Arbeits Versteigerung zu Heuchelheim. 3633) Donnerstag ten 10. Oktober,
Nachmittags um 2 Uhr, sollen auf dahirsigem Ratvhausr nachstehenke Bau»rbeiten turd) öffentliche Versteigerung in Ackvrd gegeben wirren, als:
Maurerarbeit, veianschl. zu 30 fl. 54 fr.
Zimmerarbeit, „ „ 28 „ — „
Schreinerarbeit, „ „ 18 „ — „
Pflasterarbeit, „ „ 352 „ 30 „
Ausgrabung eines Brunnens, veranschl. zu . . . . 72 „ — „
Brechen und Zurichten von Basaltpflastcrsteinen, veranschlagt zu .... 400 „ — „
Anfuhr derselben, veranschl. zu 300 „ — „ Aufsetzen „ „ „ 20 „ — „
Sandiahren und Messen des
Sandes, veranschlagt zu 108 „ — „ 6 Cubikklaster zerschlagene
Unterhaltungssteine zu liefern, veranschlagt zu . . 312 „ — „ Messen und Breiten derselben, veranschlagt zu . . . 24 „ — „ Heuchelheim, den 2. Oktober 1867.
Großherzogliche Bürgermeisterei Heuchelheim.
I. A.:
Körner, Bezirksbauaufseher.
3602) Mittwoch den 9. Oktober I. I., von BormitlagS 9 Uhr an,
laßt der Unterzeichnete in seiner Behausung gegen gleich baarc Zahlung versteigern:
1 guten eisernen Wagen, zum Ein- und Zweispännig-Fahren, mit Zugehör, circa 50 (Sir. Heu und circa öO (Sir. Grummet , circa 4 Fuder Kornstroh, circa 7 Fuder Gersten- und Haferstroh, Kartoffeln, Dickwurzeln und Kohlraben, 1 Futterbank, sowie Haus- und Oeconomie- Gerälhs'chaften ter verschiedensten Art. Beltershain bei Grünberg, den 30. September 1867.
Johannes Dörr III.
«fciCgeöotenes.
3b49) Mein reichhaltiges Lager in Tuch, Buckskin, Tricot, Tricotc, Satin, wie besonders Paletot- und Havelock-Stoffe für Herbst- und Winteranzüge, empfehle ich zu billigen und festen Preisen.
Eine Partie altere Winlcrbuckskins- und Havelock-Stoffe habe ich im Preise bedeutend herabgesetzt. Aron Heichelheim.
3604) Super Aepfclwein, die Maas 12 fr., in der
. Restauration Bramm, Neustadt.
3644) Dresdener Malzzucker, sowie Dampfchocolade, mit und ohne Vanille, cmpstehlt Fr. Sem ml er.
3629) Unterzeichneter empfiehlt eine große Partie Lebensbäume für Grab- statten von 15 fr. an bis 1 fl. pr. Stück, sowie Zimmerpflanzen, als: Gummi- bäume, Draeenen, Calla und verschiedene andere. Bouquets, für alle Zwecke anwendbar, von 24 kr. an bis 1 fl. 48 fr. pr. Stück.
Georg Becker.
Gärtnerei vor dem Neuenweger Thor.
3212) Ausgezeichneten Wein-Essig, zum Einmachcn von Früchten sich eignend, verkauft G. Schmehl,
im Russischen Hof.
3598) Für die bevorstehende Saison erlaube ich mir, auf mein wieder reichhaltig auSgestatteteö Lager in allen in das Putzgeschäft einschlagenden Neuheiten aufmerksam zu machen.
Eine Auswahl in «Hauben und Coiffuren, nach dem
neuesten Geschmack, habe ich stets vorräthig.
Wilhelm ine Fuhr.
t'«f‘v - Schrot!
3609) Hiermit mache ich das Publikum besonder« ausmkrfsam auf da« von der Braunschweiger Aktien-Cichorien-Fabrik in Braunschweig neu erfundene und sabririrte Cafe - Schrot. — Dasselbe hat den wesentlichen Vorzug vor allen bis jetzt eristirenden Caf6-Extrakten, Cafä-Surrogaten und unter welchem Namen die verschiedenen Präparate anderer Fabriken ausgeboten werken mögen, daß es durw seine eigentbümliche Zubereitung aus dem besten reinsten Material, welches obengenannte Aetien-Gesell- ichaft Alles selbst producirt, dem Cas6 einen kräftigeren Geschmack und eine ungleich schönere Farbe gibt, sich weit sparsamer verbraucht und durch seine körnige Beschaffenheit jede Beimischung mit geringeren Substanzen den (Konsument sofort ernennen läßt, wie dieses bei anderen Cafä-Präparaten in feuchter und pulverisirter Beschaffen- heil nicht möglich ist, bei denen zum großen Theil der meiste Fleiß auf die äußere Ausstattung, die Etiquettes, verwendet ist, um somit hübsch in’« Auge zu fallen.
Durch feine ungemein rasche Verbreitung, welche das Cafö-Schrot in allen Gegen- den gefunden, wohin es versendet, hat es von einigen Seiten schon Nachahmung erfahren, weßhalb ich noch darauf au,merksam mache, daß nur die mit Abbildung der Fabrik und beigedruckter Firma: „Braunschweiger Aktien - Cichorien - Fabrik in Braun- schweig" versehene Packete allein ächt sink.
«Heinrich Vaupel in Frankfurt a. M,
General-Agent der Braunschweiger Actien-Cichorien-Fabrik für Mittel-Deutschland. Niederlagen in Gießen bei den Herren
___________C. W. Dietz, C. F. Semmler und Conrad Weidig.
3599) Erfolgreiche Stärkung
im gewöhnlichen Leben unk bei Badekuren gewähren die Hoff'schen Malzheilsabrikate aus der Dampfbrauerei unk (Shocoladensabrik des Hoflieferanten Herrn Johann Hoff in Berlin, Neue Wilhelmstraße 1, und werken dieselben daher in Heilanstalten und Bädern aus ärztliche Verordnung immer häufiger gebraucht. Als Beleg mögen bei' spielsweife folgende Anerkennungen dienen:
„Dasselbe ist ein vorzügliches Heilnahrungs- unk Kräftigungsmittel, nützlich bei allen anvauernken Krankheiten, Appetilmangel, Brustleiden unk allgemeiner Körper- schwäche." Dr. Laveran, Oberarzt des kaiserlichen Militär-Hospitals Val de Grace zu Paris. — Bad Cuvowa. „Senden Sie großen Transport von Ihren Mälz, fabrifaten an unsere Bade-Restauratin für die Herrichaftlichen Bakegäste." Rienter und Tettenborn. - Bwd Landeck, 19. Juli 1867. „Senken Sie mir von Ihrer besten Malz-GesundheitS-Chocolake hierher nach Bad Lankeck; sie wird für einen Kranken nothwenkig gebraucht." Gräfin Schere.
Johann Hoff's Filiale in Cöln, Comödienstraße 2t».
Depot bei Henn Julius Wallach am Markt, in Gießen.
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