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Darmstadt, 9. Oct. Das Großherzogl. Mini­sterium gibt bekannt, daß die Legislatur des Staates Java ein Gesetz angenommen, durch welches die bis­herigen Unterschiede zwischen Fremden und Einhei­mischen in Bezug auf Erwerb, Besitz und Uebertra- gung von Grundeigenthum aufgehoben wurden. Da die Schwierigkeiten bei Geltendmachung der Ansprüche außerhalb der Bereinigten Staaten wohnhafter Er­ben auf das zu Verlaffenschaften gehörige Grund- eigcnthum beseitigt sind, so ist die Aendcrung der Gesetzgebung um so mehr für viele Bewohner von Hessen von großem Interesse, da vorzugsweise viele hessische Auswanderer sich nach Java begeben haben, und eine größere Anzahl derselben ohne dortige Er­ben verstorben sind.

Berlin, 9. Oct. Die Frage wegen Anerken­nung der neuen Zustände in Spanien ist hier noch gar nicht zur Sprache gekommen; selbst wenn Dort- schon eine tesinitive Regierung eingesetzt worden wäre, würde man schwerlich vor der Rückkehr des Grafen Bismarck eine Entscheidung treffen. Es ist übrigens nicht zweifelhaft, wie dieselbe ausfallen wird. Ge­rade in Bezug auf Spanien hat Preußen vor einem Menschenalter durch Nichtanerkennung der jetzt ge­stürzten Königin so traurige Erfahrung gemacht, daß wohl Niemand daran denkt, noch einmal unserer Industrie einen solchen Schaden zuzufügen. Möglich allerdings, baß einige Hochconseroative den Wunsch hegen, unser Ca'oinet möge der Welt ein Zeichen ritterlichen Sinnes geben und an der Tradition fest- halten, daß Isabella selbst im Exil noch Königin von Spanien ist; aber sie haben doch so viel ge­lernt, daß sie solche Wünsche in ihrem Busen ver­schließen, und höchstens im engsten Freundeskreise ein Glas leeren auf das Wohl und die glückliche Rück­kehr derunglücklichen- Dulderin". Das Vergnügen kann man den Leuten gönnen; so lange sie solche Ideen nicht bei uns wollen praktisch werden lassen, mögen sie für Vie legitimen Könige in parlibus in- fidelium schwärmen, so viel sie wollen.

Gotha, l0. Oct. Die Nordpol-Expeviton ist heute Nachmittag 3*/2 Uhr glücklich in die Weser eingelaufen. Das Festcomitö fuhr derselben in einem Dampfschiffe entgegen. Alle in dem Hafen liegenden Schiffe halten geflaggt.

München, 10. Oct. Der badische Kriegs- minister v. Beyer ist gestern, um das Divisionscom- mando aus den Händen des Prinzen Wilhelm von Baden zu übernehmen, abgereist. Da Baden durch die Herren v. Mohl und Schuberg vertreten ist, werden die Militärconferenzen in Folge der Abwesen­heit des Hrn. v. Beyer keine Unterbrechung erleiden.

München, 11. Oct. DerSüddeutsche Te- legraph"-meldet: In der heutigen Abendsitzung der süddeutschen Milckärcommission wurden die verein­barten Urkunden unterzeichnet. Fürst Hohenlohe schloß hierauf die Confirenz, indem er den Mitgliedern der­selben den Dank für das allseitig bewährte freund- nachbarliche Entgegenkommen aussprach.

Wien, 8. Oct. An der Börse circulirte heute wieder Vas Gerücht von einer Ministercrisis. Es liegen jedoch gegenwärtig keine positiven Gründe vor, an eine nahe bevorstehende Transformation oder Reconstruction" des cisleithaniscken Ministeriums zu glauben. Zu Enke der nächsten Woche tritt der Reichsrath wieder zusammen, und es ist nicht anzu­nehmen, daß man im Hoflager von Gödöllö jetzt mit Plänen hervvrtreten werde, welche die Milch der sanften Denkart unserer Volksvertreter in oppositio­nelles Drachengift umwandeln müßten. Das Bud­get für 1869 ist noch nicht votirt, und ohne Zu­stimmung des Abgeorbnetenhauses Steuern zu erheben, durfte heutzutage mit einigen Schwierigkeiten und Gefahren verbunden sein.

Wien, 10. Oct. DieAmtszeitung" veröffent­licht eine kaiserliche Verordnung, durch welche mit Beziehung auf die Grundgesetze des Staats die Be­fugnisse der Regierungsgewalt provisorisch bestimmt werben, zeitweilige Ausnahmen von ben bestehenden Gesetzen zu verfügen. Dasselbe Blatt enthält eine Verorbnung des GesammtministeriumS, wodurch für Prag und die Vorstädte AusnahmSverfügungen ge­troffen werden. In Gemäßheit kaiserl. Verord­nung wurde der heitherige Statthalter Böhmens, v. Kellersperg, unter Anerkennung ausgezeichneter Dienst­leistung, pensionirt und die Leitung der Statthalterei bem Feldmarschall-Lieutenant Koller übertragen.

