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Berlin, 7. Oct. DieProv.. Correspondenz" sagt: Die Regierung des norddeutschen Bundes darf der Entwicklung der Dinge in Spanien mit völliger Unbefangenheit und dem Entschlüsse folgen, die selbst- ständigen Entscheidungen des spanischen Volkes über seine nationalen Geschicke ebenso zu achten, wie das deutsche Volk beansprucht. Die Regierung darf dieselbe Auffassung und Absicht bei allen übrigen Cabinetten zuversichtlich voraussetzen, daher nicht zu besorgen steht, daß aus den spanischen Verwicklungen eine Störung der allgemeinen europäischen Verhält­nisse bervorgehen werde. Der König von Preußen wird bis zum 18. Oktober, dem Geburtstag des Kronprinzen, in Baden-Baden verweilen und darauf nach Berlin zurückkehren. Ueber die Rückkehr des Grafen Bismarck, dessen Gesundheitszustand sich ent­schieden gebessert, hat noch nichts Bestimmtes verlautet.

Wien, 6. Oct- Gegen Monsignore Greuter ist staatsanwaltlichcr Seite eine Untersuchung einge­leitet worden. Veranlassung dazu hat eine vor an­derthalb Wochen im romantischen Zellerthale abge­spielte Capuzinadc gegeben, wobei dem hochwürdigen Pater die Hauptrolle zufiel. Es war ein ultamvn- tancs Meeting, das zwar nicht in der Weise verlief, wie sie zu Pankraz bräuchlich ist, aber doch etwelche recht krältige rhetorische Demonstrationen gegen Ver­fassung, Ministerium und Abgeordnetenhaus zu Tage förderte. Die Harlekinade war in Scene gesetzt von dem katholischen Filialvereine zu Hippach im Ober- zillerthale. Die Wahl des Orts war keine zufällige, sondern eine Art Hohn auf die Gegner.Das Zilleitdal gehört zu den liberaleren tyrolischen Be­zirken", sagt die , N. fr. Pr.".Von dort zogen die Schützen haufenweise zumSchützcnfeste nach Wien, wo sie den liberalen Reden jubelnd ihre Zustimmung gaben; dort gibt es auch Gemeindeausscbüsse, von denen man hören kann: Immer noch besser luthe­rische Schulen, wie sic es nennen, wo unsere Kinder schreiben lernen, als katholische Schulen, wo sie nur beten lernen. Und auf diesen Bezirk, seit Langem schon ein Acrgerniß für die ultramontanen Fanatiker, haben riese Letzteren es nun ganz besonders abgese­hen." Hier wurden nun Resolutionen zum Schutze der katholischen Schulen, zum Dank an den heil. Vater für seine Alloculion vom 22. Juni und für die Einbrrufung des allgemeinen Concils u. s. w. angenommen. Der Filialvcrein ist in Folge dessen aufgelöst.

Wien, 7. Oct. Wie dieOesterr. Eorr." mel­det, ist die Ernennung res Oberstlandmarschalls von Böhmen, Fürst Adolph v. Auersperg, zum Minister- Präsidenten nahe bevorstehend.

Prag, 5. Oct. An dem gestrigen Meeting bei Pankraz nahmen etwa 6000 bis 7000 Menschen Thnl. Das Militär wurde verhöhnt und insultirt. Ein Unteroffizier, der von einem schweren Steine ge­troffen und verletzt wurde, feuerte, wodurch der Thä- ter verwundet wurde. Ebenso mußten die Husaren, vom Pöbel insultirt, theilweise die Waffe gebrauchen. Es kamen mehrere Verwundungen vor. Nur wenige Tumultuanten konnten verhaftet werden, da der Pö­bel die Verhaftungen verhinderte. Husaren zerspreng­ten die Menge, die sich aber immer wieder sammelte und fast alle Arretirungen vereitelte. Die Husaren machten von den blanken Waffen keinen Gebrauch. Erst Abends wurde die Gegend durch verstärkte Truppen gesäubert. Am dcutschen Casino wurden durch einen zurückkchrcndcn Trupp von etwa 200 Buben um 7 Uhr Abends über 40 Fenster mit pfundschweren Steinen zerschlagen. Hierbei wurde ein Casinomitglied getroffen rind der Gaslustre be­schädigt. Kein einziger Wachmann war in der gan­zen Gaffe zu sehen; erst als die Menge sich verkau­fen, erschien Communalpolizei. Vor dem Excesse beim Casino wurden den Jesuiten die Fenster eingcschlagen.

Prag, 6. Oct. Telegraphischen Nachrichten ter N. fr. Pr." zufolge wird hier eine Fortsetzung der tumultuarischen Austritte befürchtet. Die Truppen sind consignirt. Angeblich soll dießmal die Judcn- stadt der Zielpunkt der Exceffe sein. Der Stadtrarh bcräth eine Proklamation, in welcher die Bevölke­rung zur Ruhe ermahnt wird und die morgen ver­öffentlicht werden soll. Statthalter-Stellvertreter Henninger wies die Schuldircctoren an, ihren Schü­lern rie Theilnahme an Meetings strengstens zu un- tersagen, widrigenfalls energische Regierungsmaßregeln ergriffen werden sollen. Wenn das nächste Sonntags- Meeiing ähnlich dem vorgestrigen stürmisch verläuft, soll der Belagerungszustand proklamirt werden. Die Stellung des Bürgermeisters Dr. Klaudp soll in Folge einer Seitens der Regierukig erhaltenen Rüge erschüttert sein. Dem Vernehmen nach wird bei etwaiger Wiederholung der tschechischen Excesse dem

Kaiser Ferdinand angerathen werden, seinen Aufent­halt in Prag gänzlich aufzugeben. Gestern war eine Bürgerdeputation, in welcher sich auch Tschechen befanden, beim Statthalter-Stellvertreter und bat um energische Maßregeln zur Verhinderung weiterer Excesse. Der Chef der Communal-Polizei erklärte, daß ihm zur Hintanhaltung bedeutender Excesse die Mittel fehlen und daß die Mitwirkung der Staats­polizei wünschenswerth sei, Die tschechischen Jour- nale wurden wegen des Leitartikels über das Meeting zu Pankraz confiscirt.

Paris, 5. Oct. Am Schlosse von Pau, wo sich die vertriebene Exkönigin Isabella ausruht, wurde bereits im Frühjahre tüchtig gearbeitet; es scheint also im Geiste des Kaisers eine Vorahnung der nun eingetretenen Wendung gewaltet zu haben. Es ist das Schloß jenes vierten Heinrich, dessen Politik, wenn sie dem Hose der Bourbons vorgeschwebt hätte, zu ganz anderen Ergebnissen geführt haben würde. DerMonde" schildert uns heute die Herrlichkeiten dieses Aufenthaltes, der von flandrischen Tapeten und Gobelins strotzt. Auch die Schloßkapelle, in der jetzt Pater Claret Morgens die Messe liest, ist prachtvoll restaurirt. DerMonde" weiß aber noch von ganz anderen Dingen zu erzählen, nämlich: Da Die Königin sich ohne Geld befand, so hat sie in San Sebastian die Summe von 15 Millionen Realen oder 3 Mill. 3500 Franken auf Hypotheken- scheine entliehen." Also im letzten Augenblicke neue Anleihen! Zugleich hat die Königin bei dem Prä­sidenten dir Madrider Junta die Kostbarkeiten und die Bekleidungsgegenstände, die sie im Schlosse ge­lassen, zurückverlangt. Das Hoflager der Exkönigin in Pau besteht aus 20 Herren; abgesehen von Den Hofdamen und der Dienerschaft. DemJournal De Paris" zufolge geht in hohen Regionen das Ge­rücht, die französische Regierung würde nicht ungern sehen,' wenn der Prinz Karl von Bourbon, der En­kel von Don Carlos, seine Ansprüche auf den spa­nischen Thron geltend machte.

London, 6. Oct. Das preußische kronprinzliche Paar wird sich einige Zeit in Hastings aufhalten und hat eine Wohnung auf den 20. d. in dem dor­tigen Victoria-Hotel bestellt.

Madrid, 7. Oct. Heute Nachmittag um 2 Uhr ist Prim hier angekommen und wurde von der Be­völkerung mit enthusiastischem Jubel empfangen. Nie­mals hat man hier eine solche allgemeine Begeisterung erlebt. Er hielt seinen Einzug unter Begleitung der Armee, der Marine, der Cvrporatiouen und zahlloser Volksmassen und brauchte mehr als vier Stunden für seinen Einzug, welcher ein wahrer Triumphzug war. Schweizerische, französische und italienische Deputationen begleiteten ihn; an Musikchören fehlte es ebenfalls nicht.

Madrid, 7. Oct. Prim hat vom Balcon des Ministerialgebäudes eine Anrede an das Volk gehal­ten, worin er sagte: seinerseits intim mit Serrano verbunden, müsse dahin gestrebt werden, alle Libe­ralen zu einigen und Einigkeit zwischen dem Volk und der Armee zu erhalten, denn man verdanke den Sieg der Revolution der Marine, dem General Ser­rano und den verbannt gewesenen Generalen. Er schloß mit einer Umarmung Serrano's und dem Ausruf:Nieder mit den Bourbonen!" unter all­gemeinen Beisallsbezeugungen. Die Stadt ist pracht­voll beleuchtet. Topete ist hier angekommen.

Newyork, 24. Sept. 700 Indianer über­rumpelten Den Obristen Forsyth sammt 50 Mann; Forsyth und drei Offiziere fielen, die Mannschaft wurde gefangen und wahrscheinlich meist scalpirt.

Vermischtes.

Gießen, 9. Oct. Im Lauft dieser Woche sind vo» dem Schwurgerichtshof der Provinz Oberhcssen folgende Urtheile erlassen worden:

£$en 5. Oct. gegen Joh. Balthasar Jungk von Trais an der Lumda, wegen ausgezeichneten Diebstahls, auf Cvrrections- hauS von 1 Jahr, an welcher Straft jedoch 3 Monate unver­schuldet erlittener Untersuchungshaft in Abzug zu bringen sind

Denselben gegen den vorhinigen Rechner der Großherzog- zoglichen Crimiual- und Polizei-Kasse der Provinz Ob.rhessen, Rechnungsrath Georg Ludwig Friedrich Keim, wegen. Verun­treuung im Dienst, in contumaciam, auf Dirnstentsetzuiig und Zuchthaus von 4 Jahren.

Den 6. Oct. gegen den vorhinigen Post-Packetbesteller Ja­cob Schön zu Butzbach, wegen Veruntreuung im Dienst, auf CorrectionShaus von 2 Jahren.

Den 7. Oct. gegen Johannes Schäfer von Fellingshausen, wegen Versuchs eines ausgezeichneten Diebstahls, auf geschärfte Correctionshausstrafe von 6 Monaten, an welcher Strafe jedoch 2 Monate unverschuldet erlittener Untersuchungshaft in Abzug zu bringen sind.

Denselben gegen Johann Post von Ober-Ohmen, wegen ausgezeichneten Diebstahls, auf geschärfte Zuchthausstrafe von 2</r Jahren.

Den 8. Oct. gegen Maria Elisabeth» Stein von Sicken­dorf, wegen Kindesmords, auf Zuchthaus von 4 Jahren.

Gießen. Die in Berlin erscheinenden Industrie-Blätter melden:Schon wiederholt ist Vergiftung durch den perua­nischen Guano vorgekommen. Wenn von diesem GährungSstoff etwas in eine offene Wunde und so in die Blutcirculation ge­rät!), so kann leicht eine Blutzersetzung nnd in deren Folge der Tod eintreten. Es ist daher dringend geboten und der Landwirth soll dicß seinen Arbeitern einschärfen, in Guano nicht zu arbeiten, außer mit ganz gesunden Händen oder mit gut schließenden ledernen Handschuhen. Am besten ist eS frei­lich, wenn man den Dünqerstoff gar nicht in Berührung mit der Haut bringt, sondern sich der Schaufeln und der Dungstreu- Maschinen bedient."

Darmstadt, 4. Oct. Die neueste Nummer der Zeitschrift unserer Centralstelle für die Landesstatistik enthält u. A. fol­gende Mittheilungen von allgemeinerem Interesse: Aus einer Uebersicht der in 1867 von den Großherzogl. Zollämtern ver­einnahmten Eingangszölle ergibt sich, daß im Hauptzollamts­bezirke Darmstadt 41,244 fl. (7718 st. mehr als in 1866), Offenbach 194,606 fl. (112,294 fl. mehr als in 1866), Gießen 190,449 fl. (28.503 fl. mehr), Mainz 423,076 fl. (822 fl. mehr), Worms 69,299 fl. (17,723 fl. mehr), Bingen 81,581 fl (6569 fl. mehr), im ganzen Großherzogthum 1,030,258 fl. (173,631 fl. mehr als in 1866) vereinnahmt worden sind. Die Gesammt-Einnahme des Zollvereins aus den EingauqS- zölien betrug in 1867 : 42,331,946 fl. gegen 37,501,707 fl. im Vorjahre. Die Mehreinnahme rührt her im Hauptzoll- amtsbezirk Darmstadt von Mehroerzollungen von unbearbeiteten Tabaksblättern und Wei», im Hauptzollamtsbezirk Offenbach von Mehreinfuhr an unbearbeiteten Tabaksblättern: im Haupt- zollamtsbezirk Gießen von Mehroerzollungen von unbearbeiteten Tabaksblättern, rohem Kaffee, geschältem Reis, rohem Leinen­garn (Maschinengespinnst) und Maschinen für Bierbrauereien; im Hauptzollamtsbezirk Mainz (wo im 1. Semester sich ein Minus ergab) vom Aufschwung des Handels mit ausländischen Weinen, Mehrbezug von Tabak in Erwartung einer höheren Tabaksteuer; im Hauptzollamtsbezirk Worms von Mehrver- zollnngcn von rohem Baumwollengarn, Wein, rohem Kaffee, geschältem ReiS, Syrup, unbearbeiteten Tabaksblättern, Glyce- rinlauge und Wollenwaaren; in Bingen von Mehrverzollungen von Tabaksblättern nnd Wein. An außerhalb des Großher- zogthumö erscheinenden politischen Zeitungen sind im 4. Quar­tal 1867 im Ganzen 4719 Exemplare durch die Post bezogen, welche sich wie folgt vertheilen: Frankfurter Journal 2191 Erempl., Frankfurter Anzeiger 710 Erempl., Frankfurter Zei­tung 659 Erempl., Kölnische Zeitung 232 Erempl., Augs­burger Allgemeine Zeitung 117 Erempl., Norddeutsche Allge­meine Zeitung 45 Erempl., sonstige Zeitungen 765 Erempl.

Darmstadt. Die am 3. d. M. dahier stattgehabte Ge­neralversammlung des Vereins zur Unterstützung von Invaliden und Hinterbliebenen gefallener Hessischer Soldaten aus dem Feldzüge von 1866 war nur wenig besucht. Der einzige Ge- geustaud der Tagesordnung bildete die RechcnschaftSablagc pro 1866 bis 1. Januar 1868, welchen Bericht Herr Hofgerichts­rath Hahn erstattete. DaS Vereinsvermögen belief sich am 1. Juli auf 27,447 fl. 8. kr. , die Mitgliederzahl auf 781. Pro 1868 find für ordentliche Unterstützungen 4106 fl. in Aus­sicht genommen.

