1471) Portland - Eement in frischer Waare, Dung-Gyps, Steinkohlen und Braunkohlen enipfichlt ____________________I. D- Bapst.
1510) Mehrere Körbe voll Buxbaum sind zu haben bei
_____Ehr. Burckhardt, am Asterweg.
1497) Ein Haufen Dünger, 2 bis 3 Wagen voll, ist unentgeldlich zu haben bei Balth. Lenz.
Dermiethungen.
1511) Der dritte Stock meines Hauses an der „Neuen Anlage" ist zu vermiethen und eventuell schon Ostern zu beziehen. _____________________Prof. Dr. Lange.
1481) Eine möblirte Stube mit Cabinet, Sommerseite, ist zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bltts.
1491) Ein kleines Logis ist zu vermiethen Lit. A. Nr. 105, Asterweg._________________
1495) Im Russischen Hof ist ein kleines Familienlogis zu vermiethen._______
1479) In einer Gartemvohnung ist eine möblirte Stube mit Cabinet, auf Verlangen auch ohne Möbel, zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bltts.___________________
1477) Ein kleines Logis ist zu vermiethen Flügelsgasse Lit. A- Nr. 90._______________
1478) Ein Haus, auf Verlangen auch ein Theil Garten dazu, ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei _____________________B- Katzenstein.
1470) In Lit. E. Nr. 4 auf dem Sel- tersbcrg ist ein freundliches Mansarden- Zimmer mit Cabinet von Ostern an zu vermiethen._________________________________
1468) Ein freundliches, möblirtes Zinuner mit Cabinet in einer Gartenwohnung ist zu vcrmietheu und sogleich zu beziehen. Nähe- res bei der Exved. d. Bltts.________________
1469) Mein in der Marktstraße gelegenes elterliches Wohnhaus, Lit. D. Nr. 211, ist im Ganzen zu vermiethen; auch bin ich Willens, wenn sich Liebhaber dazu finden, dasselbe aus freier Hand zu verkaufen.
Fritz Mühl, Metzger.
Vermischte Anzeigen.
1500) Die Sclterspförter ^Schäferei-Gesellschaft beabsichtigt einen Schafhirten zu miethen. Diejenigen, welche sich zu dieser Stelle melden wollen, haben sich zu gleicher Zeit des Anmeldens mit Zeugnissen über ihre Qualification, sowie über ihre Fami- licnverhältnisse und Aufführung, von ihrer Ortsbehörde zu versehen und bei dem Unterzeichneten das Nähere zu erfragen.
Gießen, den 10. März 1868.
C- Weidig, als Salzmeister.
1499) Hierdurch mache ich die ergebenste Anzeige, daß ich von jetzt an bei Herrn Th. Vetzberg er wohne, und bringe ich zugleich mein irdenes Geschirr, feinste Frankfurter und Marburger Waare, in empfehlende Erinnerung.
Philipp Pfeiffer, ________________in der kleinen Mühlgasse.
1482) Ein gebildetes Frauenzimmer mit allen erforderlichen Kenntnissen, welches schon größerem Haushalte vorgestanden, sucht eine passende Stelle. Näheres bei Frau Schneider, Neustadt Nr. 94 in Gießen.__________________________________
1492) Nr. 55 hat das Schemelstühlchen und Nr. 110 den Nähstein gewonnen.
Vogel, Polizeidiener.
Liederkranz.
1484) Samstag den 14. März feiert der Gesangverein »Licderkranz" sein
26jäi)rigcs Stiftungsfest im Saale des Promenadehauses.
Freunde des Vereins können gegen Karten & 9 fr., welche bis zum Freitag gelöst sein müssen, durch Vereinsmitglieder ein geführt werden. — Anfang 8 Uhr Abends. __________________D er Vorstand.