28ien, 11. Oct. Ein Privattelegramm der Presse" aus Belgrad theilt mit, daß bei der Con- frontation des Fürsten Alexander Karageorgicwitsch die Angeklagten ihre den Fürsten gravirenben Aus­sagen bestätigten. Fürst Alexander Karageorgiewitsch

hat im Berlaufe der Vernehmung noch Manches zu- s gegeben, was er früher in Abrede gestellt chatte.

Innsbruck, 10. Oct. Naäfbem der Tyroler Lanvtag die Regierungsvorlage des Schulgesetzes ver­worfen, ließ der Statthalter int Auftrage des Kai­sers den Landtag sofort schließen mit der Erklärung, daß sich Vie Regierung die geeigneten Maßnahmen Vorbehalte, um auch in Tyrol die Grundgesetze des Staates burchzusühren.

Pesch, 10. Oct. Der Kaiser hat gestern die Adreßdeputation des croatischen Landtages em­pfangen und derselben erwiedert, er nehme von bem Ausgleichslaborate mit Befriedigung Kennt- niß und betrachte es als eine der schönsten Aus­gaben des Regenten, zwischen ben collidirenden In­teressen seiner Völker vermittelnd einzutreten; er hoffe, daß auch die Fiume betreffende Frage in befriedigender Weise werde gelöst werden. Der Kai­ser werbe dießbezüglich durch das ungarische Mi­nisterium unter dem Einvernehmen aller Betheiligten Vorschläge ausarbeiten und dieselben Dem ungarischen Reichstage wie dem croatischen Landtage vorlegen lassen. Eine Entscheidung durch königliche Resolution werbe nur in dem unerwarteten Falle einer nicht gelungenen Verständigung erfolgest.

Paris, 10. Oct. Der Kaiser verläßt Biarritz erst am 17. d. DieDomaine finantiere" sagt, der Kaiser beschäftige sich ernstlich mit der Verstim­mung, die auf Handel und Wandel drücke, und habe sich entschlossen, den Gedanken einer europäischen Ent­waffnung durch DM Frieden unv die Diplomatie, anstatt einer Entwaffnung als Folge eines Krieges, zum Durchbruch zu bringen. DerEtendard", eine Angabe des JournalsLa Belgique" berichti­gend, meldet: 90 hannöver'sche Flüchtlinge, ans Bar sur Aube aus Motiven der öffentlichen Ordnung entfernt, sind nicht in die Ost-, sondern in die West- Departements geschickt worden. DiePresse" erwähnt eines Gerüchts, daß der preußische Gesandte in Madrid Befehl erhalten habe, die provisorische Regierung anzuerkennen, und daß England diesem Beispiele rasch folgen werde.

Madrid, 10. Oct. Heute Abend besuchte Prim alle Quartiere der Stadt und besichtigte die Natio- nalgarven. Ungeachtet seiner Demission ist Madoz zum zweitenmal zum Gouverneur von Madrid er­nannt worden. Alle Provinzen haben jetzt die Re­gierung anerkannt. Mehrere Staatsräthe haben ihre Demission gegeben. Für die meisten Provinzen sind die Gouverneure ernannt. Die Regierung hat ener­gische Maßregeln ergriffen, um in Den Provinzen alle revolutionären Excessc zu verhüten und die etwa vor- kommenben zu bestrafen. Die Demokraten haben in einer Versammlung Die Bildung eines permanen­ten demokratischen Clubs beschlossen. In Madrid und den Provinzen herrscht vollständige Ruhe.

Vermischtes.

Gießen, 12. Oct. Dcr Schwurgerichtshvf der Provinz Oberhcffen vom IV. Quartal l. I. vcrurthcilte in seiner Sitzung vom 9. d. M. die nachstehend des Meineids angeklagten und von den Geschwornen für schuldig erklärten Personen, nämlich:

1) Jacob Finkernagel von Altenstadt, in eine Cvr- rectionshausstrafe von 1 Jahr 6 Mon.,

2) Elisabeth», dessen Ehefrau, in eine solche von 1 Jahr 10 Mon.,

3) Magdalena Schmidt von da, in eine solche von 1 Jahr 6 Mon.,

4) Katharina, Johannes Will's Ehefrau von da, in eine solche von 1 Jahr 7 Mon. und

5) Peter Repp von da, als intellektueller Urheber vor- bemerkteu Verbrechens, in eine solche von 3 Jahren 6 Mon.;

dagegen wurde unterm 10. d. M. Georg Kirchner von Bors­dorf von der gegen ihn wegen Meineids erhobenen Anklage nachdem die Geschwornen auf die denselben vorgelegte Frage frklärt hatten:Nein, der Angeklagte ist nicht schuldig- ereigesprochen.

