Ausgabe 
25.4.1866
 
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Fichtenstangen, 2000 Stück von 20 bi« 40 Fuß Länge und 1 biC 2*4 Zoll Durchmesser, 3000 Stück Fichten-Bohnenstangen sind, im Ganzen und in Partieen, zu verkaufen.

Die Stangen eignen sich zu Gartenein- friedigungen, Baumpsählen, Leiterbäumen rc. Nähere Auskunft erthrilt

Carl Flach sen., (1585) in Butzbach.

Vermiethungen.

1612) Eine vollständige Familienwohnung ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei________G. Unverzagt, Schmied.

1605) In dem früher Gra b'schen Hause in der Neustadt sind einige FamilienIogiS zu vermiethen. Näheres bei I. Friedel am Rcichensand.

1603) Ein kleines Logis ist an eine stille Familie zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Näheres bei der Expev. d. BlttS.

1150) Ein Familienlogis, aus 6 schö­nen, geräumigen Zimmern, Küche, Keller, Boden bestehend, ist alsbald zu vermiethen. Näheres bei der Expcd. v. BlttS.

1386) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen im Darmstädter Haus.

1522) In der Neustadt Lit. D. Nr. 166 ist eine freundliche Stube mit Cabinet und häuslicher Einrichtung zu vermiethen und am 1. Mai d. I. beziehbar.

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1540) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei Buchbinder Orth,

Kirchenplatz.

816) Ein kleines Familienlogis ist zu vermiethen und alsbald zu beziehen bei

Flick & Kröll.

1082) Zn der Nähe des Brandes ist ein freundliches, gut möblirtes Zimmer zu vermiethen und alsbald zu beziehen. Bei wem? sagt die Exped. d. BlttS.

Vermischte Anzeigen.

Agenten-Gesuch.

1586) Für die Bremer Spiegelglas- Versicherungs-Gesellschaft weiden Agenten gegen hohe Provision gesucht. Reflectanten belieben sich zu melden bei dem General- Agenten in Darmstadt

G. D. Dechert.

1602) Ein braver Zunge kann bei mir in die Lehre treten.

Josepd Möbl, Lackirer.

1611) Ein Laufmädchen wird bis zum 1. Mai gesucht. Näheres bei der Expev. v. BlttS.

Wohnungs-Veränderung.

1508) Einem geehrten Publikum die ergebene Anzeige, daß ich unter dem Heutigen mein seitheriges Local in der Caplaneigaffe verlassen und nunmehr meinen Barbier« und Haarschneide-Salon in das Haus der Frau Hofrath Dr. Wehn am Kirchenplatz verlegt habe. _,

Jnvem ich auch ferner pünktliche und ordentliche Bedienung zusichere, bitte ich um 9Cne,3®i^nf*cn 18. April 1866. Chr. Frech, Heilgehülfe.

Lehr- und Erziehungsanstalt für Mädchen.

1393) Die Unterzeichneten eröffnen mit Pfingsten d. I-, wenn es gewünscht wird auch früher, eine Lehr- und Erziehungsanstalt für Töchter höherer Stände und erlauben sich, vorbehaltlich einer ausführlicheren Darlegung des Planes und Zweckes der Anstalt vorläufig das Verzeichniß der Unterrichtsgegenstände zu veröffentlichen.

1) Sprachen: französisch, englisch, deutsch bis zum richtigen Gebrauche in Rede und Schrift. (Stilistik, deutsche und französische mit Uebungen; Deklamation.)

2) Mathematik, vorzugsweise Arithmetik einschließlich aller im bürgerlichen Leben vorkommenden Rechnungen.

3) Geschichte mit besonderer Bedachtnahme auf die Entwicklung der Kultur und Literatur.

4) Geographie.

5) Naturkunde, vornehmlich Naturgeschichte.

6) Religion. Der konfessionelle Unterricht bleibt den Bestimmungen der Eltern überlassen. Die Pflege des religiösen Sinnes indessen ist Aufgabe jedes Unterrichts.

Auch hoffen wir, durch zahlreichen Besuch unsrer Anstalt in die Lage versetzt zu werden, den Unterricht in den schönen Künsten (Zeichnen, Gesang), und in den weiblichen Handarbeiten einführen zu können.

Wir sind bereit, weibliche Zöglinge ins Haus zu nehmen, wo sie sorgfältige Pflege und liebreiche Behandlung finden werden.

In unser», Familienkreise wird deutsch, französisch und englisch gesprochen und auf Reinheit und Eleganz des Ausdrucks geachret.

Es wäre uns erwünscht, die Zahl der Theilnehmerinnen recht bald zu erfahren damit wir für die Anschaffung der Schulgeräthe zeitige und genügende Fürsorge treffen können.

Wir sind in der Lage, Pensionäre sofort bei uns aufzunehmen.

Zur Ertheilung näherer Auskunft und Entgegennahme von Anmeldungen wer­den wir von nächster Woche an (dem 15. d. Mts.) in unserer Wohnung bei Frau Dr. Diehm im Schwaab'schen Hause (nicht mehr in dem früher angegebenen Worms'schen Hansel bereit sein.

Gießen, im März 1866.

I. Gambs, pensionirter Gymnasial-Lehrer.

Sophie Traut, geb. Gambs.

Wohnungs-Veränderung.

1474) Hierdurch erlaube ich mir, den geehrten Einwohnern hiesiger Stabt unb Umgegenv die Mittheilung zu machen, baß ich (eit beule mein Haus in der Löwen­gasse (früher Herbert'fches Haus) bezogen habe und bitte zugleich, bas mir seither geschenkte Wohlwollen auch scrnerdin bewahren zu wollen.

Durch meine neue Einrichtung bin ich in ben Stank gesetzt, allen Anforverungen der in mein Geschäft einschlagenken Arbeiten bestens unk billigst zu entsprechen.

Gleichzeitig halte ich mein Lager aller Arten hölzerner Küchengcräthschaften bestens empfohlen.

Gießen, den 16. April 1866. M. W eißbäcker,

Sieb- und Drahtweberei.

1587) Zm Lause der vorigen Woche ist mir ein weißer einjähriger Hammel zu- gelaufen, welchen rer Eigenthümer gegen Entrichtung VeS Futiergelkes und der Jnse- ratgebühren wiever in Empfang nehmen kann.

Alten-Busick, am 19. April 1866.

Heinrich Vogel II.

1607) Sonntag den 29. April sinvet gut besetzte

Harmonie-Musik

auf der Badenburg statt.

Für gute Speisen und Getränke ist bestens j gesorgt. 3. Duill Witlwe.