Ausgabe 
11.8.1866
 
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BellageMNr^64des Anzeigeblatts.

Vermischte Anzeigen.

Von -er Einquartierung.

Er fragt sich, warum die hiesige EinquartierungS-Commission auf den guten Vorschlag in der Beilage von Nr. 60 diese» Blattes nicht eingcgangen ist und wird öffentliche Auskunft erwartet. Es ist ihr wohl unbekannt, daß sogar die Bürgermeisterei der kleineren Stadt Friedberg am 16. v. Mts. öffentlich bekannt gemacht hat, daß die dortige EinquartierungSrollc acht Tage lang öffentlich aufgelegt werden solle und binnen dieser Frist Reclamationen gestattet seien.

Es geschah diese» um den Einwohnern gerecht zu werden und selbst den Schein von Willkühr zu vermeiden.

Loos scher Felfenkeller.

2786) Montag den 13. und Dienstag den 14, August 1866.

Concerto

der Hießener Musik-Kapelle.

Anfang Abends 7 Uhr. Entr6e ä Person 6 fr.

Das Musik-Co mit 6.

Für Auswanderer.

2515) Die Haupt-Agentur von C. W. Dietz am Markt in Gießen expedirt wöchentlich mit den vorzüglichsten Dampf- und Segelschiffen nach allen Häfen von Amerika und Australien.

Preise billigst. Behandlung anerkannt reell.

Schützengarten zu Wetzlar.

2761) Sonntag den 1 2. August:

Großes

Vocal- und Instrumental-Concert

zum Besten der verwundeten Krieger.

Anfang halb 5 Uhr Nachmittags. Entree ä Person 9 fr. Zu recht zahlreicher Letheiligung ladet ergebenst ein

H. Kuhn.

2783) Daß ich das seither von meinem Manne geführte photographische Geschäft nun­mehr unter meiner Leitung mit Hülfe eines tüchtigen Geschäftsführers weiter betreibe, zeige ich einem geehrten Publikum hiermit an und bitte, das mir früher in so reichem Maße geschenkte Zutrauen auch jetzt wieder zu Theil werden zu lassen.

Mathilde Stix, Neuenbäuen Nr. 72.

2799) ttPjäfi» Mit höherer Genehmigung mache ich die ergebenste Anzeige, daß Sonn- tag den 12. August mein Karroussel im Oswald'schen Garten in Bewegung gesetzt und jeden Sonntag bis zum nächsten Markt­tag fahren wird. Ich lade deßhalb alle Liebhaber desselben, besonders die Jugend, zu zahlreichem Besuche ergebenst ein.

Karl Kappenmacher, Karroussel-Jnhaber.

I 3798) Ein braves Mädchen, welches gute Zeugnisse besitzt, wird für Küchen- und Hausarbeit gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Bitt«. _______________________

2754) Nr. 130 hat die gehäkelte Bett­decke gewonnen. Egly, Polizeidiener.

Frischdscker )u Gießen.

Sonntag den 12. August. Jacob Ronstadt in der Neustadt. Kart Wallenfels I. am Asterweg. Friedrich Zülch auf dem Sellersweg.

Kirchliche Anzeige«.

Evangelische Gemeinde zu Giessen.

Gottesdienst.

Am 12. August.

! Morgens: Pfarrer Dr. Seel.

I Nachmittags: Pfarrei Landmann.

«taufte.

| Den 5. August. Dem Ortsbürger in Großcn- I Buseck und Postillon dahier, Wilhelm Arnold, ei» Sohn, Heinrich, geboren den 2. Juli.

Denselben. Dem Bürger und Bäckermeister, Daniel Rühl, eine Tochter, Mathilde Katharine Henriette Friederike Dorothea, geboren den 13. Juli.

Beerdigte.

Den 28. Juli. Eine todlgeborne eheliche Tochter des Bürgers, Gemeinderaths-Mitglieds und Kauf­manns, Jean Haustein, geboren den 27. Juli.

Den 3. August. Ludwig Friedrich Georg Kempff, Studiosus dec Philosophie, des Großherzoglichen HofgerichtSralhS, Georg Wilhelm Kempff ehelicher Sohn, alt 23 I. 6 M , gestorben den 1. August.

Den &. August. Anna NieS, des Großherzog­lichen Erpedienten an der Main-Weserbahn dahier, Christoph NieS, eheliche Tochter, alt 10 I. 8 M. 7 T., gestorben den 3. August.

Den 6. August. Konrad Bornemann, Bürger und Fuhrmann aus Gemünden in Kurheffen, alt 27 I., gestorben den 3. August.

Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Dr. Seel.

t All die Bewohner von Gießen!

Nach stattgefundenen zuverlässigen Ermittelungen ist die asiatische Cholera, welche zur Zeit verschiedene Städte Deutschlands schwer Heimsucht, auch in der unmittelbaren Umgebung unserer Stadt ausgebrochen. Im Angesichte einer so nahe gerückten Erfahr halten es die hiesigen Aerzte für ihre Pflicht, der gejammten Einwohnerschaft der Stadt diejenigen Vorsichtsmaßregeln Dringen» zu empfehlen, welche sich in sehr vielen Fällen schon ausreichend erwiesen, die eingeschleppte Krankheit an einer weiteren Verbreitung zu hindern, oder ihre Ausbreitung doch in engen Schranken zu halten.

Nach einem gegenwärtig fast allgemein zur Geltung gekommenen Lehrsätze des Professors der Chemie v. Pettenkofer zu München M der dieser Krankheit eigenthümliche Ansteckungsstvff weit weniger vom kranken Menschen selbst, als vielmehr von dessen Entleerungen aus, und von diesen letzteren namentlich dann, wenn dieselben nicht mehr frisch, sondern in einer gewissen Zersetzung begriffen sind, teren Product das sich verflüchtigende, der Luft sich mittheilende Choleragift ist. Dieser Lehre zufolge geht die Ansteckung Vorzugs- deise von solchen Orten aus, an welche die Ausscheidungen Cholerakranker verbracht worden sind, von Abtritten, Senkgruben und