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Darmstadt, 1. August. Der Vertrag mit den ; Vereinigten Staaten von Nordamerikg wurde eben von Hrn. o. Lindeloff und Hrn. Bancrost unterzeichn net. Der Austausch der ratificirten Verträge erfolgt in Berlin. Das Finanzministerium erläßt eine Aufforderung zur Uebernahme einer Anleihe von 1 Million Gulden mit der Alternative einer 5 < oder 4*/2 pCt. Verzinsung, welche im Wege der Submis. sion bis zum 21. August zu begeben ist.

Berlin, 31. Juli. DerStaatsanzeiger" be­stätigt die neuliche Mittheilung derNordd. Allg. Ztg.", daß die Note Usedom's an Lamarmora Sei­tens der preußischen Regierung weder autorisirt noch genehmigt worden sei, und sagt:Hieraus folgt, daß der Text jener Note keine sichere Unterlage für Schlußfolgerungen über die politischen Inten­tionen der königlichen Regierung zu gewähren ver­mag." Mit der Einführung ständischer Institu­tionen behufs der Selbstverwaltung der Provinzen soll in Hannover uud Kurhessen ein Anfang gemacht werben. Nächste Woche beginnen die Ferien des Staatsministeriums.

Berlin, I. August. DerStaatsanzeiger" publicirt einen Ministerialbeschluß vom 21. Juli, welcher bestimmt, daß auf Grund des Art. 3 der Verfassung des norddeutschen Bundes, Ausländer, welche dem norddeutschen Bunde angehören, behufs Zulassung zu öffentlichen Aemtern in Preußen der höheren Genehmigung nicht mehr bedürfen. Nach derVossischen Ztg." wird der König sich am 4. August zur Grundsteinlegung des Jnvalidenhauscs nach Wiesbaden begeben.

Kiffingen, 29. Juli. Der Kaiser von Ruß. land ist gestern Abend hier eingetroffen. Die Kai- serin mit den beiden jungen Großfürsten Sergiu« und Paul, sowie der Bruder der Kaiserin, Prinz Alexander von Hessen, waren dem Kaiser bis Pop­penhausen entgegengefahren.

Wien, 30. Juli. Heute wurden die Versamm­lungen de« Gesammtau-schusses des deutschen Schiitzen- b und es eröffnet. Es waren 80 Mitglieder anwesend. Justizrath Sterzing aus Gotha wurde mit Acclama- lion zum Vorsitzenden gewählt; derselbe dankt und erklärt, das Ziel des SchützenbundeS sei dessen Ein­wirkung aus Vie Geschicke des deutschen Volkes, die er auch wirklich ausübe; der Schützenbund vertrete die Zusammengehörigkeit aller deutschen Stämme. Es wurde einstimmig beschlossen, Leipzig um Ueber­nahme des nächsten Bundesschießens zu ersuchen.

Wien, 31. Juli. Bei dem gestrigen Besuche der Schießhalle redete der Kaiser zuerst zwei Schützen aus Nancy an, welche versicherten, die Lothringer !ven die Wohlthaten, welche sie unter den Vor­fahren des Kaiser« genossen hätten, nie vergessen. Zu Fadricius (Frankfurt) sagte der Kaiser:Ich denke gerne an Frankfurt zurück, es ist eine gute deutsche Stadt." Za dem Präsidenten de« Central- (omttee, Dr. Kopp, sprach der Kaiser beim Fortge­hen die Worte:Wien ist Ihnen großen Dank für dar Fest schuldig, da« beitragen wird zur An­knüpfung von Handelsbeziehungen." Für den nach- sten Sonntag beabsichtigen Kurauva, Trabert, Mayer und Frese eine Volksversammlung einzuberusen, als deren Programm eine Demonstration gegen die LoS- retßung Oesterreichs von Deutschland bezeichnet wird. DieWiener Ztg " veröffentlicht das sanctionirte Gesetz, die Ruhegehalte der Minister betreffend. Der vor Kurzem au» Pesth in geheimnißvoller Weise verschwundene Honved - Oberst Beniczky befindet sich wohlbehalten in Hermannstadt. Herr v. Beust hat in Bezug auf da» deutsche Schützenfest Veran­lassung genommen, in einer Depesche an Vie Gesandt- schäft m Berlin, das Verhältniß Ver katserl. Regie- rung zu dem Feste klar zu bezeichnen, um sich im Voraus gegen alle eventuellen Anschuldigungen in Folge etwaiger Demonstrationen zu verwahren.

Wien, 2. August. Wie die heutigeAmtsztg." meldet, sind Vie bisherigen Statthalter: Chorinsky in Oberösterreich, Bach in Triest und Philippovich in Dalmatien, sowie der Landesches Merkt in Schle­sien ihrer Functionen al« Chefs der Vcrwaliungsbe- hörven enthoben; dagen wurden ernannt: Feldmar- schallieutenant Möring zum Statthalter in Triest, Generalmajor Wagner zum Statthalter von Dalma­tien, Frhr. v. Wüllersdors zum Landeschef von Schic- sie» und Graf Hohenwarth zum Statthalter von Obe Österreich.

Paris, 30. Juli. DerMoniteur" schreibt: Am verstossenen Montag begab sich der Kaiser nach der-Schlucht" (col de la Schlucht), einem hohen Punkte de« Vogesen-Departements, von dem auS man Vas Elsaßthal und in der Ferne die Gefilde des Großherzogtbums Boden erblickt. Se. Maj. war um

1272 Uhr von Plombieres abgereist und gegen 5 Uhr Abends auf derSchlucht" angekommen, nachdem sie unteiwegs einige Augenblicke angehalten hatte, um die schönen Seen von Gerarvmer, Longemer und Tournemcr zu bewundern. Der Kaiser soll künfti­gen Sonntag dem Preisschießen der Freischützencom- pagnic von Plombieres beiwohnen. Er hat bereits die Schießstätte besucht, seinen Schuß , gcthan und auf das Wohl der Freischützen ein Glas Bier, welches die Marketenderin der Gesellschaft ihm auf- wartete, getrunken. Seit einigen Tagen befindet sich ver Marschall Bazaine bei ihm. Auch ver Prinz Napoleon, der von seiner Reise zurückgekchrt und in Meudon Residenz nahm, wird demnächst in Plom­biere« erwartet. Man versichert, daß der König von Hannover da« Schloß Beauregard bei Versailles, welches einer kürzlich verstorbenen Dame, Vie ihrer Zeit in nahen Beziehungen zu einem großen Sou- verän stand, gehört hatte, käuflich erstanden hat.

Paris. 1. August. Die Kaiserin präsidirre dem Mimsterrath und kehrte hierauf nach Fontainebleau zurück Graf v. d. Goltz wird am nächsten Mitt­woch nach Fontainebleau abreisen, um daselbst den Monat August zu verweilen. Fürst Metternich ist gestern nach dem Schloß Johannesberg abgereist.

London, 31. Juli. Im Unterhause erwieeertc Stanley auf die Interpellation Otway'S, daß nach den Mittheilungen de« belgischen und holländischen Ministers, das Gerücht einer Allianz zwischen Frank­reich, Belgien und Holland unbegründet sei. In ver Botschaft, durch welche das Parlament vertagt wird, sagt die Königin: Die auswärtigen Bezie- Hungen sind freundlich und befriedigend. Es sei kein Grund zu Kriegsbesürchtungen in Europa vor­handen. Die Regierung werde fortfahren, Vie Seg­nungen des Frieden« zu sichern. Die Königin drückt ihre Befriedigung über den Erfolg der abyssinischen Expedition aus, sowie darüber, daß die Bemühungen, in Irland eine Rebellion bervorzurufen, aufgehört haben, so daß die Anwendung von Ausnahmemaß- regeln unnöthig gcworven sei. Es werven nun die Hauptgesetze, welche in der Session zu Stande ka­men, aufgezählt, eine frühe Auflösung d»s Parla­ments angekündigt, und das Vertrauen ausgesprochen, daß es das Ziel der Neuwahlen sein wird, die po­litische und religiöse Freiheit, gesichert durch Lau- desgcsetz und Herkommen, ungeschvächt zu erhalten.

London, 31. Juli. Die Morgenblätter bestä- tigcn, daß die Königin am 5. August von England abrcisen und in Cherbourg landen, sodann nach mehrstündigem Aufenthalt sich zum Besuch der Kaiserin Eugenik nach Fontainebleau begeben wird.

Vermischtes.

Gießen. (Sitzung de« G elm ein d er a t hl vom 2 8. 3uli. Anwesend: der Großh. Bürgermeister Vogt, die Ge- meinderath«mitglieder Berg, Bücking, Haustein, Keller, Löber, Möhl, Nagel, Petri, Ricker, Rosenberg und Silbereisen.

Die von dem Großh. Hosgerichttodvokaten Diery dahier verfaßte Vorstellung an Großh. Ministerium de« 3nnern welche die Verlegung de« neuen Bahnhof» für die beiden Oberhesst- schen Bahnen in die SiephauSmark befürwortet, wurde »erlesen und gebilligt. Dieselbe soll alsbald ausgefertigt, morgen noch an ihre Adresse abgesendet und dem Herrn Baurath Sickemeyer eine Abschrift davon mitgetheilt, sodann nächsten Donnerstag Mittag nach Abhaltung einer Conferenj in dieser Angelegenheit mit Letzterem und dem Vertreter der Ballgesellschaft für die Oberhessischen Bahnen, Herrn Ingenieur Lange, eine Deputa­tion, bestehend au« dem Großh. Bürgermeister und zwei Ge- meinderathSmitgliedern nach Darmstadt gesendet werden, um der vorau-geschickten erwähnten Vorstellung persönlich bei ®. K. H. dem Großherzog und dem Großh. Ministerium de« In­nern den erforderlichen Nachdruck zu geben.

Nachdem da« GemeinderathSmitglied Keller schriftlich Be­richt erstattet, beschließt der Gemeinderath, eine Begießung und Reinigung der Universität« - und Bahnhofsstraße von der Ecke de« Dietzsschen Hause« versuchsweise vornehmen zu lassen, und auf die letzte Vorstellung der Bewohner de« EelterSberg« im Sinne de« GemeinderathSmitglied« Keller zu erwiedern.

Dem Gemcinderath wurde die Verfügung Großh. Krei«- amt« vom 15. Juli in Betreff de« wiederholten Baugesuchs de« Dr. Königer, worin er auf die Ausstellung eine« Reverse« zur genauen Einhaltung der ihm auferlegten Verpflichtungen bei seinem projectirten Bau eingeht, zur Einsicht vorgelegt.

Der Gemeinderath ermächtigt den Großh. Bürgermeister, die Reinigung der Stadtcanal«, soweiß dieß absolut nothwen- dig ist, vornehmen zu lassen.

Von den Gießener Stadtobligationen wurden durch da« Loo« zur Rückzahlung bestimmt 3V,Proc«ntige:

ll.it. A. 15, 66, 106 ..... 3000 ff.

B 81, 99, 138, 227 ... 2000

C. 36, 39, 43, 60, 135, 228, 158 700

D. 105. 113 100

5800"ff.

4procentige: Lit. B. 10 ......... 500 fl.

C. 6, 24, 47, 70 .... 400

900 ff.

Der Gemeinderath gibt zur Auflösung de« Vertrag« mit Fr. Simon und Eonsorten wegen de« noch anzufahrenden Kie­se« zur Unterhaltung de« Lehmkautenweg« seine Zustimmung, genehmigt die Versteigerung der Anfuhr diese« Kiese« für den

Betrag von 90 fl. und bewilligt den fehlenden Eredil zu La­sten der Ueberschüffe de« Jahre« 1868.

Der Gemeinderath bewilligt den zur Ausführung der An­fuhr von Sand auf den Schweinemarkt erforderlichen Credit.

Der Gemeinderath erklärt sich für Verwendung von 3 Cu- bik Klafter Lahnkic« zur Verbesserung de« Wismarer Wegs.

Die übrigen Beschlüsse betreffen Angelegenheiten persön­licher Art.

Gießen. Bei dem deutschen Turntag, der in Weimar abgehaltcn wurde, stellte sich heraus, daß dermalen in Deutsch, land 2053 Turnvereine mit gegen 200,000 Mitgliedern eristj, ren. Den erfreulichsten Aufschwung soll die Turnerei in Oestn, reich genommen haben. Es ist in Weimar ein neue« Grund­gesetz für die deutsche Turnerei entworfen und genehmigt worden. Für da« Jahr 1870 soll Kassel zum Festort gewählt werden. In Weimar weilten 163 Abgeordnete der deutschen Turnvereine.

Darmstadt, 29 Juli. Das heute erschienene Regie­rungsblatt Nr. 40 enthält:

I. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministerium« der Fi­nanzen, das Regulativ über die zollamtliche Behand­lung des Postverkehrs betreffend. Dasselbe tritt mit dem 1. August 1868 in Kraft, und tritt das Regulativ vom 26. Juni 1828 über die Behandlung der mit den Staatsposten versendet werdend, n Packete auf die Zolleinrichtungen mit dem genannten Zeitpunkie außer Wirksamkeit.

ll. Versetzungen in den Ruhestand: Se. König­liche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 19. Juni den Oberrechnungs-Revisor bei der zweiten Justificatur- Abtheilung der Oberrechnungskammer, Friedrich Schwab, unter Anerkennung seiner langjährigen, treu geleisteten Dienste, am 27. Juni den Lehrer an der ersten Klaffe der höheren Töchterschule zu Gießen, Mitprediger Johann Daniel Carl Balser und am 21. Juli den Hofkutscher Christoph Andreß wegen gestörter Gesundheit in den Ruhestand zu versetzen.

Mainz, 29. Juli. DieNordd. Allg. Ztg." schließt einen Bericht über die jüngsten Vorgänge bei dem Abzug der Schützen »ach Wien mit folgender bemerkenswerthen Drohung:Es find einige Verhaftungen vorgenonrmen und heute ist auch eine Untersuchung eröffnet worden. Diejenigen aber, denen die intellectuelle Urheberschaft und da« planmäßige Schüren de« Haffe« gegen Preußen und feine Angehörigen zugeschrieben werden muß, wird sie nicht erreichen. Da« frevelhafte Spiel, da« blinder Parteigeist mit den höchsten Interessen der Stadt treibt, indem er den Haß und das Borurtheil der Gar­nison aufstachelt, muß gelegt werden. Liegt dieß nicht in der Absicht und der Macht der hessischen Regierung, dann liegt, wie erst kürzlich der Gouverneur dem Territorial - Eommiffär angedeutet haben soll, im Festung«-Reglement da« Mittel, solchen Skandalen ein Ende zu machen."

Sachsen. Die Furcht vor der evangelischen Union läßt die alt-lutherische streng-kirchlich und buchstaben-gläubig gesinnte sächsische Geistlichkeit nicht ruhig schlafen. Der alte Glaubenseifer, welcher den reformirten kursächsischen Kanzler Crell ien Jahre 1601 auf da« Blutgerüst schleppen ließ, scheint wieder erwacht zu sein. Gegen 80 dieser unchristlich gesinnten Männer wollen, daß keinem Anhänger der evangelischen Union das Abendmahl in den sächsischen Kirchen gereicht werde, und sie beweisen sich damit weniger duldsam, al« einzelne katholische Geistliche in Böhmen, welche 1866 den feindlichen Preußen die katholifchen Altäre zu jener feierlichen Handlung überließen. Zum Glück bilden die Fanatiker nur einen kleinen Theik der sächsischen Geistlichkeit, und ba« Volk zumal will nicht» von ihnen wissen, wie au« den mehr oder weniger freisinnig aus­fallenden Kirchenvorstandswahlen ersichtlich ist.