Gießen. (Sitzung des Gemeinderaths vom 8. Oct.) Anwesend: der Großh. Bürgermeister Vogt, die Ge- meinderathömitglieder £66er, Weidig, Keller, Möhl, Berg, Felsing, Nagel, Bücking, Petri, Silbereisen, Ricker und Rosenberg.

Der Gemeinderath beschließt, für die wegen Kränklichkeit des PH. Herbert neu zu besetzende Octroierheberstelle am Sel- tersthor Cvncurrenz auszuschreiben.

Dem A. Haubach soll in Bezug auf fein Gesuch bedeutet werden, daß er die nicht auf seinem, sondern dem städtischen Eigenthum errichtete Treppe wieder zu entfernen habe, wenn et den verlangten Revers nicht binnen 8 Tagen aüsstelle und die Abgabe von 6 kr. von der Zeit der Errichtung der Treppe nicht entrichte. Auch der Steg soll entfernt werden.

Dem Gemeinderath wurde Kenutniß von dem Schreiben Großh. Rentsamts vom 1. Oct. d. I., das Brandkatastergeld von den ehemaligen Wachthäusern betreffend.

Die Berathung über die Erbauung einer Brücke und eines Aquaducts über die Wieseck soll bis zur Rückkunft des städti­schen Bauaufsehers ausgesetzt werden.

Der Gemeinderath erklärt sich mit dem Inhalt des in Be­treff eines Abweisers von Buchhändler Heinemann ausgestellten Reverses einverstanden.

Der Gemeinderath ermächtigt die Mitglieder der Einqnar- tirungscommission, die zu der Kriegskosten-Liquidation (von 1866) gemachten Bemerkungen zu beantworten, beziehungsweise zu erledigen.

Der Gemeinderath gibt zur Genehmigung der Holzverstei­gerung vom 22. Juni d. I. feine Zustimmung.

Das Gesuch des Buchbinders H. Kühn um Errichtung eines Abweissteins soll unter den ähnlichen Bedingungen, wie bei Buchhändler Heinemann, genehmigt werden.

Der Gemeinderath erklärt auf das Schreiben deS Kirchen­vorstandes, daß er bei der seitherigen Einrichtung des Läutens Nichts zu desideriren finde, und daß L. Zinßer für den Weg­fall des Schmierens der Glocken keine Entschädigung bean­spruchen könne.

Der Gemeinderath modificirt feinen Beschluß vom 1. Sept, d. I. in Betreff der Bestellung eines SchuliuspectorS dahin, daß er Theologen, wenn sie sich zu der Stelle eines Schulin- spectors besonders qualificirten, von der Wahl nicht ausge­schlossen wissen wolle.

Auf Vorlage des Schreibens Großh. Kretsamts vom 6. Oct. d. I., enthaltend die Bestätigung der wegen Dienstver- ilachtässigung erfolgten Dienstentlassung der Feldfchützen Schmall und Kräcker, beschließt der Gemeinderath für die Wiederbesetzung dieser beiden erledigten Stellen Cvncurrenz zu eröffnen.

Der Gemeinderath erklärt, daß er Nichts dabei zu erinnern finde, wenn die Holzhaueraccorde nach den Vorschlägen der Großh. Oberförsterei Gießen abgeschlossen würden.

Die übrigen Beschlüsse betreffen Angelegenheiten persön­licher Art.

Darmstadt. Die in Offenbach gesammelten Unterschrif­ten für die Adresse an den Großherzog zu Gunsten des Mit­predigers MitzeniuS sind bei dem hiesigen Counts eingetroffen. Dieselben erreichen die stattliche Zahl von 1100 (elfhundert) und zwar figuriren nicht blvS die weltlichen Mitglieder des Kirchenvorstandes, sondern auch der gesammte Gemeinderath an der Spitze.

