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Ihr:
Beilage zu Nr. 3 des Anzeigeblattes.
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Hecker.
nstadt, und der
»hier«
Geld-Cours vom 7. Januar 1867.
dien, sowie ein» i oder etwa aus
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89) Ein goldenes Medaillon ist gesunden worden; dasselbe kann gegen Entrichtung der Jnseratgebühren in Lit. D. Nr. 19 in Empfang genommen werden.
24) 300 fl werden gegen gute Sicherheit zu leihen gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts.
Auszuleihen.
25) 675 fi. liegen in der Kirchenkasse zu Heuchelheim gegen genügende Sicherheit zum Ausleihen bereit.
Schleenbecker, Kirchenrechner.
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nm geneigten Zuspruch
Gieszen, den 8. Januar 1867.
Preuß. Caffen - Scheine Preuß. Friedrichsd'or Pistolen ....
„ Doppelte
Holl. st. 10 Stücke. Rand-Ducaten . .
20 Frankenstücke . . Engt. Sovereigns . Ruff. Imperials . . Dollars in Gold
s) 91) Allen Denjenigen, welche un-r seren unvergeßlichen Gatten und Vater, f
L Heinrich Demuth, tz | zu seiner letzten Ruhestätte begleitet | I haben, sagen wir hiermit unseren innig-1 Ä sten Dank. g
W Die trauernden Hinterbliebenen, s
richtig zu beobachten, zu erziehen, und dadurch sich schon als ein Gegenstand der Belehrung und Unterhaltung zugleich, zumal in Anbetracht des sehr geringen Preises, höchst empfehlenswerth. Hier sehen Sie"" schloß endlich der Arzt, indem er auf das vor dem Fenster aufgestellte Apparat zeigte, „„wieder völlige Klarheit der Flüssigkeit, wie sie schon seit Anfang September bestanden und welche uns für eine noch mehrtägige Dauer des schönen Herbstwetters bürgt, dessen Umschlagen uns das Instrument schon wenigstens 3 Tage vorher durch das Auftreten leichter Trübungen seines empfindlichen Inhaltes andeuten wird. Reisen Sie! Reisen Sie! und kehren Sie zurück, so soll Sie ein Baroscop vor Ihrem Fenster als treuer Berather und Pseudo-Schäfer für immer mit genauen Witterungsberichten versehen!""
Er sagte es und ging, um sich aus Pulsnitz ein Baroscop zu verschreiben, mit welchem er den Herrn Rath bei der Rückkehr von seiner durch das schönste Herbstwetter begünstigten Reise erfreute.
Oeffentliche Aufforderung.
Der Vorstand des Vereins für die Jnterstützung von Invaliden re. hat seine Thätigkeit durch Unterstützung Whleidender begonnen, und ersucht nunmehr
diejenigen invaliden hessischen Soldaten vom Feldzug 1866, sowie
diejenigen Hinterbliebenen gefallener hessischer Militärs,
welche glauben, eine Unterstützung aus der Kasse unseres Vereins in Anspruch nehmen zu können, sich bei unserem Präsidenten, Hofaerichtsrath Hahn in Darmstadt, persönlich oder brieflich anzumelden.
Zugleich richten wir zur Förderung unseres Zwecks an alle Menschenfreunde die Bitte, alle und jede Notizen über Hulfsbe- dürftige und über eine zweckmäßige Unterstützung derselben uns zukommen zu lasten.
Darmstadt, im November 1866. Der Vorstand des Invaliden - Unterftützungs -Vereins.
,,36.
. Kirche 8«$*'
ff- 1 45—J „ 9. 561-57- „ 9. 41-43 , 9. 42-44
„ 9. 48-50 „ 5. 33-35 „ 9. 25-26 „ 11. 48-52 „ 9. 42-44 „ 2. 26-27
Oberhessische Gesellschaft für Natur- und Heilkunde
75) Generalversammlung Samstag den 12. Januar, Abends 6 Uhr, in der kleinen Aula.
Tagesordnung : Nechnungsablage, Beamtenwahl, Vortrag.
Nach der Sitzung gemeinsames Abendessen im Rappen.
WirMchasts-Eröffnung.
86) Einem geehrten hiesigen, wie auswärtigen Publikum zur Nachricht, daß ich in dem neuerbauten Größer'schen Hause an der Ehaussee nach Klein-Linden eine Wrthschaft unter den Firma:
„ Z rr m C h a u s f e e h o n s "
«öffnet habe. Indem für gute Speisen und Getränke stets bestens gesorgt ist, bittet
Das Karoscop.
(Schluß.)
Während dieser wissenschaftlichen Vorlesung, welche der Hausarzt des Herrn Rath in einem Athemzuge improvisirt halte, versäumte der letzte nicht zeitweilig nach dem in Rkbe stehenden Wetterpropheten vor dem Fenster zu blicken und fiel dem Redner plötzlich in das Wort: „Jndeß besinne ich mich, ähnliche Gläser in der Ihnen vielleicht noch bekannten früheren Flaschenform des Kölnischen Wassers schon in meiner Kindheit dor den Fenstern der Einwohner meines Geburtsortes gesehen >u haben. War es nicht Salmiak und Kampher, von denen man eine Lösung in Spiritus machte und mit der man die alten Wettergläser füllte?" „„Ganz recht"", erwiederte der Doctor, „„Salmiak und Kampher wendete man früher dazu an, doch erwiesen sich diese Lösungen nicht in jeder Weise mpfindlich genug, und gc ade hierdurch ist bas neue Baroscop wsaezeichnet, daß es, nachdem mein Freund durch Zusatz zer- fließender Salze die Empfindlichkeit des Apparates erhöht hat, nun in allen Gegenden der nördlichen Breitengrade mit gleicher Sicherheit und Genauigkeit die Witt rungsänderungen andeutct'."" - „ Hat man diese Baroscope schon so verbreitet in Anwen- düng?"" fragte die Frau Räthin, welche während der Unterhaltung schon einige Vorbereitungen zur Reise zu treffen begann. „„Diese Wettergläser haben sich 'N ungemein schneller Zeit in anz Europa in den verschiedensten Sprachen verbreitet und werden in den Fällen, wo dem Beobachter die Fähigkeit abgeht aus den verschiedenen Gestaltungen der höchst anziehenden Krystalbil- dungen sich selbst ein sicheres Urtheil über deren Bedeutung zu »erschaffen, dazu dienen, die heranreifenv Jugend in der Gabe,
92) Danksagung.
- Für die vielen zahlreichen Beweise $ der Theilnahme sowohl während der " I Krankheit, als auch bei der Beerdigung ■ meines emsigen unvergeßlichen Sohnes (
Karl Henkel,
: sage hiermit meinen innigsten Dank. Die trauernde Mutter.
Adolph Bramm.
Habelsberger-Stenographenverein.
90) Heute Abend präcis 8 Uhr : Monatsitzung.
Der Vorstand.