Marburg, 30. Juli. Vergangene Nacht ist der Confi- storialrath und Professor der Theologie Dr. Vilmar dahier an den Folgen eines Schlagfluffe«, 68 Jahre alt, gestorben. Derselbe war bekanntlich in der kurhesfischen Reactionsperiode ein treuer Gefährte Hassenpffugs. Hauptführer de« Treubunde« und des späteren HeffenvereineS, wie auch bi« an fein Ende da« Haupt der ultra-orthodoren Partei KurheffenS. Hat er sich dadurch auch gerade keinen beneidenSwerthen Ruf erworben, so ist er doch durch feineDeutsche Literaturgeschichte" auch über die Gränze Hessen« hinan« in rühmlicherer Weise bekannt geworden.

Wien. DieNeue freie Presse" fährt fori, der Annäherung zwischen Preußen und Oesterreich da« Wort zu reden. In ihrem Leitartikel vom 26. d..Da« große Deutschland", geht die­selbe von der Ansicht au«, daß die Bande der msfisch-preußischen Allianz bedeutend gelockert sind, und andererseit« die Beziehun­gen zwischen Pari« und Petersburg anfangen, einen minder schroffen Charakter zu tragen.Die Ereignisse meint die Neue freie Pr." die auf eine Trennung bet russisch-preußi­schen Allianz Hinweisen, finb bauernd und ihre Action erfolgt mit der Sicherheit einer Natnrkrast." Sie ist überzeugt, daß früher ober später die Verhältnisse in den russischen Ostseepro­vinzen zu einer Auseinandersetzung zwischen Rußland und Deutsch­land hinbrängen werben. Die naturgemäße Allianz Oesterreich« unb Deutschlands könne nicht umhin, eine Wahrheit zu werden.

Belgien. Am 26. Juli wurde in Lüttich da« Monument Karl« »e« Großen enthüllt, welche« die Stadt und die Provinz diesem großen Kaiser errichtet haben, den sie zu ihren specielle» Landsleuten zählen, weil die Vorfahren desselben bekanntlich in dortiger Gegend Besitzungen hatte», nach welchen sich einige derselben benannten, wie z. B. die Orte Herstall und Landen. Karl« de« Großen Gebnrt«»rt ist übrigen« nicht mit Sicher­heit bekannt. Da« Monument ist eine Reiterstatue in Bronte auf einem Postamente von weißem französischem Sandstein; an dem Postamente befinden sich sechs kleine Broncestatuen. welche die Vorfahren Karl« des Großen barstellen. Die Reiterstatue mißt 5 Meter in ihrer ganzen Höhe, ba« Postament ist 7 M hoch. Da« Denkmal ist bas Werk be« Bildhauer« Jehotte, Professor an »er Akademie von Brüssel. E« ist in Brüssel gegossen.

Newyork, 11. Juli. Die Mitglieder de« berüchtigten Ku-Klur-Klan-Club" haben den 4. Juli durch eine Reihe von Grceffen an Republikanern und Negern gefeiert, welche sie in Banden von etwa 400 Mann vor den Augen der gegen sie ohnmächtigen Civilbehörden begingen. So statteten sie einem Sckmllehrer in Shelbyville einen Besuch ab, knebelten ihn und zählten ihm 200 Hiebe auf, weil er einer aufblühende» Schule für Farbige Vorstand. In Tennessee prügelten, ja tod- teten sie Neger in großer Zahl.

Redaction - Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. C hr. Pietsch) in Kietzen.