Sachsen. Die besuchteste unter den diesjährigen Wan­derversammlungen war die Versammlung der Naturforscher und Aerzte in Dresden; sie zählte fast 1200 Köpft, und was für Köpft darunter! Ein neues Zeugniß, daß die Naturwissen­schaft und die Praxis in unfern' Zeit den Szepter führt.

Frankfurt. Der Gemeinderath von Bornheim hat be­schlossen, dem provisorischen (Sonnte für die Wintergärten das zuerst angebotene Gelände auf der Bornheimer Haide, besser arrvndirt, auf die Dauer von 99 Jahren unentgeltlich zu offeriren.

Herrieden, 5. Oct. Das auf die Schneefälle' in Schwe­den und Lappland im nordöstlichen Europa folgende kalte und heitere Wetter, begleitet von einem hohen Luftberg, beeinflußt unsere Gegenden durch kühlere Temperatur, während das im westlichen und südlichen Europa herrschende Regenwetter, be­gleitet von einem tiefen Luftthal, unfern Himmel noch um­wölkt hält.

Aschaffenburg, 3. Oct. Vor circa 8 Tagen starb in Greßthal ein dortiger Ortseinwvhner, nachdem er Birnmost, welcher in einem Petroleumfasse aufbewahrt war, getrunken hatte, trotzdem das Faß vorher gebrüht und gereinigt wurde. Da eS in diesem Orte üblich ist, daß vier Nachbarn das Grab zu grabe» haben, kam es nach Beendigung dieser Arbeit dazu, daß auch diese vier Männer von dem erwähnten Birnmost z» trinken bekamen, woraufhin der eine ebenfalls seinen Geist auf- gab und die anderen drei mehr oder weniger erkrankten. Wir übergeben diesen traurigen Thatbestand der Oeffentlichkeit in der Absicht, daß sich Jedermann in der Folge hüten möge, irgend etwas Trink - oder Eßbares in einem Petroleumfaffe aufzubewahren, wenn es auch noch so gereinigt worden wäre, da es sowohl für Menschen wie auch Thiere von den nach­theiligsten Folgen sein muß.

Ueber Spanien berichtet das Anuario Estad de Espana folgende statistische Notizen über den Zeitraum 18601867: DaS Land umfaßt in Europa einschließlich der Balearen und der Eanarischen Inseln 9200 Quadratmeilen, die nach den letzten Berichtigungen der Anfnahmelisten vom Jahre 1860 von 15,673,536 Einwohnern, also von 1703 Einwohnern per Quadratmeile, bewohnt wurden. In Europa sind nur die Türkei (1601 Einwohnern per Quadratmeile), Griechenland (1399), Rußland (689), Dänemark (651), Schweden (513) und Norwegen (299) weniger dicht bevölkert als Spanien. Seiner Größe nach ist Spanien der fünfte Staat Europas, seiner Bevölkerung nach erst der achte. An Coloniett besitzt Spanien noch 8705 Quadratmeilen mit etwa 6>/2 Millionen Einwohnern. Das europäische Spanien ist in 49 Provinzen eingetheilt, die in Größe und Bevölkerung von einander sehr verschieden sind; die größte ist Bajadoz (408 Quadratmeilen); die kleinste Guipuzcoa (34 Quadratmeilen); die zahlreichste Bevölkerung hat Barcelona (726,267 Einwohner auf 140 Ouadratmeilen), die geringste Alaoa (97,934 Einwohner auf 57 Quadratmeilen). Die Zahl der Gemeinden (Ayuntamien- toS) beträgt in Spanien (ohne Colonien) 9370. Don den 49 Provinzial-Hauptstädten haben Madrid, Barcelona, Sevilla und Valencia je über 100,000 Einwohner, Malaga, Eadir, Granada, Saragossa zwischen 50- bis 100,000 Einwohner, sämmtliche übrigen Städte zählen unter 50,000 Einwohner. Die Bevölkerung ist fast ausschließlich katholisch.

Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Chr- Pietsch) in Gießen.