Ausgabe 
31.7.1867
 
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2764) Meinen seitherigen Dienstleistungen an Stelle meines verstorbenen Vater« enthoben, verfehle ich nicht, einem geehrten Publikum meine Buchbinderei in empfehlende Erinnerung zu bringen.

Um vielen Wünschen zu entsprechen, habe ich mit meinem Geschäft auch einen Schreibmaterialienhandel verbunden und bitte, unter Zusicherung bester und billigster Bedienung, um geneigren Zuspruch.

Heinrich Bourgeois, Buchbinder,

wohnhaft bei Herrn Schlossen Stohr, Neustadt Lit. D. Nr. 207.

Jugendfest.

2791) Den Einwohnern Gießen-, welche uns sei es durch direkte Gaben an Geld oder Prcisgegcnstänken, sei es durch Er­mäßigungen beim Ankauf von Gegenständen oder durch anderweitige unentgeltliche Lei­stungen in anerkrnnenswcrther Weise unterstützt haben, sagen wir hiermit unfern freundlichen Dank.

Insbesondere fühlen wir uns gedrungen, Herrn Buchhändler Ferber für die reiche Auswahl werthvvller Bücher, welche er uns als Geschenk überließ, unfern Dank hiermit öffentlich auszusprechen.

Der Fest-Ausschuß.

Zur gefälligen Beachtung!

2792) Jeden Freitag sende ich an die Jacob Küchel'sche Kunstfärberci in Hom­burg ab und werden bis Nachmittags 2 Uhr zum Färben, Drucken und Waschen bei mir einlausende Sachen prompt befördert.

I. Eh. Retter.

2782) Ein ordentlicher Junge, der das Schuhmachergeschäft erlernen will, kann in die Lehre treten bet H. Wißmann.

2663) Ein Zapfjunge wird gesucht und kann derselbe sogleich oder am 1. August eintreten im Darmstädter Haus.

General - Versammlung.

2731) Die Mitglieder tr« Äranfenuntrr» stützung«., Sterbekasse, und Wittwenunter- stützungS-DereinS werden auf Samstag den 3. August, Abend« 7 Uhr, in da« Prome- nabehaus hiermit eingeladen.

Tagesordnung : Abhör der Rechnung über Einnahme und Ausgabe vom 1. Juli 1866 bis dahin 1867 und 8rgänzung«»ahl de« Borstandes.

Die besagte Rechnung liegt acht Tage lang bei dem Prästdenten für jeden Dethei- ligten zur Einsicht offen.

Gießen, den 25. Juli 1867.

Für len Vorstand: W e i d i g.

2772) Eine Köchin sucht Stelle, ent­weder zum sofortigen Eintritt oder auch erst zu Michaeli. Das Nähere bet der Exped. dieses Blattes.

2783) Ein braver Junge kann bei mir in Lehre treten; auch suche ich einen guten Gesellen. Th. Schneider,

Schuhmacher.

2742) Ein kleines oder größeres Fa- milienlogis nebst einem Zimmer, welches sich zu einem Geschäftslocal eignet, womög- lich parterre, wird zu miethen gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bitt«.

2745) Ein tüchtiger Aahrknecht, welcher seine Solidität und Ehrlichkeit durch Zeugnisse nachweisen kann, findet gegen guten Lohn einen dauernden Platz. Wo? sagt dir Exped. d. Bitt«.

2680) Schutt kann in meinem Garten gegen Vergütung abgeladen werten.

Earl Deine«.

2685) Ein hiesige« Fabrikgeschäst sucht zum sofortigen Eintritt einen mit den nolhigeo Vorkenntniffen versehenen jungen Mann al« Lehrling. Näheres bei der Exped. d. BlttS.

2711) Wir beabsichtigen, Garne außer­halb der Fabrik weifen zu lassen. Märchen und Frauen, welche hierauf reflectiren, wollen sich Nachmittag« von 5 bis 6 Uhr auf unserem Eompkoir melren.

G a i Usche Wovenspinnerei.

2694) Unterzeichnete empfiehlt sich dem verehrlichen Publikum im Weißieugnähen, Waschen von Glacehandschuhen, seidenen Bändern, Kaschemir-ShawlS, wollenen Klei­dern u. s. w. und bittet um gefällige Aufträge.

Ihre Wohnung befindet sich bei Frau Hassenteufel Wittwe, Neustadt Lit. D. Nr. 154. Ü. Gastauer Wittwe.

Zur Nachricht.

2765) Donnerstag ten 1. August schicke ich wieder einen Transport Gegenstände zum Färben und Drucken an die Bloch'sche Hofschönsärberei in Darmstadt ab.

