536 Eichen-Stämme von 6 bis 30 Zoll Durchmess.r und 15 bis 50 Fuß Länge = 18827 Cubikfuß,
66 starke Kiefern-Stämme — 2716 Cu- bikfuß und
135 Stecken lOfüßiges starkes Eichen- Werkprügelbolz.
Lich, am 16. Januar 1866.
Fürstliche Oberförsterei Lich.
Eigenbrodt.
Holzverstetgerung im Gießener Stadtwalde.
179) Montag den 22. v. Mts.,
Von" Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, Distric.
ten Pbilosophcnwald, Zollstock-Wäldchen und Tanne, nachverzeichnetcs Holz öffentlich versteigert werden, als:
1 Stecken Kiefern-Scheidholz,
174 „ „ Prügelholz,
74% „ „ Stockholz,
3313 Wellen „ Reisholz,
11% Stecken Fichten-Stockholz,
1156 Wellen „ Reisholz,
1 Stecken Eichen-Scheidholz,
2 „ „ Prügelholz,
4 „ „ Stockholz,
50 Wellen „ Reisholz,
107 Nadel-Stämme mit 3222 Cubikfuß,
9 Eichen- „ „ 494 „
4356 Nadel-Stangen „ 2321 „
Die Zusammenkunft ist auf dem Trieb.
Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. Mai d. I. gegeben.
Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen.
Gießen, den 9. Januar 1866.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen Vogt.
70) Dienstag den 20. Februar, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahicsigem Rathhause die ideelle Eigenthums-Hälfte der Grundstücke des Jere- Mias Hartmann zu Gießen und Adam Schlag zu Queck, als: Flur Nr. DÄlftr.
%„I / 77 Acker am großen Grasweg
I u. Stadtgut, %2., %3. Kl., 7«4u-8sfi 113 Acker daselbst, gibt 12 kr., 128 Acker daselbst, gibt 14 kr., 7,7 128 Acker das., gibt 13% kr.,
7„ 192 Acker das., gibt 20% kr.,
unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich meistbietend versteigert werden.
Gießen, den 3. Januar 1866.
Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Ebel.
Stamm- u. Stangenholz-Versteigerung.
197) Montag den 29. und Dienstag den 30. Januar sollen in den Freiherrlich von Schenk'schen Privatwaldungen bei Rül- fenrod 800 Eichen-, Fichten-, Kiefern- und Birken-Stämme verkauft werden.
Unter den 220 Fichten,Stämmen, welche jur Versteigerung kommen, befindet sich kei- ner, der nicht zu Streckholz tauglich wäre, — und sind Stämme, welche 16 Zoll Durch- messer haben und 80 Fuß lang sind, darunter.
Das zu verkaufende Eichen - Stammholz eignet sich namentlich zu Bauholz, theilweise auch zu Bahnsckwellen, doch finden vorzugsweise Wagner zu ihrem Geschäfte alle Sortimente vertreten.
Auch die Birken-Stämme sind mit Rücksicht auf Vie Benutzung für Wagner ganz besonders sortirt worden.
Außerdem kommt eine größere Quantität Eichenstangcnholz, und auch etwas Fichten- flangenholz für Wagner, zur Versteigerung.
Die Zusammenkunft ist am ersten Tage bei der Lehmgrube, am Distrikte Buchwalv; am zweiten Tage im Diftricte Hahnbach.
Bei genügender Bürgschaft wird für jede beliebige Summe Zahlungsfrist bis Martinitag 1866 bewilligt.
Die Abfuhr des Holzes kann täglich geschehen, und sind die Districte, in welchen das Holz liegt, ganz nahe bei Rülfenrod, so daß die Abfuhr des Holzes sehr leicht zu bewerkstelligen ist.
Die Versteigerung beginnt an jedem Tage Morgens um 9 Uhr.
II. Bau-, Werk- und Nutzholz:
33 Eichen-Stämme von 8 bis 33 Zoll Durchmesser, 10 bis 55 Fuß Länge und 20 bis 171 Cubikfuß, zusammen 1448 Cubikfuß enthaltend.
Es sind Stämme darunter, welche sich zu Mühlräder eignen.
Die Zusammenkunft ist am Unterthor dahier oder auch im oben bezeichneten Wald« district.
Allendorf a. d. Lda., den 17. Jan. 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Allendorf an der Lumda.
__________Wagner.
Jagdverpachtung.
237) Samstag den 10. Februar d. I., Vormittags um 10 Uhr, sollen im Gasthause zum Einhorn dahier die der Großherzoglichen Lande«.Universität in der Gemarkung Gießen zustehenden Jagden auf weitere 6 Jahre, und zwar vom 15. Februar 1866 bis dahin 1872, an den Meistbietenden verpachtet werden, was hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird.
Gießen, am 19. Januar 1866.
Großherzoglichcs Universitäis-Rcntamt.
Martin.
Maulbach, am 15. Januar 1866.
______Koch, Oberförster.
Jagdverpachtung.
188) Die am 7. Februar l. I. leihfällig werdende, der Gemeinde Naunheim zustehende Jagd, bestehend in 3039 Mor- gen Feld und Wald, soll
Donnerstag den 1. Februar, Morgens 10 Uhr, auf hiesiger Bürgermeisterei auf 6 Jahre meistbietend verpachtet werden.
Naunheim, den 15. Januar 1866.
Großherzogliche Bürgermeisterei Naunheim.
______________Kern.______________
231) Donnerstag den 15. Februar, Nachmittags 2 Uhr, werden im Zinßer'schen Garten circa drei Stück reingehaltene Weine öffentlich ver- steigert.
In Auftrag:
____________Weidig, Orisgerichtsmann.
Holzversteigerung bei der Stadt Allendorf an der Lumda.
198) Mittwoch den 24. Januar l. I., Vormittags 10 Uhr anfangend, sollen in dem hiesigen Stadtwalde, District Todtenberg, nachverzeichneie Holzsortimente öffentlich versteigert werden.
I. Brennholz:
6 Stecken Buchen-Scheidholz,
15 „ Eichen- „
12% „ Buchen-Prügelholz,
14% „ „ und Eichen-Stockholz,
5550 Wellen „ Reisholz (Durchfor-
Holzverkauf.
207) Dienstag den 23. Januar, Morgens 10 Uhr, sollen in der Kohlgrube zwischen Hattenrod und Lindcnstruth 60 Haufen Fichten- und Kiefcrn-Stangen, zu Latten, Leiterbäumen und Bohnenstangen sich eignend, versteigert werden.
Harbach. Georg Klös VI.
122) Donnerstag den 25. Januar v. I., Morgens um 10 Uhr,
werden im Pfarrhofe zu Waldgirmes folgende Gegenstände veriieigert:
eine Kuh, 60 bis 70 Centner sehr gut« Heu, Grummet, Stroh, Mist, Kartoffeln, Dickwurzeln, Kohlraben, ein Küchcnschrank, ein Oeconomiewagen, Kinderwagen, Leitern, Pfuhlfaß, Ketten, Pflug, Egge, Sense u. dergl.
Annerod.
238) Eingetretener Hindernisse wegen kann die auf Mittwoch den 24. Januar anberaumte Jagdverpachtung an diesem Tage nicht vorgenommen und soll der Versteigerungstermin später bekannt gemacht werden.
Annerod, den 18. Januar 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Annerod.
Seipp.
Feilgebotenes.
Glaee Handschuhe, weiße und farbige, das Paar von 36 kr. an, empfiehlt
(216) I. Ch. Retter.


