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Die

Schützengkftllschaft zu Gießen hält kommenden Montag den 14, September auf ihrem Schießplatz am Trieb ein

Einlage - Schießen

ab, wozu außer den Mitgliedern auch andere Freunde des Schützeuwesens zur Theilnahme am Schießen hiermit freundlichst eingeladen werden.

Es wird auf drei Ständen geschossen und zwar:

1) Standfcheibe (aufgelegt), Distance: 100 Meter.

2) Standfcheibe (freie Hand), Distance: 175 Meter.

3) Feldscheibe (freie Hand), Distance: 300 Meter.

Die aufgesteckten Scheiben sind die vom deutschen Schützenbund vorgeschriebenen Feld- und Standscheiben.

Die Einlage beträgt für jede Scheibe Einen Gulden vierzig fünf Kreuzer, wofür dem Schützen eine Schußkarte mit 12 Schüssen er- theilt wird. Die Anzahl der geschossenen Punkte entscheidet über die Höhe des Preises. Die Vertheilung der Preise erfolgt sogleich nach beendigtem Schießen und geschieht nach einem schon seit mehreren Jahren auf unseren Gauschießen angenommenen Vertheilungsplane.

Der Beginn des Schiebens ist Mittags präcis 12 Uhr.

Sogleich nach beendigtem Einlage-Schießen auf den 3 Scheibenständen sollen noch einige

Ehren sch ei d en

herausgeschossen werden. Der Einsatz beträgt für eine solche Scheibe 12 kr. Jeder Schütze hat auf jede derselben 2 Schüsse und fällt demjenigen der Ehren- Preis zu, der den besten Schuß darauf gethan hat. In zweifelhaftem Falle wird derselbe durch Ausmessen ermittelt. Die Ehrenscheibe wird Eigenthum desjenigen Vereins, dem der Gewinner des Ehrenpreises angehört, jedoch wird dessen Name auf derselben verzeichnet.

Es sind alle Arten Büchsen zulässig, welche mir 2 Bisire haben.

Abends gesellige Untcrljaltung in einem den Schützen bekannt )u gebenden Locale, wobei zugleich über die Reorganisation des Gau-Schützen- bundcs verhandelt werden (oll.

Gießen, den 8. September 1868.

Der Vorftanö Der öchützengeselsschast zu Meßen.

Heiterkeit."

6520) Heute Abend 9 Uhr: Außerordentliche Versammlung.

_______________Der Vorstand.

6521) Arbeiter sucht

_____________Augnst Schlcssinger- Pariser Handschuhsärberel.

6522) Nächste Absendung: Montag den

14. September.___________8. Kattrein.

6535) Heute Abend:

Leberklöße und frisches Sauerkraut

bei_________Karl Ludwig, Asterweg.

6460) Am verflossenen Montage ist in Klein-Linden ein schwarzer Sonnenschirm gefunden worden. Die Eigenthümerin kann denselben gegen Erstattung der Jnseratge- bühren wieder in Empfang nehmen bei ____________Philipp ReuschIing IV.

6489) Ein Zimmermädchen wird in einen hiesigen Gasthof gesucht. Zu erfragen bei der Exped- d. Bltts._______________________

Agenten - Gesuch

6469) Zum Absatz eines leicht und überall verkäuflichen Artikels, wozu weder Raum noch kaufmännische Kenntnisse nöthig sind, werden Agenten gegen eine angemessene Pro­vision gesucht. -- Reflectanten belieben ihre Adresse unter den Buchstaben B. 55. So. 80. an die Exped. d. Bltts. franco einzu- senden.________________

6464) Uni Mißverständnissen zu begegnen, zeige ich hiermit an, daß meine Schule nach wie vor fortbestehen wird._______8- K o ch.

6503) Altes Zeitungspapier kauft

I. Rothenberger, Lindenplatz.

6534) Ein braves Mädchen, welches bürgerlich kochen und alle Hausarbeit ver­richten kann, wird auf Michaeli gesucht.

Philipp Uhl, am Seltersberg.

6487) Eine gesunde Amme sucht Dienst. Näheres bei der Exped. d- Bltts.__________

6533) Ein junges Mädchen, das in allen häuslichen Arbeiten erfahren. ist, sucht auf Michaeli einen Dienst. Näheres bei der Exped. d. Bltts.

§ Freiburger H | Staals-Präiiiieii-Aiileihe. $

6483; Der Verkauf der Prämien- 3 Obligationen ist von allen Regie- ® 3 rungen des In- und Auslandes gestattet. ® "< Die Haupt-Gewinne betragen Francs R > 60,000,50,000,45,000,40,000,35,000,8

32,000,30,000,25,000,20,000,18,000, ® ) 16,000, 15,900, 6000, 5000, 4000, F ü 3000, 2000, 1000 u. s. w. I

8 Beginn der Ziehung am 1». <1. Mts. ?ä § Mur <5 Thaler | y kostet ein wirkliches Original- 's J? Staats-IjOOS (nicht von den ver- 3 J; botenen Promessen), und werden solche E

gegen frankirte Einsendung des § ® Betrages oder gegen Post- M 2 Vorschuss, selbst nach den ent- F

ferntesten Gegenden von mir $ g versandt.

® Es werden nur Gewinne 8 gezogen. ;<$

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wieder den allergrössten ® S Hauptgewinn ausbezahlt. H 8 SS? Jede Bestellung kann g J. auch ohne Brief einfach ®

durch die jetzt üblichen Post-

H karten gemacht werden. H

® Laz. Sains. Colin ® in Hamburg,

Bank- und Wechselgeschäft. 8

6488) Ein braves Mädchen wird bei Kinder gesucht. Zu erfragen bei der Exped. d. Bltts. _________________________________

6457) Eia Schneidergesell findet auf Woche dauernde Beschäftigung. Bei wem? sagt idie Exped. d. Bltts.

Seither ist es öfter vorgekommen, daß Leute vom Lande oder Knaben durch die Umzäunung des Schieß­platzes am Trieb hindurcbgeschlüpst sind, um den Weg abzukürzen. Ar zeigen ^tederbolt blenmt an, day das Betreten des Schießplatzes verboten ist und die Forstwarte und Feldfchutzen angewiesen lmd, jeden der­artigen unbefugten Durchbruch der Umzäunung zur Anzeige zu bringen. ....

Zugleich machen wir daraus aufmerksam, daß es für Jeden lebensgefayrlich isi, welcher wahrend der Schießübungen den Schießplatz betritt, oder unmittelbar hinter den ^ämmnauern stch herumtrewt.

Gießen, im September 1868. Der Vorstand -er Schutzengefellschaft.

Lebensverstcherungs- u. CrsparnilDank

in Stuttgart.

Gegründet auf reine Gegenseitigkeit im Jahre 1854. - Alle Versicherten haben gleiche Rechte und aller Gewinn kommt den Versicherten selbst ungeschmälert wieder zu gut.

Die Vertheilung des Gewinns in diesem und in den nächsten 4 Zähren beträgt^r'Durchschnitt der seit dem Bestände der Anstalt vertheilten Dividende (Ge­winn) beläuft sich auf 40 Procent der Prämie und ermäßigen sich hiernach die m den Statuten enthaltenen Brutto-Prämiensätze für eine Versicherung von fl- 1001). im Alter von 25, 30, 35, 40, 45, 50, 55, 60 Jahren

aus Gulden 13>/2. 15. 16/s. 19Vs- 23>/2- 29. 37. 48.

Policen-Gebühren und dergleichen .werden dem Versicherten von der Bant nicht berechnet. ~.. , ... ,

Auf die Policen der Bank werden entsprechende Vorschüsse bereitwillig,t gewahrt.

Ferner bringen wir zur Kenntniß, daß sowohl gegen Depot auf kürzere Zeit als gegen hypothekarische Sicherheit gegen gewöhnliche Verzinsung oder rückzahlbar in jährlichen Renten Gelder zur Ausleihung parat liegen.

Statuten, Prospecte :c. unentgeldlich bei den Agenten:

Emil Gail in Gießen,

G. Rahn, Lehrer in Kirchgöns,

I. Faatz in Friedberg,

G. Raas in Michelstadt, (6536) Joh. Jac. Wagner in Altenstadt-

Bittschrift

für die Blumen in der neuen Anlage.

Die mit großer Sorgfalt gepflegten schönen Blumen in der neuen Anlage sind bisher zur Freude aller Vorübergehenden ziemlich geschont worden, nur Weiugx sind es gewesen, die von diesen Blumen brachen und dabei manchmal ganze Stöcke ausriffcn oder zertraten. Bei gewissen Gelegenheiten sind diese zier­lichen Blumen ganz besonders in Gefahr, nämlich: beim Kommen und Ge­hen der Soldaten. Als vor 2 Jahren zur Rachtszeit einige Soldaten hier- hcr zurückkchrieu, da stürzien mehrere junge Bursche das in ihrem Vereine oft gebraucht werdende WortBildung" ganz vergessend über ein mit prächtigen Astern bepflanztes Beet her und zerrissen und zertraten cS vollständig, und als am 27. v. M. das Jäger-Bataillon abmarschirte, wurden in der Anlage

abermals viele Blumen abgebrochen, auch mehrere Stöcke ganz ausgeriffen. Wur- ven beim Abmarsch des Bataillons 6 bis 800 Sträuße geworfen, so wurden in diesem Verhältniß beim bevorstehenden Einrücken eines Regiments gegen 2000 Sträuße erforderlich sein, es würde also der ganze Vorrath in den An- lagen nicht einmal hinreichen. Ihr Mädchen, besonders ihr Dienstmädchen, habt Erbarmen mit den Blumen in den Anlagen; laßt euch auch sagen, daß sie gar zu theuer sind, wenn ihr beim Brechen derselben erwischt werdet; (ein Bursche- der ohnlängst darüber ertappt wurde, mußte 0 fl. Strafe bezahlen). Wollt ihr Sträuße spenden, so holt auch die Blumen da, wo sie billiger sind, oder wo man sie nehmen darf. In diesem Falle durfte die am Seltersweg die­nende Margarethe R. von Wieseck wieder 28 Sträußchen werfen.

Frischbäcker zu «gießen.

Sonntag den 13. September. Louis Keil in den Neuenbäuen. Emil Noll in der Löwengasse. Daniel Rühl neben dem Rathhaus.

Den 9. September. Karl Hermann Stempel, Bürger zu Neustadt in der baie- rischen Pfalz und Oekonom, des Bürgers und practischen Arztes zu Neustadt, Dr. Ludwig Stempel, ehelicher Sohn; und Marie Karoline Anna Fulda, des Bürgers und Rentiers, Georg Fulda, eheliche Tochter-

Kirchliche Anzeigen.

Lvangettsche Gemeinde zu Hießen.

Gottesdienst.

Am 13. September-

Morgens: Pfarrer Landmann.

Nachmittags: Pfarrer Dr. Seel- (Künftigen Sonntag, den 20. September:

Feier des heiligen Abendmahls.)

Kopulirte.

Den 5. September. Johann Jost Wilhelm Krämer, Bürger und Schlosser an der Main-Weserbahn dahier, des ver­storbenen Bürgers und Universitäts-Pedel­len, Karl Daniel Krämer, ehelicher Sohn; und Franziska Henriette Antonie Johannette Noll, des Bürgers und Armen-Commissions- dieners, Philipp Christian Noll, eheliche Tochter.

Getaufte.

Den 6. September. Martin Emil Karl, ein unehelicher Sohn von hier, geb. den 22. August.

Den 7- September. Dem Großh- Hauptzollamts-Assistenten, Gottfried Süs- beck, eine Tochter, Marie Johanne, geboren den 7. August.

Den 10. Sep temb er. Dem Bürger und Gastwirt!) im Zinßer'schen Garten, Adolf Zinßer, ein Sohn, Wilhelm, geboren den 16. Juli.

Beerdigt.

Den 10. September. Ein todtgebo- rener Sohn des Bürgers und Schuhmacher­meisters Friedrich Schmidt, geboren den 8. September.

Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Landmann-

(Hierzu eine Beilage.)