s Commissions-Bureau
von C L. Pietsch II.
(Lindenplatz).
empfiehlt sich zur Vermittlung von An- und Verkäufen, Pachtungen und Verpachtungen von Häusern, Grundstücken und Gütern; Miethen und Vermietyen von Familienlogis und möblirten Zimmernferner zur Besorgung von Stellen jeder Art und zur Unterbringung und Besorgung von Gesinde. 4
Register zum Einreiämen von Stellen- und Dienst-Vacanzen, sowie von Stellen- und Dienst-Suchenden liegt jederzeit auf dem Comptoir offen.
Gegenstände jeder Art werden fortwährend zu den Versteigerungen angenommen.!
Regelmäßige
J&w Auswanderer - Beförderung
mit Dampf- und Segelschiffen erster Klasse zu den billigsten Preisen frei ab hier
(661) ' durch die Agentur Carl Spruck.
1.565) Dienstag d e n 2 4. April 1 866.
Im Zinß er scheu Garten:
Damen - Concert
der Musik-Kapelle,
unter Direktion ihres Kapellmeisters, Herrn Adolph Hecker.
Programm.
1523) Ein Junge, der das Küferge- schäst erlernen will, kann in die Lehre treten bei E. Pausch.
1576) Arbeiter finden Beschäftigung bei AugustSchlessinger.
1575) Meiner geliebten Lina zu ihrem gestrigen Wiegenfeste meine herzlichsten Glückwünsche. In unwandelbarer Treue:
Dein Carl.
1545) Anmeldungen zur Theilnahme an meinem Privatunterricht in der französischen und englischen Sprache für das Sommerhalbjahr können täglich gemacht werden.
Lehrer S. Mayer.
1485) Für einen gut erzogenen jungen Mann aus hiesiger Stadt ist eine Lehrlings- stellc in einem hiesigen Geschäft offen. Dar Nähere bei der Expid. d. Bltts.
1486) Zur Aushülfe wird ein pommiS mit schöner Handschrift gesucht. Näheres bei der Expev. v. Bltts.
1502) Ein ordentlicher Junge wird in die Lehre gesucht.
E. May, Schmied.
Versendung der
uars 8 stader
Erste .Abtheilung.
1) Ouvertüre zur Oper „ter schwarze Domino", von Auber.
2) Duett aus der Oper „Wilhelm Tell", von Rossini.
3) Melodiecn aus der Oper „Czaar und Zimmermann", von A. Lortzing.
Zweite Abtheilung.
4) Ouvertüre zur Oper „die Zauberflöte", von W. A. Mozart.
5) Arie aus der Oper „der Zweikampf", von Herold.
6) Chor und Arie aus ter Oper „tes Teufels Antheil", von Auber.
7) Nachruf an C. M. v. Weber, große Fantasie von E. Bach.
Dritte Abtheilung.
8) Ouvertüre zur Oper „Ilka", von Doppler.
9) Träumerei aus den Kinderseenen, von R. Schumann.
10) Festa di Ballo aus ter Oper „Ernani", von Verdi.
Anfang präcis 7 Uhr.
Entree für Herren 12 kr., für Damen 9 fr., Kinder 6 fr.
ES wird gutes Ftafchenbier verabreicht.
Während der beiden ersten Abteilungen des Concerts darf nicht geraucht werden.
Bei ungünstiger Witterung wird dieses Concert Mittwoch den 25. April im Zinßer'schen Garten abgehalten und wird eine eintretende Abänderung durch, Plakate und die Schelle spätestens Dienstag Nachmittags 4 Uhr bekannt gemacht.
Das M n s i f - C o m i t s.
natürlichen Mineralwässer.
1347) Die nicht selten an das Wunderbare grenzende Heilkraft des Mineralwassers von Karlsbad ist zu bekannt, als daß es noch nöthig wäre, selbes anzupreisen. ES ist dies eine durch die Erfahrung mehrerer Jahrhunderte erwiesene Thatsache. Bei welchen Krankheitsfällen dieses anzuwenden, oder wo nach ärztlichem Ausdruck „Karlsbad angezeigt sei," wurde in einer eigenen Broschüre, von Herrn Dr. Mannl verfaßt, bündig dargethan. Dieselbe steht Jedem auf Verlangen gratis und franko zur Verfügung. Verfendbar sind alle Quellen von Karlsbad, jedoch werden der Mühlbrunn, Schloßbrunn und Sprudel in ganzen und halben Flaschen am stärksten versendet. Alle Bestellungen auf Mineral- wasser, Sprudelsalz, Sprudelseife und Sprudelzeltchen werden pünktlichst effektuirt durch die Depots in jeder größeren Stadt und direkt durch die Brnnnen-Versendnngs- direktion
Knoll & Mattoni in Karlsbad
erpedirt Hch. Ferber am Rathhaus zu Gießen
alle 8 Tage durch die von Bremen und Hamburg abgehenden Post-Dampfschiffe nach New-Bork. Durch Segel-Schiffe auch nach den Häfen von Baltimore, Philadelphia, New-Orleans, Galveston, Montevideo, Melbourne und Quebek.
N. 8. Bremen und Hamburg als deutsche Häfen verdienen vor aus
ländischen den Vorzug.
(360)
(Böhmen).
Gießener Mineralwasser-Fabrik.
1505) Ein Taglöhner, fleißiger Arbeiter, kann bei gutem Lohne dauernde Beschäftigung erhalten.
1509) In einen hiesigen Gasthof wird ein angehender Kellner gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts.
(Hierzu eine Beilage.)