I. Schlund, Schloßgosse.

2672) E« wünscht Jemand im Flicken und Anfertigen in sonstigen neuen Sachen noch einige Tage in der Woche besetzt zu haben. Zn erfragen bei ter Exped. d. Bltt«.

Darmstadt. Das Regierungsblatt Nr. 31 enthält:

(Schluß.)

III. Zusammenstellung der Ergebnisse der Ltaatsschulden-Tilgung«kaffe- Rechnung für 1863.

IV. Bekanntmachung, die Niederschlagung einer Umlage der Gemeinde Lumda, im Kreise Grünberg, betreffend.

V. Dienstnachrichten.

1) Am 24. Juni wurde dem Ludwig Schmidt aus Offenbach bas Patent als Geometer der zweiten Klaffe für den Kreis Offenbach ertheüt;

2) am 1. Juli wurde das Patent als Geometer der zweiten Klaffe: dem Friedrich Keller aus Biebesheim für den Kreis Groß-Gerau, dem Geometer dritter Klaffe Johannes Henrich zu Lang-Göns für den KreiS Gießen, dem Wilhelm Rühl aus ®umberg für den Kreis Grünberg, dem Finanz-Aspiranten Ernst Seiler aus Stockhausen für den Kre« Lauterbach, dem Feuerwerker im Großherzoglichen ArtilleriecorpS Adam Mayer aus Nierstein für den Kreis Oppen­heim, dem Geometer dritter Klaffe Jacob Reinhard zu Gimbs- hcjm und dem Adolph Mel« he im er au« Darmstadt, dermalen in WormS, für den Kreis Worms,

3) an demselben Tage da« Patent al« Geometer der dritten Klaffe: dem

Daniel Diehl aus Geinsheim für den Kreis Groß Gerau, dem I

Georg Eberhard Wollrab aus Alsfeld für den Kreis Alsfeld, j dem Schullehrer Earl Roth zu Nieder-Seemen für den Kreis Nidda, I dem Johannes Better aus Stockhaufen für den Kreis Lauter­bach und

4) am 5. Juli dem Philipp Rahn au« Nieder-FIorstadt da« Patent als I Geometer der zweiten Klaffe für den Kreis Friedberg ertheilt.

VI. Sterbfälle.

Gestorben find:

1) am 24. März der penstonirte Ober-Zoll-Revisor Becker zu Darmstadt;

2; am 4. Juni brr penstonirte Distriktseinnehmer Rendant Wagner zu j Offenbach;

2) am 20. Juni der Schullehrer Theodor Erl er zu Finthen;

4) am 28. Juni der Forstwarl Eonrad Germann zu Messet;

5) am 4. Juli der Oberförster Friedrich Franck zu Merlau.

Vermischtes.

Wenn in gesundheitlicher Beziehung ein Milte! verdient, die allgemeine Aufmerksamkeit aus sich zu ziehen, |o ist e« in der That die Lruchsalbe de« Herrn Gottlieb Sturzenegger in Herisau, Kanton Appenzell in der Schweiz, gegen Unter- lcibsbrüche. Sie verdient dies aus zwei Gründen, einmal, weil dieselbe in weitaus den meisten Fällen diejenigen Bruche, die ohne Operation zu heilen nur möglich sind, ohne jede Entzündung u. dergl. vollkommen heilt; zweitens weil unser« Wissens die ganze medicinischc Wissenschaft zur Stunde noch kein Mittel gegen Untcrleibsbrüche zu Tage gefördert. Es ist deshalb erfriulich, daß schon eine bedeutcnde Anzahl der Herren Aerzte die Praxis über die Theorie hinwegfctzen und in Anerkennung der wirklich vorzüglichen Eigenschaft der Sturzenegger'schen Bruchfalbe dieselbe bei Unterleibsbrüchen verschreiben und empfehlen. (2793)

Geld'EonrS vom 29. Juli 1867.

Preuß. Eaffen-Scheine Prenh. Friedrich»»'« Pistolen..............

Doppelte

Holl. ff. 10 Stücke Rand - Dursten............

20 Frankeustucke Bngl. Sovereign« Ruff. Imperial«.........

Dollar« in Gold...........

ff. 1. 45-45)

, 9. 57-58

, 9. 44-46

. 9. 45-47

, 9. 50-52

. 5. 34-36

. 9. 28-29

. 11. 52-56

. 9. 45-47

2. 27-28

Neueste Eisenbahn-Frachtbriefe für die Main.Weser-Bahn, Cöln-Mindener Eisen« bahn-Frachtbriefe, Zollamts-Declarationen in zweierlei Größen, ebenso alle übrigen zollamtlichen Formulare sind zn haben bei Wilhelm Klee, MäuSburq.

Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen.