis Oppenheim ertheilt.
V. Concurrenz für: die evangelische Pfarrstelle zu Dolgesheim mit einem Gehalte von 633 fl. 25 fr.; — die evan-
Zu Stumpertenrod mit einem G-Halte von 300 ff. 52 ft.; — die DistrictSeinnehmerei Richen, wofür eine Dienstcaution von 3000 ff. erfordert wird; concurrenzfähiqe Bewerber haben sich binnen 14 Tagen anzumelden.
Berlin, 11. Oct. In der hiesigen Staatsdruckerei werden zur Bequemlichkeit für das geschäftstreibende Publikum gegenwärtig Streifbänder angefertigt, welche gleich mit den Werthzeichen zu 4 und 8 Pfennigen und 1 Sgr. ic. versehen und, die im geschäftlichen Verkehr bei der Versendung aller Gegenstände unter Kreuzband, als Berichte, Anzeichen, Preis- courante :c., am häufigsten zur Verwendung kommen. Dieselben werden ebenso, wie die Francocouverts, durch die Postanstalten verkauft werden.
-r- 12. Oct. Der kurze Vorwinter im nord-
ostlichen Europa ist verschwunden, ein mit einem tiefen Luft- |


