Ausgabe 
20.1.1866
 
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Staöt und den Kreis Gießen.

Erscheint wöchentlich zwei Mali Mittwoch« und Samstag«. Breis de« Jahrgang« für Einheimisch« 1 fl. 42 fr., für Auswärtige inol. de« vorschrtfu- mäßigen DostauffchlagS 1 st. 42 fr. Auswärts abonnirt man stch bei allen Postämtern. In Gießen bei der Erpedttion (Eanzleiderg Lit. B. Str. 1).

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Amtlicher

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Polizeiliche Bekanntmachung.

Gefundene Gegenstände:

Ein schwarzer Schleier, Horn's Spinnstube für 1866, eine schwarzseidene Kappe, ein hellbrauner wollener Kindcrhantschuh ein Paar Fausthandschuhe, ein mehrklingiges kleines Taschenmesser und mehrere Schlüssel.

Die Eigenthümer werden aufgefordert, sich binnen 3 Wochen bei uns zu melden, widrigenfalls diese Gegenstände auf Ver­langen an die Finder zurüekgegeben oder später zu Gunsten der Armenkaffe werden versteigert werden.

Gießen, den 19. Januar 1866. Großherzogliche Polizeiverwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen.

Nover.

Gerichtliche und Privat Bekanntmachungen.

Besondere Bekanntmachungen.

220) Den Schuldnern des hiesigen Pfandhauses diene hiermit zur Nachricht, daß am nächsten Montag und Mittwoch, jedesmal des Lormlttags von 8 bis 12 Uhr, die Einlösung der bis jetzt verfallenen Pfänder noch ohne Kosten erfolgen, und daß an den Tagen der in aller Kürze vorgenommen werdenden Pfänder-Ler- steigerung nichts eingelöst werden kann.

Gießen, den 16. Januar 1866. Die provisorische Pfandhausverwaltung.

Pimper. D e m u t h.

Unterstützung aus der Stiftung des Christoph Andreas Friedrich Löber von Gießen.

199) Nach den testamkntlichcn Bestim­mungen des vorgenannten Stiftes ist wieder eine Unterstützung von 150 fl. fällig. Es kann dieselbe nur an einen Handwerker oder die Wittwc eines Handwerkers vergeben werden, welche hier geboren, hier wohn­haft, wahrhaft bedürftig und von unbe­scholtenem Lebenswandel sind.

Verwandte des Stifters haben, bei sonst gleichen Verhältnissen, den Vorzug.

Bewerbungen um diese Unterstützung sind bis zum 24. d. Mts. hier einzureichen.

Gießen, den 17. Januar 1866.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt.

Edictalladung.

125) Forderungen jeder Art an das von Großherzoglichem Hofgerichte der Pro­vinz Obtthessen zu Gießen für concursfällig erkannte Vermögen des unbekannt wo ab­wesenden Buchbinders Konrad Henrich und dessen Frau von Hungen sind im Termin

Mittwoch den 21. Februar 1866, Vormittags 10 Uhr, vor unterzeichneter Gerichtsstelle, bei Mel­dung stillschweigend erfolgenden Ausschlusses von der Masse, anzumelben und mit etwai­gen Vorzugsrechten zu begründen.

Dem Konrad Henrich wird auf diesem Wege eröffnet, daß sein Vermögen mit 1556 fl. 26 fr., dagegen dasjenige seiner Frau mit 257 fl. 26 fr. überschuldet, daß ihm in Person des Kaufmanns Jacob Buaz

von Hungen ein Curator in Hinsicht seines zurückgelassenen Vermögens beigegeben wor­ben sei unc baß Alle an ihn erlassen wer- benben Verfügungen demselben behändigt werden sollen.

Hungen, am 29. December 1865.

Großherzogliches Landgericht Hungen.

Dr. Irle, Pilger, Landrichter. Landger.-Assessor.

Versteigerungen.

Holzversteigerung in der Fürstlichen Oberförsterei Lich.

168) Künftigen Montag, den 22. und Dienstag den 23. d. Mts., Morgens 9 Uhr,

soll im DistriktHarb" am Muschenheimer Weg, folgenbes Bau-, Werk- und Nutzholz versteigert werden: