Bürger

.frisch bäcker zu fließen.

LocaleS

Die Psarrgcschäftc in Cer nächsten Woche besorg! Pfarrer Dr. Zeel.

2242) 550 fl. liegen zum Ausleihen bereit. Näheres bei der Exped. d. Bltts.

und Katharine Fritzgc«, des verstorbenen Bürgers und Schneidermeisters zu Schotten, Martin Fritz­geS, eheliche Tochter.

Denselben. Johann Martin Karl Währum, Bürger und Stcindrucker dahier, des verstorbenen hiesigen Bürgers und Schreinermeisters, Michael Währum, ehelicher Sohn; und Karoline Katharine Schneider, des hiesigen Bürgers und Schreinermei­sters, Johannes Schneider, eheliche Tochter.

Getaufte.

Den 9. Juni. Dem Ortsbürger in Wiefeck und Fabrikarbeiter dahier, Johannes Kreiling, eine Tochter Luise, geboren den 14. April.

Denselben. Dem Bürger und BahnhofSar- beiter, Johann Daniel Löber, eine Tochter, Henriette Katharine, geboren den 12. Mai.

Denselben. Dem Bürger und Küfer Emil Pausch, ein Sohn, Friedrich Martin Emil Julius, geboren den 17. Mai.

Denselben. Dem Bürger und Glascrmeister, Heinrich Ganß, ein Sohn, Ludwig Christian Bal­thasar Rudolf Heinrich Martin, geboren den 10. Mai.

(Collecte für die Stadtarmen.) Kopulirte.

Den 10. Juni. Karl Schneider,

t^r- Wichtige

An,eine für jönidjlcibenbe.

211) ^Wer die vortreffliche Kurmethode des berühmten Schweizer Brucharztes, Krüsi- Altherr in Gais, Kanton Appenzell, ken­nen lernen will, kann bei der Exped. dieses Blattes ein Schriftchen mit Belehrung und vielen 100 Zeugnissen in Empfang nehmen.

Denselben. Dem Bürger in Grunderz und Spengler dahier, Elustav Rühl, eine Tochter, Eleo­nore Elisabeth Georgine Henriette, geboren den 15. April.

Denselben Dem Burger und Schreiner- meister, Christian Werner, eine Tochter, Katharine Pbilippinc Elise Wiibelminc, geboren den 25. Mai.

Dense lben. Dem Ortsburger zu Große» Buscck und Postbedienstcler dahier, Wilhelm Wagner, eine Tochter, Marie Emilie Friedericke Elisabeth, geboren den 20. Mai.

Den 10. Juni. Dem Bürger und Kauf­mann, Karl Peppler, eine Tochter, Anna Luise Marie, geboren den 2. Mai.

Denselben. Dem Bürger und Küfer. Karl Herbert, ein Sohn, Hermann Martin Friedrich, geboren den 6. Mai.

Denselben. Dem Bürgcr und Heilgebülfen, Karl Gcrlipp, ein Sohn, Heinrich Ludwig, geboren den 11. Mai.

Den 11. Juni. Dem Bürger und Sckwh- ■ machermeister, Philipp Reitz, eine Tochter, Elisabeth Karoline Christine, geboren den 30. April.

Denselben. Dem Bürger und Buchbinder, Theodor Rautenstrauch, eine Tochter, Anna Karo­line Christiane Pauline, geboren den 27. Mai.

Beerdigte.

kirchliche Anzeigen.

oLvangeüsche Gemeinde zu Hießen.

Gottesdienst

Am 16. Juni.

Morgens : Confirmation der Mädchen. Pfarrer Dr. Seel.

Nachmittag«: Mitprebiger Bikar Bigelm«

Juni.

Denselben. Marie Bopp, des verstorbenen OrtsbürgerS und Bäckers zu Beuern, Wendelin Bopp, eheliche Tochter, alt 21 I. 6 M., gestorben den 10. Juni.

Denselben. Susann« Henriette Christiane Johannette Becker, geborne Becker, de« verstorbenen Bürgers und Schuhmachermeisters, Philirp Baltha­sar Becker, hinterlassene Wittwe, alt 57 I. 6 M. 20 T., gestorben den 10. Juni.

Denselben. Johann Georg Franke, pensio- nirter Kurfürstlicher Gensdarm aus TraiS. alt 73 I. 1 M. 25 T-, gestorben den 10. Juni.

Den 13. Juni. Georg Albrecht Martin Leonhard Schmall, des Bürgers und Kutschers, Heinrich Schmall, ehelicher Sohn, alt 18 I. 10 T-, gestorben den 12. Juni.

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resp. Angestellten zahlen aber nicht milthaten Durften, habe ich wegen dieser Ungleichheit sehr viele hierüber sich beklagen Horen und jetzt wo die Befugniß mitsprechen zu dürfen, gesetzlich zu» gestanden ist und denselben eine Betheiligung an den Bersamm» ■ ----- m-r.Ä.K mag Niemand

hieraus zu sichern; auch die Leute des Fortschritts, die, von der Gunst des Publikums getragen, eher als jeder andere Reformen, die natürlich nicht gegen die Gesetze verstoßen, zu schaffen in der Lage.sind und denen in Folge ihrer früher bei jeder Veranlassung, wo es sich um die Erlangung einer Stellung gehandelt hat, ge» qebenen Zusicherungen hierzu Die unbedingte Verpflichtung obliegt, verhalten sich auffallend ruhig und sind selbst mit der Laterne in der Hand kaum mehr zu finden. Allein trotz alledem sollen, wie ich vielfach versichert worden bin, die Candidaten für die bevorstehenden Wahlen auch jetzt wieder fertig fein, jedoch habe j ich von Niemandem erfahren können, wer beim „Fertigmachen i zugegen gewesen wäre. Ich protcstire gegen all' dergleichen im i Geheimen vollzogenen Feststellungen und zweifle nicht, daß viele diesem Proteste sich anschließen werden. Ich halte unbedingt und mit aller Entschiedenheit an dem Grundsätze fest, daß ein Wahl­modus geschaffen werde, welcher einem jeden die Gleichberechtigung sichert und den Einfluß einzelner unter allen Umständen vernich­tet. Beides ist nach meinem Dafürhalten ohne Schwierigkeit zu

! ermöglichen, weßhalb ich, gestützt auf meine reelle Absicht und daß

Den 8. Juni. Heinrich Jacob Marguth, Bürger und Schrcinermeister, alt 63 I. 3 M. 12

und Metzger, de« OrtsbürgerS und Wirtbs zu Stein­bach, Johannes Schneider, ebelicker »Lohn; und Margarethe Barth, geborne Klinket, des verstorbe­nen Bürgers und Metzger«, Friedrich Barth, hinter­lassene Witiwe.

Denselben. Johannes Garth. Bürger und Briefträger dahier, des verstorbenen OrtsbürgerS zu Günterod, Johann Jacob Garih, ehelicher Sohn; und Helene Schneider von hier.

Denselben. Wilhelm Kämmerer, Bürger und Geschästsführer in Hanau, des dafigcn Bürgers und Hutmachers, Christoph Wilhelm Kämmerer, ehelicher Sohn; und Philippine Christine Antonie iDiarit Peppler, des hiesigen Bürger» und vormali­gen HoSpitalverwalters, Balthasar Heinrich Peppler, eheliche Tochter.

Den 12. Juni. Auguste Margarethe l'Alle- mand des verstorbenen Bürgers und Kaufmanns zu Dillenburg, Benjamin Georg l'Allemand, -b-ltche Tochter, alt 43 I. 5 M. 9 T., gestorben den 10.

Denselben. Joseph Rockstuhl, Bürger und v„.a...... —,-----------

Dachdecker dahier, des verstorbenen hiesigen Bürger« 1 x., gestorben den 6. Juni, und Zimmermann«, Peter Ruckstuhl, ehelicher Sohn;

Sonntag den 16. Juni. Carl Löber am Lindenplatz. Ludwig Kämmerer auf dem S-------

weg. Ludwig Schneider in der Neustadt.

» „„I Denselb en. Dem Bürger und Schreiner, eiter«- Christian Euler, eine Tochter, Henriette Karoline

| Marie Jakobine, geboren den 6. Mai.____________

Pfarr-Conferenz ber Geistlichen des Dekanats Gießen künf­tigen Mittwoch den 19. Juni, Vormittags um 10 Uhr. Landmann, Dekan.

2222) Für das Eomptoir eines diesigen Fabrikgeschäfts wird zum sofortigen Eintritt ein Lehrling gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Bltts.____

2223) Ein braver Junge von 16 bis 17 Jahren wird als Ausläufer zum so­fortigen Eintritt in ein hiesiges Fabrikge­schäft gesucht. Wo? sagt die Exped. d. BlttS.

2199) Ich suche einen zweiten Scri- benten, der den 1. Juli bei mir Eintreten kann. Gießen, den 8. Juni 1867.

Dr. Eckstein.

Nachdem die für diesen Sommer bevorstehenden Gemeinde rathswahleu allmählig wieder auf die Tagesordnung treten unt zu Gesicht stehen würde,

bereits die Aufmerksamkeit Der Bürgerschaft auf i ®ebraud) davon machen. Bon keiner Seite sieht man sich Je-

ich mich zu überzeugen Gelegenheit geJunDen, rotet b feb $ $für jnteressiren die in politischer Beziehung gemachten

bei den, den Wahlen gewöhnlich vorausgehenden 8 Erfahrungen festruhalten und Der Allgemeinheit einen Nutzen

lungen enthaltenen Verfahrens eine große UnzufneDenher und IW, des Fortschritts, die, von der

Mißstimmung der Bürgerschaft sich bemächtigt hat und daß ich schon sehr viele habe sagen hören : sich hieran gar nicht mehr bethciliqen zu wollen, weil die Candidaten bis auf s „ja sagen fertig seien und Einwendungen hiergegen gar nicht erhoben noch weniger aber andere Vorschläge gemacht werden konnten.

Es ist dieses allerdings Thatsache und kann nicht geleugnet werden, daß bei den hier in Rede stehenden Versammlungen dem Rechte und Der Selbstständigkeit der Burger Schlage m s Ge- sicht versetzt worden sind, welche das politische Selbstbewußtsein sehr tief erschüttern mußten; allein nichtsdestoweniger balle ich es für Pflicht eines jeden in dem entscheidenden Moment, welchen ich in den Bürgerversammlungen gegeben finde, auf feinem Posten | zu fein und seine Stimme in Die Waagschale zu werfen wobei immerhin noch zu bedauern bleibt, daß bei dergl. Versammlungen sich nicht Leute detheiligen, welche vermöge ihrer Intelligenz und Stellung der Sache eine Der Allgemeinheit mehr entsprechende Richtung zu geben und dadurch Resultate herbeizufuhren 'M Stande sind, Die in vielen Beziehungen von weittragenden, nach- , haltigen Wirkungen begleitet sein müßten. Zur Zeit, wo die