Bern, 4. Oct. DerKöln. Zig." wird geschrieben:Das Maß des Unglücks ist noch nicht voll. Ofsicielle Berichte an den Bundesrath melden nun auch Ueberschwemmungen aus dem Canton Wallis. Bei Brieg hat die Rhone den Damm durch­brochen und daS Land, Visp und andere Ortschaften auf eine weite Strecke unter Wasser gesetzt, so daß die Waffernoth großer fein soll, als die letzte unglückseligen Andenkens. Diese Nach­richt traf gestern Nachmittag im Bundespalais ein. Da heute keine neuen Briefe angelangt und seit gestern Abend es auch hier ununterbrochen regnet, macht man sich in den ofsicielle» Kreisen der Bundesstadt auf das schlimmste gefaßt. Aber nicht nur die Rhone hat das Unglück seither vergrößern helfen, auch die Reuß ist aus ihren Ufern getreten und hat die Verbindung zwischen Amsteg und Andernach unterbrochen. . Von dem Un­glücke dort konnte sich Herr Bundes-Präsident Dubs, der ge­stern Morgen auf feiner Jnfpeetionsreise nach stundenlangem Umwege in dem ersteren Orte eingetroffen ist, selbst überzeu­gen. Man fürchtet dort für das untere Dorf; gestern Abend 10 Uhr soll die Reuß jedoch wieder etwas gesunken sein. In Amberg selbst hatte die Flut bis zu dieser Stunde zwei große Häuser nebst Stallungen und die Brücke über den Kerschelen- Bach weggerissen. Auch aus Graubündeu haben wir heute keine neueren Nachrichten, was ebenfalls eine Verschlimmerung der Lage befürchten läßt, welche Befürchtung durch die neuesten Berichte aus St. Gallen fast bestätigt wird. So meldet die St. Gallener Zig.", daß bei Au die Straße feit vorgestern nicht mehr zu passiren sei und 34 Fuß hoch unter Wasser stehe. Auch bei Ragatz fei der Rhein wieder um 4 Fuß ge­stiegen, und vorletzte Nacht hätten die Sturmglocken an diesem Orte abermals ertönt:

Vern, 4. Oct. Auch heute sind wieder neue Hiobsposten aus dem Rheinthal eingetroffen. Neue Schreckensnachrichten stehen bevor. Ein Telegramm desBund" aus Altstätten meldet:Der Rhein ist letzte Nacht bedeutend gewachsen; keine Aussicht auf Abnahme. Die Noth wird von Tag zu Tag entsetzlicher; Hülfe im große» Maßstabe ist dringend noth- wendig, wenn die betroffenen Rhcinbewvhner nicht buchstäblich zu Grunde gehen sollen.

Bern, 6. Oct. Einem gestern, den 5., Vormittags 11 Uhr, in St. Gallen aufgegebenen Berichte zufolge war nach amtlichen und Privatmittheilungen am Samstage und Sonn­tage die Noth dem ganzen St. Gallischen Rheingebiete entlang größer, als je zuvor. Das linke Ufer der Tamina war auf- gegeben, die Eisenbahnverbindung zwischen Ragatz und Sar- gans wieder unterbrochen. Der erste Ort war Samstag von der Tamina hart bedroht, und die Station Sargans steht wieder unter Wasser. Dann lautet der Bericht weiter: Starke Hülfsmaniischaften sind aufgeboten. Es herrscht große Besorg- niß über einen Rheindurchbruch gegen den Wallensee. Von Burgeran bis Buchs sind alle Bewohner geflüchtet. Bei Mont- lingen fanden drei Durchbrüche statt. Von dort bis Au ist das ganze Gebiet unter Wasser. In Au mußten die Leute aus den oberen Stockwerken durch Flöße und Schiffe gerettet werden. Entsetzlicher Jammer. Samstag Nachts und Sonn­tags furchtbare Ueberschwemmung im Oberengadin beim Cur- hause St. Moritz, in PoSchiavo alle Brücken weggerissen und im Oberlande zwischen Truns und Jlanz Alles verwüstet. Die Tamina und die Landquart sind hoch angeschwollen, aber ohne Gefahr. Die Bahn ist unfahrbar, der Damm zwischen MelS und Landquart zerrissen, das ganze Thal ist stellenweis ein See mit starken Strömungen. Die Eisenbahnbrücke bei Ragatz ist unversehrt, die Tardisbrücke wieder gangbar. Die Wasser sin­ken. Nachschrift. Der Bundeörath hat den Regierungen von St. Gallen, Graubünden, Tessin und Wallis Hülfeleistung durch Einberufung von Sappeur-Compagnieen telegraphisch an- geboten. Bis jetzt hat St. Gatten die Hülfe angenommen, in Folge dessen eine Sappeur Compagnie von Zürich aufgeboten wurde. Des Ferneren hat der Bundesrath Behufs einheitlicher Organisation der Hülfeleistungen eine Conferenz der (Santone nach Bern auf Montag den 12. October ausgeschrieben.

Paris» Der 25. Theil der SB tiefe Napoleons I. ist erschienen. Derselbe enthält folgenden sonderbaren Brief an die Kaiserin Maria Louise:Madame und liebe Freundin! Ich habe den Brief erhalten, worin Sie mir mittheilen, daß Sie den Erzkanzler im Bett empfangen haben; mein Wille ist, daß Sie unter keinem Vorwande irgend Jemanden empfan­gen, wenn Sie im Bett sind. Dieß ist erlaubt, wen» man die Dreißig überschritten hat. Napoleon."

Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen.