Ausgabe 
11.9.1867
 
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Pfleglinge.

1862 1863

Unterst 1862 fl. fr.

ützungen.

1863 fl. fr.

B. Ob er Hessen.

1

2

Bezirk Alsfeld

15

20

1

//

Biedenkopf

- -

8

9

3

1

Büdingen

152

21

2

H

Friedberg

22

9

2

H

Gießen

89

13

3

4

n

Grünberg

45

53

21

3

u

Lauterback

*

288

35

3

n

Nidda

43

__ ___

4

H

Schotten

55

_ _

II

Vilbel

_ _

_ __

II

Vöhl

50

17

687

172

C. Rheinhessen.

4

Bezirk Alzey

37

2

3

3

II

Bingen

50

26

_

4

7

II

Mainz

53

34

71

26

3

II

Oppenheim

29

16

_

2

3

II

Worms

23

38

12

17

155

50

172

28

Wiederholung.

37 30 A. Starkenburg

50 17 B. Oberhessen

12__17 C. Rheinhessen

448

687

155

8

50

419

172

172 28

99__64 im Ganzen

1290

58

763 28

Die Verwendung dieser Unterstützungen fand in folgender Weise statt

1) Jur Ermöglichung des Betriebs eines Handwerks oder sonstiger Handarbeiten, durch Anschaffung von Arbeitskleidern, Werkzeugen, Rohmaterial, Entrichtung von Lehrgeld oder der Kosten um Meister zu werden, ferner durch Entrichtung des Hauszinses, durch Vermittelung des Lohndienstcs.........

2) zur Ermöglichung des Betriebs eines Kleinhandels

3) zur Anschaffung von HauSgeräthc und Bettwcrk

4) zur Einlösung verpfändeter Gegenstände ....

5) zur Bestreitung der Erziehungskosten.....

Stärkend. Oberhcsscn Rheinhessen 1862 1863 1862 1863 1862 1863

25 13 34 13 10 13

5 8 ,4 - 2

7 8 12 4 1 2

1 1

Total 1862 1863 69 39

9 *10 20 14

1 1

woraus entnommen werden kann, wie die aus der Vereinskasse verabreichten Unterstützungen nur dazu bewilligt werden, um den Pfc .M. 7"e,"e' loweit möglich, zu erreichen und ohne die Heimathgemeinden ihrer Pflicht zur Armenpflege zu entledigen, welche thncn bezüglich U)rer arbeitsunfähigen Angehörigen gesetzlich obliegt. b '

, 1)611 § 2 Dcr Statuten sind Gesuche um Unterstützung zur Auswanderung bisher von uns zwar in der

^egcl nicht berucknchtigt worden, wir beschäftigen uns jedoch mit Erwägung der auch schon anderwärts aufgeworfenen Frage: ob und unter welchen Bedingungen es dem Vereinsintercsse entsprechen würde, die Auswanderung für gewisse Kategorien von Verbrechern zu begünstigen und hierzu materielle Unterstützungen aus der Vereinskasse zu bewilligen.

. ..Aber die Beschäftigung dcr in den Jahren 1862 und 1863 aufgenommenen Pfleglinge während des Jahres 1863 sind nun Vie nothigcn Kachwe.se von den Bezirks-Vereinscommissionen geliefert worden und wir sehen uns daher im Stande, zum Erstcnmale hierüber nachfolgende Ucbersicht zu geben: ' 8 1

Bon den in den Jahren 1862 u. 1863 Total

aufgcnommcnen 361 280 641

Pfleglinge sind arbeitsunfähig oder gestorben ... 24 20 44

337

260

597

ferner gehen ab die abwesenden, ausgewandcrten, ausge-

tretenen, rückfälligen oder solche, deren Beschäftigung«- Weise unbekannt ist, zusammen mit .

92

69

161

Von den verbleibenden.....

245

1U1

436

waren beschäftigt:

1) als Handwerker, Meister, Gesellen, Lehrlinge, Fabrik-

arbciter re........

98

98

196

2) als Taglöhner, Knechte, Mägde, Hirten re.

122

73

195

3) als Kramer, Händler, Makler ic.....

4) als Strickerinnen, Rätberinnen oder mit sonstigen häus-

12

9

21

lichcn Arbeiten beschäftigt ....

7

10

17

5) im Militärdienste standen.....

6

1

7

Zusammen wie oben

245

191

436

V. Es waren von den in den Jahren 1862 und 1863 neu hinzugekommenen

Pfleglingen bestraft worden:

wegen Aufruhr. Hochverrat!' und Tumult

Abtreibung ter Leibesfrucht .

Aussetzung von Kindern

Verletzung der Amts- und Dienstehre

Bettelei und Landstreicherei .

Betrug und Fälschung

Blutschande . '.

Brandstiftung ....

1862

1863

Total.

2

2

. . . .

2

2

3

2

5

3

3

6

72

56

128

10

12

22

1

3

4

1

1

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