Ausgabe 
9.2.1867
 
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Lebensversicherungsbank f. I. in Hotha.

331) Diese Anstalt hat sich im Jahre 1866 einer abermaligen beträchtlichen Er­weiterung ihrer Geschäfte zu erfreuen gehabt. Durch einen reichlichen Zugang an neuen Versicherungen (2175 Personen mit 4,813100 Thlr.), welcher nächst dem Jahre 1865 größer war als in irgend einer der früheren Perioden, ist die Zahl der Versicherten auf 29560 Pers-, die Versicherungssumme auf 53,000000 Thlr., die Bankfonds auf 13,950000 Thlr.

gestiegen.

Eine Jahreseinnahme an Prämien und Zinsen von nahe an 2,500000 Thlr. ge- stattete die Zahlung von 1,310000 Thlr. für 782 gestorbene Versicherte und läßt, nach gehöriger Ausstattung der Reserve, noch einen bedeutenden reinen Ueberschuß mit Aus- sicht auf abermalige gute Dividende für die Versicherten übrig.

In diesem und den nächsten vier Jahren werden über

Zwei und eine halbe Million Thaler vorhandener reiner Ueberschüsse an die Versicherten vertheelt, was für die Jahre 1867 und 1868 eine Dividende von je 36 Proeent und für 1869 eine solche von 39 Procent ergibt.

Aus diese Ergebnisse verweisend, laden zur Versicherung ein:

Hofger.-Advokat Fr. Krauskopf in Gießen, I. C Bücking, Fr. Sohn, in Alsfeld, Hofger.-Arvokat G Trapp II. in Friedberg, Oskar Chrbardt in Marburg, David Hinckel in Wetzlar.

s Auswanderern

halte ich meine regelmäßigen Schiffs-Gelegen­heiten vermittelst rer rühmlichst bekannten, schnei- len Bremer Poffdampfer und schöner, schncllsegelnder dreimastiger Bremer Segel­

schiffe nach New-York, Baltimore, Philadelphia, Charleston S. C., New-Qrleans, Galveston, Ouehec (in (Kanada), sowie nach San Francisca (in (Kalifornien), den Australischen Häfen und denen des la Plata (Montevideo und Buenos Ayres) bestens empfohlen.

Prompte Beförderung, gute und reichliche Beköstigung, sowie billige Passage­preise, werden zugesichert und ersuche ich Passagiere, wegen näherer Auskunft, sich per­sönlich oder brieflich, an meine bekannten Herren Agenten

in Gießen Herrn C. W. Dich, Haupt-Agent, sowie dessen Special-Agenten

in Darmstadt Herrn H. C. Störger, Grünberg Hch. Fischer,

Greifenhein Jost Kaiser, Lauterbach H. F. Köhler,

Schlitz Johs. Fischer,

Hungen A. Funk,

Wolzhausen F. Thomä,

zu wenden.

Bremen, im Januar 1867. Aarl Zoh. Küngenberg,

obrigkeitlich angestellter und beeidigter Schiffs­makler und Schiffsexpedient.

403) Auf nächsten

Sonntag, den 10. Februar, Nachmittags 4 Uhr, werden die Mitglieder der Leichenkasse-Gesell­schaft zu einer Generalversammlung in das Gasthaus zum Rappen mit dem Wunsche ringeladen, sich recht zahlreich einzufinden.

Tagesordnung:

1) Abhör der Rechnung pro 1866.

2) Ergänzungswahl des Vorstandes.

3) Berathung über §. 11, Erhöhung des Sterbe-Benefizes.

Gießen, am 2. Februar 1867.

Für den Vorstand: G g. Schmitt.

Freya.

498) Montag den 11. Februar: Generalversammlung auf der Kneipe.

Der Vorstand.

397) Bei der israelitischen Religions­gemeinde dahier ist die Stelle eines Orga­nisten, der gleichzeitig den Chorgesang ein­übt und leitet, zu besetzen. Bewerber um diese Stelle wollen ihre schriftlichen Offer­ten bis längstens den 15. d. Mts. an den Unterzeichneten abgeben.

___________M. Hirsch, Vorsteher.

461) Es wird eine Stube mit Cabi- net, oder zwei Stuben nebst Küche, zu miethen gesucht. Näheres bei der Exped. dieses Blattes.

466) Ein kleiner Garten mit guten Obstbäumen, möglichst nahe den neuen An­lagen, wird zu miethen oder zu kaufen ge­sucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts.

416) Auf dem Kolnhäuser Hof bei Lich wird zum sofortigen Eintritt oder auf Pe- terstag ein tüchtiger Schweizer gegen guten Loh» gesucht. Gros.

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I 459) Strohhüte il

® zum Waschen, Färben und Fa<?onniren a a werden von Unterzeichnetem billigst be- o I sorgt. Jacob Landauer. §

354) Eine stelle Familie sucht eine Woh­nung von 3 Zimmern nebst Zugehör. Offerten beliebe man bei der Exped. d. Bl. abzugeben.

Frischbäcker zu fließen.

Sonntag ben 10. Februar. Georg Busch am Kreuz. Ludwig Schneider in der Neustadt. Ernst Wallenfels in der Wallthorstraße.

Kirchliche Anzeigen.

Evangelische Hemeinde zu Hießen.

Gottesdienst.

Am 10. Februar.

Morgens: Pfarrer I)r. Seel.

Nachmittags: Pfarrer Landmann.

Kopulirte.

Den 7. Februar. Karl Christian Friedrich Georg Hermann Feldhaus, Bürger und Tapezirer, des verstorbenen Bürgers und Musikus, August Feld- hauö, ehelicher Sohn; und Marie Wilhelmine Löber, des verstorbenen Bürgers und WeißgerberS, Johann Philipp Löber, eheliche Tochter.

Getaufte.

Den 3. Februar. Dem Ortsbürger zu Rim­bach und Postunterbediensteten dahier, Heinrich Krämer, ein Sohn, Ludwig Karl, geboren bett 12. Januar.

Denselben. Eine uneheliche Tochter von hier, Philippine Marie, geboren den 27. Januar.

Denselben. Dem Bürger und Schuhmacher, Philipp Kramer, ein Sohn, Ludwig Thomas August Karl Hermann, geboren ben 31. December v. I.

Denselben. Dem Bürger in Schlitz und Schreiner bahier, Wilhelm Zoll, eine Tochter, Luise Christine Julie Henriette, geboren ben 9. Januar.

D enselben. Dem Bürger unb Magazinsge- hülfen an der Cöln-Gießener Bahn bahier, Lubwig Reinig, ein Sohn, Wilhelm Karl Mathias, ge­boren den 10. Januar.

Denselben. Dem Bürger uub Metzger, Bal­thasar Malkomesius, eine Tochter, Johanna Friede­rike Julie Elisabeth, geboren den 27. December.

Beerdigte.

Den 2. Februar. Ein unehelicher Sohn von auswärts, Karl, alt 5 M. 9 T., gestorben bett 31. Januar.

Den 6. Februar. Elisabeth Philippine Ben- ber, bes hiesigen Bürgers unb LohnbienerS, Paul Bender, eheliche Tochter, alt 14 I. 5 M. 12 T., gestorben den 4. Februar.

Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Dr. Seel.

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Katholische Hememde. Beerdigte.

Den 4. Januar. Dem verstorbenen Bürger zu Herfort in Preußen und Bremser bei der Coln- Gießener Eisenbahn, Friedrich Remmert, ein Sohn, Karl Ignaz, alt 1 I. 5 M. 8 T., gestorben bett 2. Januar.

Den 30. Januar. Elisabeth, eine uneheliche Tochter von auswärts, alt 2 M. 8 T., gestorben ben 28. Januar. ,

Den 2. Februar. Dem Burger zu Offenbach nnb Siebmacher, Martin Weißbäcker bahier, eine Tochter, Katharine Louise, alt I I. 10 M. 22 T., gefan ben ben 1. Februar.

Den 5. Februar. Anna Wilhelmine Birn­baum, geborene Laumayer, Ehefrau des Großher- zogiichen Gelzeimeraths, CanzlerS ber Landesuniver- fität unb Professors bet Rechte an derselben, Dr. Jo­hann RWchael Birnbaum, alt 66 I. 5. M. 22 T., qestorbeS ben 3. Februar.