Ausgabe 
10.10.1866
 
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3) Heinrich Reinhardt aus Avendorf a. d. Lda.; temporär untauglich beim Eintreffen im Dienst 1866

4) Wilhelm Graf von Alten-Buseck; untauglich beim Eintreffen im Dienst 1866.

B. Confcriptionspflichtige de 1 8 6 6,

5) Heinrich Christian re. Brück aus Gießen; zweifelhaft uniauglich.

6) Peter Friedrich ic. St 0 hr daselbst; desgleichen.

7) Peter H e ß aus Leihgestern; desgleichen.

8) Johann Georg Weckmann aus Ober - Hörgern ; desgleichen.

9) Heinrich Ludwig Balßer aus Rödgen; desgleichen.

Gerichtliche und Privat Bekanntmachungen.

Edielatlsdsngen.

3449) Nachdem Großherzogliches Hof« geeicht drn förmlichen Concursprozeß gegen Vergolder I. P. Ritsert dabier erkannt hat, werden alle Diejenigen, welche An­sprüche an I. P. Ritsert zu bilden haben, aufgeforvert, solche im Termin

Donnerstag den 1. November v. I., Vormittage 9 Uhr, bei Meibung stillschweigenden Ausschlusses von der Masse vorzubringen und zu begrün­den, auch etwaige Vorzugsrechte geltend zu machen. Gleichzeitig soll tm Termin die Güte versucht werden und eventuell ein Gläubigerausschuß und Massceurator erwählt und deren Befugnisse festgestellt werden. Die nicht persönlich erscheinenden oder durch nicht gehörig Bevollmächtigte vertretenen Gläu­biger werden den Beschlüssen der erscheinen- den Gläubiger beitretenv angesehen.

rungen und Vorzugsansprüche, sowie über ! Wahl eines Masseverwalters, eines Gläu­bigerausschusses und über die fernere Be- i Handlung des Concurses resp. der ConcurS- ! mässe Beschluß gefaßt werden, und werden I daher alle Gläubiger des Schuldners Adolf : Sann, welche an dessen Coneursmasse An- ! fprüche machen, aufgeforvert, in dem vor- vcstimmten Termine persönlich oder durch ! gehörig Bevollmächtigte zur Theilnahme an der deßfallsigen Verhandlung dahier zu er­scheinen, widrigenfalls sie als gefaßt wer­denden Beschlüssen der Mehrheit der erschie­nenen Gläubiger (auch bezüglich eines etwa zu Stand kommenden Arrangements) bei­tretend werden angesehen werden.

Gießen, den 12. September 1866. Großherzogliches Landgericht Gießen.

Dr. Ploch, Hellmann, Landrichter. Landger.-Assessor.

Gießen, den 28. September 1866.

Großherzogliches Stadtgericht Gießen.

Mu h l, Dr. v. Schmalkalder, Stadtrichter. Stadtger. - Assessor.

3279) lieber das Vermögen des ad- wesenden Handelsmanns Adolf Kann aus Mainzlar, diesseitigen Gerichtsbezirks, ist der förmliche Concuis erkannt.

Mit dem Bemerken, daß eine sehr starke Ueberschuldung dieses Vermögens durch die stattgefundene Vermögensun(ersuchung indi- cirt ist und die angemeldete Einbringens­forderung der Ehefrau des Schuldners allein schon das bis jetzt im Betrag von gegen 3000 fl. ermittelte Aktivvermögen des Letz- teren übersteigt, werden daher alle Diejeni­gen , welche Forderungen oder sonstige An-' sprüche irgend welcher Art an das Vermögen des genannten Schuldners bilden, aufge- fordert, solche bis

Montag den 3. December d. I., - Vormittags 10 Uhr, bet Vermeidung des sonst stillschweigend eintretenden Ausschlusses damit von der ConcurSmasse dahier anzumelden, auch dabei etwaige Vorzugsrechte derselben bei Vermeidung der Nichtberücksichtigung gellend zu machen und zu begründen.

Zugleich soll in dem vorbestimmten Termin eine vergleichsweise Uebcreinfunft zwischen den sich meldenden Gläubigern unter sich und mit der Ehefrau des Schuldners zur Beseitigung des ferneren ConeursverfahrenS versucht und soweit nöthig über Anerkennung oder Bestreitung der angemeldeten Forde-

Leionöerr Sekemüm.chung.

3448) In New-Jork lagert unbestell- bar eine hier aufgegebene Fahrpostsendung an Friedrich Gengel, Schuhmacher und Musikus in St. Louis. Der Aufgeber dieser Sendung wird ersucht, sich bei uns namhaft zu machen.

Gießen, den 5. Oktober 1866. Großherzogliches Postamt Gießen.

S ch m i d t._______________

Verkeigerungen.

Die Räumung der Fluthgräben in der Gemarkung Gießen.

3401) Öbcnbemerfte Arbeit, für welche 200 fl. im Voranschlag der Stadt Gießen vorgesehen sind, soll

Donnerstag den 11. Oktober d. I., Vormittags 9 Uhr, auf dem Rathhause dahier an den Wenigst- fordernden vergeben werden.

Gießen, den 3. Oktober 1866.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

D o.g t.

Mobiliar-Versteigerung.

3416) Nächsten Donnerstag, den 11. d. MtS., von Morgens 9 Uhr ab und die folgenden Tage,

werden im Gasthaus zumEuropäischen Hofe" dahier umzugshalber öffentlich an den Meistbietenden versteigert:

eine Causeufe, ein Pfeilerschrank, ein Eck- schrank mit Spiegelthüre, Kommoden,

Tische, Bücher- und Kleiberschränke, di- verse Wasch- und Nachttische, ein Sessel, zwei Küchenschränke, Spiegel, ein feuer­fester Kassaschrank, Bettstellen mit Sprung­feder- und Roßhaar-Matratzen, Deckbet­ten, Plümeau und Kissen, Haus- und Küchengeschirr in Kupfer, Messing, Blech und Holz ic., Wanduhren, Teppiche, Badewannen, Thee- und Kaffeekannen von Christophes, Glas- und Porzellan« toaaren, Damasttafeltücher und Servietten, Leintücher u. s. w., sodann eine Partie Liqueure, weiße und rothe Weine in Flaschen und Fässer,

und werden zunächst die Möbel, die Weine aber Freitag den 12. d. MtS., Nachmittags 2 Uhr, versteigert.

Nauheim, am 4. Oktober 1866. Der Stadtschreiber: Schutt.

3418) Donnerstag den 11. Oktober d. I., Nachmittags 1 Uhr,

soll in dem Hose des Wilh. Spruck auf dem Brand eine Partie Fässer in verschie« denen Größen, ein fast noch neuer Destillir« Apparat, zur einfachen Liqueur- und zur Spiritus-Fabrication eingerichtet (mit starkem Kühlfaß und Wasserbehälter von Zink) nach neuester Construction, sowie eine Dreimal» waage, gegen gleich baare Zahlung verstei­gert werden.

Gießen, den 4. Oktober 1866. In Auftrag:

Weidig, Ortsgerichtsmann.

3850) Donnerstag den 18. Oktober l. I., Vormittags 10 Uhr,

werden dahier zur Lieferung versteigert:

150 Malter Kartoffeln,

1000 Stück Weißkraut,

200 Wnrsing,

80 Gentner Sauerkraut.

Der Bedarf an Ochsen-, Schweine-und Kalbfleisch u. Schweineschmalz in 1867.

Marienschloß, den 7. Oktober 1866. Großherzogliche LanbeszuchthauS-Direction.

Tru mpler.

Feilgebotene s.

3459) Harlemer Blumenzwiebeln, als: Hyacinthe« , Tulpen , Crocus, Tazetten, zum Treiben in Töpfen und i auf Gläsern, sowie für das freie Land, in den schönsten Sorten, empfiehlt die

Kunst« und Handelsgärtnerei von Carl Deines.