Ausgabe 
19.10.1867
 
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AiytigcWilt

für die

Provinz« alßanptftadt Gießen.

(jlmlsölhllhes Jlireifes flirren.)

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Samftaß den 19. .Cctvbcr

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tÄr'-leint m0*"'* ,n,,i äial: ««»»*« und Samstags. - Preis des Jabrqang« für Kmbeimifche 1 st. 42 fr., für Auswärtige incl m magtgen Postau,ichlaqs 1 st. 42 fr. Auswärts abonnirt man st» bei allen Postämtern. In Gießen bei der Srpedition (Eanfleiberg Vif B. Nr 1)

'21 m f I i d) e r T h e i l.

Zu Ur. K. G. 4916.

Dctreffend: Den im Jahr 1867 abzuhaltenden RekrutirungSrath für die Provinz Oberhessen.

Giehen, am 15. (ktober 1867.

Das

Grosiherzogliche Kreisaml

an

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die Großheyoglichcn Dürgcimcistereirn des Kreises.

n Sitzungen res diesjährigen Rekrutirungsraths für die Provinz Oberhessen werden vom 28. Oktober bis mm

1. November abgehalten und cs sollen vcr *um

angenommen werden.

am

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28. October die Bewohner der Kreise Alsfeld und Griinberg,

29- diejenigen Schotten und Lauterbach,

» u /, Büdingen und Nidda,

u Friedberg und Vilbel, 1. Novbr. endlich diejenigen des Kreises GieHen

Vorstehendes haben Sie alsbald in Ihren Gemeinden zur öffentlichen Kenntniß zu bringen und weiter bekannt zu machen daß alle zur Musterung des laufenden Jahres gehörigen Militärpflichtigen des Kreises Gießen, sowohl die, welche spccicll iu laden nut, als auch die, welche ohne Einladung aus freiem Willen vor dem RekrutirungSrath erscheinen und daselbst Rcclamationen vor bringen oder einer ärztlichen Untersuchung sich unterziehen wollen, den 1. November l. I., Morgens halb acb, Ubr auf dcm Regierungsgebäude dahier, v e r | elbe n mit cincn> versiegelten, von der betreffenden GroßherzoqlichcnBüraer- Mtlsterei ausgestellten, iLignalement ibrer Person, und allen sonstigen für ihre Reklamation sprechenden Beweismitteln (Zeugnisse der Acrztc, Schullehrer, Geistlichen, Ortsvorständc, glaubhafter Privatpersonen, deren Zeugnisse jedoch gerichtlich bceidiat fein müssen) sich anzumelden haben. 8 '

ferner haben alle bei der Truppcnergänzung des Jabres 1867 von den Regimentern und Corps als untauglich u «uriickae. w'csenen Rekruten, welche zur definitiven Entscheidung über ihre Tauglichkeit oder Untauglichkeit bei dem Rckrutirungeratb erscheinen müssen, ebenfalls mit einem verschlossenen, von der b e t r e ffe n t e n G r ° ß h e r z o g l i ch c n Bürgermeisterei aus. gestellten Signalement ihrer Person und dem vom Militär erhaltenen vorläufigen Entlassungsschein den l November l. I., Morgens halb acht Uhr, in demselben Locale sich einzufinden. J ' JU,8Ember

Sollte Einer oder ter Andere von den Militärpflichtigen, die bei der diesjährigen Musterung im Kreise Gießen nicht erschienen und als dem Gesetz ausgewichen notirt worden sind, in seine Heimath zurückgckehrt sein, so haben Sie diese Leute an den Rekru. tirungsrath vorzuladen und uns von dieser Vorladung sofort Anzeige zu machen.

Die in dem angefügten Verzeichniß aufgeführten Personen haben Sie auf den oben bestimmten Tag den 1 November vor den diesjährigen RekrutirungSrath zu laden und daß die Laduug gehörig erfolgt ist, dieses ist in den zu erstattenden Berichten zu bemerken. w

Diejenigen Leute, welche ohne das vorgeschriebcne Signalement vor dem RekrutirungSrath erscheinen, haben sich der Abweisung zu gewärtigen, was ebenfalls bekannt zu machen ist. a

Ueber den Empfang dieses Ausschreibcns und die erfolgte Bekanntmachung dessen Inhalts sehen wir längstens bis zum 25 d Mts. Ihren berichtlichen Anzeigen entgegen.

Dr. Goldmann.

Verzeichnis

über diejenigen Personen, welche vor dem Rekrutirungsrath von 1867 vorzuladen sind.

A. Rekruten:

1) Georg Pbilipp Nollbaue aus Lich; untauglich beim Eintreffen im Dienst 1867.

2) Joh. Georg Philipp Schäfer aus Watzenborn; temporär untauglich beim Eintreffen im Dienst 1867.

3) Philipp Stecker aus Taubringcn; untauglich beim Eintreffen im Dienst 1867.

4) Joh. Peter Heß aus Leihgestern; desgleichen.

5) Johannes Balser aus Oppenrod; temporär untauglich beim Eintreffen im Dienst 1867.

6) Friedrich Görlach aus Eberstadt; desgleichen.

7) Martin Reinhold Poseiner aus Gießen; untauglich beim Eintreffen im Dienst 1867.

8) August M üller aus Wieseck; temporär untauglich beim Eintreffen im Dienst 1867.