1509) Ein Wohnhaus mit Hofraum oder sonst sich zum Geschäftsbetrieb eignenden Räumlichkeiten, ziemlich in der Mitte der Stadt gelegen, wird zu kaufen gesucht. Nä- heres bei der Exped. d. Bltts._____________
1506) <tz e f u ch t:
auf den 25. d. Mts. ein braves ordentliches Mädchen für die Küche. Wo? sagt die Exped. d. Bltts.____________________________
1508) Ageuten-Gesuch
Zum Absatz eines leicht und überall verkäuflichen Artikels, wozu weder Raum noch kaufmännische Kenntnisse nöthig sind, werden Agenten gegen eine angemessene Provision gesucht. — Rcflectanten belieben ihre Adresse unter den Buchstaben B. B. STr. 20 an die Exped. d. Bltts. franco einzusenden.________________________________________
1474) Ein braves Dienstmädchen, womöglich von gesetztem Alter, welches mit Gartenarbeiten umgehen kann, wird zu miethen gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts.
ö®®sa®s® ®
| Neueste Prämieii-Anleihe | der Stadt Mailand, ®
® genehmigt durch Decret der Äölligl. ® 3 Italienislien Regierung vom 8
I 11. März 1866. I
® 1472) Der Verkauf der Prämien- K
® Obligationen ist von allen Regie- H rungen des In- und Auslandes gestattet.
® Die Haupt-Gewinrre betragen 15mal ® ® Francs 100,000, 76mal Francs 50,000, 8 S 24mal Francs 30,000, 134mal Francs @1000, 134mal Francs 500, 11956mal® ® Francs 100, 50, 20 etc. etc. ®
® Beginn der Ziehung am 16. März ™
® d. J. ®
® STur S WHaler g
■g kostet ein wirkliches Original- ® ® Staats - liOOS, (nicht von den ver- ® X botenen Promessen) und werden solche g A gegen frankirte Einsendung des
® Betrages oder gegen Post- ®
® Vorschuss, selbst nach den ent- g.
ferntesten Gegenden von mir A ® versandt. ®
® Es werden nur Gewinne® g gezogen. ®
® Gewinngelder und amtliche ® 8 Ziehungslisten sende nach Ent- ® g Scheidung prompt u. verscliwie- H
® gen.
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® 50,000 Thaler ausbezahlt.
Laz. Sains. Colin •<
® Unter meiner überall belieb- ® ® ten Glüchs-Devise : ®
® „Gottes Segen bei Cohn !" ® g habe allein meinen Interessenten in g ® Deutschland die allerhoch- ® ® Sten Haupttreffer von 300,000, ® § ««5,000, IN»,500, 135,500, * @ 150,000, 130,000, 135,000, S ® 103,000, 100,000 und jüngst® am 11. September schon I ® wieder das grosse Loos von ®
N
in Hamburg, Bank- und Wechselgeschäft.
®
Uebersicht
der Einnahme» und Ausgaben des Frauenvereinö zu Gießen im Jahr 1867.
Einnahmen: fl. fr.
1) an freiwilligen Beiträgen.......413 52
2) „ Erlös aus der Lotterie....... 132 24
3) „ Gcschenfen..........512 —
4) „ Zinsen..........5 17
5) „ zurückbezahlten unverzinslichen Darlehen . . 2 —
Summa . fl. 1065. 33
B. Ausgaben: fl. fr-
1) Unterstützung für Arme und Kranfe.....341 17
2) „ an verschämte Arme.....50 —
3) für Brod ..........13 28
4) für Confirmandenfleider, baumwollene Waare und Schuhe 63 58
5) an Schulgeld..........19 51
6) an unverzinslichen Darlehen.......15 —
7) an verzinslichen Darlehen eine Herzog!. Nass. 4o/g-Obligation, von 500 fl. angefauft, zu.......431 15
8) für Erhebung der Beiträge.......H —
9) verschiedene Heine Ausgaben.......— 54
Summa . fl. 954. 43
Im Jahr 1867 sind außerdem an Mittagssuppe an der Zahl 1073 ausgegeben worden.
Diese Uebersicht veröffentlichen wir mit dem herzlichsten Danfe für alle Gaben und Geschenke und mit dem Bemerfen, daß über die Verwendung des von den Erben des verstorbenen Herrn Tabafsfabrikanten Georg Philipp Gail dem Frauenvereine ge- machten Geschenks von 500 fl. die Bestimmung getroffen worden ist, die jährlichen Zin- 20 v; E 2t. Januar, dem Stiftungstage des Gail'schen Geschäfts, nach der Zahl der acht Kinder unter 8 Arme über 60 Jahren zu vertheilen.
Der Borstand.
Kontert
des akademischen Musikdirektors W. Mickle I' Dienstag den 17. März 1868 in der Stadtkirche:
Elias,
Oratorium nach Worten des alten Testaments für Solo
stimmen, Chor und grosses Orchester,
componirt von
Felix Mendelssohn - Bartholdy,
unter gütiger Mitwirkung
der Frau Bertram - Meier, Opernsängerin aus Mainz, Fräulein M. Schneider, der Herren A. Ruff und H. Behr, Theaterdirector aus Mainz, sowie des akademischen Gesangvereins.
Das Orchester ist durch Hinzuziehung auswärtiger Künstler nahmhaft verstärkt.
Anfang 41/2 Uhr. Ende J Uhr.
Die Kirche ist geheizt und wird um 3’/2 Uhr geöffnet.
Eintrittskarten:
für einen nummerirten Platz im Schiff der Kirche und
auf der Orgel.............fl. 1. 30 kr.,
für einen nichtnummerirten Platz im Schiff der Kirche,
auf der Orgel und der ersten Emporbühne . . . „1. — „ für die zweite Emporbühne..........„ — 30 „
sowie zur Hauptprobe (am Tage des Concerts, Vormittags
um 9 Uhr) ä..............„ — 30 „
und Text des Oratoriums ä........... — 3 „
sind in den Buchhandlungen der Herren J. Ricker und W. Ferber zu haben. (1512)
Für » A’gr. vierteljährlich
durch alle Buchhandlungen und Postanstalten zu beziehen:
Die Kmdcrlaube. |
Jllustrirte Monatshefte für die deutsche Jugend, mit vielen schwarzen und bunten Bildern, Bücher- und werthvollcn Weihnachtsprämien (für Auflösung der Preisaufgaben), redigirt vom Oberlehrer H. Stiehler.
Welch' große Freude die Herausgeber der „Kinderlaube" (Hofbuchdruckerei von C. C. Meinhold u. Söhne in Dresden) ihren jungen Abonnenten, deren Ael- tern und Erziehern durch die Weihnachts-Preisaufgaben machen, dürfte der Abdruck nachfolgenden Briefes am besten darthun. Er lautet: „Hochgeehrter Herr Redac- teur! — Wenn es überhaupt eine reine und wahre Freude im Leben gießt, so war es gewiß diejenige, welche durch das Anlangen Ihres werthen Briefes mit der ersten Weihnachtsprämie in der Famile Lederer heute herrschte, und durch die takt-, volle Ueberrafchung meines lieben Zöglings Sandär einerseits und Ihre unparteiische Zuerkennung des Preises andererseits verursacht wurde, — dies die Veranlassung meines heutigen Schreibens. Eben war die Familie beim Mittagstisch versammelt, als geklingelt wurde und der Briefträger Ihren inhaltsvollen Brief überreichte. O, warum konnten Sie da nicht in der Nähe dieses erhabenen Schauspieles sein, das sich nun vor unseren Augen entwickelte;'Sie hätten da gewiß die vorzüglichen Erfolge dieser schönen Einrichtung der Preisarbeiten mit wahrer Seelenfreude und inniger Befriedigung mit angesehen und sich die sichere Ueberzeugung verschafft, daß der kostbare Samen, den Sie durch Verbreitung Ihres geschätzten Blattes den kindlichen Herzen einimpfen, auf fruchtbaren Boden fällt. Beim bloßen Anblick der Andresse Ihres Schreibens brach der Prämiirte in Freudenthränen aus und erst nach geraumer Weile konnte der Ueberraschte die Worte stammeln: „Mama, ich habe den ersten Preis erhalten!" — Wie, unbeschreiblich, war nun das Entzücken, umsomehr, als weder die Aeltern, noch ich, sein Erzieher, davon nur nn Entferntesten eine Ahnung hatten, daß er eine Preisarbeit eingesendet habe. Es war dies ein erhebender heiliger Moment, den zu beschreiben die schwache Feder unmöglich vermag! Noch während ich dieses schreibe, durchbebt ein wehmuthsvoller 0 I Schauer mein Inneres bei der bloßen Rückerinnerung an den schönen Moment, B | und es ist erwähnenswerth, daß der Vorfall in der ganzen großen Familie, die, I nebenbei gesagt, zu den achtbarsten und einflußreichsten der Stadt zählt, zum Tages- | gespräche geworden. Ich glaube, es ist nicht überflüssig, hinzuzufügen, daß Ihre i Wahl diesmal eine sehr passende und treffende war, denn sie traf den ältesten und I hoffnungsvollen Sohn einer edlen Familie, deren rastloses Bestreben und größte s Sorge die zeitgemäße und rationellste Erziehung ihrer Kinder bildet, und daß der Prämiirte bisher in allen Elasten der Volks- und Realschule unter seinen Mitschülern den ersten Rang behauptete und die Liebe seiner Professoren im höchsten Grade besitzt, somit zu den schönsten Hoffnungen berechtigt. — Ich bin von dem Wunsche beseelt, daß alle Ihre vorzüglichen Einrichtungen so passend gewählt und von solch' herrlicher Wirkung begleitet werden mögen, als es diese ist und war, nnd „die Kinderlaube" noch lange eine solch'schöne Fundgrube wahren Wlssens und ein Hebel der Jugenderziehung bleiben möge! Pest, den 23. December 1867. Ihr ergebenster Dr. Klein, Erzieher."
Malheur»
1490) Bei dem Finden eines Haarrings soll Jemand die Orthographie verloren haben. Der redliche Finder wird gebeten, dieselbe zurückgeben zu wollen, da der Betreffende bei großem Bedarf schlecht damit bestellt sein soll.
1496) 30 bis 40 Arbeiter, sowohl Mädchen wie Männer, können bei uns noch dauernde Beschäftigung erhalten.
Gail'sche Wollenspinnerei.
1505) Ein jmiger Mann, der die Buchhaltung gründlich versteht, sucht für seine freie Zeit Beschäftigung. Wer? sagt die Exped. d. Bltts.____________________________
1507) Am Sonntag Abend wurde von dem neuen Posthaus bis auf's Kreuz ein großer schwarzer seidener Schleier verloren. Der redliche Finder wird gebeten, denselben in der Exped. d. Bltts. gegen Belohnung abzugeben.
1475) 10 bis 15 Stecken Hain-Buchenholz werden baldigst zu kaufen gesucht und das Nähere zu erfragen bei I. Rothenberger, Lindenplatz.
1445) Ein Garten mit einigen Obstbäumen und einem Häuschen wird zu pachten gesucht. Näheres bei der Exped- d. Bltts.
Theater in Gießen.
Abonnement suspendu.
Zum Benefiz der Frau Lindner-
Freitag den 13. März 1868 zum ersten Male:
Die Frau in Weiß.
Schauspiel in 3 Abtheilungen und 5 Akten, mit freier Benutzung des Romans von Wilkin Collins, von Charlotte
Birch-Pfeiffer-
(1516) W. Kern, Direktor.


